Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ander a_prn_num (2433 Belege) MWB Lexer BMZ
| rede niht ebene:/ ir leben und mînez zweient sich./ ein ander werlt die meine ich,/ diu samet in eime herzen treit/ | |
| ir iegelîches sage/ von disem mære missehage,/ sô wirbe ich anders, danne ich sol./ ine tuon es niht: si sprâchen wol/ | |
| reinen triuwen ist,/ dâ liebent dem getriuwen man/ triuwe und ander tugende van:/ liebe, triuwe, stæter muot,/ êre und ander manic | |
| und ander tugende van:/ liebe, triuwe, stæter muot,/ êre und ander manic guot,/ daz geliebet niemer anderswâ/ sô sêre noch sô | |
| selben brâhten mit in dar/ mange süeze vrouwîne schar/ und ander manege schônheit./ //Nu was diu hôhgezît geleit,/ benennet unde besprochen/ | |
| dâ, swaz man wolte sehen:/ dise vuoren sehen vrouwen,/ jene ander tanzen schouwen;/ dise sâhen bûhurdieren,/ jene ander justieren./ swâ zuo | |
| sehen vrouwen,/ jene ander tanzen schouwen;/ dise sâhen bûhurdieren,/ jene ander justieren./ swâ zuo den man sîn wille truoc,/ des alles | |
| der hôhgezît./ //Und Marke der guote,/ der höfsche hôhgemuote/ âne ander vrouwen schônheit,/ dier hæte an sînen rinc geleit,/ sô hæter | |
| edele herze hôhgemuot./ dar zuo was in der ouwe/ manc ander schœniu vrouwe,/ der iegelîchiu mohte sîn/ von schœne ein rîchiu | |
| was der werde Marke dâ/ und sîn geselle Riwalîn/ âne ander ingesinde sîn,/ die sich ouch gevlizzen hæten,/ wie siz dâ | |
| snêwîze,/ gel, brûn, rôt, grüen unde blâ;/ sô sach man ander anderswâ/ von edeler sîden wol gebriten,/ jene ander manege wîs | |
| sach man ander anderswâ/ von edeler sîden wol gebriten,/ jene ander manege wîs zesniten,/ gevêhet und [[ge]]parrieret,/ sus und sô gefeitieret./ | |
| Blanscheflûr diu werde,/ ein wunder ûf der erde,/ und manc ander schœniu vrouwe/ sâzen an ir schouwe;/ wan dise die riten | |
| ir daz sîne;/ und wiste iedoch dewederz niht/ umbe des andern geschiht./ si hæten sich wol under in zwein/ einmüeteclîche und | |
| swære/ und senediu sorge wære./ wan er greif in ein ander leben;/ ein niuwe leben wart ime gegeben:/ er verwandelte dâ | |
| al sîne sinne und sîne site/ und wart mitalle ein ander man;/ wan allez daz, des er began,/ daz was mit | |
| waz mag er mir des, daz mîn sin/ von den andern allen/ an in einen ist gevallen?/ dô ich sô vil | |
| jungen, schœnen, süezen lîp/ mit alsô clegelîcher nôt,/ dazs einen anderen tôt,/ der niht von minnen wære komen,/ dô hæte vür | |
| und êre/ und bin ir iemer mêre/ lieber danne ein ander wîp.’/ ‘trût vrouwe’ sprach si ‘lieber lîp,/ iur clage ist | |
| mit vrumen sô mit schaden,/ sôn sach si doch niht anders an/ wan liebe liebe und lieben man./ weder kint noch | |
| ir leben was vil gemeine dô,/ si wâren mit ein ander vrô/ und hôhten ir gemüete/ mit vil gemeiner güete;/ und | |
| alsô wol,/ daz si enhæten niht ir leben/ umb kein ander himelrîche gegeben./ //Doch werte daz unlange;/ wan in ir anevange,/ | |
| desn trûwich niemer genesen,/ got enwelle mîn gehelfe wesen./ daz ander deist noch mêrre:/ mîn bruoder und mîn hêrre/ sô der | |
| rehte umb einen tôten man./ dân ist doch nu niht anders an:/ man sol und muoz sich sîn bewegen,/ und sol | |
