Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
scheiden stV. (1290 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gebot,/ trûtfrouwe, sô genâde iu got!/ ich wil von hinnen scheiden:/ ir möhtet wol uns beiden/ baz unde rehter hân getân!/ | |
| dâvon sô lâzent allen zorn/ und disen crieg erwinden!/ niht scheident von den kinden/ diu von iu beidiu komen sint!/ wer | |
| selber tœte/ von leide und <jâmer>, wellent ir/ mit zorne scheiden iuch von mir’./ /Diu herzogîn die rede treip./ darumbe iedoch | |
| iemer./ si jâhen daz si niemer/ gewünnen muot ze lebene,/ schied er alsô vergebene/ und âne schulde dannen./ Von frouwen und | |
| ê dar truoc,/ daz wart in tragend aber sît./ Sus schiet er von dem lande wît/ und gab den liuten sînen | |
| si begunden an dem tage/ dô von in der herre schiet./ ouch weinde <in> al sîn hovediet/ und <al> sîn lantgesinde | |
| daʒ tuot mir alsô rehte wê,/ daʒ ich ûʒ vröuden scheide./ ir werden geste beide,/ ir sehent wol, daʒ mîniu kint/ | |
| küene/ daz er vil lobes an im ervaht./ die ritter schiet <diu> vinster naht/ mit ir künfte von dem plân./ ez | |
| ergeilen. / darnâch man solte teilen/ den wünniclichen turnei:/ man schiet die ritterschaft enzwei,/ sô daz Rîchart von Engellant/ sich eines | |
| vil jâmerlich gevar/ bleich alsam ein asche gar./ /Hie mit schiet si von dannen./ daz si von mir verbannen/ und aller | |
| lâzen/ an ir dienste vinden./ von wîbe und von kinden/ schiet er sich aldâ zehant;/ er nam daz criuze an sîn | |
| er da mit thun wolt, eintweder offgeben oder laßen. //Da schied der konig Ban dannen, und sin trůchses was ein wenig | |
| wolt offgeben, und er solt wiedder werden syn man. //Da schieden sie zwen, und Claudas fur wiedder zu synen luten. Und | |
| spricht die rede furbas: als schier als der konig Ban gescheiden was von syner burg zu Trebe, dem truchseßsen was nit | |
| was mit im. Da was der ritter von syner gesellschafft gescheiden, und begegent im die frauw mit yren zweyn kinden. Da | |
| ich gern thun!’ Ir yetwedder bevalh den andern gott und schieden. Und Lancelot reyt syn gesellschafft gehelich suchen. Dem ritter enkam | |
| alles das bejage des ich darff. Wann ich von uch scheide, so wil ich das ir wißent das nymer mannes hercz | |
| worden. Er sol noch vil me geben ee diser hof scheyde, wann sitther das er uß Brytanien kam, so ist er | |
| ir allczyt zu wenig gebent. Owe leider, das wir nů scheiden múßen! Ir warent so naturlichen stolcz, beyde libs und můtes, | |
| volkumen hett gemacht, wann das er dich von mir wolt scheiden, als ich dich allergernst sehe und allergernst $t by dir | |
| lib und mit gůt; er sy dann vor von im gescheiden, das er im sin manschafft und das gut, das er | |
| nit zu tode heten geschlagen ee dann sie von im gescheiden waren. Die ir truw behalten wolten den enwas es nit | |
| ir stryt gnung sollent han ee dann ir von uns scheident. Da von sy uch zu gach nit! Hant ir dheinen | |
| hinderwert, das das holcz das er fůrt alles zurfur. Er schiet den stryt so er allermeist mocht. Lambegus, Phariens nefe, kam | |
| und sprach das sie getrúwiclich gesprochen heten und wol. Sie schieden, und menglich ging zu syner herberge. Phariens und sin nefe | |
| keyne mit im dar bracht hett. Phariens und sin nefe schieden von des konigs pavilune. Sie kamen wieder in die stat | |
| das es ummer wesen můst das er von ir múst scheiden. Da Lancelot ein wenig elter was dann achczehenjerig, zu den | |
| zu viel gesprochen hett und das er zorniclich von ir gescheiden was, und was ir sere leyt. Sie stunt bald off | |
| verdacht was sie thun mocht wann das Lancelot von ir schiede. Sie weind und suffczet fast sere. – Nu mußen wir | |
| uch noch ein wenig sagen ee dann ich von uch scheyde: ob uch vil böser abentur zukoment und die wol zu | |
| es uch seyt’, sprach er, ‘es saget uch ein ritter, schied yczunt von mir und reit zur frauwen von Noaus.’ ‘Wer | |
| das sieß wol sicher were. Sie reyt zwúschen sie und schied sie von einander. Der konig und sin gesellschafft ritten zu | |
| yrs undanckes und ir gesellschafft. Da sie alle von im geschieden waren, nochda enwolt der ritter nicht von im scheiden der | |
| im geschieden waren, nochda enwolt der ritter nicht von im scheiden der im das schwert hett bracht von der koniginn; er | |
| gnad’, sprach er. Der ein bevalh den andern gott, und schieden sich. Der wiß ritter reyt syn straß mit synen knappen | |
| sprach er, ‘wer ir synt, ee dann ir von mir scheident!’ ‘Werlich’, sprach der wiß ritter, ‘das geschicht daling.’ ‘So mußent | |
| saget.’ ‘Farent war ir wolt!’ sprach der wiß ritter. //Sie schieden sich, und menglich reit da er zu schaffen hett. Alibons | |
| ritter gefure mit den wißen wapen. //Da der wiß ritter gescheiden was von dem ritter der des fůrtes hůt, er reyt | |
| wiß ritter den truchseßen schwern ee dann er von im schied, und das er sie all gewapent brecht. Der truchseß reyt | |
| allein und weinde sere; und ee das er von ir schied, da bat er sie das sieß vor ubel nit enhett, | |
| hinweg geritten was in den walt. //Da der wiß ritter gescheiden was von dem konig und von der konigin, da reit | |
| die nacht gelegen hett da er von mym herren Gawan gescheiden was und von synen gesellen, da er sie zu des | |
| wil ich nit’, sprach er und bevalh sie got und schied von ir. Und das was die jungfrauw die zuletst wiedder | |
| einhalb zuhauff und das herczogentum von Kambenig. Myn herre Gawan schied von den zweyn rittern und bevalh sie gott. Er sah | |
| gingen uß, umb den strytt zu besehen. ‘Wollen wir sie scheiden’, sprach myn herre Gawan zu Elyen, ‘der konig hatt wetlich | |
| vil gethun als die andern.’ Sie kamen zu yn und schieden sie. ‘Strytent nit me’, sprachen sie, ‘wir wollen die frauwen | |
| also wunt. @@s@//Da der wiß ritter von mym herren Gawan gescheiden was, er fůr wol dry mil dannen in ein schones | |
| ich nit als bald geryten als ir mögent.’ Die frauw schied also von im das sie sin nit erkante. Der ritter | |
| Artus reyt zu lande und auch die koniginne. Das here schied sich, und wart der thorney also gerufft. Myn herre Gawan | |
| von syner gesellschafft. //Da der gewunt ritter von dem thorney gescheiden was by nacht, da det er sich furen in das | |
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