Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ander a_prn_num (2433 Belege) MWB Lexer BMZ
| Nach ſogetânir clâge ſa ze ſtundin zebraſtin div helletôr unde anderiu gebende. Allin gaheſ uil unzalliche menige der heiligin, die da | |
| wîclichime gewaffine, got ubirwant er mit ſiner diemvͦte unde mit andirn geiſtlichin werchin. $t Wol behielt er ſinin wiſtvͦm, do er | |
| er kunic waſ, do er uon ime ſine chroni unde andir kuniclich gewâte wârf unde ſich mit harinim gewate vazzôte unde | |
| peccata ueſtra et orate pro. Er ſprâch: ‘Gehit alle an andir iwer ſunti unde bittit in ſamt, daz ir geheilit wêrdit.’ | |
| ich ir niemer.’ Wie ſalic der ſi, der ſine ſunti andirn menniſchin gihet, daz erzeigte er herre wol. Einiſ tagiſ do | |
| Multum enim valet deprecatio iuſti aſſidua. ‘Betit alle umbe ein andir’, ſprach er, ‘wan daz gebet deſ gůtin vrûmit vil grôzzi.’ | |
| dico? Von div iſt unſ notdurft, daz wir alle an andir vil innecliche uergêbin, ob wir wellin da ze got antlaz | |
| werelt êwichliche niwet #;owffin mvͦzzin, chlofphin mit rehtim geloͮbin, vollêiſtin andire ware minne. Waz iſt div ware minne? Daz wir got | |
| wir williclichin, enthabin unſich uon hoͮpthaftin ſundin, begehin alli ain andir unſerri miſſetât, daz wir unſere viandi, die grimmigin tiefili, mit | |
| wâre, da wâre oͮch ſin herze; ſwaz der man vor andirn ſachin minnit, daz heizzit ſin ſchaz, ſwa er daz ſin | |
| ſo uerre ſo die gegin%<wrt deſ heiligin Criſtiſ, noch gertin andirſ niht, wan daz ſi in habin mit in můſin. Do | |
| in Ieruſalem. Die erchomin alli unde ſprachin wnderinti zvͦ ain ândir: Non ecce omneſ iſti, qui loquuntur, galilei ſunt etc. ‘Wie | |
| wir uernomin habin unde gehoret.’ Dannin giengin $.s$. Petruſ unde andire botin vrolichin uon dem teidinge, daz ſi deſ wert warin, | |
| deme werdint $t ſi oͮch uon mir uergebin.’ Ze dem anderme mâle warde er in uon himele nach unſereſ herrin ûfferte | |
| můzzit da ze himele. Liebin livte, uvir ſoltin diſe miſſe andireſ begen, denni wir tůn. Man beget diſe miſſe mit innechlichim | |
| ſo ſpil unde wirtſaft unde unrehtiv froͮde iſt, da ſint anderiv upigiv dinc, da min trehtin mit erbêlgit wirt. Wir ſoltin | |
| tult, $.s$. Petri unde $.s$. Pauli, die got erwelte vor andirin ivngerin, daz ſi daz gotiſ reht unde die gotiſ warheit | |
| unde gehorſam werdint. $t Sogetanin gewalt habint die biſchoffe unde andir brieſtir uon $.s$. Petirs halb. Sanctus Pauluſ wart oͮch vil | |
| viſchâre, můſe ſine lîpnare werbin mit ſinen handin unde mit andirme liſte. Sanctus $t Pauluſ, der waſ gânamit Sauluſ, der waſ | |
| iwer ieglicher got umbe ſine miſſetât mit iwerin zâhern, mit andirin gůtin werchin, ladit vil innechliche ze iwerre hilfe die vil | |
| chom zvͦ im, da er ſaz mit ſinen ivngirn unde anderre micheler menigi unde viel ze ſinin fůzzin mit innechlichen $t | |
| uon nîde, uon hazze, uon uber%<vnſte, uon hůreſ geluſte, uon andirin upigin dingen. Von ſogetanime fiwere ſchult ir bittin minin trehtin | |
| in unſirime herzin, ſo iſt got unſir opher unmâre. Daz andir gebot iſt, daz wir unſir ophir ſchulin gebin mit rehtir | |
| daz er machet die menneſcen unnuzze uon uroſte unde uon anderre boſheit, deme iſt gebenmazzet div ſunde. Alſo toͮt div ſunde, | |
