Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
tôt stM. (1854 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ze samene selten bringen/ mit vriuntlîchen dingen,/ daz doch vür den tôt niht vrumt,/ swie vil es ze samene kumt./ //Sît mîner bruoder | |
| er sich/ bereite in menschlîcher nôt/ durch uns in menschlîchen tôt,/ in brœder menschlîcher maht/ vierzec tage und vierzec naht/ mit | |
| in spoten leit/ und daz dar nâch diu menscheit/ den tôt an dem kriuze leit/ mit unverscharter gotheit?"/ "jâ, diz geloube | |
| marter wolte geben,/ des tages, dô er morgen leit/ den tôt nâch der menscheit,/ er az mit den jungern sîn;/ beidiu | |
| sprach er, "wirt des lîbes leben/ umb iuch in den tôt gegeben,/ den lîp bezeichent daz brôt."/ den kelch er in | |
| biz er von ir bekumbert wirt/ und lîhte von ir tôt gelît./ diu rede ein ebenmâze gît/ der kleinen sünde. swer | |
| dich mit mir gelêret hât./ dir ist erkant der sünder tôt/ und ir endelôsiu nôt/ und daz êweclîche leben,/ daz got | |
| wesen,/ sô bin ich gar ungenesen,/ wan ich muoz unsenften tôt/ lîden und des tôdes nôt./ nû tuo ez durch den | |
| gar ungenesen,/ wan ich muoz unsenften tôt/ lîden und des tôdes nôt./ nû tuo ez durch den willen mîn/ unde durch | |
| erkant,/ wie got von himele wart gesant/ und hie den tôt durch uns leit./ er seit im von der kristenheit:/ von | |
| als ich dir sie hân geseit./ //Gedenke, herre, an den tôt,/ dem in endelôser nôt/ niemer ende wirt gegeben./ gedenke ouch | |
| zorn./ ich sol von schulden sîn verlorn/ und lîden schäntlîchen tôt,/ wan mîn unsælde mir gebôt,/ daz ich des missehüetet hân,/ | |
| hie bî,/ der Jôsaphâte hât daz leben/ vür den lebenden tôt gegeben?/ den künnen wir erkennen,/ wildû in rehte nennen./ doch | |
| aber dô:/ "wir wæren herzeclîche vrô,/ würd uns des lîbes tôt gegeben/ in gotes namen umb daz leben,/ daz uns mit | |
| in gotes willen leben,/ sô mahtû uns niht gegeben/ den tôt; wan des lebenes zît,/ daz got nâch disem lîbe gît,/ | |
| niht/ und swen man gote dienen siht."/ //"Ist iu des tôdes zil enwiht,/ daz ir des tôdes vürhtet niht,/ sô wil | |
| siht."/ //"Ist iu des tôdes zil enwiht,/ daz ir des tôdes vürhtet niht,/ sô wil ich mit des tôdes nôt/ lêren | |
| ir des tôdes vürhtet niht,/ sô wil ich mit des tôdes nôt/ lêren iuch des lîbes tôt."/ "daz ist, des wir | |
| wil ich mit des tôdes nôt/ lêren iuch des lîbes tôt."/ "daz ist, des wir uns trœsten./ wir ahtenz gar zem | |
| uns trœsten./ wir ahtenz gar zem bœsten,/ ob wir des tôdes nû genesen./ ez muoz doch etswenne wesen:/ dâ von lâz | |
| daz ir gebet durch sîn gebot/ iuwer leben in den tôt?/ sît daz ir durch in minnet nôt,/ sô müezet ir | |
| ein künftic leben seit/ und nâch des lîbes ende,/ nâch tôde, ein urstende./ //Nû merke, wie daz möhte ergân,/ daz ein | |
| des leiden tiuvels spot;/ diu sünde sante an in den tôt:/ sus koufter uns des tôdes nôt./ //Den endelôsen lebenden tôt,/ | |
| sünde sante an in den tôt:/ sus koufter uns des tôdes nôt./ //Den endelôsen lebenden tôt,/ den uns des wîbes schulde | |
| tôt:/ sus koufter uns des tôdes nôt./ //Den endelôsen lebenden tôt,/ den uns des wîbes schulde bôt,/ ertôte Krist, dô er | |
