Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
iemer Adv. (2261 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| an mich gert./ er hete schiere daz vernomn,/ möht ich iemmer fürbaz komn./ ___Orgelûsen ich geküsset hân,/ diu sînen tôt sus | |
| mînen munt:/ des ist mîn herze ungesunt./ wirt uns zwein immer freude erkant,/ diu helfe stêt in iwer hant./ für wâr | |
| freude stêt an mir,/ swenne ich untriwe enbir,/ so ist immer mînes herzen ger/ daz ich in mîner minne wer."/ //___Gâwân | |
| dicke an ein_ander blicten./ die von der vremde erschricten,/ werdents iemmer heinlîcher baz,/ daz sol ich lâzen âne haz./ //___Ezn sî | |
| diu clâre herzoginne/ daz Gâwâns freude was verzert:/ er wær immer unernert/ sunder âmîen./ die philosophîen/ und al die ie gesâzen/ | |
| done wart dâ niht vergezzen,/ Gâwân ein rîter wol gevar/ immer schuof zeiner frouwen clâr./ daz wâren kranke sinne,/ op die | |
| verlorn/ hât swer behaldet dâ den prîs:/ der klagtz doch immer, ist er wîs./ gein ein_ander stuont ir triwe,/ der enweder | |
| valschlîchiu wort./ //Got müeze ir wîplîch êre sehn!/ ich wil immer frouwen sælden jehn:/ ich scham mich noch sô sêre,/ ungern | |
| weinen gar verdagn."/ //Si sprach "ich mac wol weinen/ und immer klage erscheinen:/ wan sweder iwer dâ beligt,/ nâch dem mîn | |
| strîtes niht verbære./ neve, noch lâz mich in bestên:/ sol immer sîn unprîs ergên,/ mîn hant im schaden füeget,/ des in | |
| verlorn?/ sol ich nâch dem grâle ringen,/ sô muoz mich immer twingen/ ir kiuschlîcher umbevanc,/ von der ich schiet, des ist | |
| op er triwe minnet,/ werltlîch freude er hât verlorn/ und immer herzen riwe erkorn./ ___wes sûmestu dich, Parzivâl,/ daz du an | |
| sælden was mîn wer./ gote unt gotinne,/ iwer kraft ich immer minne./ geêrt sî des plânêten schîn,/ dar inne diu reise | |
| dô mêre/ "ich wil lâzen dir zwei rîchiu lant,/ dienstlîche immer dîner hant,/ diu mîn vater und der dîne erwarp,/ do | |
| nie gedâht./ swelch künec dâ sîner gâbe enpfant,/ daz half immer mêr des lant./ ieslîchem man nâh mâze sîn/ wart nie | |
| jâmers siten./ er sprach "ich hân unsanfte erbiten,/ wirde ich immer von iu vrô./ ir schiet nu jungest von mir sô,/ | |
| dâ gebiten./ got ist stæt mit sölhen siten,/ er strîtet iemmer wider sie,/ die ich iu ze hulden nante hie./ swer | |
| selbe sol mit rehte hân,/ Anschouwe und Bêalzenân./ kom er imer an mannes kraft,/ dar leistet im geselleschaft./ Gahmuret mîn vater | |
| herze gêt./ ich wânde sô starc wær mîn lîp,/ daz iemmer maget ode wîp/ mir freuden kraft benæme./ mirst worden widerzæme,/ | |
| gein strîte noch ir bote./ Jupiter mîme gote/ wil ich iemmer hazzen tragn,/ ern wende mir diz starke klagn."/ //___Ir bêder | |
| haben, al die gote dîn/ muostu durch si versprechen/ unt immer gerne rechen/ den widersatz des hôhsten gots/ und mit triwen | |
| pînen was/ und in diu vrâge lange meit,/ in ist immer mêr nu vrâgen leit./ al des grâles pflihtgesellen/ von in | |
| ich niemer mêr:/ ein wîp gab mir herzesêr./ //Idoch ist iemmer al mîn haz/ gein wîben volleclîche laz:/ hôch manlîch vreude | |
| ein sun, der hiez Jôhan./ priester Jôhan man den hiez:/ iemmer sît man dâ die künege liez/ bî dem namn belîben./ | |