| uerluſt zerbarmenne. Er roͮhte menneſce $t werden darumbe, daz er andriv menneſce erlôſte. Iedoch bezeichent $t er ê lange ſîne heilige | |
| tage ſint, ſo ulizzent ſich die lûte ire tanzeſ unde anderer uppigen ſpile, unde wirt mêre uppigeſ dingeſ begangen mit worten | |
| die engele unde da mit himel unde erde, e er anderiv dinc hiezze werden. An deme ſelben tage gelac arca Noê | |
| wile, ez zeuliuzzet alſ daz wazzer, einer ſtirbet nach dem anderen. Niemen darf ſich ze ſiner iugende niht uerſehen; ſi ſterbent | |
| Karles willen. Daz swæbische reht durch die wîpheit. //Und daz ander: swaz der man vor gerihte niht entuot, swie wizzenclîch ez | |
| sitzet unde kaufet unde verkaufet der sol dienen als ein ander burgaer, hinder swaem er sitzet. Welh reht die burgaer hinze | |
| heten in schier uz genomen./ do lag er als ein ander bloch/ und lebt et allez dan noch./ sus chumberlichen lept | |
| gar mit mir/ beidiu gůt und arbeit./ minen ist ein ander lon bereit,/ danne ich dich da hoͤre iehen,/ des sich | |
| solde;/ minen vader, miner muoter,/ minen swestren, minen bruoderen/ unde anderme mime geslehthe,/ also ich solde van rethe./ ich han firbroken | |
| mit gebede:/ daz claich dime himelischen gode./ ich bekennen mih ander stunde,/ daz ich niene geruthe miner sunden/ mit sulchen ruen | |
| enden./ di da in kerchere oder in benden/ oder in andren steden/ $p/ | |
| was;/ der mir iht getet oder gesprach,/ ich rach halt anderre liute dinch./ an dinen werchen was ich blint,/ tore unde | |
| ich wande iemer solde leben./ ich han vil diche einem anderen gegeben,/ deiz mir leit wære,/ swer mir iz gæbe./ swenne | |
| gebin/ daz er e von schuldin mochti habin./ //Adam der andir wolti sinin ginannin/ von rechti widir giwinnin;/ er was von | |
| tschoie ein hochgemüete."/ /Ich sprach der minneclichen zuo:/ "got und anders nieman tuo,/ der dich behüeten müeze!"/ ir parol der was | |
| get an dem tanze/ mit ir rosenkranze,/ dar obe ein ander krenzel,/ ein wiz gevalden swenzel;/ ir har gelich dem golde,/ | |
| daz eine ist Portigal/ und hat driu richiu tal;/ daz ander ist Galiz und ist unmazen rich./ /Der dritte hat genuoc | |
| gesanc/ ze dienste, des seit si mir kleinen danc./ /Ein ander not/ klage ich sunder spot,/ daz rehtiu milte ist an | |
| siht so vil von wilde,/ Sumliche gent zen brunnen,/ die andern ritent schouwen –/ der fröude ist mir zerunnen –/ die | |
| entwichen,/ ich muos ez allez liden, $s als der niht anders mac./ /Die winde, die so sere waent/ gen mir von | |
| mir von Barbarie,/ daz si so rehte unsuoze blaent,/ die andern von Türkie!/ Die welle und ouch die ünde/ gent mir | |
| mir genennet sint;/ ein wint von Barbarie waet, $s der ander von Türkie,/ der Norten und der Metzot, seht, $s daz | |
| vater sin, do$’z in der muoter was,/ do er den andern kinden sanc von got und in die rehten warheit las./ | |
| einander drin./ Swer mit brote ezzen sol,/ der mit dem andern ezzen wil,/ der sol daz behüeten wol,/ ob er tugent | |
| niht guot./ Ez ist selten nimmer guot,/ der mit dem andern ezzen sol,/ daz er dem gemazzen unrehte tuot/ mit überezzen, | |
| und niwan der werlt ze guote tuot,/ swer daz iht anders wan in guot/ vernemen wil, der missetuot./ //Ich hœre es | |
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