Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

iemer Adv. (2261 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Lanc 625, 22 gehirmen nit das er wiedder komen were, er gab im ummer mer und mer uff die arm und uff die schultern
Lanc 625, 25 er sich nit sere gewern mocht; und Lancelot beßert sich úmmer me und me, des ducht alle dieß sahen. Underwilen slug
Lanc 625, 34 karren furen!’ ‘Das verbiete mir got’, sprach er, ‘das ich ummer daruff kum; auch wer mir lieber das ich dot were
Lanc 625, 35 ich dot were mit eren dann das ich mit schanden ummer solt leben!’ @@s@//Mit dem qwam ein jungfrauw fur Lancelot geritten
Lanc 630, 16 ir mich númmer gebitten, frauw’, sprach er, ‘das ich im ummer unrecht laß geschehen!’ ‘Das vergelt uch got, herre!’ sprach sie.
Lanc 631, 1 herfure, ich wer es gern zu ende komen sit es úmmer sin muß!’ ‘Gut herre’, sprach der konig, ‘nu verlang uch
Lanc 631, 15 uch dann und befried uch vor im. Das wil ich úmmer thun, ich wil uch biß morn befrieden vor im und
Lanc 632, 13 dem tag myn sere fro oder fast unfro. Ich muß ymmer wiedder yn vehten, und were er der túfel selbe!’ ‘So
Lanc 632, 19 ir das er sinen sun nicht gekestigen kunde, er wolt úmmer vehten wiedder den ritter. ‘Wißent ir’, sprach sie, ‘were der
Lanc 632, 31 mit dem ritter nit envehte. Das enhalff nit, er must ummer vehten. Da das der konig sah, er qwam wiedder zu
Lanc 635, 2 Meleagant und slug uff yn mit beiden handen was er úmmer geslagen mocht. Das leit Lancelot alles, und der konig kompt
Lanc 635, 3 und der konig kompt jhen trappen nyder gelauffen was er ummer gefarn mocht, und begreif den sun: ‘Lat stan, herre’, sprach
Lanc 638, 10 ist es nit’, sprach sie; und er schwůr, was er ummer geschwern mocht, das es were. ‘Ir lieget’, sprach sie, ‘ich
Lanc 638, 23 uch das mir got nymer gehelffen múß den tag so ummer ander ritter in myn hercz kum dann ir. Ich het
Lanc 638, 26 groß unrecht.’ Er gnadet ir und bat sie, ob es ummer sin möcht, das sie yn noch hint zu ir ließ
Lanc 638, 28 dingk das er ir alda nit gesagen mocht. ‘Mag es ummer gesin!’ sprach sie, ‘es ist mir ußermaßen lieb. Nu geen
Lanc 639, 32 uch entschuldigen als ir zu recht solt, ee dann ir ummer uß dißem lande kompt!’ Herumb was myn herre Key ußermaßen
Lanc 641, 13 den strit schiede durch sines dinstes willen, er wolt ir ummer darumb dienen. ‘Get selb hinweg, herre!’ sprach sie. Und der
Litan 15 einen camf han ih entfangen,/ der ist noh unirgangen,/ den jemer zu allin stunden/ di tuginde habint mit den sunden./ ware
Litan 206 uz/ vnsin [herren] [sin] ein fri vart./ di porte sal jemer sin bespart.’/ di bezeichinit dih unde din svn,/ di dir
Litan 366 an dir begonde,/ daz der nature was unwonlich./ des bistu jemer lobelich/ uor allen gotis sceffin,/ wande wir in des tuvelis
Litan 369 gotis sceffin,/ wande wir in des tuvelis hefte/ mit rehte jemer mer waren/ wene durh den sun den dv gebare./ wi
Litan 488 bin ih dan widerzeme,/ ih vil stinkindiz as./ ih spreche jemer same der rabe cras cras,/ daz quit morgen morgen,/ so
Litan 687 ime so unuertregelich:/ an swemer des innin wirt,/ der ist jemer ein den er uerbirt./ daz hat ir uns getragen uore,/
Litan 708 rechte gesmekit,/ da dv iobis scrift has gereckit,/ ich weniz jemer were uerborgen/ biz an den jungistin morgen,/ nehete diz der
