Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

diser prn (3909 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Lanc 606, 29 richeit die uff betten sin mag die findet man off dißemselben bette.’ ‘Ich han off bette gesehen’, sprach er, ‘das kein
Lanc 606, 33 Artus nyrgent keinen ritter hatt, wolt er ein wil uff dißemselben bette ligen, er múst mit schanden darabe gan.’ ‘Darumb wil
Litan 812 werde,/ daz ih ufe di himelischen berge/ mit samit ruwe nah diseme libe,/ also wir uon deme wisen dauide/ vil bescheideliche han
Litan 1355 uon suhtin,/ uon unreinen gedanken,/ uon den glundigen vanken,/ di diz fleisc hurliche intzundent,/ von tuvillichen schunden,/ von grozir becorunge,/ von
Litan 1425 uorchten./ nit ne la verwerden di uerworhten/ sine gebuzin in diseme libe./ hunger unde notdurft dv uertribe/ in der erden vnde
Litan 1461 gesihte zu gesihte/ bescowen dih selben/ in der himelischen selden./ Diz heizit di letania./ diz entfach frowe sancta maria/ mit allen
Litan 1462 dih selben/ in der himelischen selden./ Diz heizit di letania./ diz entfach frowe sancta maria/ mit allen himelischen here./ daz uns
LobSal 40 undi manincfalt,/ daz man dinin gilichin/ nimag findin in allin disin richin.’/ //David ein duirir wigant,/ der alli sini not ubirwant,/
LobSal 210 meri in iri lant./ //Der kunic bizeichinot den got,/ der disi werilt hat gibilidot,/ in des giwalt alliz daz stat,/ daz
Lucid 1, 1 @h.Diʒ bůch heiʒet lucidarius./ Daʒ wirt getútʒet alſus:/ daʒ iſt ein
Lucid 1, 7 toͮgene dinc,/ die an den bůchen verborgen ſint,/ der vnderwiſet diʒ bůchelin./ Von der geſcrifth gewinnen wir den geiſtlichen ſin./ Diʒ
Lucid 1, 9 diʒ bůchelin./ Von der geſcrifth gewinnen wir den geiſtlichen ſin./ Diʒ bůch iſt genant aurea gemma./ Daʒ kit guldine gimme./ Beʒeichenet
Lucid 1, 12 kit guldine gimme./ Beʒeichenet iſt vnſ hie bi,/ wie ture diʒ bůch ſi./ Wenne waʒ die ſcrifth hat bedecket,/ daʒ hat
Lucid 1, 15 waʒ die ſcrifth hat bedecket,/ daʒ hat lucidarius errecket./ Suuer diʒ bůch gerne leſen wil,/ der gewinnet wiſtůmeſ uil,/ daʒ er
Lucid 2, 4 vnde iemer iſt ane ende,/ der ſol daʒ anegenge/ an diſeme bůche weſen./ Swer daʒ gerne welle leſen,/ der ſol ſich
Lucid 11, 1 oſtert vnder giengen. //Do ſprach der iunger: Dur waʒ geſchůf diʒ got alſuʒ? Der meiſter ſprach: Durch daʒ daʒ die himeleſche
Lucid 18, 7 $t vrſprunge. //Do ſprach der iunger: Nu ſage mir, wie diſu welt ſie geteilet! Der meiſter ſprach: Die welt iſt geteilet
Lucid 39, 6 brendanum dar in ſante. Nu han ich dir geſeit, wie diſu welt geſchafin iſt vnde wie [17#’r] ſie geteilet $t iſt.
Lucid 67, 14 nu ſint. Si werdint alſo ſtarc, daʒ ein ſele wol diʒe welt ʒerbreche. [28#’r] Si werdent ſo gefůge, daʒ deheine mure
Lucid 77, 12 durch daʒ, daʒ alle die da uon gebeſſeret werdent, die diʒ bůch leʒen oder vernemen. //Der iunger ſprach: Durch waʒ wurdent
Lucid 93, 10 der dalmatica, die beʒeichent die gůten werc, da mit wir diʒ leben verdienen ſuln. //Do ſprach der iunger: Nu volle ſage
Lucid 101, 2 beʒeichent den rehten geloͮben, den centurio gewan, do er ſprach: #.:Dirre menſche iſt gewerliche gotiſ ſun.#.; So machit er denne ʒwei
Lucid 121, 12 den pfingeſtin vnde von dem heiligen geiſte. Der meiſter ſprach: Diʒ bůch iſt in drú geteilt. Jn dem erſten bůche ſeite
Lucid 130, 4 wei[60#’r]nen ſin. Nieman wen der tiuel vnde ſine lide lident diʒe wiſene. //Do ſprach der iunger: Welſ ſint ſine lider? Der
Macer Reimvorr. 30 durch iren willen ich,/ der ich dienstes bin bereit,/ bestunde disse arbeit,/ das ich ir di wurze nente,/ swas ich der
Macer Reimvorr. 43 meister hant./ [2rb] Ich nente in, was sol her genant?/ Ditz wil ich durch das schriben,/ ob ich mochte so vortriben/
Macer Prosavorr. 23 di vierde heiset melancolia, di ist calt unde trocken. Von dissen vier naturen ist geschafen alles, das in der werlde ist.
