Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ander a_prn_num (2433 Belege) MWB Lexer BMZ
| in was dô zuo zein ander/ vil anger und vil ander,/ dan in dâ vor ie würde./ diu bercswære bürde/ der | |
| dem wîbe ir êren gan,/ wider ir guotem muote/ dekeine ander huote/ zir tougenheite kêren/ wan wîsen unde lêren,/ zarten unde | |
| umbe daz obez daz eine:/ si hæte doch gemeine/ diu anderen alle/ nâch allem ir gevalle/ und enwolte ir keinez niuwan | |
| beiden rehte tuo/ und sehe ietwederm alsô zuo,/ daz daz ander dâ bî/ von ir iht versûmet sî./ ezn ist niht | |
| vant:/ wîp unde neven die vander/ mit armen zuo zein ander/ gevlohten nâhe und ange,/ ir wange an sînem wange,/ ir | |
| dar zuo ze lange,/ ze anclîch unde zange/ an ein ander vervlizzen,/ dazs iemer suln gewizzen,/ waz under in vergezzen sî./ | |
| vart/ mit jâmer und mit maneger nôt./ sîn lîp, sîn ander leben, Îsôt/ beleip mit manegem leide:/ die spilgesellen beide/ dien | |
| zwei wir tragen under uns zwein/ tôt unde leben ein ander an;/ wan unser enwederez enkan/ ze rehte sterben noch geleben,/ | |
| enkan/ ze rehte sterben noch geleben,/ ezn müeze ime daz ander geben./ hie mite enist diu arme Îsôt/ noch lebende noch | |
| //Tristandes zunge und mîn sin/ diu varnt dort mit ein ander hin./ //Îsôte lîp, Îsôte leben/ diu sint bevolhen unde ergeben/ | |
| alle stunde und alle zît/ inwette unde inwiderstrît/ wider ein ander dienesthaft:/ triuwe unde geselleschaft/ gelobeten si zwêne under in zwein/ | |
| und sô versuohten ir heil./ hie mite nam er daz ander teil,/ dâ mite kêrter ûf sîne vart:/ zer burc, diu | |
| aber Tristan/ ritter ûz gesundert/ niht minner danne hundert;/ die andern liez er in der stat./ //Kâedînen er bat,/ daz er | |
| mohten bî der naht/ besenden, diu wart gar besant./ des anderen tages zehant/ wol hin umbe den mitten tac,/ dô sich | |
| si kêrten an den strît zehant./ si kâmen mit ein ander her./ alhie vlouc sper unde sper,/ ros unde ros, man | |
| sper,/ ros unde ros, man unde man/ sô vîntlîche ein ander an,/ daz dâ vil michel schade ergie./ si tâten schaden | |
| gerte,/ daz hæter dâ, daz vander./ si riefen wider ein ander/ hie: ‘schevalier Hante,/ //Doleise unde Nante!’/ dort: ‘Karke und Arundêle!’/ | |
| prîsete hof unde lant./ diu beidiu wâren ouch gewant/ niht anders wan als er gebôt./ //Kâedînes swester Îsôt,/ diu mit den | |
| genomen,/ dazs al daz lant hæt überkomen,/ daz daz niht anders seite/ wan von ir sælekeite./ dô die Tristan sô schœne | |
| diu wart aber dô niuwe./ si mantin ie genôte/ der andern Îsôte,/ der lûtern von Îrlant;/ und wan si Îsôt was | |
| triure verre baz,/ dier nâch der blunden hæte,/ dan im ander vröude tæte./ //Îsôt was sîn liep und sîn leit,/ jâ | |
| ist mir bî:/ ich vürhte, ich aber gîsôtet sî/ zem anderen mâle./ ich wæne, ûz Curnewâle/ ist worden Arundêle,/ //Karke ûz | |
| in sînem herzen/ manege und maneger hande nôt,/ die sîn ander leben Îsôt,/ diu blunde küniginne,/ der slüzzel sîner minne/ durch | |
| zwô Îsolde/ und hân die beide holde/ und ist mîn ander leben, Îsolt,/ niwan einem Tristande holt./ diu eine wil dekeinen/ | |
| //Tristanden wan mich einen/ und wirbe ich ie genôte/ nâch anderer Îsôte./ wê dir, sinnelôser man,/ verirreter Tristan!/ lâ disen blinden | |
