Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ander a_prn_num (2433 Belege) MWB Lexer BMZ
| die habe gezogen/ mit armbrusten und mit bogen/ und mit anderre wer/ als von rehte ein roupher./ des kieles meister Tristan/ | |
| roupher./ des kieles meister Tristan/ leit eine reisekappen an/ durch anders niht wan umbe daz,/ daz er sich hæle deste baz./ | |
| tagen/ dô vuore wir von lande dan,/ ich und zwêne ander koufman./ wir drî wir wolten under uns drîn/ mit geselleschaft | |
| er der reise ie began,/ diz was sîn meistiu zuoversiht,/ anders trôstes hæte er niht./ //Nu ist es zît, nu kêre | |
| er niht./ //Nu ist es zît, nu kêre zuo!/ des anderen tages vruo/ nu wâfent er sich alsô wol,/ als ein | |
| ouch in dâ sæhe,/ dâ man nâch âventiure rite,/ und anders was ouch niht dermite,/ wan ern gesach den trachen nie,/ | |
| mit im an den kampf/ beidiu rouch unde tampf/ und andere stiure/ an slegen unde an viure,/ an zenen unde an | |
| und weiz ouch wol binamen, wær ich/ senfte alse ein ander man gewesen,/ ine wære niemer genesen./ ine weiz niht, wer | |
| sich schiere:/ die gereisen alle viere/ si riten von ein ander sâ,/ diu suohte hie und disiu dâ./ nu ergiengez, alse | |
| wir den haben vunden.’/ sus riefens an den stunden/ den anderen zwein zuo zin/ und riten alle viere hin./ //Nu sime | |
| der spilman’/ sprach si ‘ob ich in ie gesach.’/ der andern ietwederiu sprach:/ ‘uns dunket ouch entriuwen sô.’/ diu wîse diu | |
| zungen, alse ich ê dâ sprach,/ sîn îsen und sîn ander dinc/ desn beleip dâ weder vadem noch rinc:/ si vuortenz | |
| mit in dan,/ beidiu harnasch unde man./ //Nu daz der ander tac dô kam,/ diu wîse in aber ze handen nam:/ | |
| kurzlîchen tagen,/ es sint drî tage von hiute,/ ich und ander koufliute/ mit eime kiele in dise habe;/ dô kam ein | |
| an,/ daz man des nahtes vüere dan;/ sô rieten aber ander daz,/ daz si beliben unde baz/ ervüeren diu mære,/ wiez | |
| sêre,/ als dem ez umb sîn êre/ und ouch niht anders enstât./ dar zuo besander an den rât/ sîn liebez wîp, | |
| alle./ //Die sæligen Îsôte zwô/ nu daz si mit ein ander dô/ zem palas în giengen,/ si gruozten unde enpfiengen/ die | |
| hâstû brâht ein houbet dan:/ daz bræhte ouch lîhte ein ander man,/ ich meine, ob er Îsolde/ dâ mite verdienen solde./ | |
| noch holt/ noch zwâre niemer werden sol.’/ ‘jâ’ sprach der ander ‘ich weiz wol,/ ir tuot vil rehte als elliu wîp;/ | |
| swes ir jeht oder mîn vrouwe giht,/ ez wirt al anders ûf geleit/ oder man brichet mir den eit.’/ //Aber sprach | |
| dînen sachen!/ ich hœre sagen, den trachen/ den habe ein ander man erslagen:/ sich, waz dû dâ zuo wellest sagen.’/ ‘wer | |
| sînen harnasch und sîn îsen/ wîz unde schœne machen/ und zandern sînen sachen/ wol unde vlîzeclîchen sehen./ nu diz was allez | |
| geschehen:/ ez was schône und wol bereit/ und über ein ander hin geleit./ nu gie diu maget heinlîche dar/ und nam | |
| Îsolde,/ alsô der billîch wolde:/ dazs aber ir herzequâle/ zem anderen mâle/ vor den andern allen vant./ ir herze daz was | |
| wolde:/ dazs aber ir herzequâle/ zem anderen mâle/ vor den andern allen vant./ ir herze daz was dar gewant,/ ir ouge | |
