Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ander a_prn_num (2433 Belege) MWB Lexer BMZ
| wie wære iuch danne sô?/ da ist niht an, nemt ander trœster danne mîn!’/ Âne got $s enkan mich $s niht | |
| och mîn clage/ iuch so cleine wiget: waz tuot mir anders wê?/ ‘Zürnent ir, obe ich versage/ daz mir nien enkumet, | |
| sehsen zwêne dûhte guot,/ Sô wolte ich mich twingen,/ möhtez anders niht gesîn, ûf hôhen muot./ Sol ich niht ersingen wan | |
| waz darumbe? ist ez nu sus, so was ez lîhte anders dô./ //Solde ein süeze wîp ir êre/ (_) lân an | |
| och bejârte./ //Wê, daz wir so crancke werben:/ werben $s anders danne alsô!/ Êst ze jungest niht wan sterben./ sterben $s | |
| mir von ir gnâden swære niht benomen,/ daz mir niht anders mac geschehen ze guote./ Ine weiz, waz wunders ieman hie | |
| muoz mir geben/ trôst, der trœste, und och enzît, wan anders muoz ich senede leben./ //Al der welte nieman kan/ sô | |
| sagen/ alder iht, daz hôhem muote wol gezimpt?/ Ich solde anders mich bejagen,/ sît ez nieman war nach sînem werde nimpt./ | |
| die guoten,/ Und dur die guoten sol man baz/ die andern êren, danne sî es doch muoten./ Ich weiz die einen, | |
| und allen guoten vrowen dur ir êre./ Sol mich daz anders niht virvân,/ wan daz diu guote twinge mih so sêre?/ | |
| an sî so stæteclîche mêret./ //Sol von rehter güete wahsen ander guot,/ sône geschiht mir niemer niht wan guotes./ Ich weiz | |
| gesiht./ Werd aber er sîn selbes man, so lône in anders niht/ wan alse ir rât nu sî,/ und swer in | |
| iuch lieber wære,/ danne in al der welte sî kain ander man./ //Vrowe, obe ich verdirbe,/ waz habent ir oder iemen | |
| alsus getobet,/ daz ich den verderbe,/ der mich dike und ander vrowen hât gelobet!’/ //Mir tuot mîn lop so selten wol,/ | |
| vergizze ich des, so ist doch âne zwîvel guot,/ gedenkent ander liute daran./ //Swer weiz und doch niht wizzen wil,/ der | |
| reinem strou, der triut ir wîplich bilde;/ So ist der ander, der des tôdes dur si gert/ und zuo zallen marsen | |
| dienste sterben./ //Meien blüete und ouch ir güete/ sint ein andern wol gelîch./ Swâ die rôsen stênt in blüete,/ die sint | |
| sælden vil,/ ich wil ir diener sîn./ Nu gere ich anders niht von in/ ze dienstlichem lône,/ wan, swâ ich bî | |
| fruot./ //Mir tuot baz in mînen ougen/ guotiu wîb danne anders iht;/ Weder offenbar noch tougen/ nieman bezzer wunne siht./ Mîn | |
| zwei:/ des einen sol dur got mich nieman vrâgen,/ daz ander sage ich für ein spel: nu merkent, alle meister, waz | |
| die äbte und äbtissinne, die gefürstet sint, diu hevent den andern, die leien fürsten $t den dritten, die vrîen herren den vierden, | |
| die üehsen, vindet man dâ kleinez hâr, daz ist der ander ziuge. Man sol im grîfen zwischen diu bein oberhalp sîner | |
| ez tuon des rîches marschalc $t mit den Swâben. Und anderiu reht habent die künige den Swâben gegeben, die si verdienten | |
| und ist der einer ze sînen tagen komen und die andern niht, unde stirbet der vater, der elter bruoder underwindet $t | |
| alsô laden: #.,Ich eische den man, alsô er heizet, eines, anders, drîstunt!#.’ $t Unde kumet er danne niht, sô sullen si | |
