Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

iemer Adv. (2261 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Mechth 2: 23, 49 nu sine guͤti mir nút benemen, so moͤhte ich mich iemer me vor sinen oͮgen schemmen, das ich min ungeneme kupfer
Mechth 3: 1, 48 himmel und den lieplichen koͤren sint geordenet die weltlichen súnder iemer da nahe gelich hohe den koͤren, das si sich besseren
Mechth 3: 1, 149 ist, das si moͤgent ansehen, das nu <FOLIO>(36#’r)</FOLIO> ist und iemer sol geschehen. Eya, das erliche rum und dú susse ewekeit
Mechth 3: 1, 160 nie gesahen; moͤhten wir pine liden, so woͤlten wir es iemer klagen, nu soͤllen wir úns wol gehaben.» Nu mag etliche
Mechth 3: 2, 24 du mich mit dir ze huse nemen, so woͤlte ich iemer me din arcedinne wesen.» «Ja, ich wil, iedoch min trúwe
Mechth 3: 3, 18 einer stunde verzert. Wiltu den win ungemenget trinken, so verzerestu iemer me denne du hast, so mag dir der wirt nit
Mechth 3: 3, 46 geschehen mag.» Swer mit dirre not wirt bevangen, der můs iemer me ungeloͤst in gotte selekliche hangen. <KAP><N>IV</N>. Wie únser vrowe
Mechth 3: 19, 3 lúte arm gesehen: Die einen sint minnenklich arm und hant iemer angest, das inen ze vil werde diser armen erden; die
Mechth 3: 19, 4 sint ane iren dank vil pinlich arm <FOLIO>(47#’r)</FOLIO> und loͮffent iemer umbe und hant grossen angest, das in nit moͤge werden
Mechth 3: 19, 11 dingen ze verre besweren, und ich gere, das ir herzen iemer sin offen stande gegen mir und das ich ane hinderunge und
Mechth 3: 21, 50 si geschant werden muͤssen. Den gitigen frisset er, wan er iemer wolte haben mer. Als er in denne verslukket hat, so
Mechth 3: 21, 54 hasses enpflegent, die muͤssent da sin desemvas wesen und hangent iemer vor siner nasen. Die hie den úberatz und den úbertrank
Mechth 3: 21, 62 ein hart swarz vlinsstein; $t der sol tragen das werk iemer mere. Alleine dú helle hat weder grunt noch ende, si
Mechth 3: 21, 75 ein grosser trost; wan dú unschuldige sele můs von nature iemer lúhten und schinen, wand si ist geborn usser dem ewigen
Mechth 3: 21, 112 das es die túfel wol bewaren, das si die sele iemer angevaren. Ist si sere schuldig, si můs doch andere pine
Mechth 3: 24, 21 und von túfels grimmi, das es unmúglich were, das si iemer befunden oder gevolgeten gottes minne. Die getrúwe minne hat zů
Mechth 4: 3, 40 treit ein also schoͤne antlit, ich mag si an sehen iemer deste bas. Ir flússet oley usser ir kelen, das ist
Mechth 4: 4, 17 vollekomenheit ist von den hoͤhsten lúten versmehet.</ZG>/ <ZG>Dú girheit het iemer einen grellen munt,/ dú selige masse hat ie einen suͤssen
Mechth 4: 4, 21 vlis sůchet nit ze sere sin gemach.</ZG>/ <ZG>Dú untrúwe git iemer valschen rat, <FOLIO>(58#’r)</FOLIO>/ ganzú trúwe versumet niemer gůte getat.</ZG>/ <ZG>Die
Mechth 4: 4, 30 <ZG>Die weltlichen herzen sint gerne ahtber,/ dú geistlich sele wil iemer anderswar.</ZG>/ <ZG>Dú verborgenú grimmekeit hat einen sclichten munt,/ dú offenbar
Mechth 4: 4, 39 si minnent, liden mit Jhesu manige smacheit.</ZG>/ <ZG>Der has grimmet iemer ane underlas,/ dú minne brinnet ane sere, ir ist von
Mechth 4: 5, 24 din sele sol sweben, und minú drivaltigen $t oͮgen soͤllent iemer me ane underlas in dinem zwivalten herzen spilen. Wa ist
Mechth 4: 12, 15 komen und tieffer in got wonen.» «Mag úch gottes sun iemer getroͤsten?» «Ja, ich vrage in wol, wenne wir wellen gan
Mechth 4: 12, 37 mir alze gůt in dem nidersten teile, da wil ich iemer vil gerne sin durch dine ere.» Do viel dú arme
Mechth 4: 14, 21 Alleine #.[Adames nature was#.] zerbrochen und verwandelt und sin teil iemer me verlorn, da verkos got nie zů; darumbe mohten wir
Mechth 4: 14, 47 pflegent, das ist alles der husvroͮwen mit dem wirt gegeben. Iemer dar nach als wir hie rich sint an heiligen tugenden,
Mechth 4: 17, 7 gottes ere; mere si ordente die unnútze hofzuht und hette iemer vor den oͮgen die edellicheit irs herren und ir vroͮwen.
