Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
iemer Adv. (2261 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ich sitzen nâhen $s dem eigenholden dîn./ daz muoz ich immer weinen, $s sol si alsô verderbet sîn.«/ Dô sprach der | |
| Sîfride hân gegeben./ jâ mac si mit dem recken $s immer vrœlîchen leben.«/ Sie sprach: »mich jâmert immer $s ir schœne | |
| dem recken $s immer vrœlîchen leben.«/ Sie sprach: »mich jâmert immer $s ir schœne unt ouch ir zuht./ wess$’ ich, war | |
| wê./ solch wer von deheiner vrouwen $s diu wæn ich immer mêr ergê./ Do er niht wold$’ erwinden, $s diu maget | |
| einer magt verliesen, $s sô mugen elliu wîp/ her nâch immer mêre $s tragen gelpfen muot/ gegen ir manne, diu ez | |
| alle drî:/ »nu wizzet daz, her Sîfrit, $s daz iu immer sî/ mit triuwen unser dienest $s bereit unz in den | |
| $s gehôrte unde sach:/ »got lâz$’ iu iuwer erbe $s immer sælic sîn/ unt ouch die liute darinne. $s ja getuot | |
| an den Rîn./ daz well%..e ich unt mîn vrouwe $s immer dienende sîn./ vor disen sunewenden $s sol er und sîne | |
| den dienest mîn,/ daz ich und mîne vriunde $s im immer wæge sîn./ und saget ouch mîner swester, $s daz si | |
| daz sult ir mich wizzen lân./ daz wil ich in immer $s mit triuwen helfen tragen,/ unze daz ir vîende $s | |
| sampfte geben./ er$’n kundez niht verswenden, $s unt sold er immer leben./ hort der Nibelunge $s beslozzen hât sîn hant./ hey | |
| Nibelunge $s beslozzen hât sîn hant./ hey sold er komen immer $s in der Burgonden lant!«/ Allez daz gesinde $s vreute | |
| zürnen began./ »Du muost in verkiesen, $s daz er dir immer bî/ wone deheiner dienste; $s er ist tiwerr danne sî/ | |
| $s daz ich von dir vernomen hân./ Unde nimet mich immer wunder, $s sît er dîn eigen ist,/ unt daz du | |
| den dînen schœnen lîp:/ wie möhte mannes kebse $s werden immer küniges wîp?«/ »Wen hâstu hie verkebset?« $s sprach dô des | |
| gezogen./ daz wizze in rehten triuwen, $s ez ist mir immer leit./ getriuwer heinlîche $s sol ich dir wesen umbereit.«/ Prünhilt | |
| künic, mich/ der vil grôzen schande; $s daz diene ich immer umbe dich.«/ Dô sprach der künic Gunther: $s »er sol | |
| sol im werden leit./ jâ sol im von Hagenen $s immer wesen widerseit.«/ Dô sprach der künic Gunther: $s »wie mac | |
| trûreclîche $s der künic unt sîne man?/ daz hilf$’ ich immer rechen, $s hât im iemen iht getân.«/ Dô sprach der | |
| ob er niht wolde volgen $s sîner übermuot;/ sô wære immer sicher $s der degen küene unde guot.«/ »Vrouwe«, sprach dô | |
| ich daz sol understên./ ich wil im ze huote $s immer rîten unde gên.«/ Si sprach: »du bist mîn mâc, $s | |
| Des küniges ingesinde $s was allez wol gemuot./ ich wæne immer recke $s deheiner mêr getuot/ sô grôzer meinræte, $s sô | |
| willeclîche $s tuot, des ich iuch bit,/ daz sol ich immer dienen, $s als ich von rehte sol./ vor allen mînen | |
| wesse ich, wer iz het getân, $s ich riet$’ im immer sînen tôt.«/ Allez ir gesinde $s klagete unde schrê/ mit | |
