Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
tôt stM. (1854 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| mit sînem tôde er uns erwarp/ ein leben, daz des tôdes nôt/ hât ertœtet und den tôt./ diu himelvart uns goffent | |
| ein leben, daz des tôdes nôt/ hât ertœtet und den tôt./ diu himelvart uns goffent wart/ mit sîner süezen ûfvart./ dar | |
| sol gezemen:/ der wirt uns allen dâ gegeben/ in den tôt oder in daz leben./ diz hât Krist, diu wârheit,/ mit | |
| got, der guote,/ mit sînem süezem bluote/ lôste von des tôdes nôt/ und an in tôte den tôt,/ die nimt er | |
| lôste von des tôdes nôt/ und an in tôte den tôt,/ die nimt er von untrôste/ ûz der leiden helle rôste/ | |
| klägelîcher arbeit/ wuofen, schrîen, klagende nôt./ dâ was der sterbende tôt/ und angestlîcher aneblic/ in einer vinster, diu was dic./ dâ | |
| sie selten dirre nôt./ diz was mit nôt ein lebender tôt,/ der dâ mit sterbenne geschach/ und doch nie starp sîn | |
| daz al sîn vreude gar zersleif./ //Der armen sünder lebender tôt/ vuogtim alsô grôze nôt,/ daz er vil kûme lebete./ sîn | |
| waz danne gotes zorn/ dir ze lône hât erkorn:/ ein tôt, der iemer mêre wert,/ ein nôt, diu niht endes gert,/ | |
| senet sich mîn sin./ werstû mir daz, ez ist mîn tôt./ der jâmer gît mir solhe nôt,/ der mir wirt niemer | |
| daz kriuze bôt/ und dar an leit durch uns den tôt./ diu menscheit daz sterben leit./ den sunnenschîn diu gotheit/ mit | |
| sach/ die rehten ûz der helle nôt./ vür den endelôsen tôt/ hât in diu gotheit daz leben/ ân ende vrœlîche gegeben./ | |
| die gote nû versüenet hât/ Kristes reiniu menscheit,/ diu den tôt durch uns leit./ zes vater zeswen dâ ist/ gesezzen got, | |
| reinen boten lobesamen/ hât diu schrift bewæret sô./ gewalt, vorhte, tôt noch drô/ moht ir wort verdrücken niht,/ daz man in | |
| alsus sîn lêre bôt:/ "ich lebe und wil niht den tôt/ des sünders, daz er sterbe;/ ich wil, daz er sô | |
| mensche dar nâch wart:/ die urstende und die ûfvart,/ den tôt, des tôdes sigenunft,/ die êrsten und die andern kunft,/ sô | |
| nâch wart:/ die urstende und die ûfvart,/ den tôt, des tôdes sigenunft,/ die êrsten und die andern kunft,/ sô got an | |
| vorgeseit/ diu gotlîche menscheit,/ der touf, daz leben und der tôt,/ in den sich got durch uns bôt,/ diu urstende und | |
| sînen ougen sich begôz./ im tet vil wirs, danne der tôt,/ diu vorhte, die sîn sünde im bôt./ mit vorhten er | |
| dô got an dem kriuze hienc/ und durch uns den tôt enphienc/ in sterbender swære,/ den sterbenden schâchære/ enphienc er durch | |
| triuwe,/ daz er mit grôzer riuwe/ was an des sûren tôdes stat./ als er got genâden bat,/ dô was er sâ | |
| güete erzeiget hât./ mir hât dîn wîslîcher rât/ vür den tôt daz rehte leben/ erworben unde wider gegeben./ daz ich genas, | |
| des dû begangen hâst an mir."/ //Alsus nâhet im der tôt./ ze himel er die hende bôt,/ als er den gotes | |
| mîn./ nû sende mir in dirre nôt/ durch dînen heiligen tôt/ alsô gnædeclîchen trôst,/ daz ich von nœten werde erlôst!"/ dô | |
| süezen touwe/ geruoche im senften sîne nôt/ durch den menschlîchen tôt,/ den dû, herre, umb uns erlite./ sô vergiz der alten | |
