Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ander a_prn_num (2433 Belege) MWB Lexer BMZ
| als uil minzen oles. vnde uioln oles. vnde sut daz under ein ander. biz sich daz sot gar in gesiede. $t Dar nach | |
| sal man daz puluer drin sen. vnde sere vnder ein ander ruren. vnde zu hant herabe tun. vnde sal daz setzen uzwendic | |
| gihen ih./ taz anagenge bistu, trehten, ein/ (ih negiho in anderz nehein):/ der got tes himilis,/ wages unde luftes,/ unde tes | |
| mære:/ ‘diz beschehen sol, daz beschicht.’/ dâ so bin ich, anders nicht,/ ein wîssag gewære./ //Ûf esten $s gestent $s sich | |
| inne werde gereinet/ und mit gotte gar vereinet./ waz ich anders hab gemeinet,/ daz bedeke, frouwe guot!/ Frouwe, erbarme zallen stunden,/ | |
| Swer mich des frâget, dem sage ich/ ein wort und anders niht:/ ich hân dur sî untât gelân./ //Des muoz ich | |
| niemer ganzen tag/ Minnen dienstes sîn gereit./ nu stêt ez anders: dest mir leit!/ //Ich swimme an ein ze verrez zil/ | |
| an disiu zît?/ ez ist ein jæmerlicher strît,/ der niht anders trôstes gît:/ wan danne an dem ende tôt gelît./ //Nu | |
| dîn muot/ dien besten lônes sîn gereit/ und niht den andern alse guot!/ An dîne genâde wil ich mich/ ergeben, und | |
| wer./ Alsus sî ouch mîn wer verlân!/ ich wil zeinr anderre rede vân:/ ich mag ouch der vergezzen niht,/ von der | |
| habe ich alles lônes hort,/ noch enger von ir niht anders mê./ ertrinken müezze er ûf dem sê,/ der mîniu wort | |
| ir liebe mir verspert/ hügen ûf die bluomen rôt/ und anderre frowen minne erwert./ //Wirt mir niht guot von ir getân,/ | |
| //Wirt mir niht guot von ir getân,/ so sîn die andern frî verlân:/ ich enahte niht ûf elliu wîb./ waz sol | |
| trût/ under valken niht ein ar,/ kûme ein lewenklâ under andern tieren:/ Wie getorste er uberlût/ werden alde komen dar,/ dâ | |
| den valken niht ain ar/ noch ains löwen clâwe under anderan tieren:/ Wie getorst er überlût/ werden alder ie komen dar,/ | |
| der dôn über die biunde/ schal reht als ez innen anders brunne:/ Hôhe sprünge, rôte baggenknûzze!/ die starken gevriunde/ schirndan mîn | |
| dan Riuwental und Siuftenhein/ und Sorgenrein, $s als der nicht anders hât./ //Sô spricht sî dan: ‘ach, daz ich ie kan | |
| ze heile, son fluoche ich dir nicht mê!/ in weiz anders, wiez ergê;/ mir ist wê $s von sendem smerzen./ Minne, | |
| stæte frömde sîn,/ In nôt ez in bringit –, $s anders wirt im nicht./ sam geschicht $s mir gegen der frowen | |
| sîn wunne verlât./ fröiden vil si doch ie hât/ bî andern schœnen frowen, noch achtet nicht,/ swie wê mir von senlicher | |
| brach!/ Bluomen clâr und diu frowe mîn/ lûchten gegen ein andern, daz diu wunne ûf gie./ in gesach nie $s so | |
| Doch trœstet mich ein lieber wân,/ daz ez etswenne möcht anders gân,/ daz ich sî noch möchte irbarmen,/ daz sî mich | |
| swanne er dar kumt,/ ob ez in frumt $s doch anders nicht,/ wan gesicht $s an schœne wîb./ sîn lîb $s | |
| begân,/ da muoz man schœne frowen hân:/ da enist hof anders nicht./ und sicht $s man da schœne frowen,/ da mag | |
| lân!/ //Mir wære doch daz leben swære,/ trôste mich ein anderz liebez trœsten niht,/ Wan ich weiz diu inren mære,/ daz | |
