Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
iemer Adv. (2261 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wider dich,/ stê daz dîner güete saeliclîchen an,/ sô lâz iemer in den ungenâden mich./ Hab ich dar an #s+missetân#s-, die | |
| nâch der líeb%\e sent <ie> mîn herze sich./ /Ob ich iemer âne hôchgemüete bin,/ waz ist ieman in der werlte deste | |
| süezen minne bant/ an den #s+sinnen#s- hât erblant./ /Solde ich iemer vrowen leit/ alder arc gesprechen, daz hât sî verschuldet wol,/ | |
| von mir geseit,/ daz ich singe owê von der ich iemer dienen sol./ Si ist des liehten meien schîn/ und mîn | |
| der in sô ganzen vröiden sî./ Wol ir hiute unde iemer mê!/ alsô sprich ich und wünsche ir des,/ diu mir | |
| binz, der ir dienen sol,/ unde wünsche ir des, dazs iemer saelic müeze sîn./ /Uns ist zergángen $s der lieplîch sumer./ | |
| mir stêle/ von ir éin senftez küssen, sô waer ich iemer gesunt./ /Wie wirde ich gehaz/ ir vil rôsevarwen munde,/ des | |
| wol gesunde/ in der helle grunde/ verbrunne, ê ich ir iemer diende, in wisse umbe waz./ /Ich bin keiser âne krône,/ | |
| wol gemůt./ /Wie sol vröidelôser tage/ mir und sender jâre iemer werden rât?/ sô ist daz aber mîn hoehste klage,/ daz | |
| tríegen, dâst uns beiden guot./ /Owê, –/ Sol aber mir iemer mê/ geliuhten dur die naht/ noch wîzer danne ein snê/ | |
| mânen schîn./ Dô tagte ez./ /‘Owê, –/ Sol aber er iemer mê/ den morgen hie betagen?/ als uns diu naht engê,/ | |
| wart al sîn wunne ein leitlich ungemach./ alsô dâhte ich iemer vrô ze sîne,/ dô ich gesach die lieben vrouwen mîne,/ | |
| sô die guoten, die ich vor ungewinne/ vremden muoz und immer doch an ir bestân./ Owê leider, jô wânde ichs ein | |
| süeziu vruht,/ und troeste mich dur dîne zuht.^+/ /Ich wil immer singen/ dîne hôhen wirdekeit/ und an allen dingen/ dînen hulden | |
| <$p>/ hâstu tugende und êren vil,/ daz wolte ich und immer wil./ /Sie sint unverborgen,/ vrouwe, swaz du tugende hâs./ den | |
| wîp?/ Waenent ir, ob ir mich toetet,/ daz ich iuch iemer mêr beschouwe?/ nein, iuwer minne hât mich des ernoetet,/ daz | |
| sage;/ mit rehten triuwen tuon ich daz./ Si sol mir iemer sîn vor allen wîben;/ an dem múote wil ich menegiu | |
| gnâde mînen lîp./ und ist mir noch vil ungedâht,/ *daz iemer werde dehein ander wîp,/ Diu von ír gescheide mînen muot./ | |
| ich sach si, waene ich, alle tage,/ daz mich des iemer wunder hât,/ Daz ich niht redte, swaz ich wolte;/ als | |
| gewin:/ ir gruoz mich minneclîche enpfie./ Vil gerne ich des iemer lône./ si lebet mit zühten wunneclîchen schône./ der tugende sî | |
| vor, dô mir diu sorge/ sô niht ze herzen wac./ iemer an dem morgen/ sô troest mich der vogel sanc./ mir | |
| mîn./ /Diu welt verswîget mîniu leit/ und saget vil lützel iemer, wer ich bin./ ez dunket mich unsaelikeit,/ daz ich mit | |
| laege,/ sô zergienge gar mîn nôt./ ir vremden müet mich iemer sît/ unde machet mir die ougen dicke rôt./ /Ime ist | |
| pflac/ und mir diu grôzen swaere/ ze herzen niht enlac./ iemer wider den morgen/ wol troeste mich der vogel gesanc./ mir | |