| alle die bewærde/ sîner minne wânde hân;/ dô was ez anders getân./ ez gieng, alse ez solde:/ //Îsôt diu hæte Îsolde/ | |
| sô gar verwandelte dermite,/ daz er an iegelîcher stete/ niht anders niuwan trûren tete;/ und swenner aber zÎsôte kam,/ sîne rede | |
| entriuwen wâr:/ //Tristandes triure und sîn nôt/ dazn was niht anders wan Îsôt./ //Îsôt diu was sîn ungeschiht;/ und aber diu | |
| sin giengen dô niht in dem trite/ gemeiner liebe ein ander mite/ weder Tristan noch diu maget Îsôt:/ //Tristan der wolte | |
| noch diu maget Îsôt:/ //Tristan der wolte zeiner nôt/ ein ander Îsolde/ und Îsolt diu enwolde/ keinen andern Tristanden;/ diu mit | |
| zeiner nôt/ ein ander Îsolde/ und Îsolt diu enwolde/ keinen andern Tristanden;/ diu mit den wîzen handen/ si minnete unde meinde | |
| daz gelesen/ und weiz wol, daz ein trûtschaft/ benimet der andern ir craft./ des Rînes vlieze und sîn vlôz/ dern ist | |
| meine/ mê danne sêle unde lîp./ durch si mîdich al ander wîp/ und muoz ir selber ouch enbern./ ine mac von | |
| leben/ unz daʒ si slâfen solten gân:/ dô muostens ein anderʒ an vân./ //Nu wart in gebettet wol,/ als man lieben | |
| gesâʒen beide vaste./ Erec und dem gaste/ brâht man zwei anderiu sper./ den vremden dûhte daʒ er/ ze sanfte wære dar | |
| vermîden,/ irn merkent mîne rede hie:/ swâ ein nât über dander gie/ und sich zesamene prîste,/ dar über gienc ein lîste,/ | |
| kom dar ein kreftic her grôʒ:/ gegen dem reit ein anderʒ dar./ ein einic man wart niht gewar/ wan eines andern | |
| goldes./ dô vreut sich sînes soldes/ Esêalt der rîche./ aber d$’andern gelîche/ die wârn des niumæres vrô:/ wan eʒ kumet dicke | |
| lant gewunne/ oder sô manegin kunic bedwunge,/ herzogen irslûge/ unde andere vursten genûge,/ sô der wunderlîche Alexander:/ im ne gelîchet nehein | |
| vursten genûge,/ sô der wunderlîche Alexander:/ im ne gelîchet nehein ander./ //Der von Chrîchen was geborn/ unde wart dâ ze einem | |
| iu sage:/ der dêch baz in drîn tagen/ dan al ander chint,/ sô si drîer mânôt alt sint,/ unt alsô im | |
| daz was ein vil michel wunder./ swarz was ime daz ander,/ nâch eineme grîfen getân./ alsus sagent die in ie gesâhen./ | |
| jâre/ sô wôss ime maht unt sin/ mêre den ainem andren in drîn./ //Nû vernemt, wie sich Alexander vur nam:/ swâ | |
| er ein lutzel chint./ unt lêrtin vil manich pûch/ und ander wîsheit genûch./ //Der ander meister, den er gewan,/ der lêrtin | |
| unt lêrtin vil manich pûch/ und ander wîsheit genûch./ //Der ander meister, den er gewan,/ der lêrtin wol mûsicam/ unt lêrtin | |
| chunde/ allen den ers gunde./ //Umbe diz unt umbe manech ander/ alsus wart daz chint Alexander/ beide listich unt geweltich unt | |
| bezzest chunde finden;/ unt widerchurs Alexander,/ man gewunne im aber ander./ //Unt alsô daz chint nâch dem site/ was wol gewâfen | |
| hêren er bôslîch scalt./ er sprach: ’iuwer hêre ne hât anderes neheine frumicheit,/ wan daz er scaz uber ein ander leit./ er | |
| triwen, der er mit in hâte begangen./ si heten zeim anderen gevangen/ und wolten ummâze wider in stellen./ Alexander nam sîne | |
| ubermûtecheit./ siu was einer mîle breit./ er ne waiz in anders neheine scult,/ niewan si wâren einem chunige holt:/ daz was | |
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