Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
scheiden stV. (1290 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| und sich underwunde/ liebe und dar an niht erwunde,/ sô geschiede ich noch von sender nôt,/ die ich von der herzelieben | |
| gebe ir guot./ //Dû solt mir bescheiden: ist der kriec gescheiden/ den du soltest scheiden?’/ ^"dû bist sô bescheiden,/ diu welt | |
| solt mir bescheiden: ist der kriec gescheiden/ den du soltest scheiden?’/ ^"dû bist sô bescheiden,/ diu welt muoz ê verscheiden/ ê | |
| bescheiden,/ diu welt muoz ê verscheiden/ ê daz wir uns scheiden, trûtgeselle guot."/ //Willekomen sî uns diu wunne die der meie | |
| lieben munt durliuhtic rôt./ er muoz al mîn trûren swachen,/ scheidet mich sîn trôst von sender nôt. man siht mich vil | |
| tuot ir daz, sô wirde ich fröidebære. sælic wîp, nu scheidet mich von swære./ Minne, dû maht mir mîn leit vertrîben./ | |
| lange werndiu swære?/ mich jâmert, sol mîn herze von iu scheiden, sît ich iu hân gedienet mange stunde./ hei kus von | |
| in leide/ stêt menschen ende gar,/ wie er von hinnen scheide/ und wie er dort gevar./ //Ein esel in löwen hiute, | |
| kleidet/ dan samît pfellol purpur golt,/ wan ez von sünden scheidet/ und kan erwerben rîchen solt:/ got ist im selben holt./ | |
| dur laster rât, ûf schaden dienst; swer iuch betwunge/ hin scheiden ûz der edeln rât, daz wurde in lîhte guot./ nu | |
| schouwent an die grüenen heide,/ wie gar diu von leide scheide,/ wie gar wunneclich si stê./ swem in bluomen under blüete/ | |
| jâmers vil in briuwen./ wê swaz ir den winter was gescheiden,/ die went aber zweien sich:/ sumer wil gewalteclich/ minne widerniuwen./ | |
| wundet, minne heilet,/ minne stillet senden strît./ //Veiger winter, hinnen scheide mit dir swaz uns kam ze leide,/ rîfe wint îs | |
| ir guote,/ erwurbe ich dan der edelen gunst,/ armuot, sô schiede ich gar von dîner huote./ sus hât gelücke von mir | |
| frumt in ân dich niht./ süez ist dîn kunft, dîn scheiden scharf,/ du rîchest, ermest sunder wer,/ du leistes ungeheizen tât,/ | |
| für wâr ûf mînen lîp:/ rehten man von herzen sêre/ scheidet nieman wan diu wîp./ //Owê, owê, frouwe Minne,/ mir ist | |
| mîn stæte und al daz herze mîn./ //Mich lât niht scheiden ir wert süezer lîp/ von mîner stæte noch daz herze | |
| gebære $s mîn swære $s mir büeze,/ daz si mich scheide $s von leide, $s si liebe, si süeze./ //Mîn sendez | |
| würde drumbe rôt./ //Und wil ez ieman noch mit minnen scheiden, des heng ich,/ ê daz deheiner slahte zorn gein ir | |
| âne ir trôst, derz allez kan,/ fröide bringen unde unfröide scheiden dan./ des fröit iuch, ir fröiden gernden man./ //Swer nâch | |
| an ir immer riuwen wîbes nam,/ sît si von ir scheidet wîbes scham./ //Ich het mich unsælden underwunden,/ dô ich mich | |
| mir diu frouwe mîn./ //Ich wil guotiu wîp von bœsen scheiden,/ al die wîle ich von in singen wil./ swer gelîche | |
| mêre,/ swer die tugende beide hât?/ //Daz ieman die tugende scheide,/ des wil rehtiu minne niht./ minne wil si halten beide,/ | |
| liuten swâ ich kan./ mag ich, ich wil von ir scheiden,/ von ir sîn ein frîer man./ got vor sorgen mich | |