Litan 1086 geflochten uz uon blumen/ di in deme paradise stunden/ grune jemer ane underlaz./ dar abe quam in di beste waz,/ di
Litan 1120 der fuchten erden,/ so nist nehein trost, daz iz werde/ jemer wole berhaft./ ein kuninc machet dicke werhaft/ sine gute burch
Litan 1143 dv were under den engelischen choren/ nah sippe worden./ des geste jemer din ere unde din orden,/ daz di gotis bescowede/ was
Litan 1286 daz wir nit werden verswolen/ indes tuuelis cvͥwen,/ di dar jemer ringent intruwen/ same der lewe der da ruhende gett,/ dar
Litan 1380 leider trage,/ uber den is daz urteil gegeben,/ daz si jemer totliche muzin leben/ in der agezze./ zware den were bezzir,/
LobSal 28 gilichi./ wil du mir den wistum gebin,/ so mag ich immir erhafti lebin./ daz ist dir allir meisti list,/ so giwin
LobSal 254 bihaltin,/ der ruchi uns di gnadi zi gebin,/ daz wir immir insamint imo lebin,/ daz wir schinin in simo hovi/ mid
Lucid 2, 2 waʒ in lucidarius habe geleret./ Got, der ie waʒ vnde iemer iſt ane ende,/ der ſol daʒ anegenge/ an diſeme bůche
Lucid 4, 3 wunne uon der ſchone, vnde ſint doch die drú dinc iemer ſament. Alſo kumet eʒ vmbe die drie genemede an der
Lucid 5, 4 enmúgen. Jedoch ſuln wir gelůben, daʒ er ie waʒ vnde iemer iſt. //Der iunger ſprach: Waʒ er eine, e er die
Lucid 8, 9 lant, da die vart ʒů der helle get, daʒ iſt iemer uol rouchiſ vnde geſtankeʒ vnde nebils. Si heiʒet ouch terra
Lucid 8, 13 heiʒet ouch tartharuſ, daʒ kit ein martel. Wen da iſt iemer weinen der ougen von deme rouche vnde griſgramen der cene
Lucid 10, 5 daʒ iſt ein ueſtenunge. Der iſt alſo geſchafen, daʒ er iemer loufet uon oſtert hin in weſtert. $t Da engegen loufet
Lucid 11, 5 ʒerbreche. //Do ſprach der iunger: Wie cumet daʒ der himel iemer loufet? Der meiſter ſprach: Vnder dem himel iſt kein geſcafth,
Lucid 11, 8 gewegen. Von dú hat in got ſo geſchaffen, daʒ er iemer loufe, wen er an einer ſtat nith mothe geſtan. //Do
Lucid 18, 4 genimet, ſo brichet daʒ waſſer uber die erde vnde rinnet iemer mere vnʒe eʒ hin wider kumet in daʒ mer. Von
Lucid 21, 3 argere. Die ynſelen hant vil ſilbers vnde goldeſ vnde ſint iemer ebin gruͤne. Bi den ſelben yſelen ſint guldine berge. Deʒ goldeſ
Lucid 34, 3 braht wirt, daʒ uertribet daʒ eiter, an welhen endeniemer kúmet. Jn dem lande iſt ein gegene, die heiʒet ſchocia.
Lucid 43, 1 Der meiſter ſprach: Wa die erde hert iſt, da iſt iemer waſſer vnder der erden. So ergat dicke, daʒ ſich
Lucid 47, 4 ʒeichen, ſo uerwandelet ſich daʒ iar niemer. So hette wir iemer ſummer oder winter. //Do ſprach der iunger: So lanc ſo
Lucid 78, 5 alſo geheliget mit den werken iheſu criſti, daʒ men ſi iemer begat in der criſtenheite. Wen ſwelſ menſche dar ʒů betermet
Lucid 82, 8 ſingen. Do ſprach der meiſter: Wie mohte die ſelbe wile iemer heiliger werden, wen an der ſelben wile brach vnſer herre
Lucid 93, 5 Waʒ betútet die dalmatica? Der meiſter ſprach: Der dyacon beʒeichent iemer den prediger. Wenne er die dalmaticam treit, da mit betútet
Lucid 121, 4 ſich die luna niemer. Von dú began wir die oſtern iemer noch der luna an der fúnfʒehen degiger lúne, alſe ſi got
Lucid 126, 8 groʒer iſt, denne die meiſte, die men in dirre welte iemer erdenken $t kan. Die wile ſi in dem fúre ſint,

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