Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
iemer Adv. (2261 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| dâ wart vil grimme gestriten./ Wie möhten sich versuochen $s immer helde baz?/ von einer starken tjoste $s hinder daz ross | |
| Rüedegêr, $s mîne mâge und unser man?/ daz wil ich immer dienen, $s sô ich aller beste kan.«/ »Der bote bin | |
| Dô sprach der marcgrâve: $s »wie möhte daz gesîn,/ daz immer künec gerte $s der lieben tohter mîn?/ wir sîn hie | |
| nâch mînem willen hân,/ sô wold$’ ich solhes wîbes $s immer wesen vrô.«/ des antwurte Hagene $s vil harte güetlîchen dô:/ | |
| bürge niht enhân,/ Sô sol ich iu mit triuwen $s immer wesen holt./ ich gibe zuo mîner tohter $s silber unde | |
| enhende! $s der lag in sturme tôt./ den muoz ich immer weinen, $s des gât mir armem wîbe nôt.«/ Diu edele | |
| welle golt,/ der gedenke mîner leide, $s und wil im immer wesen holt.«/ 28. ÂVENTIURE/ Dô die Burgonden $s kômen in | |
| ez sol im an sîn leben gân.«/ »Daz wold ich immer dienen, $s swer ræche mîniu leit./ alles des er gerte, | |
| $s als lieb als ich iu sî./ ich won$’ iu immer mêre $s mit triuwen dienstlîchen bî.«/ »Ich hilf$’ iu sicherlîchen«, | |
| mînen lieben man./ des ich unz an mîn ende $s immer genuoc ze weinen hân.«/ Er sprach: »waz sol des mêre? | |
| man./ swer mir daz hilfet rechen, $s dem bin ich immer undertân.«/ Des antwurte ir Blœdelîn: $s »vrouwe, nu wizzet daz,/ | |
| mir sîn niht.«/ »Neinâ, herre Blœdelîn, $s ich bin dir immer holt./ jâ gib$’ ich dir ze miete $s silber unde | |
| allez geben:/ sô maht du, ritter edele, $s mit vreuden immer leben,/ gewinnestu die marke, $s dâ Nuodunc inne saz./ swaz | |
| den Etzelen sun./ wie kunde ein wîp durch râche $s immer vreislîcher tuon?/ Dar giengen an der stunde $s vier Etzelen | |
| $s mit dem gesinde mîn:/ daz wil ich sicherlîchen $s immer dienende sîn.«/ »Wie vlêhet ir sô schiere?« $s sprach dô | |
| geselle $s unde ouch er der mîn,/ und kome wir immer wider heim, $s daz suln wir noch mit triuwen sîn./ | |
| zagelîche stân,/ unde wellent doch sîn küene: $s si müezens immer schande hân.«/ 35. ÂVENTIURE/ Dô rief von Tenemarke $s der | |
| stiege nâher $s unde rechet mîniu leit./ daz wil ich immer dienen, $s als ich von rehte sol./ der Hagenen übermüete | |
| bezzer wîn./ leb%..e ich deheine wîle, $s ich sol iu immer wæge sîn.«/ Do die andern daz gehôrten, $s daz ez | |
| hitze $s in tâten beidiu wê./ ich wæne der jâmer immer $s mêr an helden ergê./ Dô sprach von Tronege Hagene: | |
| und ouch der eide, $s daz du den schaden mîn/ immer woldest rechen $s und elliu mîniu leit.«/ dô sprach der | |
| irz an dem ende $s woldet güetlîcher lân./ Wir soldenz immer dienen, $s daz ir uns habt gegeben,/ ich unde mîne | |
| trähen rôt./ ez was diu leste gâbe, $s die sît immer mêr/ gebôt deheinem degene $s von Bechelâren Rüedegêr./ Swie grimme | |
| hêrlîche gebe./ got sol daz gebieten, $s daz iuwer tugent immer lebe.«/ »Sô wê mir dirre mære«, $s sprach aber Hagene./ | |
| der leiden mære $s z$’allen zîten kumt!/ ouch muoz mich immer riuwen $s der edel Rüedegêr./ der schade ist beidenthalben $s | |
