Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ander a_prn_num (2433 Belege) MWB Lexer BMZ
| solz verdagn./ lâtz iu von mir niht swære,/ und vrâget ander mære:/ daz rât ich, welt ir volgen mir."/ Gâwân sprach | |
| gedanke nôt;/ wand er sus ûf dem lewen lac/ unt anders keines bettes pflac./ si sprach "mir ist von herzen leit,/ | |
| der salben kraft./ von frouwen grôz geselleschaft/ giengen_ûz , die andern în:/ die truogen liehten werden schîn./ Arnîve diu alte/ gebôt | |
| was,/ sarjande, burgære,/ der necheiner disiu mære/ vriesch vor dem andern tage./ dô kom den frouwen niwiu klage./ ___sus slief der | |
| ouch iwern vâr/ Sûrdâmûr durch Alexandern./ die eine unt die andern,/ Swaz Gâwân künnes ie gewan,/ frou minn, die wolt ir | |
| ich ie’rkôs/ disiu bette ruowelôs./ einz hât mich versêret,/ untz ander mir gemêret/ gedanke nâch minne./ Orgelûs diu herzoginne/ muoz genâde | |
| wê/ als sîn minnen kumber ê./ ___Gâwân truoc minne und ander klage./ do begundez liuhten vome tage,/ daz sîner grôzen kerzen | |
| bewegn,/ dar zuo sît ir ze sêre wunt,/ sol iu ander ungemach sîn kunt."/ dô sprach er "frouwe und meisterin,/ mir | |
| er bat se vor im gên dar nider,/ dâ die andern frouwen wâren,/ die süezen und die clâren./ ___Gâwân ûf sîns | |
| pfant:/ swelch tjoste wart aldâ bekant,/ daz einer viel, der ander saz,/ so enpfienger ân ir beider haz/ dises flust unt | |
| daz ez mit zwein füezen trat/ hin über an den andern stat./ der sprunc mit valle muoste sîn./ des weinde iedoch | |
| sît ir hie werbet mînen tôt./ wært ir nu selbe ander komn,/ ir möht mirz leben hân benomn,/ ode ir wært | |
| bêde erstorben:/ daz het ir drumbe erworben./ ___mîn herz nâch ander minne gêt,/ dâ helfe an iwern genâden stêt,/ sît ir | |
| im bat/ ze Rosche_Sabbîns in die stat:/ "irn mugt niht anderr brücken hân."/ dô sprach mîn hêr Gâwân/ "ich wil hin | |
| sprach mîn hêr Gâwân/ "ich wil hin wider alse her:/ anders leiste ich iwer ger."/ //Si gâben fîanze,/ daz si ze | |
| derbî hât gesehn,/ der muoz mir rîterschefte jehn./ etswenne irs anders jâhet,/ sît ir mich êrest sâhet./ daz lâz ich sîn: | |
| bî sîner zîte jâren,/ die muosn im jehen werdekeit/ die ander prîs nie überstreit./ er was ein quecprunne der tugent,/ mit | |
| den valscheit möhte erweichen./ sîn prîs hôch wahsen kunde,/ daz d’andern wâren drunde,/ ûz sînes herzen kernen./ wie louft ob al | |
| warm./ dâ gein ich niht wil strîten,/ irn megt wol zandern zîten/ diens lôn an mir bejagn./ ich wil iwer arbeit | |
| wârn ze rîch in mînen solt,/ wart mir der keiner anders holt,/ nâch minne ich manegen dienen liez,/ dem ich doch | |
| selbe Parzivâl./ ichn wil iwer minne niht:/ der grâl mir anders kumbers giht."/ sus sprach der helt mit zorne:/ hin reit | |
| wesen mîn,/ ledec ist duc de Gôwerzîn."/ "die härpfn untz ander krâmgewant,"/ sprach si, "wil er, mit sîner hant/ mac geben | |
| mir Lischoysen hie,/ //Den herzogen von Gôwerzîn,/ und ouch den andern fürsten mîn,/ Flôranden von Itolac,/ der nahtes mîner wahte pflac:/ | |
| bewart,/ si versweic sîn namen unt sînen art./ ___pusîne unt ander schal/ ûf dem palas erhal/ mit vrœlîchen sachen./ manec rückelachen/ | |
| treit, als im diu volge giht./ hêr, des erkenne ich anders niht."/ //___Dô sprach mîn hêr Gâwân/ "ir sult sîn fürbaz | |