| abyron. ond die mit in uerbrunnen. uerdarbda. onde ſo du iemer gneſeſt in deme iungeſten urdeile. da criſtenen onde ivden erſten | |
| du unſhuldik biſt. deſ dich dirrer man zihet. ſo du iemer gruene werdeſ. onde ſo dien griez. iemer kume zu anderme | |
| zihet. ſo du iemer gruene werdeſ. onde ſo dien griez. iemer kume zu anderme grieze. onde ſo din griez iemer kume | |
| griez. iemer kume zu anderme grieze. onde ſo din griez iemer kume in den barn abrahameſ. in quinque libiſ Moyſi. barde | |
| $t antlutʒ enbern – vmb die chlæineſten tægliche ſvnde, div immer mach werden; wan ſwaʒ der menſch hat getan daʒ lat | |
| von ſprach ſant Franciſſe: $t ‘Der geiſtlich menſch chan chvme immer ʒe eren werden, der niht gern betet.’ Ein tageʒit mit | |
| wære ein iar erbærer dinge, er wolt dar nach tvͦn imer mere ſwaʒ er wolt – der wær ein tore, der | |
| dv verdient heteſt in dem himelrich vnd mvͦſt dennoch $t immer mer brinnen in der helle alle die ſvnttage, alle di | |
| alle di phinʒtage, alle di vreitage, alle di ſamʒtage, di immer werden in der wochen, wan der mvnch oder div nvnne, | |
| dv dir niht ſetʒeſt ein ʒil; daʒ beſt ʒil, daʒ immer werden $t mach, daʒ iſt goteſ ʒil, daʒ iſt hvte, | |
| volchomen machet, daʒ iſt div minne. Din ſel div mvʒ immer etwaʒ minnen, wan ſi nach der oberſten minne geſchaffen iſt. | |
| gutæten. Wær er ein engel worden, eʒ wolten alle engel immer geeret ſin aber der minne, daʒ er vnſer ſpiſe iſt | |
| mich wirdichlichen enphangen haſt; ſo wil ich, daʒ dv fvͤrbaʒ immer mere heiliger ſiſt denn e. Adueniat regnvm tvum: Ich tvn, | |
| $t enphangen haſt; ſo wil ich, daʒ dir min rich immer mer næher ſi danne e. Etlich menſch mohte goteſ lichnamen | |
| dv mich wirdichlichen enphangen haſt; ſo wil ich, daʒ dv immer mer gnaden richer ſiſt denn e. Panem noſtrvm: Ich tvͦn | |
| dv mich wirdichlichen enphangen haſt; ſo wil ich, daʒ dv immer mer ſtercher ſiſt denn e ʒe widerſten aller bechorvnge. Sed | |
| dich di andern auch fvr boſe hieten. Daʒ man dir immer chein herteʒ wort ʒv geſpræche – deſ enwelle got niht | |
| daʒ er niht ein brinne driʒʒich tvſent iar, auch halt immer ewichlichen, vnd gert got niht anders wan daʒ eʒ im | |
| siu ensol diu rede nicht biswâren,/ sine durfen sich des immer vervâren/ daz ich den brîstern allen icht spreche./ swer aber | |
| dienstman/ gefûret ûz dem rechtem wege,/ ichn wäiz ob si immer wirs getuon mege;/ swelhiu dar an wart erfunden,/ der mit | |
| Der selbe gotis bote, der was der mildeste man, der immir mochte werdin. den sante unsir herre ce Criechin ce predigen | |
| crûce icht, ichne loubete daz crûce nicht. ich bin des immir gerende, daz ich an deme crûce irsterbe, dâ mich mîn | |
| stætige. da von habent si die ewigen genade die in immer stæt ist. diu selb genade ist auch uns stæt, ob | |
| huͤtent, die habent den ewigen tot und die ewigen vinster immer an ende. Da von ruch er uns, der almæhtig got, | |
| funden werden, die sint sælich, die habent die ewigen genade immer mer an ende mit dem almahtigen got. sie sint aver | |
| gent mit im in die tuͤr des himelriches und habent immer mer froͤude unde genade und wirtschaft diu nimmer zerget. die | |
Ergebnis-Seite: << 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 >> |