Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
scheiden stV. (1290 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| $s ine gesach dich nimmer mê./ wil du von mir scheiden, $s daz tuot mir an dem herzen wê.«/ Er umbevie | |
| trût$’ er ir schœnen lîp./ mit urloube er dannen $s schiet in kurzer stunt./ sine gesach in leider $s dar nâch | |
| wilde, $s ir helde küene unde balt?«/ »Welle wir uns scheiden«, $s sprach dô Hagene,/ »ê daz wir beginnen $s hie | |
| kuchen geriet./ hey waz er kuchenknehte $s von dem fiwer schiet!/ vil kezzel wart gerüeret, $s zefüeret manic brant./ hey waz | |
| ze sêre $s an dem lîbe mîn./ mit laster ir gescheiden $s sult von guoten recken sîn.«/ Die ritter alle liefen, | |
| des mag ich nu wol jehen,/ da ich dâ wart gescheiden $s unt mîn lieber man./ daz wolde got«, sprach Kriemhilt, | |
| vil liehten ougen $s vor leide weineten bluot./ Ein jâmerlîchez scheiden $s wart dô dâ getân./ dô truoc man si von | |
| al gelîche $s die Sigemundes man./ wie rehte jâmerlîche $s schiet dô Sigemunt/ von vroun Kriemhilde! $s dô was im ungemüete | |
| ietslîchem, $s swaz im wol gezimt,/ ê daz ir hinnen scheidet $s und ouch iuwer man.«/ dô sprach der marcgrâve: $s | |
| mich gerne grüezen $s und geben botenbrôt./ iuch wil gelücke scheiden $s vil schiere ûz aller iuwer nôt./ Ez hât durch | |
| die nu mit urloube $s wæren gerne dan,/ geworben oder gescheiden, $s swie ez dô möhte sîn./ ze hove kom dô | |
| küneginne $s füere durch diu lant,/ oder wâ von ir schieden $s Giselher und Gêrnôt./ si heten ir gedienet, $s als | |
| ir mâge wâren, $s kustes$’ an den munt./ vil minneclîche scheiden $s sach man an der stunt/ die snellen Burgonden $s | |
| genomen/ von Rüedegêres wîbe $s und der tohter sîn./ dô schiet ouch sich mit gruoze $s vil manic schœne magedîn./ Ein ander | |
| rîchen küneginne sider./ Der bischof minneclîche $s von sîner nifteln schiet./ daz si sich wol gehabete, $s wie vast$’ er ir | |
| daz geriet,/ daz sie sich mit friuntschefte $s von Gunthere schiet,/ den si durch suone kuste $s in Burgonden lant./ do | |
| $s daz in der künic enbôt,/ unt mich dâ mite scheiden $s von aller mîner nôt./ die Hiunen wellent wænen, $s | |
| liebez kint./ Sine liezens$’ âne gâbe $s von in niht scheiden dan,/ daz deste baz gefüeren $s die Etzelen man./ Uoten | |
| ir man./ si vreuten sich der verte, $s dô wir schieden von dan.«/ »Genâde sîner dienste, $s die er mir enboten | |
| in Etzelen lant./ Si wolden sehen Uoten, $s ê si schieden dan./ Gîselher der snelle $s der brâht$’ die spileman/ für | |
| daz ez in niemen missebôt./ Dô sich die von in schieden, $s die ir solden pflegen,/ hêrschaft diu Etzeln $s si | |
| liep hete an arme, $s der trûte friundes lîp./ des schiet sît vil mit leide $s des künec Etzelen wîp./ Diu | |
| $s den künegen und ir man./ mit minneclîchem küssen $s schiet vil maniger dan,/ dem in hôhem muote $s lebte dô | |
| vil der vrouwen $s trûreclîchen stân./ daz ir vil langez scheiden $s sagt$’ in wol ir muot/ ûf grôzen schaden ze | |
| $s rechen dô den man./ er und sîn gesinde $s schieden schedelîche dan./ Im was erslagen der bruoder; $s selbe wart | |
