Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
iemer Adv. (2261 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| tuͤr der genaden versperret, die muͤzzen die ewigen ungenad liden immer an ende. Nu wir des tages nicht enwizzen noch der | |
| genaden und hintz der wirtscheft die du mit dinen bruͤdern immer mer haben solt in dem himelriche’. der genaden lobt der | |
| wan si uns der hochzit diu da nimmer zerget, da immer froͤud und genad und diu ewig wunne ist, michel zůversiht | |
| erniut werde, daz wir ze siner brautluͤft chomen und in immer an ende sehen muͤzzen amen. Dominica II. Daz hilig ewaingelium | |
| nach disem leib in sinem haus, in der himelischen Jerusalem, immer an ende leben muͤzzen amen. Item dominica III. post nativitatem. | |
| in hie ze disem leib und ze dem ewigen leib immer an ent loben muͤzzen amen. Sermo quando volueris. Unser herre, | |
| ertwuocher, daz musten si dem ewart bringen ê si sein iemer iht ze ir nutz geschuffen; si gaben irn zehenten und | |
| der blint tæte, daz hab wir wol vernomen: er ruͤft iemer und mer. also schuͤllen wir tůn, wir schuͤln dester vlizzichlicher | |
| in mit den hiligen engeln und mit allen sinen hiligen immer an ent loben muͤzzen amen. In capite jejunii sermo. Unser | |
| die selben tugent gelern und behalten, so hab unser sel immer mer rů und genad. etlicher bringe diu hiligen parmung. swer | |
| chere hintz der himlischen Jerusalem da diu ewige genad ist immer an ent amen. In cena domini sermo. Alle die sich | |
| den hiligen tugenden so ersten, daz wir den almæchtigen got immer an ende in sinen eren sehen muͤzzen amen. Item de | |
| daz er im gelich ist in der gotheit $t und immer ist in der menscheit die er durch uns enphie, in | |
| werdent, so die sehent die masen siner wunden, daz die immer mer genad sagent und in immer lobent der si mit | |
| siner wunden, daz die immer mer genad sagent und in immer lobent der si mit siner heren marter erloͤset hat; er | |
| ewigen libe. daz wir in da gesehen muͤzzen und in immer loben muͤzzen, daz ruch er uns ze geben amen. Dominica | |
| in dem leibe volliu fræude, so getan fræud die ir immer habet an ende. unser herre sprach aver ze sinen jungern: | |
| si des tages, do er von in schied, daz si immer mer die weil si lebten riwe heten umb ir ungelauben. | |
| und in diu gebot und diu lere git diu si immer mer behalten schuͤln, alsam tet er sinen hiligen jungern. daz | |
| der heilig geist, ein warer got ist an angeng und immer an ende. der heilig vater der ist von nieman, der | |
| uns got liep, so werben nach dem gůt daz uns immer stætich si, nach dem himlischen gůt. wellen wir da nach | |
| genaden enphie, die vestent er, daz si an dem rechten immer mer gestunden, also wir hiut an dem heiligen eweingelio gelesen | |
| ebenchristen $t noch mit den heiden noch mit den juden immer unredlich gezuͤrn. Moyses der in diu e bracht, der hat | |
| und die sæligen $t menschen daz antluͤtze des almæchtigen gotes immer mer sehen. do er gesuͤnt und unsers herren gebot uͤbergie, | |
| unsern zorn wuͤnschen daz si mit sel und mit leib immer da ze helle sein muͤzzen. do sein hauzgenozzen gesahen wie | |
| unreinen ze den hellewicen gantwurtent. da můz der arme suͤndær immer mer in den wicen sein umb alle sein schuld. war | |
| diu sel die hat die ewigen genad da ze himel immer mer an ent, ob wir recht leben in diser werlt. | |
| in das hellisch fiur da si mit dem leidigen veint immer mer brinnen muͤzzent. nu vlizzen uns des gemeinchlich alle, ob | |
| gewichten holden meins vater, underwindet iuch des himelriches daz ir immer mer an end mit wunne und mit fræude haben schuͤlt.’ | |
| die schidung geschaffet, daz si alle varen muͤzzent, da si immer mer sein muͤzzent, die gůten mit den fræuden, die uͤbeln | |
| schuͤndet der bosheit, der tiufel, dem schuͤl wir hiut und immer mer widersten und widersagen mit worten und mit werchen und | |
| lip,/ so mvz ich sin ein ruͤwic wip/ Vnd vmberaten immer mer./ mir tvt min herze vil wundern we,/ Wen ich | |
| «mochte ich kvmen hinnen»,/ Sprach her Ysengrin,/ «ich wolde sin immer ane win.»/ In was da misselvngen./ vber einen zovn sie | |
| wilt dv ein mvdinc sin?/ Wie macht dv vor leste immer genesen?/ woldest dv mit mir wesen,/ Ich erlieze dich dirre | |
| wip./ ich hatte verlorn nach minen lip./ Iz were mir immer swere,/ wen daz man einem lvgenere/ Nimmer niht gelovben sol./ | |
| hort.»/ «Gevater», sprach er Ysengrin,/ «wilt dv hie gemvnchet sin/ Immer vntz an dinen tot?»/ «ia ich», sprach er, «ez tvt | |
| do,/ Reinhart warf sie im in den mvnt./ «ich were immer mer gesvnt»,/ Sprach der tore Isengrin,/ «schold ich da hin | |
| hie gat./ hie ist vil manger slahte rat.»/ «Mocht ich immer kvmen dar in»,/ sprach der tore Ysengrin./ «Ia dv, als | |
| «Randolt,/ einen gvrtel dv mir geben solt,/ Daz beschvlde ich immer wider dich.»/ «herre, des erlazet mich»,/ Sprach der hirz, «dvrch | |
| Sterbe ich nv von den schvlden din,/ daz mocht dir immer leit sin.»/ Er getorste dem kvnige niht verzihen,/ ern mvͤst | |
| hat in got gehalten/ in sineme riche,/ da wont er imir ewichliche./ Do der gotes dinist man/ uon Yspania uernam/ wie unkusclichen | |
| zorn/ an libe unt an sele:/ die helle puwint si imer$/ mere.’/ Karl an sineme gebete lac/ unz an den morgenlichin | |
| gvt nemen wil,/ man gít im sin uil;/ er hat imer des kaiseres willin./ daz merket snelle íungelinge.’/ Also der keiser | |
| rat geben./ daz habent si umbe got irworuen;/ daz si lebent imir ane groze sorgen./ swa iz ze$/ der note gescah,/ da | |
| namen drí./ si minten alle gotliche lere/ unt lobeten in imir mere/ daz er diu wunder zu in hete getan./ beide | |
| uahen di wisin./ so erloesen wir die giselen/ unt leben iemir mere mit gnaden.’/ daz lobeten alle die an deme rate | |
| ir iz gesceiden,/ dar ist umbe ueile/ al daz ich iemir gewinne./ handelt iz mit sinnin./ durch iwer selber gůte/ machet | |
| widir uf richte,/ er sprach: ‘lob un(de) ere/ nu unde iemir mere/ sage wir dir, heilige crist,/ wande du aller sculde | |
| uol uaren,/ so můget ir uwere sele wole gewegen/ un(de) muget iemer uroliche leben./ uwer goete, di ir ane betet,/ Appollo un(de) | |
| so richsenot Marssilie,/ die cristinheit geliget nidere./ so můge wir imir wole glagen:/ daz wir lange eruochten haben,/ daz uerwandelot sich | |
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