| under kâmen mære/ //Tristande zunheile:/ dâ wæren valken veile/ und ander schœne vederspil;/ und wart des mæres alsô vil,/ biz zwei | |
| sun Tristanden an die hant/ nâch vil vaterlîchem site./ sîn ander süne giengen mite/ und dar zuo hovegesindes vil,/ die sô | |
| ze herbergen gân;/ wiltû, dû maht wol hie bestân./ mîn ander süne die gên mit mir;/ sô sî dîn meister hie | |
| niwan ein mære,/ si riefen hie, si riefen dort/ niht anders wan daz eine wort:/ ‘bêâs Tristant, cûrtois Tristant,/ tun cors, | |
| daz lant/ und gâben ime brôt an die hant/ und anderre ir spîse ein teil./ ‘vriunt’ sprâchen si ‘got gebe dir | |
| jâ,/ dâ saz er unde weinde aldâ;/ wan kint kunnen anders niht/ niwan weinen, alse in iht geschiht./ der trôstlôse ellende/ | |
| lande ich bürtic bin/ und solte rîten hiute,/ ich und ander liute,/ jagen ûf disem walde alhie./ dô entreit ich, ine | |
| kint, daz ich im tuo?/ hie ze lande enist kein ander list,/ wan alse der hirz enthiutet ist,/ sô spaltet man | |
| der vier quartiere/ dekeinez iht vil grœzer sî/ danne daz ander dâ bî:/ diz ist in disem lande site./ kint, kanstû | |
| hunde guot./ nu sehet an disen bastsite,/ dân ist kein ander spæhe mite:/ nemt war, wier iu gevalle.’/ ‘â hêrre!’ sprâchens | |
| er ûf und reit mit in./ //Nus alsô mit ein ander riten,/ nu hæten jene vil kûme erbiten/ der state unde | |
| zwei schapel wol geloubet:/ einez sazter ûf sîn houbet,/ daz ander er dô wîter maz;/ dem jegermeister bôt er daz:/ ‘ei’ | |
| und lâzet iu niht sîn ze gâch,/ rîtet schône ein ander nâch:/ mîn meister hie und ich sîn kneht/ wir rîten | |
| künic sehen began,/ er begunde im wol gevallen/ vor den andern allen;/ sîn herze in sunder ûz erlas,/ wan er von | |
| war/ und begunde in grüezen schône:/ in vremedem horndône/ ein ander wîse huober an;/ sô lûte er hürnen began,/ daz im | |
| Marke was oder swar er gie,/ dâ was Tristan der ander ie/ und nam daz Marke wol vür guot:/ er truoc | |
| undurften wære,/ ob ich iu zwir ein mære/ nâch ein ander vür leite./ reht alse ich iu ê seite/ von jenem | |
| unde dir.’/ ‘jâ hêrre, wol.’ ‘nu sage mir,/ kanstû kein ander seitspil noch?’/ ‘nein hêrre’ sprach er. ‘nu iedoch?/ rehte als | |
| ime von hinne entran./ nu si dô heim kâmen,/ ein ander ze ê genâmen,/ (in mînem hûse daz geschach,/ daz ichz | |
| er ein kint wære./ ouch begunde von dem mære/ den anderen allen/ ir ougen über wallen./ der guote künic Marke/ dem | |
| wât begôz./ //Tristande was daz mære/ vil inneclîche swære/ von anders nihte wan von dan,/ daz er an dem getriuwen man/ | |
| von Blanschefliure,/ alle die âventiure,/ waz Canêl unde Morgân/ ein ander hæten getân/ und wie daz ouch ein ende nam./ vil | |
| schiere sunder lüge:/ //Rûal unde Tristan/ die truogen beide ein ander an/ als ebenwillegen muot,/ daz ir dewederer übel noch guot/ | |
| noch guot/ weder riet noch râten solte,/ wan alse der ander wolte./ //Rûal der tugende erkande/ der geloubete Tristande/ und sach | |
| dem sage ich, als daz mære giht./ sage ich im anders iht,/ sô widertrîbe er mich dar an/ und sage er | |
| ir ambete rîch:/ daz eine daz was hôher muot;/ daz ander daz was vollez guot;/ daz dritte was bescheidenheit,/ diu dise[n] | |
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