| durch Rüedegêres liebe, $s daz lebte noch sîn lîp,/ den immer mugen weinen $s beide man und ouch diu wîp!«/ Dô | |
| durch dînen tumben zorn./ mînes herren hulde $s du hetes immer mêr verlorn.«/ »Lât abe den lewen, meister, $s er ist | |
| brâchet, $s den ich in hete gegeben./ het ichs niht immer schande, $s ir soldet vliesen daz leben.«/ »Nu zürnet niht | |
| genuoc./ Vor liebe neic dem degene $s daz Etzelen wîp:/ »immer sî dir sælic $s dîn herze und ouch dîn lîp./ | |
| mich wol ergetzet $s aller mîner nôt./ daz sol ich immer dienen, $s mich ensûmes danne der tôt.«/ Dô sprach der | |
| $s wan got unde mîn:/ der sol dich, vâlandinne, $s immer wol verholn sîn.«/ Si sprach: »sô habt ir übele $s | |
| Gylstram geborn/ oder komen her von Ranculat,/ ich hete dich immer an der stat/ als ich dich sus vil gerne hân./ | |
| daz ist ein rîter sô getân,/ daz wir ze vlêhen immer hân/ unsern goten, die in uns brâhten,/ daz si des | |
| enphienc,/ deiz im nâch fröuden niht ergienc./ des muoz ich immer jâmer tragen./ si wænent daz i’n schüef erslagen:/ //verrâtens ich | |
| klag ich noch, vil armez wîp:/ ir bêder tôt mich immer müet./ ûf mîner triwe jâmer blüet./ ___ih enwart nie wîp | |
| louc,/ von küneges frühte was sîn art),/ der huop sich immer dannewart/ durh tjostieren für die stat./ aldâ tet sîner krefte | |
| hât betwungen iwer hant/ Razalîgen? unser lant/ ist kamphes sicher immer mêr./ der ist ob al den Môren hêr,/ des getriwen | |
| verheln,/ wær dîn ordn in mîner ê,/ sô wær mir immer nâch dir wê:/ und hân doch immer nâch dir pîn./ | |
| sô wær mir immer nâch dir wê:/ und hân doch immer nâch dir pîn./ werde unser zweier kindelîn/ anme antlütze einem | |
| ir herzen boye./ von in zwein kom geslehte mîn,/ daz immer mêr gît liehten schîn./ ieslîcher sider krône truoc,/ und heten | |
| ôwê lieplîch geselleschaft,/ sol mir nu riwe mit ir kraft/ immer twingen mînen lîp!/ sîme gote ze êren," sprach daz wîp,/ | |
| des heldes hant/ mit hurte verswande:/ die poynder er zetrande,/ immer durch, anderthalben ûz./ dem anker volgete nâch der strûz./ ___Gahmuret | |
| genesen,/ sô lât mich âne huote wesen./ wan verlæt mich immer jâmers kraft,/ sô tæt ich gerne rîterschaft./ lât ir niht | |
| ôwê unde heiâ hei,/ daz güete alsölhen kumber tregt/ und immer triwe jâmer regt!/ alsus vert diu mennischeit,/ hiute freude, morgen | |
| wan einer bin ich unbereit/ dienstlîcher triuwe:/ mîn zorn ist immer niuwe/ gein ir, sît ich se an wanke sach./ ich | |
| wîp,/ den gebôt si allen an den lîp,/ daz se immer ritters wurden lût./ "wan friesche daz mîns herzen trût,/ welch | |
| dâ hienc ein liderîn huot,/ den man drüber ziehen solte/ immer swenne ez regenen wolte./ ___duc Orilus de Lalander,/ des wîp | |
| lîp daz bewart!/ diu mässenîe ist sölher art,/ genæht ir immer vilân,/ daz wær vil sêre missetân."/ ___Der knappe al_eine fürbaz | |
| hôhen art./ wiest der minnen blic alsus bewart?/ mich jâmert immer daz ich vant/ an der werlde freude alsölh gewant./ wol | |
| ir bejaget ir ungunst,/ sô müezet ir gunêret sîn/ und immer dulten schemeden pîn./ ___dise lêre sult ir nâhe tragn:/ ich | |
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