| hân,/ Allez, dáz ich kunde, gar benomen./ wanne sol mir iemer spilende vröide komen?/ noch saehe ich gerne mich in hôhen | |
| und spreche ein wort, alse ich ir sage,/ mírst ánders iemer wê./ /Ich alte ie von tage ze tage/ und bin | |
| /Ich wil von ir niht ledic sîn,/ die wîle ich iemer gernden muot zer werlte hân./ daz beste gelt der vröiden | |
| /Ich wirbe umbe allez, daz ein man/ ze wéltl%\îchen vröiden iemer haben sol./ daz ist ein wîp, der ich enkan/ nâch | |
| ez bringe dan,/ sô wíl ich ez tougenlîchen tragen und iemer heln./ Und ist, daz sîz vür grôze swaere hât/ und | |
| án dem tage./ /Daz beste, daz ie man gesprach/ oder íemer mê getuot,/ daz hât mich gemachet rehtelôs./ got wéiz wol | |
| niht vervâhen –/ tete ez danne ein kint,/ daz sus #s+iemer#s- lebete <nâch> wîbe,/ dem solt ich wol wîzen daz./ mohte | |
| ich niemer von ir komen kunde,/ dô was sî mir iemer mêre/ in ir herzen gram,/ und erbôt mir léit záller | |
| so rehte unmaere,/ der ir lop gerner hôrte und dem iemer ir gnâde lieber waere./ doch habent sî den díenst m%/în:/ | |
| leben/ daz muoz an eime wîbe sîn./ /Wie mac mir iemer iht sô liep gesîn,/ deme ich sô lange unmaere bin?/ | |
| daz ich einer rede vergaz,/ daz tuot mir hiute und iemer wê./ dô sî mir âne huote vor gesaz,/ war umbe | |
| sagen,/ des wirt sô vil, swenne ichz erhebe,/ daz ichs iemer muoz gedagen./ /Swaz ich nu niuwer maere sage,/ des endárf | |
| ir lasters niemer vrô;/ vergêt siu mich, daz klage ich iemer mê./ /Ob ich nu tuon und hân getân,/ daz ich | |
| von ir, $s wan leit und ungemach./ wie solt ich iemer dise unsaelde erwenden?/ unmaere ich ir, daz ist mir leit,/ | |
| teil ir zornes abe,/ wan endel%/îch%\en ir gnâden bit ich iemer./ Von ir enmac ich noch ensol./ sô sich gnúoge ir | |
| niht haben sol,/ sô gât mit jâmer hin,/ swaz ich iemer nû geleben mac./ Der spiegel mîner vröuden ist verlorn./ den | |
| daz mir mîn klagedez herze ist jâmers vol,/ Diu in iemer weinet, daz bin ich;/ wan er vil saelic man, jô | |
| mich gernt,/ den diene ich umbe ir hulde./ Ich hân iemer einen sin:/ érn wírt mir niemer liep, dem ich unmaere | |
| ist daz alsô, seht, welch ein kindes spil!/ /Ich spriche iemer, swenne ich mac und ouch getar:/ ^"vrouwe, wis genaedic mir."/ | |
| sô het ich sî unreht erkant./ und gevâhe sî mich iemer an deheiner lüge,/ sâ sô schupfe mich zehant/ Und geloube | |
| vil/ und der rehten eine niht, diu dâ lange wer./ iemer als ich lachen wil,/ sô seit mir daz herze mîn, | |
| wê./ wê, wan haete ichs dô verlâzen ê!/ /Ich hân iemer teil an ir;/ den gíb ich níemen, swie vr%/ömed er | |
| an ir;/ den gíb ich níemen, swie vr%/ömed er mir iemer sî./ %/ôwê, wan wurde er mir,/ daz ich einen tac | |
| tôde klagen/ maniger, der nu lîhte enbaere mîn./ /Ich wil immer gerner umbe sehen./ ich was mîner vröide ein teil ze | |
| dîn,/ nû bíst dû ez diu vröide mîn./ sol ich iemer lieben tac/ oder naht gesehen,/ daz lâ, vrouwe, an mir | |
| solt mich nern/ und gewaltes in allen wern./ ich hân iemer eine bet,/ daz du wol gevarst/ und dich baz an | |
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