| und ouch ir reinen, guoten wîb,/ sît mich eht niht anders getrœsten kan,/ wan ir vil minneklicher lîp,/ Daz mich noh | |
| //Der dôz $s wirt grôz, $s da wir zuo ein andern komen/ under der linden: $s von kinden $s vil wolgemuot/ | |
| lieben funt./ //Ich sachs, an der mîn fröide lît,/ bî andern schœnen frouwen gân./ Si dûhte mich ân allen strît/ diu | |
| friunde versmâhen,/ doch gedenke ich ir wol nâhen./ wirt mir anders niht von ir,/ sô kan sî mir niht entwenken,/ in | |
| so guot,/ Sô daz sî mit stæten sinnen/ minneklîch ein ander minnen:/ daz ist ob allen fröiden gar./ ich wæne, nieman | |
| si kan zer helle man und wîp verwîsen wol,/ die anders niemer kæmen dar, $s hetens nit untriuwe in ir muote./ | |
| und geben den armen umbe die gottes minne,/ sîd wir anders niht enhân/ des guotes, sô wir nu müezen scheiden (_) | |
| zaller stunt./ Dem êrsten gât ûf an dem guot,/ der ander, der hât vollen schrîn und rîchen muot,/ dem dritten swînt | |
| der werlte manigvalt grôz unstæte,/ daz einer wirt arn, der ander rîch:/ sælig wære, der daz rat mit heil ûf træte./ | |
| und hilfet maniger sêle ûz grôzen nœten./ Diu milte ob andern tugenden swebt/ sam der adelar ob allen vogeln sô nu | |
| niht schowen,/ daz ist mir iemer swære./ So sint ouch ander frowen/ ze sehenne mir unmære./ In gesach ûf erden nie | |
| ir, von der mîn herze nie geschiet./ Wê, wes möhtens anders hân gegert?/ die ich krœne, $s diu ist schœne $s | |
| klê,/ ich clage niht wunnecliche tage –,/ ich klage ein ander schulde:/ Ich clage, mir ist nach guote wê./ daz ist | |
| si mich niht ûf ir strousak lân,/ und enhân ir anders niht getân./ //‘Friunt, ich hân iu niht getân:/ swaz ich | |
| nie gewuog. $s den grôzzen kumber/ Trage ich und ouch ander klagende swære,/ biz ein mære $s mir von der vil | |
| si koment ze meien aber als ê./ mir tuot ein ander swære wê:/ Ich wil al der werlte klagen,/ mich hiez | |
| Dêswâr, si tuot/ an ir getriuwem, stætem friunde unminneklîche/ und ander, danne guotes wîbes güete zeme,/ daz sî nicht achtet mîner | |
| einer (dazz in übel ergê!),/ Die sich von wîben rüement anders, danne in wol anstê./ durch dich sprach ich lob allen | |
| her ist mir von ir beschehen,/ Daz ich nû ein anders lobende bin,/ daz heizzet: ‘ouwê, daz ichs ie gesach!’/ Wer | |
| ich von ir genâden hette vil./ Nun kan ich leider anders noch enmag,/ wan al der welte sîz geklaget,/ Daz triuwe, | |
| ir genâde enber./ Si müezze mich vergên, ob ich ir anders ger!/ lieb vor allem liebe, sælig vrouwe mîn,/ dur dîne | |
| under,/ sô daz ich genenden nit getar./ //Dannoch ist ein ander nôt/ (daz ich der engelde,/ sölher vorchte wirt ich niemer | |
| umb die schulde/ von ir nit endulde/ melde noch kein ander herzeleit./ //Lîchte ergêt mir liebes icht,/ weiz diu wolgetâne/ gegen | |
| icht,/ weiz diu wolgetâne/ gegen ir mîn vil senedez ungemach./ Anders wirt der liebe pflicht/ alles endes âne:/ wâffen denne, daz | |
| Ich gewan noch nie gen iuch deheinen muot:/ mir ist anders inneclîche liep, swer iuch iht ze liebe tuot./ Refr.: Ich | |
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