| Dô sprâchen sîne recken $s von Nibelunge lant:/ »in sol immer rechen $s mit willen unser hant./ er ist in dirre | |
| ez sich baz gefüege: $s sô wil ich mînen man/ immer mit iu rechen. $s der mir in hât benomen,/ wird$’ | |
| kunden âne $s des grôzen schaden sîn./ wir müezen klagen immer $s den Sîfrides lîp.«/ »daz tuot ir âne schulde«, $s | |
| hêre: $s »daz kunde niemêr ergân./ Wie möhte ich den immer $s mit ougen an gesehen,/ von dem mir armen wîbe | |
| gerne sehe.«/ »ine trûwes niht«, sprach Hagene, $s »daz daz immer geschehe.«/ Dô hiez er Ortwînen $s hin ze hove gân/ | |
| wîp./ Dô sprach der herre Gêrnôt: $s »ê daz wir immer sîn/ gemüet mit dem golde, $s wir soldenz in den | |
| wære $s der schœnen Helchen lîp,/ si sprâchen: »welt ir immer $s gewinnen edel wîp,/ die hœhsten unt die besten, $s | |
| sis niht./ ez müese sîn ein wunder, $s ob ez immer geschiht.«/ Dô sprâchen aber die snellen: $s »waz ob siz | |
| liep als ich dir sî./ und sol ich Kriemhilde $s immer geligen bî,/ des wil ich dir lônen, $s so ich | |
| sprach ze sînem herren $s von Tronege Hagene:/ »ez solden immer dienen $s dise degene,/ daz uns der marcgrâve $s ze | |
| sprach von Burgonden $s der recke Gêrnôt:/ »die werlt mag immer riuwen $s der schœnen Helchen tôt/ durch ir vil manige | |
| her gesant,/ swerz ander boten wære, $s dem wær$’ ich immer unbekant.«/ Si sprach: »ir sult in morgen $s heizen her | |
| küneginne hêr./ er weste sich sô wîsen, $s ob ez immer sold$’ ergân./ daz si sich den recken $s überreden müese | |
| man.«/ Dô sprach diu küneginne: $s »wie möhte mînen lîp/ immer des gelusten, $s deich wurde heldes wîp!/ mir hât der | |
| wirt bî Etzel $s sô rehte lobelîch,/ daz ez iuch immer wunnet, $s ist, daz ez ergât,/ want der künic rîche | |
| $s zwiu rætestu mir daz?/ klagen unde weinen $s mir immer zæme baz./ wie sold$’ ich vor recken $s dâ ze | |
| bin ein kristen wîp),/ des muoz ich zer werlde $s immer schande hân./ gæb$’ er mir elliu rîche, $s ez ist | |
| allen sînen mannen $s swuor ir dô Rüedegêr/ mit triuwen immer dienen, $s unt daz die recken hêr/ ir nimmer niht | |
| degen,/ »und wil unz an mîn ende $s des selben immer bî iu pflegen./ Ich wil ouch mit mir füeren $s | |
| Sîfrides tôde $s hete gar benomen,/ ob im daz noch immer $s von ir ze leide möhte komen./ »Daz geschæhe, ob | |
| gib$’ iu hêrlîch gewant./ Unde swaz ir mîner vriunde $s immer muget gesehen/ ze Wormez bî dem Rîne, $s den sult | |
| mir ze verre $s des edeln küneges wîp./ nu sî immer sælic $s ir und Etzelen lîp./ Ir sult mich lâzen | |
| iu doch gewizzen, $s waz wir haben getân./ wir mugen immer sorge $s zuo Kriemhilde hân,/ wand ich sluoc ze tôde | |
| bî Kriemhilde sîn./ Wie kunde iu in der werlde $s immer sanfter wesen?/ ir muget vor iuwern fînden $s harte wol | |
| enbær$’ ich harte lîhte«, $s sprach des küneges wîp,/ »deich immer hie gesæhe $s den Volkêres lîp./ Hagenen bin ich wæge: | |
| mîn selbes mâge $s nie sô rehte vrô,/ ob si iemer komen solden $s her in mîniu lant./ durch liebe dîner | |
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