Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

scheiden stV. (1290 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Kreuzf 3761 genûc sîn bi mir./ und ez ist mîn wille, wir/ scheiden uns.» als der furste sprach,/ alsô daz leger dâ geschach./
Kreuzf 3902 geverte wêre, der heiden,/ noch von der habe sie wolden scheiden,/ die dâ rîche vor in lac./ menlich wolde vullen sînen
Kreuzf 4079 nu kumen in ein tal./ ein hôher rucke sie noch schiet./ dô andersît der heiden diet/ mit den Cristen streit. nôt
Kreuzf 4450 grâve Albreht/ tet manigen werden heiden/ des tages von lebene scheiden./ von Tramne der edele Witige,/ gegen den vînden der unsitige,/
Kreuzf 5942 sêre ez im zu herzen gie,/ daz sich sô snelle schieden sie./ doch sprach der fremde: «geschihtz û nôt,/ ich kume
Kreuzf 6585 geschart uf den plân,/ der den rucke rûrte, der sie schiet,/ die Cristen und die heiden diet./ doch ir gesezze hinder
KvHeimHinv 155 unz hin daz unser herre got/ die zwelfe von ein ander schiet/ und in gebôt unde riet/ daz si sich teilten in
KvHeimHinv 246 Christ,/ der sante mich her daz ich dir sage,/ dû scheidest an dem dritten tage/ von disen arbeiten/ hin dâ wir
KvHeimHinv 486 mir/ als ich ir des schuldic bin.’/ mit der rede schiet er hin./ Die herren leisten sîn gebot./ dô erschein in
KvHeimHinv 641 gotes hant/ des niemen übertreit/ er enmüeze von dirre arbeit/ scheiden swar und swenne er wil./ des lîbes und des tôdes
KvHeimHinv 858 in gebôt unde riet/ unser herre, dô er von in schiet./ Diu wahte werte, als ich iu sage,/ zwô naht und
KvHeimHinv 1058 erloubet wart/ ze varne swar si wolden,/ dô si sich scheiden solden/ und ieglîcher urloup nam,/ wâ! dort her îlende quam/
KvHeimHinv 1063 her îlende quam/ der nôtgestallen einer./ noch was ir deheiner/ gescheiden von dem andern dâ./ ‘wis willechomen, Thômâ!’/ sprâchen die herren
KvHeimUrst 299 dirre guot man sî,/ sô lât uns arcwânes vrî.’/ Sehse schieden sich her dan,/ der ieglîchem wart ein van/ ze sînen
KvHeimUrst 334 diz genuoge sâhen/ beide juden und heiden,/ ir begunden sich scheiden/ sumelîche von der phlihte./ nû stuont dâ vor gerihte/ ein
KvHeimUrst 1057 daz beste sî,/ daz tuon und stên ein ander bî.’/ Alsus schieden si sich dâ./ vor dem bischof Cayphâ/ quâmens aber zesamen./
KvHeimUrst 1123 er daz sehen lie./ si trûreten daz er von in schiet,/ unz er sie trôste und in riet/ daz si noch
KvHeimUrst 1148 swaz ir welt./ gehabet iuch wol und sît vrô!/ ich enscheide niht von iu alsô/ daz ir mîn êwiclîche enbert./ ich
KvHeimUrst 1176 hie verdienet hât.’/ Nû der heilige Christ/ alsus von in gescheiden ist,/ si fuoren wider in die stat/ und wâren drinne
KvHeimUrst 1990 der dînen vater hie verriet/ und ouch von disen êren schiet./ nû var heim und phlege dîn got!’/ des engels rât
KvMSph 8, 24 DEM STANDORT DES BEOBACHTENS.@n. $f:(2va)$f. Nach dem zuvalle wirt spera geschaiden in zwu schikung. Deu erst ist ain aufgereht, deu ander
KvMSph 27, 26 sein. Und davon haizzet er der ohsenzagel, der die ebenneht schaidet. Die zwen ohsenzegel uͤberschrenkent sich auf den himelspitzen, also, daz
KvMSph 29, 21 andern. Daruͤmb neme wir daz viertail dez ohsenzagels, der da schaitte die sunwenden; daz viertail get von dem ebennehter an die
KvWHerzm 107 vil sanfte würde leit/ daz mit langer stætekeit/ von im gescheiden würde gar./ dar umbe ich gerne mit ir var/ zuo
KvWHerzm 116 den gelieben zwein/ ir trûtschaft wolde leiden,/ diu niemer doch gescheiden/ mohte werden under in./ er kêrte dar ûf sînen sin/