| des wîbes schulde bôt,/ ertôte Krist, dô er leit/ den tôt nâch der menscheit./ diu reine maget hât daz leben/ uns | |
| diu reine maget hât daz leben/ uns vür des wîbes tôt gegeben,/ dô Krist von himele wart gesant/ und durch uns | |
| erstarp./ des tiuvels kraft an im verdarp:/ er gap dem tôde ein ende/ mit sîner urstende./ diu himelvart uns goffent ist,/ | |
| spâte riuwe dâ geschiht:/ diz ist diu arbeitlîche zît./ nâch tôde got ze lône gît/ swaz hie gedienet wirt umb in./ | |
| niht mite/ wan der sêle wernde nôt,/ den iemer sterbenden tôt./ ob dû nû mit dîner hant/ alliu rîche und alliu | |
| mit vreude ân allez leit gegeben./ den vervluochten wirt der tôt/ benant mit vreudelôser nôt;/ wan al diu welt bevindet dâ/ | |
| den süezen gewin,/ dem man iemer lebenes giht,/ mit tûsent tôden koufte niht,/ ob im der sterben töhte,/ daz er sie | |
| lesterlîche sturbe./ als ir gelîdent dise nôt/ und den lasterlîchen tôt,/ sô machich elliu diu kint,/ diu in iuwerm künne sint,/ | |
| zergât,/ und wie der welte rîcheit/ niht wan gên dem tôde treit./ //Des hieze dû gedenken mich/ unde riete mir, daz | |
| dû riete mir,/ und dulte geistlîche nôt/ vür den endelôsen tôt/ durch dîner lêre gebot/ und durch dînen vremeden got./ diz | |
| verbære,/ dan ob er müese lîden nôt/ und disen lästerlîchen tôt,/ des er niemer würde vrî,/ ob er dem künege stüende | |
| niht verkêret,/ ich hân in reht gelêret,/ wie er des tôdes sol genesen/ und wie er sol behalten wesen."/ "wâ sol | |
| sol behalten wesen."/ "wâ sol er behalten wesen/ und des tôdes gar genesen?/ niemen ist, er sterbe,/ swie witzeclîche er werbe."/ | |
| niemen ist, er sterbe,/ swie witzeclîche er werbe."/ "des lîbes tôt meine ich nicht,/ sô man den lîp ersterben siht;/ swer | |
| stirbet, der ist tôt,/ ân ende in endelôser nôt./ den tôt hân ich im benomen,/ wil er alsô volle komen,/ daz | |
| ist gar der wîsen spot),/ der heizet Krist. des kriuzes tôt/ leit er in sterbender nôt:/ waz kraft ist dir an | |
| leben süle gezemen./ //Urliuge, arbeit unde nôt,/ von manslaht manegerhande tôt/ huop sich in ir lande/ mit roube und ouch mit | |
| benomen,/ sie sint selbe in grôzer nôt./ der iemer sterbende tôt/ ist an in, sie sterbent niht,/ swie man sie iemer | |
| mohte tragen,/ daz man in wol gewahsen sach,/ sînes vater tôt er rach/ an Typhône, dem vetern sîn./ sît Ôsiris vür | |
| sâhen/ ir gote in alsô maneger nôt,/ die manigen spotlîchen tôt/ von den liuten muosten hân,/ (ir gote wurden niht erlân,/ | |
| missetât/ âne reht begangen hât?/ man verteilt in in den tôt,/ swer tuot, daz diu ê verbôt./ sît dise gote unz | |
| daz diu ê verbôt./ sît dise gote unz an ir tôt/ ie tâten, daz daz reht verbôt,/ sô hânt sie verschuldet | |
| daz menschlîche wart gegeben/ ze trôste uns armen, in den tôt,/ als ez diu gotheit gebôt./ //Er gap dem tôde ein | |
| den tôt,/ als ez diu gotheit gebôt./ //Er gap dem tôde ein ende./ sît nâch der urstende/ und nâch der gotes | |
| er die wîssagen./ durch uns er menschlîche starp;/ mit sînem tôde er uns erwarp/ ein leben, daz des tôdes nôt/ hât | |
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