Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
iemer Adv. (2261 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| mit fróden. //Do ſprach [62#’v] der iunger: Daʒ gotiſ wort ſie iemer geſegenet, von deme mir ſo menic toͮgen ſin geoffent durch | |
| wiʒen vnde mugent doch niemer verſwendit werdin vnde ſint oͮch iemer vinſter. //Der iunger ſprach: Jn weler ʒit wirt daʒ urteil? | |
| mich durſte, ir engabent mir niht ʒe trinken.#.; Die můʒent iemer da ʒe helle ſin. //Der iunger ſprach: Het vnſer herre | |
| dunre, blicʒen vnde wirt alle die welt erlútert alſe ſi iemer ſol ſin. Rehte alſe die lúte verwandelet werdent, alſe wirt | |
| $t lilien vnde roſen, violen, die niemer erualwent, ſi ſmeckent iemer mer. So geſchiht den gůten niemer wedir leit noch ſer. | |
| wurkent ſi? Der meiſter ſprach: Si firent vnde ſehent got iemer vnde lobint in. //Do ſprach der iunger: Waʒ lobiſ iſt | |
| daʒ ſie beide tot vnde ſer fluhet, wan ſi leben iemer vnde iemer. //Do ſprach der iunger: Alſe der gůte burne, | |
| beide tot vnde ſer fluhet, wan ſi leben iemer vnde iemer. //Do ſprach der iunger: Alſe der gůte burne, der einen | |
| wenint die %/vbelen mit grimme ewecliche. Gotiſ haſ hant ſie iemer. Wen alſo vil alſe ſi mohtent, ſo widerſtůndent ſi ime, | |
| ſtat ieruſalem iht gebuwen wurde. Der engel haſ hant ſie iemer, wan alſe vil ſie mohtent, ſo irreten ſie, daʒ ir | |
| ir ʒal iht erfúllet wurde. Aller heiligen haſ hant ſi iemer, wan alſo vil ſi mohtent, ſo wertent ſie in, daʒ | |
| der waren Minne alſe mit einem mórtere vnde frowent ſich iemer mit gote ane ende. //Do ſprach der iunger: Vil lieber | |
| fůsen, gent si abe, ob mans dar uf legt unde iemer uber dri tage abe nimt unde vernuwet. Lylien wurzeln gesoten | |
| sol man da bi rechenen: swer si hat, der tůt iemer, als her slaffe. An dem beginne der suche sol man | |
| nature. Warumme der merretich zu erst gessin mit ander spise immer uf get zu leszisten, daz ist dar umme, wan er | |
| $’t leven,/ den got sin riche hat gegeven,/ si sulen iͤmer an ende leven/ van der vrücht der suͤʒer winreven./ //Wand | |
| bit mir, sowat du wolt,/ min herz sal dir sin iͤmer holt!/ //Ich werd verdriven of entfangen,/ ich můʒ iͤmer an | |
| sin iͤmer holt!/ //Ich werd verdriven of entfangen,/ ich můʒ iͤmer an dir hangen,/ suͤʒ, na god mins herzen liͤt,/ enbrich | |
| lof,/ niͤmer <me> $’n vergeʒʒent si din,/ si sulen dich iͤmer lovend sin./ //Si bekennent, dat du ir vrowe bis./ wiͤ | |
| siͤn dich in dim dotbed ligen,/ wiͤ möchten min ougen iͤmer geswigen?/ //Ei liͤve sun, we sal mir geven,/ dat ich | |
| so sal #;iuch min sun diͤ vröude geven,/ darin ir iͤmer sulet leven!/ //Set diͤ tren$’, der vröude samen,/ so wesset | |
| me,/ e ich iͤt almuͤsnen van dir entfe./ ich sal iͤmer zů dinen vuͤʒen ligen,/ niͤmer $’n sal min herz geswigen,/ | |
| leven./ durch den diͤnst muͤʒ he uns geven,/ dat wir iͤmer muͤʒen vür im leven./ //De ander chor hat danaf werdicheit,/ | |
| baʒ ind baʒ,/ sag uns, warümb diͤ werelt al/ dich iͤmer selich heiʒen sal!/ //Sprich recht, als dir zů herzen is,/ | |
| herzen rachen/ du geven wolds dines herzen smachen?/ we möcht iͤmer so wal gedien,/ dat du din herz im woldes lien?/ | |
| otmuͤdcheide,/ din otmuͤdcheit is worden wert/ van der werdicheit, diͤ iͤmer wert./ //We is $’t, dem dit zů herzen ge,/ we | |