| sult, enstân,/ sô wizzet ir wol, daz diu nôt/ niht anders was niwan der tôt:/ den lîdet nôte ein ieclîch man,/ | |
| drîe,/ ieglîchiu warf ir ougen dan/ und sâhen alle ein ander an./ si stuonden unde er lac alsô./ ‘vrouwe’ sprach Brangæne | |
| wol an ime den man:/ si zement sô wol ein ander an;/ sîn dinc ist allez wol gewant.’/ //Nu hæte ouch | |
| diu was komen/ und hæten einen stuol genomen/ nâch ein ander in dem sal./ dâ gie diu michel werlde al/ und | |
| golt unde golt,/ der cirkel unde Îsolt/ in widerstrît ein ander an./ dân was kein alse wîse man,/ hæter der steine | |
| an in beiden/ besetzet unde bescheiden:/ ir eine gruozte, diu ander neic,/ diu muoter sprach, diu tohter sweic./ diz triben die | |
| dir/ ze alse guoten staten als ir.’/ ‘ledic?’ sprach der ander dô/ ‘jâ vrouwe, ir tætet ouch alsô,/ ir liezet ouch | |
| sprach si ‘und brinc den man.’/ nu sâhens alle ein ander an,/ ritter und barûne./ under in wart michel rûne,/ vil | |
| niht sunder rechen wil./ der künec dô Tristanden nam/ selb andern, alse er dar kam,/ in und Brangænen die mein ich,/ | |
| von hazze gereinet,/ mit liebe alsô vereinet,/ daz ietweder dem anderm was/ durchlûter alse ein spiegelglas./ si hæten beide ein herze:/ | |
| ie/ ze iegelîchen stunden,/ sô si mit vuogen kunden,/ ein ander ougenweide./ die gelieben dûhten beide/ ein ander schœner vil dan | |
| vuogen kunden,/ ein ander ougenweide./ die gelieben dûhten beide/ ein ander schœner vil dan ê./ deist liebe reht, deist minnen ê:/ | |
| ist, die wîle minne wert,/ under gelieben allen,/ dazs ein ander baz gevallen,/ sô liebe an in wahsende wirt,/ die bluomen | |
| ir dewederez enmahte/ gehaben ruowe noch gemach,/ wan sôz daz andere sach./ sôs aber ein ander sâhen,/ daz giengin aber nâhen,/ | |
| noch gemach,/ wan sôz daz andere sach./ sôs aber ein ander sâhen,/ daz giengin aber nâhen,/ wan si enmohten under in | |
| ir wunne benam./ sôs eteswenne tougen/ mit gelîmeten ougen/ ein ander solten nemen war,/ sô wart ir lîch gelîche var/ dem | |
| dingen sol,/ daz eteswaz von minnen/ in ietwederes sinnen/ zem anderen was gewant,/ unde begunden ouch zehant/ lieplîche in ein gebâren,/ | |
| ir rûne unde ir mære./ der minnen wildenære/ leiten ein ander dicke/ ir netze unde ir stricke,/ ir warte unde ir | |
| stillen/ und offenen ir ungemach./ ietwederez sach unde sprach/ daz ander beltlîcher an:/ der man die maget, diu maget den man./ | |
| daz ir uns armen beiden/ guot unde genædic wellet wesen:/ anders sô sîn wir ungenesen.’/ //Brangæne bôt ir triuwe hin:/ si | |
| nam si sâ/ und gab in ir, im sie/ ein ander zarzâtîe./ wer hæte ouch dise beide/ von dem gemeinem leide/ | |
| gân./ nein, minne ist niht alsô getân,/ als wirs ein ander machen/ mit velschlîchen sachen:/ wir nemen der dinge unrehte war;/ | |
| gebitelôsen beide/ benâmen ouch ir leide/ unde ir triure ein ander vil,/ dô si begriffen daz zil/ gemeines willen under in./ | |
| mich wundert sêre, waz tû clages.’/ ‘vrouwe, dâ warf ich anders tages/ ûz dem schiffe ein glasevaz.’/ ‘sô tæte dû, waz | |
| die vil schiere/ von guoter maniere./ ime was ein als ander:/ an ietwederre vander/ golt unde messinc./ ouch leistens ime ir | |
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