| wart al dem antlütze kunt:/ dar nâch schier wart si anders var./ si greif al blûweclîche dar:/ daz vingerlîn wart schier | |
| gar von mir verswign/ wie diu gehêret wæren:/ ez næhet andern mæren./ ___Arnîve zer herzoginne sprach/ "nu sult ir schaffen guot | |
| ich lêren dich./ offenlîche soltu sprechen mich,/ dâ ich und ander frouwen/ dich hœren unde schouwen./ dâ wirb umb uns als | |
| dô muoser bî beiden wesn,/ daz ein was freude untz ander klage./ er sprach "wol disem süezem tage,/ bî des liehte | |
| verhouwen,/ gib imz beste daz hie veile sî./ won im ander kumber bî,/ ez sî pfantlôse oder kleit,/ des sol er | |
| rehter zît./ der künegîn kamerære im gît/ pfantlôse, ors unt ander kleit./ der knappe dan mit freuden reit,/ wand er an | |
| und ouch die breite/ treit iwer prîs die krône/ ob anderen prîsen schône."/ ___er sagte im ouch wie daz geschach/ daz | |
| freude noch an mir erkorn,/ //dâ gît ein fruht die andern fruht./ diz sult ir füegen, habt ir zuht./ ___Ez ist | |
| erkande,/ Isâjesen si nande;/ des marschalc, Utepandragûn./ den fuort ein ander Bertûn,/ mit den schœnen schenkeln Maurîn,/ der marschalc der künegîn./ | |
| vier werde rîter sunder dan,/ daz einer kamerære/ und der ander schenke wære,/ und der dritte truhsæze,/ und daz der vierde | |
| marschalc muose walden/ daz einiu nâhe zuo der reit./ der andern keiniu dâ vermeit,/ sine habten sus alumbe,/ hie diu wîse, | |
| tet diu künegin sîn wîp./ diu enpfienc Gâwânes lîp/ und ander sîne geselleschaft/ mit getriulîcher liebe kraft./ dâ wart manec kus | |
| zwuo mîn swester sint,/ nu seht wie flætigiu kint."/ ___ein ander küssen dâ geschach./ freude unde jâmer sach/ al die daz | |
| sus vernomn/ daz erz niht vermîden wil./ es wære eim andern man ze vil."/ ___Artûss boten fuoren dan./ dô nam mîn | |
| sîner êre/ an strîte nie sô sêre./ ich solt ouch sandern angest hân:/ daz wil ich ûz den sorgen lân./ der | |
| clârez frouwen her,/ den man dâ liehter varwe jach/ und anders niht dâ von in sprach./ der wâren zwei hundert/ ze | |
| unminne,/ ir kint, daz sult ir understên./ dane mac niht anders an ergên,/ wan daz ich den kampf leisten wil./ ich | |
| stat/ aldâ ich trit ûf lasters pfat./ ir muget wol anders sîn ein helt:/ dirre kampf ist iu doch niht erwelt."/ | |
| sagte./ ___Gâwân sprach "wiltu schouwen/ dîns künnes vier frouwen/ und ander frouwen wol gevar,/ sô gên ich gerne mit dir dar."/ | |
| sus hazzet umbe sînen kranz,/ unt daz wir morgn ein ander strît/ sulen gebn ze rehter kampfes zît./ mîner swester soltu | |
| daz lerne,/ ich geloubtez iu doch gerne,/ wold ez gelouben ander diet,/ von den ich mich dô schamende schiet."/ die dâ | |
| noch drüber." des er gerte/ Artûs in schône werte./ ___einer andern bete er dô bat/ (mit wênec liutn er sunder trat),/ | |
| im dâ lac./ //___Ouch rou den künec Gramoflanz/ daz ein ander man für sînen kranz/ des tages hete gevohten:/ da getorsten | |
| den künec halden dort./ ê daz deweder ie wort/ //Zem andern gespræche,/ man giht iewederr stæche/ den andern durch des schildes | |
| ie wort/ //Zem andern gespræche,/ man giht iewederr stæche/ den andern durch des schildes rant,/ daz die sprîzen von der hant/ | |
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