Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

scheiden stV. (1290 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

NibB 924,4 $s ine gesach dich nimmer mê./ wil du von mir scheiden, $s daz tuot mir an dem herzen wê.«/ Er umbevie
NibB 925,3 trût$’ er ir schœnen lîp./ mit urloube er dannen $s schiet in kurzer stunt./ sine gesach in leider $s dar nâch
NibB 930,1 wilde, $s ir helde küene unde balt?«/ »Welle wir uns scheiden«, $s sprach dô Hagene,/ »ê daz wir beginnen $s hie
NibB 959,2 kuchen geriet./ hey waz er kuchenknehte $s von dem fiwer schiet!/ vil kezzel wart gerüeret, $s zefüeret manic brant./ hey waz
NibB 990,4 ze sêre $s an dem lîbe mîn./ mit laster ir gescheiden $s sult von guoten recken sîn.«/ Die ritter alle liefen,
NibB 1042,3 des mag ich nu wol jehen,/ da ich dâ wart gescheiden $s unt mîn lieber man./ daz wolde got«, sprach Kriemhilt,
NibB 1070,1 vil liehten ougen $s vor leide weineten bluot./ Ein jâmerlîchez scheiden $s wart dô dâ getân./ dô truoc man si von
NibB 1091,3 al gelîche $s die Sigemundes man./ wie rehte jâmerlîche $s schiet dô Sigemunt/ von vroun Kriemhilde! $s dô was im ungemüete
NibB 1172,3 ietslîchem, $s swaz im wol gezimt,/ ê daz ir hinnen scheidet $s und ouch iuwer man.«/ dô sprach der marcgrâve: $s
NibB 1216,4 mich gerne grüezen $s und geben botenbrôt./ iuch wil gelücke scheiden $s vil schiere ûz aller iuwer nôt./ Ez hât durch
NibB 1251,3 die nu mit urloube $s wæren gerne dan,/ geworben oder gescheiden, $s swie ez dô möhte sîn./ ze hove kom dô
NibB 1290,3 küneginne $s füere durch diu lant,/ oder wâ von ir schieden $s Giselher und Gêrnôt./ si heten ir gedienet, $s als
NibB 1293,2 ir mâge wâren, $s kustes$’ an den munt./ vil minneclîche scheiden $s sach man an der stunt/ die snellen Burgonden $s
NibB 1327,4 genomen/ von Rüedegêres wîbe $s und der tohter sîn./ dô schiet ouch sich mit gruoze $s vil manic schœne magedîn./ Ein ander
NibB 1330,1 rîchen küneginne sider./ Der bischof minneclîche $s von sîner nifteln schiet./ daz si sich wol gehabete, $s wie vast$’ er ir
NibB 1394,2 daz geriet,/ daz sie sich mit friuntschefte $s von Gunthere schiet,/ den si durch suone kuste $s in Burgonden lant./ do
NibB 1416,2 $s daz in der künic enbôt,/ unt mich dâ mite scheiden $s von aller mîner nôt./ die Hiunen wellent wænen, $s
NibB 1425,1 liebez kint./ Sine liezens$’ âne gâbe $s von in niht scheiden dan,/ daz deste baz gefüeren $s die Etzelen man./ Uoten
NibB 1442,4 ir man./ si vreuten sich der verte, $s dô wir schieden von dan.«/ »Genâde sîner dienste, $s die er mir enboten
NibB 1491,1 in Etzelen lant./ Si wolden sehen Uoten, $s ê si schieden dan./ Gîselher der snelle $s der brâht$’ die spileman/ für
NibB 1494,1 daz ez in niemen missebôt./ Dô sich die von in schieden, $s die ir solden pflegen,/ hêrschaft diu Etzeln $s si
NibB 1516,4 liep hete an arme, $s der trûte friundes lîp./ des schiet sît vil mit leide $s des künec Etzelen wîp./ Diu
NibB 1520,2 $s den künegen und ir man./ mit minneclîchem küssen $s schiet vil maniger dan,/ dem in hôhem muote $s lebte dô
NibB 1521,3 vil der vrouwen $s trûreclîchen stân./ daz ir vil langez scheiden $s sagt$’ in wol ir muot/ ûf grôzen schaden ze
NibB 1614,4 $s rechen dô den man./ er und sîn gesinde $s schieden schedelîche dan./ Im was erslagen der bruoder; $s selbe wart