KvWHerzm 217 triben under in/ von ir herzeleide./ diu zwei gelieben beide/ schieden sich mit marter,/ und twungen sich dô harter/ ze herzen
KvWHerzm 549 liep bî liebe lît./ âne grimmes tôdes strît/ werdent si gescheiden wol/ die nu kumberlîche dol/ durch einander wellent tragen./ frou
KvWKlage 29, 4 sô daz er schanden sich niht scheme/ und lasters sî geschîde./ frou Êre im hôhen prîs beneme,/ diu lûter und diu
KvWLd 2,120 mit fröuden junge und alte;/ ir herzen/ von smerzen/ si scheidet mit gewalte./ die crenze,/ die swenze/ die werdent vil genæme,/
KvWLd 6, 1 manne wol,/ der vil kumbers von iu dol./ / Jârlanc scheiden $s wil diu linde/ von ir cleiden $s grüenen sô
KvWLd 8, 3 ungemeit./ walt von sînem cleide $s mit leide $s nu scheide! $s bluomen vil/ siht man valwen in der liehten ouwe
KvWLd 14, 9 gnuoc gelungen:/ er wache und île balde hinnen!/ von liebe scheide er sich enzît,/ daz dicke leit dem friunde gît/ der
KvWLd 14, 22 mîn trôst ob allen nâchgebûren,/ fröude muoz mir sûren,/ dîn scheiden sêret mich ze grunde/ diu minne ist wunderlich gemuot:/ in
KvWLd 15, 5 minne tougen $s sunder lougen/ ûf dem sal, $s der scheide sich enzît/ von liebe daz im nâhe lît./ vil unverborgen
KvWLd 15, 15 minnen sî,/ ê den palas erliuhte/ daz frœlîche morgenrôt./ ein scheiden mich von liebe diuhte/ wæger danne ein grimmeclicher tôt./ diz
KvWLd 15, 66 dû vertrîp $s und gib ein küssen mir!/ dâ mite scheide ich mich von dir’./ / Heide $s mit cleide $s
KvWLd 17, 5 süeze meie kunde bringen./ walt, von dînem cleide $s nu scheide,/ grüeniu löuber dû versprich!/ des wil rîfe twingen dich/ und
KvWLd 27, 12 leide!/ ûz der minne fiure $s dîn stiure $s mich scheide!/ / Mînen muot/ hât diu minne $s sêre enzunt:/ als
KvWLd 32,227 ich rîchen edeln schalc mit valschem muote erwaschen?/ von kupfer scheidet man daz golt mit eines unkes aschen:/ hei daz mîner
KvWLd 32,230 vil nâhe ein pulver nie gelac,/ dâmite ich guldîn adel schiede ûz kupferînem willen!/ wê daz ein îderslange mag dur herten cokodrillen,/
KvWSchwanr 519 herre sîn./ Gotfrit der <liebe> bruoder mîn/ ist âne sun gescheiden hin:/ dâvon <sô> heize ich unde bin/ sîn erbe gar
KvWSchwanr 663 Sahsenlant,/ daz er mit minne sâzehant/ den criec hie lâze scheiden./ hât er getân iu beiden/ mit schedelicher ungedult/ schaden iht
KvWSchwanr 674 er si vil schiere,/ und sî dâmite an dirre zît/ gescheiden iuwer beider strît’./ /Der herre wolgewahsen,/ der fürste rîch von
KvWSchwanr 695 man sol des herten kamphes nôt/ den criec noch hiute scheiden lân./ <ob> ieman welle mich bestân,/ der kome her, ich
KvWSchwanr 719 nemen,/ und lâze mir und im gezemen/ daz dirre crieg gescheiden/ werde von uns beiden,/ alsô daz wir hie strîten:/ und
KvWSchwanr 754 leide sprach:/ ‘frouwe, ir hânt gehœret wol/ daz dirre crieg gescheiden sol/ mit kamphe werden hiute./ des manent iuwer liute/ <mich>
KvWSchwanr 764 schulden hôher muot/ muoz fremden unde leiden./ liez aber anders scheiden/ den crieg der herzog ellenthaft,/ daz wolte ich und mîn
KvWSchwanr 1228 durch alsô verschriet / daz er in von dem lîbe schiet./ sîn houbet daz zimieret was/ viel nider ûf daz grüene
KvWSchwanr 1303 rehte müeze werden,/ und daz ich ûf der erden/ mich scheide von ir sâzehant./ wil si daz ich ir tuo bekant/
KvWSchwanr 1372 gas[t/ / einander hæten lange zît. / doch wurden si gescheiden sît./ /Nu hœrent wie daz hüebe sich:/ dô si zwei

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