Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
tôt stM. (1854 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| nidere/ den rat Genelunes:/ dannen bechorten si sit alle des todes./ Die fůrsten baten alle/ den biscoph sante Iohannen/ daz er | |
| er die houbet abe slahe(n):/ ich můz in den wissen tot uaren.’/ er begonde heize weinin./ ‘ia můz ich ouch,’ sprach | |
| sprach er, ’ein herlich scare:/ ir birt alle zu deme tode wole gare./ uwers gůten willen/ bin ich dicke wole worden | |
| daz ir durch uweren herren/ birt gerecht unze an den tot./ nu habt ir alle groze nôt./ nu ist michel bezer, | |
| du besizzest sine rawe,/ unde irledige dich uon deme ewigin tode./ dir enbiutet der keiser uon Rome,/ daz du got erest/ | |
| haben warnunge./ swelhe dar under drungen,/ den were gereite der tot,/ wande si durch ne heine werltliche not/ deme keiser entwichent./ si | |
| chůnich unde alle sine holden/ swuren uf Appollen/ uf Rolandes tot:/ si chomen sin alle in grozze not./ Nu můzen wir | |
| wart durch mich gemarterot./ ich bin gerecht unze an den tot/ der sele ze gelaite,/ daz der lip gearbeite,/ daz ich | |
| bedwunge nehain not./ si waren im gerecht unz an den tot/ pestatigen sin ere./ Genelun sach daz ungerne./ Roͮlant sprach zu | |
| waren,/ da si den gaist wider gaben/ ir urlosare,/ ir tot ist ture unt mare./ Roͮlant sich geraite,/ mit flize er | |
| in swelh ende man iz bot,/ da was geraite der tot./ alle die ie smiden begunden,/ di ne wessen noch ne | |
| ir urchundare ware./ mit bichte si sich bewarten,/ ze dem tode si sich garten,/ unt waren idoch gůte chnechte,/ zu der | |
| brachten,/ do si daz cruce an sich namen./ ze dem tode begonden si harte gahen./ si choͮften daz gotes riche./ sine | |
| di Karlinge;/ si gewinnint bose gedinge:/ si wurden alle deme tode ergebin,/ sine wolten an Machmet iehin.’/ Margariz uon Sibiliae/ der | |
| sin,/ ia hiluet íu selbe min trechtin./ si habent den tot an$/ der hant./ owi geselle Roͮlant,/ wan blasestu noch din | |
| nu ist er ze Rome,/ nu bistu hi ze$/ dem tode./ tump was der kaiser din ohaim;/ sin wistum ůbel dar | |
| nemac dir hiute gefrumen níet./ dir ist uil nahen der tot;/ die tiuele wartent din dort.’/ daz ros hiwer mit den | |
| genůc nahen bi,’/ sprach der helt Samson,/ ‘du must des todes bechoren.’/ mit nide sie gesprancten,/ ain ander si an ranten;/ der | |
| zwiuelichen/ unt enmachten idoch nicht entwichen;/ si bechorten alle des todes./ in di scar Herodes/ sint si iemir mere:/ der tiuel | |
| swelher in den schilt engegen bót,/ den was geraite der tot;/ ^+noch di ringe noch der hůt:/ daz wafen ie durh | |
| si nie uon im uerliz/ unt im selbe gehiz,/ swelhes todes si ersturben,/ daz ain har uon ir houbet icht uerlorn | |
| flehet alle minen trechtin,/ want er durch uns dolte den tot,/ daz er bechenne unser aller nót,/ daz wir raine fur | |
| sprach Turpin der biscoph:/ ‘iz ist da uor ienoch./ der tot nahet iu uil palde zů./ ir rumet uch des siges | |
| groze arbeit,/ swer der flucht hůbe,/ daz man <in> ze$/ tode sluge./ er sprach: ‘scol Roͮlant gesigen,/ so wil ich selbe | |
| er hete in so liebe getan,/ si wolten den grimmigen tot dolen,/ e si haim wolten chom/ ane sige unt <ane> | |