NibB 1671,1 $s dem wirte holden willen truoc./ Nâch gewonheite $s sô schieden si sich dâ;/ ritter unde vrouwen $s die giengen anderswâ./
NibB 1705,4 dâ mit nam er urloup, $s dô er von Bechelâren schiet./ Ir hiez diu marcgrâvinne $s eine lade tragen./ von friuntlîcher
NibB 1710,1 Bechelâren sît./ Mit kusse minneclîche $s der wirt dô dannen schiet;/ alsô tet ouch Gîselher, $s als im sîn tugent riet./
NibB 1758,1 alter $s vil manigen lieben vriunt tôt./ 29. ÂVENTIURE/ Dô schieden sich die zwêne $s recken lobelîch,/ Hagen von Tronege $s
NibB 1799,1 Balmungen, $s daz er vil übele gewan.«/ Dâ mit was gescheiden, $s daz niemen dâne streit./ dô wart der küneginne $s
NibB 1805,2 $s und ouch ze hove gie,/ Volkêr unde Hagene $s geschieden sich nie,/ niwan in einem sturme $s an ir endes
NibB 1819,4 ir daz gebietet, $s sô kom wir morgen fruo.«/ er schiet von sînen gesten $s vil harte vrœlîchen duo./ Dringen allenthalben
NibB 1857,3 si stille stân/ Hagen, der küene, $s daz si sich schieden niht./ er sprach: »jâ weiz noch niemen, $s waz von
NibB 1875,1 des gie im sicherlîchen nôt./ Dô dise von Berne $s gescheiden wâren dan,/ dô kômen von Bechelâren $s die Rüedegêres man/
NibB 1877,1 $s ez wære im liebe getân./ Dô si von in geschieden $s die helde vil gemeit,/ dô kômen die von Düringen,
NibB 1894,4 man./ dô kom der künec Etzel: $s »der herre ez scheiden began./ Ein des Hiunen mâge, $s den er bî im
NibB 1967,2 den tischen $s die drîe künege hêr./ si woldenz gerne scheiden, $s ê daz schaden geschæhe mêr./ sine mohtenz mit ir
NibB 2106,2 getân.«/ »Wir müesen doch ersterben«, $s sprach dô Gîselher./ »uns enscheidet niemen $s von ritterlîcher wer./ swer gerne mit uns vehte,
NibB 2133,4 wunden $s die geste wol ir muot./ ez mohte niemen scheiden: $s des sach man vliezen daz bluot/ Von verchtiefen wunden,
NibB 2137,4 möht$’ iz understân?/ ez enwil der künec Etzel $s nieman scheiden lân.«/ Dô sah ein Hiunen recke $s Rüedegêren stân/ mit
NibB 2191,3 inne sint,/ suln die vor iu ersterben, $s sô muoz gescheiden sîn/ diu vil stæte vriuntschaft $s zuo dir und ouch
NibB 2276,1 zweier swerten $s gie der fiwerrôter wint./ Die wurden dô gescheiden $s in des sturmes nôt;/ daz tâten die von Berne,
NibB 2278,3 si genuoc./ haz ir iegelîcher $s dem anderen truoc./ die schiet dô von Berne $s der degen Wolfwîn./ ob ez ein
NvJer 9026 irslûgin vil der dît./ Und dô ir vart sich dannen schît,/ dô vundin sî in allin wein/ dî vîende sô starc
NvJer 24823 vor Pograudin daz gebît,/ daz her er in vîr rote schît/ alsô, daz brûdir Hartman/ und mit im wol sechzic man/
Ottok 508 sô gar übel verriet,/ daz er in von dem leben schiet./ ouch hiez ein hôher herre/ grâf Thomas von der Scherre,/
Ottok 1099 an sich mit ernstlicher klag./ des wurden friunt unde mâc/ gescheiden an dem willen./ offenlich und stillen/ jâhen, die sich mit
Ottok 1574 er daz tuon,/ den well wir alle gerne hân./ alsô schiede wir von dan./ an daz der arme und der rîch/
Ottok 2500 die rede an/ zwischen den fursten beiden./ si wurden sô gescheiden,/ daz ein frid daran gemacht wart./ wand ez was ûf
Ottok 2811 ich sol.’/ ir red geviel in beiden wol/ //XXX. dô schieden sich die herren./ kunic Kuonrât sach man kêren/ her heim,

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