Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hêrre swM. (7725 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| die heiligen und wolt zuhant schwern zu dem ersten. ‘Ir herren’, sprach der konig, ‘ir hant uch bereitet hinwegzuriten: noch hútent | |
| sach entwencken $t enmöcht die ir getrulichen fordern woltent.’ ‘Ir herren’, sprach myn herre Gawan zu synen gesellen, ‘wolt menglich in | |
| enmöcht die ir getrulichen fordern woltent.’ ‘Ir herren’, sprach myn herre Gawan zu synen gesellen, ‘wolt menglich in synen eyt legen | |
| gebent mir uwer trúw!’ sprach er, und sie datens. Min herre Gawan schwur das er war solt sagen, wann er wiedder | |
| ritter, oder er funde yne. Des eydes wurden alle myns herren Gawans gesellen erfert, und dem konig was leit das er | |
| doch zu mym urlage wiedder werent komen zu dem lengsten?’ ‘Herre’, sprach er, ‘diß muß nu also wesen.’ Er saczt synen | |
| reyt hinweg mit syner gesellschafft. //Da reyt mit im myn herre Ywan, des konig Friens sůn, und Key der truchseße $t | |
| und Segrimor Liderreis; da reit Lucan der schenck und myn herre Yder N#;vuts sun, und Giflet Dues sun; da reit Ywains | |
| Callas und Keunus von Caerec, und Keheries und Egravins @@s@myns herrn Gawans bruder; da reit Codoans von Kaernusin und Keus von | |
| und von Males der konig und Elyes Liblois und myn herre Brandis; da reit Osenains Kůnlip und Ayglins von den Dalen | |
| Nu múßen wir ein wile die rede laßen von mym herren Gawan und von syner gesellschafft und sprechen fúrter von der | |
| und det yn by sich siczen off das siczbet. $t ‘Herre ritter’, sprach sie, ‘ich han uch lang in myner gefengniß | |
| von uwerm lande, es thu uch dann groß not.’ ‘Endruwen herre’, sprach sie, ‘ich kam in undörfften herre nicht, ich wil | |
| er myner nifftel fynt wol uberwunde. Nu bitt ich uch, herre, durch mynes dinstes willen das ir mir helffent das ich | |
| wol das ir baß wißent wo er sy dann myn herre der konig oder ich selb.’ ‘Frau’, sprach sie, ‘by der | |
| ‘by der trúw die ich uch schuldig bin und mym herren dem konig, ich enhette anders hie nicht zu schaffen dann | |
| das ich mich so ferre gearbeit hett darumb zu vergebens. Herre’, sprach sie zu dem konig, ‘gebent mir urlob, ich wil | |
| kan, ir hant mir dick wol geholffen in mynen nöten.’ ‘Herre’, sprach sie, ‘gott der muß uch lonen! Ich enmag nit | |
| fur sich bringen und det als ir fast zorn were. ‘Herre ritter’, sprach sie, ‘ir verhießet uch sere uwern namen zu | |
| und machten sich sere zu vechten. Anderhalb $t kam myn herre Gawan und syn gesellen, und hetten den guten ritter gesucht | |
| sie enweren noch nit wiedder komen. Und das riet myn herre Gawan; er sprach das beßer were das sie meyneydig $t | |
| beßer were das sie meyneydig $t wurden dann ir rechter herre beyde, lant und ere, verlúr. ‘Er soll zu recht nit | |
| verliesen on die unsern.’ Mit dißen worten bracht sie myn herre Gawan alle vierczig wiedder zu dem urlage. Sie waren dem | |
| die yseninnen necz, die zu dem ersten stritt umb sin here gingen, die enkunden nů nit halben weg umb komen. Da | |
| Alsus sprach Galahot $t zu synen luten. Anderhalb sprach myn herre Gawan zu sim öheim dem konig: ‘Herre’, sprach er, ‘entreit | |
| Anderhalb sprach myn herre Gawan zu sim öheim dem konig: ‘Herre’, sprach er, ‘entreit Galahot morn kein wapen, so ensolt ir | |
| off eim ritter, der was genant Gelegwians und was myns herren Ywans neve kebeschhalb. Und Galegwians sah yn komen und begerte | |
| gewunnen Konig und gab yn groß krafft. Das sah myn herre Gawan und kam inn fliegende @@s@als ein pfil von eim | |
| das felt alles bedecket wart mit volck. Das sah myn herre Gawan und det syn volck by im halten, er bat | |
| sie manigen stolczen ritter under yn hetten. Da det myn herre Gawan wunder und macht syn gesellen kúne mit der großen | |
| getan, wann Galahot hett ummer dry man an eynen. Min herre Gawan und syn gesellen stritten ußermaßen $t lang mit yn. | |
| wurden mit gewalt off irselbes lecze getriben, allda ließ myn herre Gawan ein teil syner byderbkeit schinen: er deth so viel | |
| lút erferten sich gar sere. Der konig reit zu mym herren Gawan und sprach das er allzumal vil mit sym libe | |
| vil mit sym libe gethan hett. Mit dem wart mym herren Gawan syn roß erstochen under im, und er bleib zu | |
| stende und facht als ein lewe. Der konig nam myn herren Ywan und bevalh im sin volck zu leiten das noch | |
| sin volck zu leiten das noch nit gefochten hett. Min herre Ywan reit mit yn vergatern mit großer gewalt an die | |
| starck und groß, und datens beidenthalb $t ußermaßen wol. Myn herre Ywan det des tages so vil mit den wapen das | |
| stach den Ersten gewůnnen Konig darnyder $t und saczt myn herren Gawan off das roß mit gewalt, der so sere geschlagen | |
| gesunt wart als er da vor was. Da begund myn herre Ywan syn gut ritterschafft offenbaren, und myn herre Gawan enbleib | |
| begund myn herre Ywan syn gut ritterschafft offenbaren, und myn herre Gawan enbleib nochda hindann nicht. Also weret der stritt allen | |
| das er nicht me enmocht. Galahotes lúte furten einen myns herren Gawans gesellen mit yn gefangen, das sah myn herre Gawan | |
| myns herren Gawans gesellen mit yn gefangen, das sah myn herre Gawan und ylet yn zu beschutten; herumb enwust myn herre | |
| herre Gawan und ylet yn zu beschutten; herumb enwust myn herre Ywan nit. Der gefangen was genant Gueheries von Karrehue. Ein | |
| was genant Gueheries von Karrehue. Ein knapp kam zu mym herren Ywan ritende. ‘Herre’, sprach er, ‘man vehet uwern gesellen, ir | |
| von Karrehue. Ein knapp kam zu mym herren Ywan ritende. ‘Herre’, sprach er, ‘man vehet uwern gesellen, ir ritent dann bald | |
| ir ritent dann bald zu im und beschuttent yn.’ Min herre Ywan warff das roß umb, und wart im so zorn | |
| ritter. @@s@Er kam wiedder under die fynde und fand mynen herren Gawan sere vehten, er was geschlagen das im můnt und | |
| wol gehielt, sie wolten yn wol generen. Alles des koniges here was unfro umb myn herren Gawan, sie weyneten alle und | |
| wol generen. Alles des koniges here was unfro umb myn herren Gawan, sie weyneten alle und sprachen das númmer keyn so | |
| dieß fro waren. Der frauwen ritter von Maloa#;vut hetten myn herren Gawan in onmacht sehen gevallen vor sym pavilune, sie horten | |
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