Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
scheiden stV. (1290 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ist,/ Mit welcher not, mit welcher list/ Vlixes vo1n circen schiet./ Des en wiste er niet,/ Sint er vo1n ir come1n | |
| vf balde!"/ "Daz uwer der tufel walde!"/ "E ich hi1nnen scheide,/ Ez wirt vch zv leide,/ Ob ir niht gerne vf | |
| wart ez kvme vnderkvme1n./ Vnder in beide1n/ Wart ez doch gescheide1n./ Vlixes, der en=statte es niet./ Mit gute1n worte1n er ez | |
| Vlixes, der en=statte es niet./ Mit gute1n worte1n er ez schiet./ Ouch verschiet er alzvhant./ Daz mere quam in daz lant./ | |
| lief/ Bedutende den argen/ Voget der helle zargen./ Nach dem daz er verleite/ Adamen, Evam scheite/ Uz des paradysis lant,/ Da | |
| Idoch mugen sie sprechen,/ Salomonis wort brechen/ Zutz en in iren gumen:/ ‘Wir sint der werlde blumen.’/ __Fyolke wechset lise/ Nach | |
| aren;/ Gar griselecht sie waren,/ Sin negle nach geschicket/ Vogel clau, die da zwicket/ Andre cleine vogelin./ __Nach disses urteiles pin/ | |
| in siner lere:/ ‘Des menschen kint vil here/ Wirt verraten ane var,/ Gevangen, bespottet gar,/ Darzu slege geboten,/ Gecrucet von den | |
| gut,/ Als der wize wirt tut./ __Von den worten ich scheide./ Der engel anderweide/ //Den guten Johannen bat/ Zu Sardis schriben | |
| Got durch gotlich enste/ Den tron disen vorlobet habe,/ Doch scheit her da niemant abe,/ Daz her dar in nicht queme;/ | |
| gift/ Vor al die menscheit gestift/ Daz niemant wart druz gescheiden,/ Der jude, ketzer noch der heiden,/ Der dutsche, krieche, walsch | |
| üns sagen,/ Da wirtt ünser sellekaitt/ Unmassen witt unde braitt.’/ Clarette sprach: ‘vil werdes wip,/ Gerüchend ir daz üwer lib/ Mir | |
| gütte von dannen tratt,/ Zwo megtte sy do batt/ Mitt ir tretten in ain gaden,/ Daz gar minenklich geladen/ Waz mitt | |
| mich nie getruken/ Enmochte noch gebuken/ Daz mir der brunne worden/ Were. suss woltt morden/ Onne waffen mich daz wip./ In | |
| unvugen/ Daz Gotes wort vorslugen,/ Die witzelosen heiden/ Waren drabe gescheiden,/ Iedoch wart ir vil bekart,/ Daz merre teil wart gelart/ | |
| her von dannen wart gesant./ Die witzelosen heiden/ Waren drabe gescheiden,/ Iedoch wart ir vil bekart,/ Daz merre teil wart gelart/ | |
| nieman/ Also fräffenlichen mochten han/ Er wurde der Troyer gumpel spill./ Dar umb hübe sich jomers vil/ Under aller Kr%:ichen diett./ | |
| aschen,/ Swen her uns anderweidet./ Der geist der von uns scheidet/ Und der uns sal hie bewarn,/ Der muz vor sinen | |
| daz romische riche/ So wirdet geanderweidet/ Daz iz alle drabe scheidet/ Daz nu dar ist undertan,/ So kumt Antecrist san./ __Ein | |
| Sele, lip, wider ein/ Sache, die da zu jaren/ Sere gescheiden waren:/ Die slouft daz selbe vleisch an sich/ Mit dem | |
| sin vorlorn),/ Der duchte selic sin geborn,/ Swenne die engele scheiden/ Die lieben von den leiden/ Und der himel steit offen,/ | |
| mit wirt ez gelebente in got;/ swenne er von im scheidet, so lit ez tot./ die michelen ere/ die bezeichent noch | |
| daz ist der wille,/ so er die sele bevelle,/ so scheidet sele unde lip,/ ez si man ode wip./ swaz er | |
| gie/ Durch seiner weibe liebe./ Uncheusche machet diebe,/ Uncheusche liebe schaidet,/ Wan sy ofte laidet/ Einem manne seyn weib,/ Und das | |
