Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
iemer Adv. (2261 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| dar./ vrouwe, nam des ieman war?/ /‘Sage, daz ich dirs iemer lône,/ hâst du den vil lieben man gesehen?/ ist ez | |
| in: er ist vrô;/ sîn herze stât, ob irz gebietent, iemer hô."/ /‘Ich verbiute ime vröide niemer;/ lâze eht eine rede, | |
| sô tuot er wol./ des bite ich in hiut und iemer:/ deme ist alsô, daz manz versagen sol.’/ ^"Vrowe, nû verredent | |
| daz:/ vert er wol und ist er vrô,/ ich lebe iemer deste baz./ Sage ime durch den willen mîn,/ daz er | |
| deste baz./ Sage ime durch den willen mîn,/ daz er iemer solhes iht getuo,/ dâ von wir gescheiden sîn./ /Vrâge er, | |
| liehten tac:/ daz aber dû verswîgen solt./ /Ê daz du iemer ime verjehest,/ daz ich ime holdez herze trage,/ sô sich, | |
| sprich./ /Spreche er, daz er welle her,/ – daz ichs iemer lône dir –/ sô bit in, daz ers verber/ die | |
| ist nu sô, daz ich baz niene mac./ kaeme aber iemer mir ein lebender tac,/ ich kan noch, daz ich ie | |
| Dô wânde ich sie ze gote alsô bestaeten,/ daz si íemer vuoz ûz sîme dienste mêr getraeten./ nu wellent si aber | |
| sol./ /Wir suln alle vrouwen êren/ umb ir güete und iemer sprechen wol/ und ir vröide gerne mêren:/ nieman êrte sî | |
| swaere mîn./ von einem wîbe mir geschach,/ daz ich muoz iemer mêre sîn/ Vil wunneclîchen wol gemuot./ ez sol mich allez | |
| daz er enkeiner buoze gert,/ sô enrúoche ich, ob er iemer klaget./ /Hoeret, waz ich zuo der buoze tuo,/ daz ich | |
| eht sis ein ende sîn./ /Solt aber ich mit sorgen iemer leben,/ swanne ander liute waeren vrô?/ guoten trôst wil ich | |
| menigen tac/ Mir in dem herzen lît begraben./ gewinne ich iemer des ein ende, ich wil mich wol gehaben./ * $s | |
| ie mohte ir hulde versagen./ /Sold aber ich mit sorgen iemer leben/ swenne ander liute waeren vrô?/ guoten trôst wil ich | |
| nu menegen tac/ In mînem herzen lît begraben./ gewinne ich iemer des ein ende, ich wil mich wol gehaben./ /Ez ist | |
| ich vil vernomen;/ der werke bin ich vrî,/ sô mich iemer got behüete./ Dô ich im die rede verbôt,/ dône bat | |
| eteswenne in mîme zorne sprach,/ daz er die rede vermite/ iemer dur sîn selbes güete,/ sô hât er, daz ichz an | |
| swaz sî es lenget, daz ist schade,/ wil sî mich iemer vrô gesehen./ /Ich enmác es in állen niht gesagen,/ #s+die#s- | |
| er si muote und mir dar nâch/ vil wol geloubten iemer mê./ /Mir sol ein sumer noch sîn zît/ ze herzen | |
| dâ wol geschiht; die nemen sich des an./ ich klage iemer mînen alten kumber,/ der mir iedoch sô niuwer ist,/ den | |
| wê, ich vil tumber!/ /Wil diu vil guote, daz ich iemer singe/ wol nâch vr%/öid%\en, mac sî mich danne lêren/ alsô, | |
| êre sage./ si ist vil guot – daz ich [] iemer sprechen sol –,/ tuo sî eht éinez: si l%/ône ir | |
| dienst verlorn./ /Vrowe, tuo, des ich dich bite,/ daz ich iemer sî/ dînes heiles vrô./ dû solt lâzen einen site,/ dâ | |
| sol./ /Mînes tôdes wânde ich baz,/ danne dáz er gewáltic iemer wurde mîn./ wê, war umbe spriche ich daz?/ jâ zürne | |