| er dâ niht, man sol im für bieten eines und anders und drîstunt; ditz ist der leien reht. //Und enkumet er | |
| unz ûf daz selbe zil; etwâ ist gewonheit daz man anders dâ mit wirbet, daz ist nâch der liute gewonheit. Kumet | |
| êrste hant des gerihtes ist daz ist der künic; diu ander dem er ez lîhet; diu dritte dem ez diu ander | |
| ander dem er ez lîhet; diu dritte dem ez diu ander lîhet. Diu dritte hant mac niemer gerihte für baz gelîhen, dâ | |
| ich ez niht ûzgenemen an der wârheit, daz ieman des andern sulle sîn. Auch enhaben wir sîn dehein urkunde. Doch sagent | |
| von Ismahele. Diu heilige schrift heizet Ismahelen der diernen sun; anders gewähent si deheiner eigenschaft $t umbe in. Doch sagent sumelîche | |
| gihe dem almahtigim got, daz ich min gotiſ hûſ unde endriv gotiſ huſ nie ſo geêrte noch ſo emzige verſvͦchte, ſo | |
| Patri et filio et ſpiritui ſancto, nu hat er ein andirz vundin, den er gedingte. Da nach wart er hinchinde; do | |
| rocke, ſa erſtvͦnt der tote, vnde vil mænigiv groziv zaichen anderiv tet er. Danach vber vil mænigiv iar do erſchein im | |
| ſine bihte ze tůn, rehte bůzze lêiſtin, betin, wachen, vaſten, anderiv gůtin wêrche zvrûmin.’ In diſime zîte vernimt ivch gôt, in | |
| diwingen ſult. Ir ſult mazelicher ezzin unde trinchen den ze anderin zîten. Ir ſult dicher ze chirken gen, ſult minner ſlâfin | |
| ſo wolte er, daz dirre tâc ûz genomin wâre uon andirin tâgin unde genant %<wrde der tac deſ antlazis. Hiute geſatzte | |
| martyr unde ſinen tôt damit in unſerri gehuge behabin. Div andir ſache iſt, daz mit ſinem heiligem lichenamen vnde mit ſinem | |
| ſich dewingen ſol mit uaſtin, mit kirchgenge[n], mit wachen, mit andirn gůtin werchin ſineme brôdim vleiſche wern alliz, deiz wider der | |
| ich herre unde maiſter iwer vͦzze gedwagin, daz ir ein andirn ſam tůt. Daz pilde han ich iv gêbin, daz ir | |
| iſt, daz unſer dehein ſich deſ ſchame, daz wir einen andirn durch dîemot die ůzze dwahen. Wande gote niht ſo genamiſ | |
| gebot ervollen unde ſin bilde begen, ſol unſir ieglich dem andrn ſine vͦzze dewâhin. Ieglich wirt unde hûſfrowe ir hibin unde | |
| ſine vͦzze dewâhin. Ieglich wirt unde hûſfrowe ir hibin unde andirn armin, wan gôt uil genam iſt wariv diemvͦt. Hivte werdint | |
| ir da ze gote frîde welt gewinnen. Antlazzit alle ain andir, ôb ir wârn antlaz uon gote hiute welt gewinnin. Von | |
| tage. Der ſunne erſchein liehtir hivte unde div mâninne unde andir ſterne, denni ſi uor Kriſteſ urſtende tâtin. Do die iuden | |
| nehein dîelih werch. Waz ſint dielichiv werch? Hoͮpthafte ſunte unde anderiv laſtir. Der die ſunte tůt, der iſt ein ſchalch der | |
| Alſo ir êmizige uernomin hâbt, wie $.s$. Maria_Magdalena unde ein enderiv Maria ſint uil frů, do der tac enrân, dar ze | |
| unde ſi ze botin ſanti ze $.s$. Petro unde zvͦ andirn ſinen iungirn, daz er uônime tôde erſtandin wâre, vnde trôſte | |
| ſine adiutorio, inter mortuoſ liber. ‘Der iſt hivte frî under andirn tôtin.’ Nu uernemit, waz er getân hâbe. Von deheinir ſinir | |
| deſ erchômin ſi vil harte unde vrâgtin vil ângiſtlichen ein andir unde ſprâchin: ‘Wannin iſt dirre ſo ſtarkir, ſo ſchînintir, ſo | |
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