| ir ougen kinne wengel munt./ //Sus wolt der tac si scheiden:/ daz tet in herzenlîchen wê./ dô riet diu minne in | |
| sîn unfuore muoz ir leiden./ sô gât ez an ein scheiden:/ ier $s beider liebe hât ein ende schier./ //Und sol | |
| uͤbertriffet. wir enlesen von dehainem martrær der von diser werlt geschaiden sei daz er nach sinem tode toten hiez auf sten | |
| selb in daz grap und hiezz erz zů dekchen und schied er von dirr werlt. da sach man daz himelbrot daz | |
| $t da er an dem heiligen crvͤz von diſem libe ſchiet, daz ſi in mint vnde liebte an ir ſvnes ſtet, | |
| heiligen $t zwelfboten, alle gemartert vnde alle von diſem libe geſcheiden wæren %/vnz an in einen vnde daz er eine der | |
| behvͦte vncʒe mich got her wider ſendet.#.’ Mit der rede ſchied er von der frowen vnde fvͦor er die hervart. Div | |
| ſin ſvnde, wanne ſine ſele d%:iv wolte ieʒvͦ von ime ſcheiden. Do die boten hincʒe ſant Seuerum chomen, do f%:unden ſin | |
| iͤr brahte hincʒe dem Iordane. Do er do von iͤr ſchiet, do weinot er vil ſere vnd fuͤr wider ʒe ſeinem | |
| Helena, div heilige chvniginne, do ſi got wol gedienot, do ſchiet ſi von diſem leben hincʒe dem himelriche vnd lie dem | |
| ne mach nehein gůte #;owcher getragen, davone diſer poͤſe meniſch geſcheiden von den eren, die Druſiana beſicʒen ſol, die er tote | |
| gebeten haſt, des piſtu vor got gewert.#.’ Mit der rede ſchiet der liebe herre ſant Eraſme von diſme leben. Do ſach | |
| vnd ſait im, alles ſin gebet, das were erhoret. Do ſchieden ſi pede von diſem leben. Das ſahen gůtiv liute, das | |
| iuch oͮch ſagen. Do der cheiſer Archadius von diſem lib ſchiet, do phlach des riches ſin hůſfroͮwe Eudoxia vnd ʒoch einen | |
| $t Nu begen wir hiute, das ſi von diſer werlt ſchiet vnd ʒe himele gefůret wart vber alle die chore der | |
| heiligen martrer. Si ſint die, die nehain not von got geſchaiden mohte. So ir ſtrit vnd ir marter ie merer vnd | |
| behielten elliu ſiniu gepot, von ſinem dienſt mohte ſi nieman geſchaiden. Swie ſi den tot von der offen martyr niene liten, | |
| huͤs, ſo ſi an dem iungſten tag von diſer werlt ſchaident. Das der brutgaum vmb mitte naht chomet, das iſt, ſo | |
| denne mit got erſtent, die enwerdent nimmer mer von im geſchaiden. Die auer an in erſtent, daʒ ſint die, die iemer | |
| drin/ die warte menlich besûchten die/ uf einem rucke, der schiet sie,/ eines berges, der was niht hôch,/ doch er mit | |
| die striten menlîche./ ouch wolden die heiden/ ungerne von prîse scheiden,/ des bleip ir dâ maniger tôt./ die Cristen ouch von | |
| sie dar durch amûrschaft/ oder durch minne geldes lôn,/ dâ schieden sie die Cristen von./ grâve Cunrât von Moseburc/ slûc dâ | |
| unsiten/ mit gewalt sie die riten/ al durch, sie mûsten scheiden sich./ dâ was nûr: «slach, stichâ, stich!»/ der lantgrâve in | |
| sich slahen mit den heiden./ wir wellen in des abe scheiden.»/ dar nâch daz volc gemeine rief:/ «her kunic, man teile | |
| geste,/ daz dunket mich daz beste,/ wen die niht gerne scheiden sich;/ ez wêre in ouch unlîdelich,/ ob man sie schiede.» | |
| scheiden sich;/ ez wêre in ouch unlîdelich,/ ob man sie schiede.» noch sprach er sô:/ «ez hât der kunic Gwîdô,/ ob | |
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