Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hêrre swM. (7725 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| man schlaffen solt gan, da sprach Galahot zu dem ritter: ‘Herre’, sprach er, ‘das ist uwer bette’, und wiset im das | |
| er, ‘das ist uwer bette’, und wiset im das groß. ‘Herre’, sprach der ritter, ‘wer sol uff dißen betten schlaffen die | |
| hie me gemaches $t habent dann mit mir.’ ‘Durch gott, herre, nů endůt mir die schand nit das ir mich icht | |
| die wapen solten. Er sprach, er wolt riten. ‘Hei lieber herre’, sprach Galahot, ‘blibent lenger by mir, nicht wenet das ich | |
| ymands anders der nu lebet.’ //‘Ich wil mit uch bliben, herre’, sprach der ritter, ‘wann mich wol duncket das ich kein | |
| kónigen die sin burgen waren und sprach fur yn beiden: ‘Herre’, sprach er, ‘myn bete ist das ich wil, wann ir | |
| erschrack $t er gar sere und begunde herumb zu gedencken. ‘Herre’, sprachen die zwen konig, ‘warnach gedenckent ir nu? Ir bedenckent | |
| Anderthalb was der konig Artus sere unfro und alles syn here, das sie nit enwusten war der gut ritter komen was; | |
| nit enwusten war der gut ritter komen was; und myn herre Gawan was sin so unfro das er nit enwúst was | |
| ein messe. Nach der messe sprach Galahot zu sym gesellen: ‘Herre’, sprach er, ‘hut ist der tag das man vergatern sol: | |
| vergatern sol: wolt ir nach hut wapen tragen?’ ‘Ja ich, herre’, sprach er. ‘So bit ich uch’, sprach Galahot, ‘das ir | |
| und er wapente sich allgemechlich. Also det des konig Artuses here, und gebot der konig das nymand uber das waßer fúre, | |
| were und sprachen das Galahot selbs vergatert hett; und myn herre Gawan sprach alles zu: ‘Er ist es nicht, es ist | |
| ‘was das sy! Ich wils gern thun.’ ‘Uch gedencket wol, herre’, sprach er, ‘was ir mir gelobetent; nu ist es zytt | |
| ir mir gelobetent; nu ist es zytt das irs thunt.’ ‘Herre’, sprach Galahott, ‘ich wils gern thun, wann irs gebietent.’ ‘Herre’, | |
| ‘Herre’, sprach Galahott, ‘ich wils gern thun, wann irs gebietent.’ ‘Herre’, sprach der ritter, ‘yczunt ist es zitt!’ Galahot slug das | |
| ir ere verliesen. Sie bereiten ein roßbare und wolten myn herren Gawan hinweg daroff furen, wann das myn herre Gawan sprach | |
| wolten myn herren Gawan hinweg daroff furen, wann das myn herre Gawan sprach das im lieber were das er alda dot | |
| und zu weynen umb das er yn so sere erbarmet. ‘Herre, herre got’, sprach er, ‘wie sol ich dißem herren der | |
| zu weynen umb das er yn so sere erbarmet. ‘Herre, herre got’, sprach er, ‘wie sol ich dißem herren der eren | |
| erbarmet. ‘Herre, herre got’, sprach er, ‘wie sol ich dißem herren der eren ummer gedancken die er mir thůt!’ @@s@//Galahot kam | |
| sin ere und sin lant wonde verlorn han genczlichen. $t ‘Herre’, sprach er, ‘ir mogent wol fúrwert riten on angst, ich | |
| off syne knye und leit sin hende zuhauff und sprach: ‘Herre’, sprach er, ‘ich gib mich in uwer gnade von den | |
| kerte sin hende zu himel wert und lobte gott unsern herren und demútiget sich sere wiedder Galahoten. Er hub yn off, | |
| das yn ducht das er nye so groß freud gewúnne. ‘Herre’, sprach Galahot, ‘nu thúnt uwern willen mit mir und sint | |
| wiedder umb mit großen freuden. Der konig fur zu mym herren Gawan und sagt im wie Galahot gethon hett; er wart | |
| yn ducht das er gancz und gar genesen were. Min herre Gawan fragt den konig wie er herrezu keme. ‘So helff | |
| sprach der konig, ‘ich weiß syn nit wann das unser herre gott villicht also wil.’ Alles das here wundert sichs wie | |
| wann das unser herre gott villicht also wil.’ Alles das here wundert sichs wie diß komen were oder were dißen fried | |
| sitt es uch lieb ist. Ich můß wiedder zu mym herren dem konig farn, aber ich wil uch zu allererst gesellschafft | |
| cleine geselschafft $t getan, das ist mir sere leit.’ ‘Neyn herre’, sprach der ritter, ‘ir solt zu mym herren dem konige | |
| leit.’ ‘Neyn herre’, sprach der ritter, ‘ir solt zu mym herren dem konige farn und sollent im alle die gesellschafft thun | |
| biß fur ir pavilune, und Galahot det ruffen in das here das der fried gemacht were und wie er gemacht wart. | |
| ein michel teil. Sie ritten zu der louben da myn herre Gawan siech off lag. Da myn herre Gawan gefriesch das | |
| louben da myn herre Gawan siech off lag. Da myn herre Gawan gefriesch das das Galahot selb was, da macht er | |
| als ferre als ern sach, da sprach er: ‘Sint gottwilkum, herre, und mir!’ sprach er, ‘ir sint ein man des kuntschafft | |
| wol zu recht prisen und uwer gut, es wart nie herre der baß geminnet were under sim volck dann ir sint. | |
| gerne, das schinet allhie $t zuhant wol.’ Alsus sprach myn herre Gawan zu Galahot; und Galahot fragt yn wie er fúre. | |
| yn wie er fúre. ‘Ich was nehelich tot’, sprach myn herre Gawan, ‘aber uwer fruntschafft und myns herren des konigs hat | |
| tot’, sprach myn herre Gawan, ‘aber uwer fruntschafft und myns herren des konigs hat mich erneret. Wie möcht yemant wol farn, | |
| von dem konig und von der koniginne und von mym herren Gawan, und was die meist freude in des konig Artus | |
| keme, und ich laß uch sere nót on mich.’ ‘Nein herre’, sprach er, ‘ir sollent gern thun alles das uch myn | |
| sprach er, ‘ir sollent gern thun alles das uch myn herre der konig gebút, er ist werlich der frúmest man den | |
| bit uch eyner bett die uns beiden gut sol sin.’ ‘Herre’, sprach Galahot, ‘sagent allen uwern willen! Was ir gebietent das | |
| mir off ertrich geschehen mag.’ ‘Das vergelt $t uch gott, herre!’ sprach er; ‘ich bitt uch das ir mich nit enfraget | |
| nacht mit dem konig in sym pavilune; da bleib myn herre Gawan und myn herre Ywan des konig Fryens sun. Die | |
| in sym pavilune; da bleib myn herre Gawan und myn herre Ywan des konig Fryens sun. Die konigin schlieff uff der | |
| Fryens sun. Die konigin schlieff uff der leuben da myn herre Gawan off siech lag. By ir was die frau von | |
| ir dann so unfro, ist uch leit das ir myn herre sint und myn geselle?’ ‘Nein herre, durch got’, sprach er, | |
| leit das ir myn herre sint und myn geselle?’ ‘Nein herre, durch got’, sprach er, ‘ir hant vil me durch mich | |
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