| sy ersuechen/ Und wol das beruechen./ Das ich das fule schaide/ Von der sele mit laide/ Und mit vil grosser scham,/ | |
| tun uncz an den tag/ Das ich von dem leib schaiden sol.’/ __Fraw Puesse sprach: ‘du sprichst wol./ Es wird dir | |
| dier!/ Du solt das gelauben mier/ Das von ier nicht schaidet vro Rewe./ Vro Gewissen ist so trewe/ Das sy dich | |
| nicht gesunt,/ Daz er darnach richte sein haws,/ Er muste schaiden daraus./ __Als das der kunig erhort,/ Nach dem selben wart/ | |
| auf sein hendt/ Mit andacht vil großer/ Und sprach: ‘ich schaid von hinnen plosser/ An erben, ich hab nicht chindt;/ Davids | |
| Das nicht mugen schaffen/ Das er wolle den phaffen,/ Und schaidet ane rewe von der welt/ Und wiert getragen an das | |
| sein guet/ Helf mir das ich pehuet/ Das ich nicht schaide von dir!/ Nu gib deinen segen mir:/ Ich wil varn | |
| So sy rechent den fues/ Und leip und sel sich schaiden mues/ Mit angsten trurichleichen;/ So schaident aber froleichen/ Von disem | |
| leip und sel sich schaiden mues/ Mit angsten trurichleichen;/ So schaident aber froleichen/ Von disem ellende dy da sint vol/ Deiner | |
| ich posleich ye gedacht/ Von weiben oder von mannen./ Sy schaident auch so nicht dannen,/ Ir sein luczel oder vil,/ Christus | |
| sich mein ander a:/ Vil chl#;aegleich sol ich werden da/ Geschaiden von grosser frewde,/ Von Gotes bescheude,/ Von so chreftiger herschafft,/ | |
| dew gnad mir/ Das ich des tages von dir/ Nicht geschaiden werde!/ La mich auf diser erde/ Dir gepuessen und volrichten/ | |
| Wan mich vil ser rewet das/ Das ich von dir geschaiden was;/ Ich wass verr von dir,/ Herr, geschaiden, wie du | |
| von dir geschaiden was;/ Ich wass verr von dir,/ Herr, geschaiden, wie du da doch mir/ Warst nahent und nicht verr./ | |
| mug es sein,/ Der mich von dem leib mein/ Genedikleichen schaide,/ Von sorgen und von laide!/ Der leib pedorft der rue | |
| sel weis:/ ‘Herr Got, ich pit dich,/ La genedikleichen mich/ Schaiden von dem leib,/ Die tiefel von mir treib,/ Dein guet | |
| Peichten, dew sy tugentleich/ Empfing und weisleich/ Von der selen schied alles das/ Das der tiefel werich was,/ Und macht sy | |
| das sy ir geriet,/ Uncz an den tag das sy schiet/ Von dem seligen leichnam,/ Der auch der Puesse was worden | |
| synne/ Und vlich dich zu in payden!/ Laß sie niemand schaiden!/ Zwar so habt ir wol gethan/ Und sult auch mein | |
| den preyß:/ Si sind frumm und weyß.’/ Der streyt ward geschaiden/ Von den heren payden./ Di lant lewt und di geste/ | |
| man,/ daz sî mîn ouge ie gesach,/ dô uns ze scheidenne geschach./ //Wir zwei beliben eine./ nu verstuont sich wol diu | |
| wirtes gebote/ dâ bôt ich mich vil dicke zuo./ dan schiet ich unde reit vil vruo/ ze walde von gevilde./ dâ | |
| mir an mînen wirt geriet,/ von dem ich des morgens schiet./ swie ich dar kam gegangen,/ ichn wart niht wirs enpfangen/ | |
| muoz sî sprechen swaz ez wil./ ichn mac sî niht gescheiden,/ wan übel geschehe in beiden./ ich wil iu daz zewâre | |
| diu beidiu alsô hövesch sint./ so gesihe ich, swenne ich scheide dan,/ den vil ungetânen man/ der dâ pfliget der tiere./ | |
| wol verdagest./ zewâre ob dûz iemen sagest,/ so ist iemer gescheiden/ diu vriuntschaft under uns beiden.’/ //Sus reit er ûz und | |
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