Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
tôt stM. (1854 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ich freude unde nôt/ in ir gebot unz an den tôt/ sol dienstlîchen bringen./ wâ möht mir baz gelingen,/ op mir | |
| kuste,/ dar umb si weinens luste./ si dâhte an Cidegastes tôt:/ dô twanc si wîplîchiu nôt/ nâch im dennoch ir riuwe./ | |
| lîp/ sîn verch gein der herte bôt./ gelücke scheidez âne tôt./ ___den lewen sîn muoter tôt gebirt:/ von sîns vater galme | |
| swert zebrosten ist./ al dîn werlîcher list/ mac dich vor tôde niht bewarn,/ ine well dich anders gerne sparn./ ê du | |
| wer in grôzer nôt./ wer ist ein segen für den tôt./ ûf disen heinlîchen gast/ von slage mîn starkez swert zebrast./ | |
| in in der nôt./ dick er warb umb si den tôt:/ der wære och schiere an im geschehn,/ wan daz sin | |
| hie sî rîter oder magt,/ werbet mir dâ zin den tôt/ und lât sich enden mîne nôt./ sît ir genant Parzivâl,/ | |
| waz wirret dier?"/ der durch sant Silvestern einen stier/ //Von tôde lebendec dan hiez gên,/ unt der Lazarum bat ûf stên,/ | |
| wil ich haben doch,/ die wîle uns scheidet niht der tôt:/ du riet mir ê in grôzer nôt./ ich wil gein | |
| wârheit las./ ___der herzoge Kyôt/ wesse wênc umb sîner tohter tôt,/ des künec Kardeyzes magezoge./ ez ist niht krump alsô der | |
| bevant:/ boten wârn nâch dem here komn,/ Secundillen het der tôt genomn./ ___Repanse_de_schoye mohte dô/ alrêst ir verte wesen vrô./ diu | |
| noch nivr ein wort: Wiſ gedultich durch den, der den tot durch vnſ erliten hat. Got der waiʒ wol, daʒ etlich | |
| vf ſich nam vnd in ʒe der marter trvch; der tot deſ galgen waʒ bi den ʒiten alſo ſchantliche, daʒ man | |
| man chein Romær bi den ʒiten getorſt getoten deſ ſelben todeſ. Nv ſich, ich pin an angeſt, hinʒ ſwem der herʒoge | |
| hat vnd aller brinnet vor hitʒe, dem iſt er der tot. Daʒ ſchone brot, ſwie gvt eʒ iſt, doch ſo iſt | |
| piten got, daʒ er die lvte beſchirme vor dem gæhen tode. Etlich die gewinnent di ſuht oder die quartan, etlich die | |
| waren got vnd waren menſche alſ er erſtvnt von dem tode vnd alſ er ſitʒet ʒe der ʒeſwen ſineſ vater. Alle | |
| ʒe dem himelrich ſolt ſin chomen, got der wolt den tot habn erliten e daʒ er in hiet laʒʒen verlorn; vnd | |
| den sêlen, daz sie sie virslinden unt zû deme êwigen tôde brengin." dô gebôt er den vogelin cehant, daz sie daz | |
| herrin sînir gnâdin, daz er uns irquicken wolle von deme tôde der armin sêle, alse er die tôtin irquickin wolde durh | |
| gûtin s$. Mertînis willen, daz wir intflîhin mûzen deme êwigin tôde âmen. S$. Andree apostoli. Mox ut vocem domini praedicantis audivit | |
| getragin. die irquikkite alle die gûte s$. Andrêas von deme tôde. Andirs manige ceichin tet der heilige apostolus unt bikârte ce | |
| crûce den wortin, daz er uns irlôste von deme êwigen tôde." Dô sprach Egêas: "ich weiz wole, dû mênis den, der | |
| wie redilîche unsir herre dar zû quam, daz er den tôt leit nicht ungerne, sundir sînis eigin dankis, wande er hete | |
| vor gesagit, mit unt andirn sînin jungerin, daz er den tôt wolde kiesin, daz er uns wider brêchte zû dem êwigin | |