| ich die minneclîchen êrst gesach,/ daz ez mir hiute und iemer mê tuot wol./ ein minneclîchez wunder dâ geschach:/ Si gie | |
| vor maniger wîle mir ein lieber maere./ /Ich gelache in iemer an,/ kumt mir der tac, daz in mîn ouge ersiht./ | |
| getroestet eine,/ sô gesiht man wol, daz ich vil selten iemer iht geweine.’/ /Herzeclîcher vröide wart mir nie sô nôt,/ mir | |
| gelébe, daz sî genâde an mir begê:/ Sô müest ich iemer mêr trûren lân/ und lieze manige rede, als ich niht | |
| gelébe, daz sî genâde an mir begê:/ Sô müest ich iemer m%/êr tr%/ûren lân/ und lieze manige réde, als ich ír | |
| daran ist unverzagt,/ Dém túot vil menigez wê,/ des sich íem%\er getroestet der,/ dér íst verdorben ê./ /Man sol sorgen: sorge | |
| sorge ist guot;/ âne sorge ist nieman wert./ wol mich iemer, daz mîn muot/ des sô strîteclîchen gert,/ Daz mich noch | |
| sô gemellîchen,/ bî dem vür die swaere/ bezzer vröide waere./ iemer hôrt ich gerne sîniu maere./ /Mîn gedinge/ der ist geringe,/ | |
| einen,/ swaz ich vröuden haben sol/ daz wil ouch ich iemer meinen/ getriuwelîchen unde wol,/ Niuwan al die wîl ich lebe./ | |
| waz möhte mir gewerren boeser liute klage?/ /Und ergienge ez iemer,/ daz noch réhte wol geschehen mac,/ mich gesaehe niemer/ man | |
| tuot:/ der hât geliebet mir den lîp./ Ich wil im iemer holder sîn/ denne keinem mâge mîn./ ich getúon ime wîbes | |
| mîn klage./ maer du bringest,/ der mich leider niht gezimt,/ immer morgens gegen dem tage./ Diu solt du mir verswîgen gar./ | |
| gruoz,/ der mich an vröiden rîchen mac./ dar ûf ich iemer dienen muoz./ vil lîhte erschînet noch der tac,/ Daz man | |
| ist worden nôt./ dîn lôn dienstes sol geruochen,/ daz ich iemer bitte und biute unz an mînen tôt./ Lâze mich von | |
| der fisch in wage sichte./ Dem vater aller göter ich immer tichten wil, / sint er begin, ein mittel und des | |
| sloß in herzen ring/ der meide klar, von der ich immer singe./ wie ich ir leider nie gesach, $s nach ir | |
| fur nicht das selbe phat,/ des er in gruft fiel immer wernder klage./ wie groß der selbe echter was/ der kirchen, | |
| Domicianus dem echter gelicht/ und folget sinem phad, des wirde immer blicht./ die heiligen er sant in das elende;/ er tote | |
| echter ein;/ darumb in fesselt leides bant $s in klage immer mere./ Der selig ist, den fremder schade sicher macht./ ir | |
| nach irs loufes e/ und gibt im fremde forme fürbaß immer me,/ in gruft wie es beslossen si der erde./ des | |
| werdes wib, zu aller zit das beste wel! / in immer tragendes leit uß eren Jesabel / fiel. hör, wie es | |
| mügen folgt naturen seil./ was sinnes hant begrifet, das ist immer teil/ der dinge, die des himels ring umbsweifet./ werf ich | |
| die ich gessen han.’/ der esel sprach: ‘so muß ich immer klagen,/ das ich das gras han bi der ban/ genagen | |
| von des joches not. / ab mich die werld nu immer solde klagen, / so würd ich doch gerochen an dem | |
| der tot in sloß in sine bant./ er wante resten immer sunder ruwe./ sin balg zu puken wart zuhant./ der esel | |
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