| herre got, nû wis gemant,/ wie er dir in des tôdes nôt/ mit riuweclîchem herzen bôt/ an die grôzen güete dîn/ | |
| lac!/ merket, swie rîch er was ie,/ daz in der tôt doch niht erlie,/ er müese im werden undertân!/ diz mohte | |
| erbe grôz,/ durch die er sîn bluot vergôz,/ die Kristes tôt erlœset hât/ von süntlîcher missetât,/ ich darf iu des hie | |
| verteilet hie sîn leben,/ dem lîbe ein urhap gegeben/ des tôdes, der mit lebender nôt/ ist iemer ein sterbender tôt,/ als | |
| des tôdes, der mit lebender nôt/ ist iemer ein sterbender tôt,/ als an Herôde geschach,/ an dem got sînen anden rach/ | |
| und Phâraônem,/ Pilâtum unde Jûdam/ der ieglîcher lebender nam/ sînes tôdes urhap,/ den im got êweclîche gap,/ und als ez manigem | |
| geben:/ ich meine, daz ich sterben sol,/ wan ich des tôdes siecheit dol./ sun, sô solt dû mich begraben,/ dich selben | |
| gotes gerihte tougen sint:/ wir suln sînen hulden geben/ über tôt und über leben/ urloup nâch den gnâden sîn,/ daz râte | |
| gedagete./ dô ez aber tagete,/ dô nâhte balde im der tôt./ sich mêrte sînes herzen nôt/ gên sînes lîbes ende;/ dô | |
| der alte und der niuwe site,/ ich meine den gemeinen tôt,/ der sîne hervart im gebôt/ und der niemen ledic lât:/ | |
| an ir ende was./ der künic Barachîas/ weinde sînes herren tôt./ ein gespræche er dô gebôt/ den vürsten algelîche/ über al | |
| jach/ der guote man, des wârheit/ im hâte ir beider tôt geseit./ der zweier unde maniges man/ gewære urkünde was dar | |
| wâr wær in daz zwîvellich./ //Krist, herre got, durch dînen tôt,/ in den dîn menscheit sich bôt,/ hilf uns, daz wir | |
| gůtes,/ Ain úbergulde von seneder not,/ Den schur und herzelaides tot/ Und #;ealles lobes crone/ Sizen dort vil schone/ Bi der | |
| bliuar ist an der suchte. so bezeichent $t er den tot. Swenne der iest uf dem harne nicht zeget. vnde der | |
| wurden gezalt,/ di den lîb dâ verlorn/ und den bitteren tôt corn./ di dâ lâgen irslagen,/ daz wil ih û wêrlîchen | |
| joh darumbe mohte comen;/ si wolden mit ime blîben/ ze tôde und ze lîbe./ //Dô fûren si mit sorgen/ den âbunt | |
| taz er ewic mahti sin;/ noh er nevorhta imo den tot,/ ub er gehielte din gebot./ ze allen eron gescuofe du | |
| vil mihil was tiu unser not:/ to begonda richeson ter tot,/ ter hello wuohs ter ir gewin,/ manchunne al daz fuor | |
| in âhte brâht./ daz ist ein nôt,/ daz ich den tôt/ habe mir darumbe erdâht./ als ich daz klage/ und irz | |
| Alsus klage ich mîn nôt/ mit sange untz an den tôt,/ alsam der elbez tuot,/ der kêret sinen muot/ ze süezzem | |
| suozze singen/ unde ringen/ als ein lîb,/ der sich des tôdes wol versiht./ $p si sælig wîb,/ warumbe lîhtert sî mirz | |
| nôt,/ die man wunderkûme tragen mag./ durh si lîdet meniger tôt,/ der ir doch mit herzetriuwe pflag,/ sam Tristan, der mich | |
| der niht anders trôstes gît:/ wan danne an dem ende tôt gelît./ //Nu bit ich got, daz er mîn nôt/ bedenke, | |
| got, daz er mîn nôt/ bedenke, daz ich niht den tôt/ genem dur alse selche tât./ mir selben wil ich einen | |
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