| heize ich dich hângin." dô sprah s$. Andrê: "hôre mich, tôdis kint; dû zû deme êwigin fûre gemeinit bist, dîne drôwe | |
| martirtit in unt hiengin in an daz crûce. an sîneme tôde geschâhin sule ceichin: wêrt ir nicht virsteinit, ir mochtet wole | |
| ir mochtet wole geloubin, daz er got wêre. von deme tôde irstûnt er, ce himele vûr er: des inwolt ir allis | |
| mir vil balde wîsin oder ir mûzit alle den grimmin tôt kiesin." des antwertin die judin unt sprâchin: "frowe, umbe daz | |
| berichte, war daz kumin sî?" dô sprach die kuniginne: "ubilis tôdis mûzit ir alle sterbin, irne wîsit mir daz heilige crûce." | |
| dô liez si die andirn unt sprach zû Jûda: "den tôt unt daz lebin setz ich vur dich. wîse mir daz | |
| crûce, ich lâze dich leibin; netûst dû des nicht, ubilis tôdis sterbe ich dich." Jûdas sprach vaste, erne wiste dâ nicht | |
| icht leidis tûn, dû hetis garnit widir mich den êwigen tôt, wende dû mînen pilgerîm hâst irmordit." dô gienc s$. N$. | |
| in mit deme wagene. der wagin druckte den man ce tôde unt den stap druckte er ce stuckin, daz daz golt | |
| quâmin die zouberêre unt woldin daz kint irquicken von deme tôde unt mochtin [iz nicht]. dô sprah der kemerêre: "frowe, heiz | |
| kunic unt die kuninginne unt daz kint, daz vom deme tôde irquickit was, unt des kunigis tochter unt lûtis vil manic | |
| êrste man ein rîche kunic was, sô kûs dir swelin tôt sô dû wollis, des tôdis lâz ich dich sterbin." dô | |
| was, sô kûs dir swelin tôt sô dû wollis, des tôdis lâz ich dich sterbin." dô sprach Cleopatra: "herre keisir, nû | |
| vatir pfellince ane gesehin mac, sô lâz mich sterbin des tôdis, des ich wolle." der keisir tet alsô unt fûrte sie | |
| eigin was, [hân ich gesehin]; nû lâz mich irsterbin des tôdis, des ich gere unt des ich selbe wole." des virhancte | |
| unt sugin sie unt alsô slâfinde kôs sie den bittirn tôt. der keisir nam dô in der stat der kuniginne schatz | |
| daz ist der breit wekch der den menschen hintz dem tode laitet, an dem gent alle di die allen iren willen | |
| mensch an dem gotes dienst stætich ist untz an sinen tot, dem hat got den ewigen leip gehaizzen. nu schuͤln wir | |
| wir merchen war umb er uns menschen mit so getanem tode an dem hiligen chruͤtze erledigen wolt. daz tet er dar | |
| mit dem almæhtigen got stæt sein untz an unsern $t tot. nu hab wir wol vernomen wie getane genade uns der | |
| uns gelich sin selbes schoͤne und sein selbes perchthait’. der toͤt und alleu verwerticheit diu muͤgen uns nimmer mer gewerren. die | |
| erent und ir christenhait nicht huͤtent, die habent den ewigen tot und die ewigen vinster immer an ende. Da von ruch | |
| unser herre den armen menschen die in der vinster des todes und der ungelauben warn, die hat er mit dem hiligen | |
| wolt. da mit hat er uns gezaiget daz er den tot gern lait, daz unser tot mit sinem tode zerstoͤret wuͤrde. | |
| uns gezaiget daz er den tot gern lait, daz unser tot mit sinem tode zerstoͤret wuͤrde. do er nu auf den | |
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