Macer 2, 9 man mit arbeiten tůt unde reineget di brust. Zu allen dissen sachen, di ich hi genant han, ist di ebreze gůt:
Macer 4, 5 ist, unde vertribet ouch also des buches blen. Zu allen dissen dingen ist di gepulverte nezzele gůt mit honege gemischet oder
Macer 6, 21 ist. Der wegebreten same gesoten in wine ist zu allen dissen dingen gůt, als der saf. Das selbe ist ouch gůt
Macer 7, 3 in dem buche grimmet, [7v] der sol den buch mit diser wegebrete behen: is verget. Das selbe saf getrunken, vertribet di
Macer 7, 5 behen: is verget. Das selbe saf getrunken, vertribet di spulwurme. Disse wegebreite gestamphet mit aldem smere, vertribet grosse swlst. Das selbe
Macer 8, 9 in getriben. Di růte gesoten mit wine, ist zu allen dissen genanten suchen gůt genutzet. Di rute in oley gesoten unde
Macer 15, 13 da mite bestrichet. Swem di zene we tůn, der halde ditz olei lange in dem munde: is hilfet. Palladius, ein meister,
Macer 26, 13 unde des ezziges deste me. Vnde salt das wissen, das ditz zu manicher suche gut ist. Doch in sol manz nicht
Macer 27, 5 hilfet getrunken den milzensichen. Das selbe ist gut dem lebernsichen. Diser tranc ist gůt dem lendensichen. Di morche in milch gesoten
Macer 31, 8 slaf. Der siche, der nicht geslafen mac, stosset her swelcher diser m#;ean iz si unde wermet den ůs gewůrungen saf unde
Macer 31, 13 essene, von trinken, von sange, swi so iz kůmen si: ditz plaster vertribet iz. Swenne des wissen mahen houbt noch grune
Macer 35, 20 hol dez swern mit fulle. Holewurz genutzet vertribet den durst. Ditz ist allez von der sinewelle holewurz gesprochen. Di lange tůt
Macer 37, 6 aldem smere gestosen, brichet unde zutribet allerhand geswer. Zu allen dissen dingen ist das wasser gůt, da di ybsche inne gesoten
Macer 38, 27 geit. Daz selbe ist gut vor daz vallende ubel genutzet. Ditz pulver mit wine genutzet ist gůt vor das vergiftnisse; noch
Macer 54, 16 den dihen. Plinius, ein meister, sagt wi nutze ein tranc dit sie den, di den vier tegelichez riten han lange gehabit
Macer 56, 9 helige fiur, ob mans druf legt. Unde ob man zu dissen zwei tůt silberschum, wiz bli unde rosenolei, iz wirt deste
Macer 57, 11 blůt ressent, oder swi in iz uz dem munde ge. Diser same mit wine gestossen unde alz ein plaster uf di
Macer 66, 7 di kichende. Iz weichet den buch unde vertribet di hitze. Diz crůt mit nachtschaten saffe gesoten unde alz ein plaster uf
Macer 71, 8 cinnama, da lege man zwir also vil savina, ob man ditz nicht hat. // Cyperum heizet dictam. Daz ist heiz unde
Macer 79, 12 gern switze, der bestriche sich mit dirre salbin, her switzet. Ditz selbe hilft vor manche suche. Iz bewart den menschen vor
Macer 88, 13 menschen, swaz boͤsez unde ungesundiz in im ist. Swer mit dissen cornichen under stunden gesubert wirt, dem tůt daz houbt nimmer
Macer 89, 4 si. Mit wassere gesoten unde getrunken ist si zu allen dissen genanten dingen gůt. // Raffanus heizet merretich unde ist heizer
MarlbRh 5, 1 sware vort verl#;iuset,/ it wermt si, dat si niͤt envr#;iuset./ //Dit korn kan der selen arzedien,/ dat si wale muͤʒ gedien:/

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