| ouch was iz ir pan:/ si riefen selbe nach dem tode./ di ir charfunchel scone/ uerluren gar ir schim./ des nemacht | |
| inne./ iz wart ain notlich gedinge./ si suchten selbe den tot:/ uil maniger den hals dar bot./ uon den rossen si | |
| ^+ioͮ ist widir gewunnen./ si heten ze$/ froͮe gesungen./ Englirs tot/ pringet si hiute in groze not./ ich gelere si Durndarten,/ | |
| ich pringe in in not,/ oder iz ist der min tót./ daz wil ich iu zeware sagen:/ sine sculen uns nicht | |
| swer fluhe uon dem wale,/ dem ware ze$/ stete der tot gar;/ uon diu sturben si al sam gerne da/ sam | |
| durch den heiligen gelouben/ ia ne uorchten di christen den tot/ noch ne haine werltliche not./ si riefen uaste an si/ ‘monsoy, | |
| ist <ain> fraissam diet:/ sine rument ditze uelt niet,/ den tot si suchent./ ich wane unser di gote nine ruchent.’/ Der | |
| daz wir ie her komen!/ iz nahet uns ze$/ dem tode./ ê wir si lebente liezen,/ wir berunnen si mit den | |
| uermite:/ swa ich dich hin gebot,/ den was geraite der tot,/ di wile ich tochte./ ich han mit dir eruochten/ daz | |
| starc unt erlich./ daz tier warf er unter sich,/ ze tode er iz erbaiz./ der heilige engel gotwaiz/ den kaiser wol | |
| nehainer slachte not,/ si weren im geraite unz an den tot./ Do antwirt im des/ sin sun Malprimes:/ ‘raten dirz dine | |
| negan./ Karles site sint so getan:/ er sůchet selbe den tot/ e er durch dicheinir slachte not/ ain fuz iemir entwiche./ | |
| den haiden stet gescriben da:/ ‘mors peccatoris pessima.’/ der suntare tot ist fraislich:/ di tivel unter windent sich/ baiduí libes unt sele./ | |
| du dinen uan;/ daz uergiltet dir got./ gedencke an Roͮlantes tot,/ swaz dir chom ze$/ handen!/ hiute rechen wir unseren anden./ | |
| di helde waren so gemůte,/ daz si e suchten den tot/ denne si durch dehainer slachte not/ chomen uon ir herren,/ | |
| si sint kom(en) des ze$/ aine,/ si sůchent gerne den tot,/ sine furchtent nicheine not./ si suche(n)t ir uenie,/ do uiel | |
| si in groze not:/ si ilten alle in$/ den grimmigen tot./ So horen wir daz bůch sagen,/ Paligan were fraissam,/ sin | |
| alt man./ diu riche mache ich dir unter tan:/ nach minem tode/ so dinent dir alle chrone./ nu uicht huite umbe alle | |
| mit blůte betrorten./ sam tet der helt Haimunt:/ er gefrumter tot unt wnt/ daz di haiden nimer mere uerchlageten./ unlange si | |
| #4+sinen#4- g#4+enozen#4-/ chom im an der rechten zit:/ uon dem #4+tode#4- ernert #4+er#4- im den lip./ idoch wart der deg#4+en#4- #4+here#4-/ | |
| daz iz alle di eruorchtin/ di sie ersahen:/ mit dem tode si urlop namen./ si slůgen si an dem wal/ also | |
| gewarte:/ er kom im an der rechten zít,/ uon dem tode ernert er im den líp./ sin spiz er durch in | |
| ‘got selbe muze dir lonen!/ uil nach was ich dem tode.’/ Do starckete sich daz uolcwic,/ sam uon angenges zít/ daz | |
| nimer hinne/ durh dehainer slachte not./ ia suchet er den tot/ unt alle di sine./ nu, herre, hilf ouch <du> den | |
| dich, herre, sagen:/ die rechten scol man nicht chlagen/ (ir tot ist geware),/ sunt(er) offen suntare,/ di totliche ersterben./ dise heiligin | |
Ergebnis-Seite: << 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 >> |