| begeit/ al satersdag$’ in dine ere,/ dat si an ende iͤmer bewere/ dine wisheit ind din glouven./ diser eren sal dich | |
| wal wert,/ dat du der hofnungen würds gewert,/ dat du iͤmer maget soldes bliven,/ ei gebenedid vür allen wiven!/ //Din reine | |
| luͤde,/ dat si niͤmer $’n würden muͤde,/ wan dat si iͤmer d#;iu lichter würden,/ swiͤ vil mere würd diͤ bürden./ //Disen | |
| wold behuͤden/ bit siner gewalt, bit siner guͤden,/ dat ich iͤmer maget bliven solde,/ nochdan he mich můder machen wolde./ //Darümb | |
| bit siner gruͤnheit mach gruͤnvar machen,/ so wiͤ dürr$’ si iͤmer sin./ als gruͤn is siner gruͤnheit schin./ //Dis gruͤne stein | |
| gode sal/ zů allen ziden an niderval./ si suln dar iͤmer gruͤne sin,/ diͤ nu entfent diner dügde schin./ ////Vrow, wiͤ | |
| //Owi, sold mir dat iͤ geschiͤn,/ dat dich min ougen iͤmer anesiͤn,/ dar ich niͤmer $’n möcht gescheiden/ in der rasten | |
| geistlich gewant,/ alsus bis du mir, vrow, bekant./ //Möcht mir iͤmer diͤ selicheit geschiͤn,/ dat ich dich noch baʒ möcht besiͤn,/ | |
| propheten und apostolen/ und alle godes heiligen,/ die frowent sig iemer din,/ kunenclichez megedin./ //Wale muozen sie dig eren:/ du bis | |
| mir willes sin gereit,/ in swelechen minen noden/ ig dich iemer ane geruofen./ //Frowe, diner hende/ bevolen si min ende,/ und | |
| din lof der is eweclih,/ $p gelich dem brunnen, der iemer fluzet,/ gelich deme krude, daz iemer gruonet./ //@Benedictus fructus ventris | |
| gelich dem brunnen, der iemer fluzet,/ gelich deme krude, daz iemer gruonet./ //@Benedictus fructus ventris tui,/ gelovet unse here si./ $p/ | |
| sinem heiligen bluote/ von der ewigen nœte;/ des scol er iemmer gelobet sin;/ vile wole gniezze wir din,/ Sancta Maria./ //Du | |
| und den sun/ und den vil herin geist lobin muoze./ //Iemir magit an ende,/ muotir ane missewende,/ frouwe, du hast virsuonit | |
| reinu scam/ irscrach von deme mære,/ wie magit ane man/ iemir chint gibare./ //Frouwe, an dir ist wundir:/ muotir und magit | |
| si: «Swig, morder, la din klagen sin! Ich wil mich iemer huͤtten vor dir. Das min vient verwundet si, das wirret | |
| sere, das du moͤgest sterben dur in; so brennest du iemer mere unverloschen als ein lebend funke in dem grossen fúre | |
| der bihteren wonent reine lúte gerne.» «An rate wil ich iemer stan, beide tůn und lan, doch mag ich nu dar | |
| wart inneklich vro und sprach: «Eya trut botte, keme es iemer also! Ich bin so boͤse und so gar ungetrúwe, das | |
| das lebende lip der ewekeit, als es nu ist und iemer wesen sol. Da wurden oͮch gesehen vier stralen, die schiessent | |
| manot in sas mit sele und mit libe, als si iemer sol beliben, an eht alleine die grossen zierde, die der | |
| dú vrie minne lebet sunder herzeleit,/ dú gewaltige minne ist iemer me gemeit.</VERS>/ <KAP><N>XII</N>. Von siben hande vollekomenheiten</KAP> <VERS>Gerne ungeeret, gerne | |
| sele sol die minne sin</KAP> <VERS>Zwúschent got und dir sol iemer mere dú minne sin,/ zwúschent irdenschen dingen und dir sol | |
| die userwelte bevindunge von gotte sol úch und allen creaturen iemer me verborgen sin sunder alleine mir.» «Vroͮwe sele, úwer wunderschoͮwen | |
Ergebnis-Seite: << 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 >> |