Mechth 4: 18, 33 ist úns selben mit úns selben vergeben. Wellen wir denne iemer genesen, so muͤssen wir úns selben verlassen und der welte
Mechth 4: 18, 63 Er hat oͮch kein bissende zene, er troͤstet die betruͤbten iemer gerne. Er hat oͮch enkeinen grim, wan alleine uf die
Mechth 4: 19, 11 min. Minne, du hast den groͤssosten gewalt vor allen tugenden iemer me; des wil ich gotte iemer danken. Du benimest mir
Mechth 4: 19, 12 gewalt vor allen tugenden iemer me; des wil ich gotte iemer danken. Du benimest mir manig herzensere; ich habe enkein tugende
Mechth 4: 20, 17 weinote, so weinite er mit so grosser trúwe, das er iemer alle sine brůder ze vorderste an siner gerunge trůg vor
Mechth 4: 25, 16 mit sogetaner schulde, das si nit wissen mag, ob si iemer sol werden erloͤst. Warumbe? Si wolten nit bihten <FOLIO>(71#’r)</FOLIO> mit
Mechth 5: 5, 18 mich zů únserm lieben herren und vragete in, wie das iomer were, das ein mensche ze pine moͤhte komen, der sich
Mechth 5: 8, 12 nit wider in disen tot vallen, so sol es mir iemer gelich wesen an miner schoͤnin, an miner edelkeit, an miner
Mechth 5: 9, 6 sunes gewalt und wurden gehelget mit des heligen geistes lere iemer me, do erstůnden #.[uf sibenzig man mit únserem herren#.]. Die
Mechth 5: 11, 32 breiti der goͤtlichen vuͤlunge und die tieffi der vliessenden gottes suͤssekeit iemer me unbereit. Wan es ist ein ewig schade und ein
Mechth 5: 11, 47 nider vlússet us der heligen drivaltekeit in ein herze, das iemer gegen dem himel offen stat, da vindet man die warheit
Mechth 5: 17, 6 in der sele min; eya, des beginne alzehant, das du iemer selig muͤsist sin. Ich bin ein unedel brut, iedoch bistu
Mechth 5: 17, 7 unedel brut, iedoch bistu min elich trut; des wil ich iemer froͤwen mich. Gedenke, wie du trúten kanst die reine sele
Mechth 5: 23, 96 alsust: «Sol ein mensche únser rihter wesen, so muͤssen wir iemer me vor allen menschen bibenen, die nach sinem willen lebent.
Mechth 5: 23, 147 nider, das man das lebende gottes lamp in der selben stat iemer <FOLIO>(91#’v)</FOLIO> me solte anbetten. Maria nate irme kinde Jhesu einen
Mechth 5: 25, 28 si wil, min nehste, min liebste genos; und si sol iemer me in miner heligen drivaltekeit mit sele und mit libe
Mechth 5: 26, 12 mit eime unnútzen gedank verstoppfen, das dú ungeruͤwige gotheit, dú iemer mere arbeitet ane arbeit, nit in sin sele mag vliessen.»
Mechth 5: 26, 14 behalten mag, wan alleine dú miltekeit, dú ie gevlos und iemer gevliessen sol von gotte, die kumt alles wider mit sime
Mechth 5: 27, 8 brut, die du mir bringest, die sol din und min iemer mere ungescheiden sin. Min gotheit ist din crone, <FOLIO>(95#’v)</FOLIO> din
Mechth 5: 30, 14 miltú gottes minne, du schonest min alze sere, das clage ich iemer mere. Minne, din vil edle grůs der hat erfúllet minen
Mechth 5: 30, 20 din vroͤmdi wol tůt. O wunderlichú minne, wol selig der iemer, den du lerst; das ist sin wunnenklichestú diemuͤtekeit, das er,
Mechth 6: 1, 31 miltekeit den gottes jungern alles das notdúrftekliche gemach, das du iemer vollebringen maht. Eya mensche, du solt selber ir fuͤsse weschen,
Mechth 6: 1, 50 willen, wan da kumt grossú zwiunge von. Du solt dich iemer segenen vor der homůt gedank, die doch leider mit gůtem

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