| $s dem wirte holden willen truoc./ Nâch gewonheite $s sô schieden si sich dâ;/ ritter unde vrouwen $s die giengen anderswâ./ | |
| dâ mit nam er urloup, $s dô er von Bechelâren schiet./ Ir hiez diu marcgrâvinne $s eine lade tragen./ von friuntlîcher | |
| Bechelâren sît./ Mit kusse minneclîche $s der wirt dô dannen schiet;/ alsô tet ouch Gîselher, $s als im sîn tugent riet./ | |
| alter $s vil manigen lieben vriunt tôt./ 29. ÂVENTIURE/ Dô schieden sich die zwêne $s recken lobelîch,/ Hagen von Tronege $s | |
| Balmungen, $s daz er vil übele gewan.«/ Dâ mit was gescheiden, $s daz niemen dâne streit./ dô wart der küneginne $s | |
| $s und ouch ze hove gie,/ Volkêr unde Hagene $s geschieden sich nie,/ niwan in einem sturme $s an ir endes | |
| ir daz gebietet, $s sô kom wir morgen fruo.«/ er schiet von sînen gesten $s vil harte vrœlîchen duo./ Dringen allenthalben | |
| si stille stân/ Hagen, der küene, $s daz si sich schieden niht./ er sprach: »jâ weiz noch niemen, $s waz von | |
| des gie im sicherlîchen nôt./ Dô dise von Berne $s gescheiden wâren dan,/ dô kômen von Bechelâren $s die Rüedegêres man/ | |
| $s ez wære im liebe getân./ Dô si von in geschieden $s die helde vil gemeit,/ dô kômen die von Düringen, | |
| man./ dô kom der künec Etzel: $s »der herre ez scheiden began./ Ein des Hiunen mâge, $s den er bî im | |
| den tischen $s die drîe künege hêr./ si woldenz gerne scheiden, $s ê daz schaden geschæhe mêr./ sine mohtenz mit ir | |
| getân.«/ »Wir müesen doch ersterben«, $s sprach dô Gîselher./ »uns enscheidet niemen $s von ritterlîcher wer./ swer gerne mit uns vehte, | |
| wunden $s die geste wol ir muot./ ez mohte niemen scheiden: $s des sach man vliezen daz bluot/ Von verchtiefen wunden, | |
| möht$’ iz understân?/ ez enwil der künec Etzel $s nieman scheiden lân.«/ Dô sah ein Hiunen recke $s Rüedegêren stân/ mit | |
| inne sint,/ suln die vor iu ersterben, $s sô muoz gescheiden sîn/ diu vil stæte vriuntschaft $s zuo dir und ouch | |
| zweier swerten $s gie der fiwerrôter wint./ Die wurden dô gescheiden $s in des sturmes nôt;/ daz tâten die von Berne, | |
| si genuoc./ haz ir iegelîcher $s dem anderen truoc./ die schiet dô von Berne $s der degen Wolfwîn./ ob ez ein | |
| irslûgin vil der dît./ Und dô ir vart sich dannen schît,/ dô vundin sî in allin wein/ dî vîende sô starc | |
| vor Pograudin daz gebît,/ daz her er in vîr rote schît/ alsô, daz brûdir Hartman/ und mit im wol sechzic man/ | |
| sô gar übel verriet,/ daz er in von dem leben schiet./ ouch hiez ein hôher herre/ grâf Thomas von der Scherre,/ | |
| an sich mit ernstlicher klag./ des wurden friunt unde mâc/ gescheiden an dem willen./ offenlich und stillen/ jâhen, die sich mit | |
| er daz tuon,/ den well wir alle gerne hân./ alsô schiede wir von dan./ an daz der arme und der rîch/ | |
| die rede an/ zwischen den fursten beiden./ si wurden sô gescheiden,/ daz ein frid daran gemacht wart./ wand ez was ûf | |
| ich sol.’/ ir red geviel in beiden wol/ //XXX. dô schieden sich die herren./ kunic Kuonrât sach man kêren/ her heim, | |
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