Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
iemer Adv. (2261 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| den stegen gotes spehen/ und uf das recht, zucht, warheit immer sehen/ und stete nach in jehen./ capitel zwelf halt sinem | |
| gruße/ und wusch uns von des ersten fluches ruße:/ joch immer tragender buße/ geringet wart und leides sucht./ Du blünder salden | |
| von dinen esten hin zutal,/ das fellet endelosen fal/ in immer tragendes leides schacht./ o reine meit, zu diner tugende reben/ | |
| uß unser brüste wimmer,/ das von des todes bisse fulet immer./ laß in genaden zimmer/ uns wonen, din verweisten kint./ Genaden | |
| gerechten ^+rist / und wirfet aller sünden mist / in immer wallnder flammen zorn/ – die alle ding verslint,/ die schult | |
| icht werden von der rechten siten/ gespalden unde schriten/ in immer tragendes leides se,/ uß dem du fort nicht macht / | |
| dornes kranze/ und von der sünden schranze/ der barmung ouge immer went./ So wirt genaden mar / von zornes brunst verderret | |
| gar, / wann got jeit die verdammten schar / in immer wallnder flammen se./ wer in des fluches lach/ und in | |
| todes bach/ getriben wirt durch bruches sach,/ des ist vergessen immer me./ o keiserin der engel, menschen stüre,/ das icht din | |
| besloß der himel noch sin zimmer./ lob si der maget immer,/ der salden spring und gotes schrin./ Durch diner küsche stam | |
| das gelücke,/ das icht sin arge tücke/ dich für in immer tragendes leit./ Her Dedalus genant / ein meister saß in | |
| sold minne salde werden kunt,/ daruß der freuden bach/ flüßt immer sunder leides ach./ o wib, du bist die erste sach,/ | |
| ein brunn./ Sus nach des manden art/ ich folg dir immer, frouwe zart./ von schulden ich genaden wart,/ wann du bist | |
| dich zoumen noch des drouwes bant./ Des keisers Gaius/ nam immer falben muß;/ sint er sich warf uß tugent fluß,/ des | |
| todes ham./ Künig, gerstu, das din rich/ nam, wirde, ere immer blich,/ Domicianus dich nicht glich;/ durch erge der verstoßen wart/ | |
| gruft./ warer sang ist des gelouben amme./ ab cristentum fiel immer/ von hant gewalt und wart gerissen nider,/ uß wares sanges | |
| wort kunst, siten noch die züchte./ sie ungeschriben bliben/ müst immer ewig sunder wortes früchte./ ein wort den umbereifte/ mit enges | |
| bistu ein reb in gotes herzen,/ uß dem lebens frucht/ immer sprüßet, $s düßet,/ die der helle sucht/ demphet und verschart | |
| wise/ alt zu der schanden twerge./ wann din lob ist immer tot,/ wo din herz uß tugende dache wichet./ Gar verstorben | |
| hochsten küniges phot/ Adam uß todes part./ Lob si dir immer heiter, / du hochster salden boum. / du bist die | |
| $s der mensch im ist gewesen./ so weint der vogel immer/ und sterbet sich mit pin./ sus in der buße zimmer/ | |
| fluß –/ uß hoer milde tugende guß –/ von schulden immer prisen muß./ dich hat der hochsten milde schuß/ in eren | |
| regen/ touw minne noch dins grußes segen,/ das din got immer müse phlegen/ in siner hochsten hut./ Mit leide $s heide | |
| leides rif uß herzen tal –/ darumb min freude jungen/ immer durch die reinen sal –/ gar sunder trüge ^+merze,/ sint | |
| des min sel si ir ein phant –/ und wil immer dienen ir,/ sint die truwe gibet stüre/ mit der hochsten | |
| burgerin truwi unde wareit^. diſi ſtat zu bihaldini, ſo he ummir allirmeiſt can, mit ſinin wizzin unde mit ſinin ſinnin, vor | |
| liebiu muoter mîn?/ âne recken minne $s sô wil ich immer sîn./ sus scœn$’ ich wil belîben $s unz an mînen | |
| niht ze sêre«, $s sprach aber ir muoter dô./ »soltu immer herzenlîche $s zer werlde werden vrô,/ daz gesciht von mannes | |
| und manec meit/ im wunschten, daz sîn wille $s in immer trüege dar./ holt wurden im genuoge, $s des wart der | |
| nâch riterlîcher ê/ mit alsô grôzen êren, $s daz wætlîch immer mêr ergê./ Si liefen, dâ si funden $s gesatelt manec | |
| lieber vater mîn,/ ân$’ edeler frouwen minne $s wold ich immer sîn,/ ich enwurbe, dar mîn herze $s vil grôze liebe | |
| um si begunde sorgen $s wîb unde man,/ ob si immer komen solden $s heim wider in daz lant./ die helde | |
| sprach: »ir sult niht weinen $s durch den willen mîn;/ immer âne sorge $s sult ir mînes lîbes sîn.«/ Ez was | |
| die er in herzen truoc,/ dâ het er kurzewîle $s immer von genuoc./ sæhen sie sîniu ougen, $s ich wil wol | |
| mich.«/ dô sprach der künec Gunther: $s »daz dien ich immer um dich.«/ »Sô heizet mir gewinnen $s tûsent iuwer man,/ | |
| wer ich iuwer lant./ iu sol mit triuwen dienen $s immer Sîvrides hant./ Des sol uns helfen Hagene $s und ouch | |
| mîn golt./ tuost du$’z âne liegen, $s ich wil dir immer wesen holt./ Wie sciet ûz dem strîte $s mîn bruoder | |
| dâ tet iuwer bruoder $s die aller grœzisten nôt,/ Diu immer in den stürmen $s kunde sîn gescehen./ man muoz der | |
| die hânt sô vil getân,/ daz ez Liudegêre $s mag immer wesen leit,/ daz er den dînen mâgen $s ze Rîne | |
| kumen,/ daz in diu maget grüeze, $s des hab$’ wir immer frumen./ diu nie gegruozte recken, $s diu sol in grüezen | |
| daz man dâ gesanc./ er mohte sînen sælden $s des immer sagen danc,/ daz im diu was sô wæge, $s die | |
| begund$’er minneclîche $s an froun Kriemhilden sehen./ »Ich sol in immer dienen«, $s alsô sprach der degen,/ »und enwil mîn houbet | |
| ir mîne gâbe: $s alsô stêt mîn sin,/ daz ichz immer diene. $s versmâht iu niht mîn guot,/ daz wil ich | |
| $s mîne swester geben,/ sô mahtu mit der scœnen $s immer vrœlîche leben.«/ Des swuoren si dô eide, $s die recken | |
| mîn golt./ der iz noch understüende, $s dem wold ich immer wesen holt./ Er gît sô rîche gâbe, $s jâ wænet | |
| iuch, Sîfrit: $s nu leistet mînen muot,/ daz ich ez iemer diene«, $s sprach der degen guot./ dô widerredet%..e iz Sîfrit, | |
| mit vlîze enpfâhe $s die triutinne mîn./ daz wil ich immer diende $s umbe Kriemhilde sîn.«/ Sîfrit der herre balde $s | |
| dar zuo sît ir ze rîche: $s ich wil iu immer wesen holt.«/ »Ob ich nu eine hête«, $s sprach er, | |
| Rîn./ ob ir daz, vrouwe, leistet, $s er well$’ iu immer wæge sîn./ Die sînen rîche geste, $s des hôrt$’ ich | |
| mîn,/ ir sult mich niht vlêgen. $s jâ wil ich immer sîn,/ swie ir mir gebietet, $s daz sol sîn getân./ | |
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