Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

scheiden stV. (1290 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

ReinFu K, 170 weizgot niht alwere,/ Swer sich behvͤtete ze aller zit.»/ do schiet sich der spot vnd ir strit./ Meister Lantzelin gienc do
ReinFu K, 551 wunder, deswar,/ von dev er treit noch daz garze har.»/ Do schiet Reinhart vnd Ysengrin./ vil schire beqvam im Baldewin,/ Der esel
ReinFu S3, 1720 si in mit der / hant./ vil sciere siv ein schit vant, // da mite zirbloͮ siv ime den lip. //
Rennew 24079 als die hant des taufes segen./ daz reht daz ist gesheiden/ under den kristen und den heiden:/ der kristen manige spise
Rennew 25335 selben tag/ vor Terramere gemaches pflag./ __Nu wart ein dannen sheiden/ von den vil werden heiden/ von rittern und von vrawen./
Rennew 26317 shiet./ ir herze sang des jamers liet/ umme sin dannen sheiden./ mannen und wiben beiden/ tet sin hinvart vil we./ maniger
Rol 555 der keiser keret widere;/ koment si uon deme gebirge,/ da scheident si sich./ ia uert mannegelich/ in sine heimliche./ so geweltige
Rol 728 des selben gotes ere:/ wir birn heiden,/ leider uon gote gescheiden;/ nu hilf uns sine hulde irweruen,/ daz wir in den
Rol 1459 er begonde heize weinin./ ‘ia můz ich ouch,’ sprach er, ‘scheidin/ uone deme aller schonistin wibe/ die ie dehein man gwan
Rol 1538 der kaiser chuste in sa zestunt./ Doͮ sich die herren schieden,/ die traene dicke uielin/ uone Genelune,/ daz wort sprach er
Rol 1745 ne schach uns nie so libe.’/ uon ein ander si schieden:/ ia cherten sine helede/ widere an die selede,/ Genelun zun
Rol 1749 widere an die selede,/ Genelun zun heiden./ si waren unsanphte gescheiden./ Genelun trurlichen reit,/ daz was den heiden uile leit./ si
Rol 2432 ne mag der keiser des nicht gewaigeren:/ er můz hin scaiden,/ want erz selbe gelobet hat./ so sage ich dir rechte
Rol 2762 dinen.’/ di herren sich do schiden./ Genelun ůrlop nam,/ fro schit er dan./ di sine uerratgenoze/ di dinten ime so grozze:/
Rol 2818 růmet/ grozzer gebe uon den heiden,/ er ist frolichen dan geschaiden:/ Marssilies hat iz wol uerendet,/ er hat dir diu gisel
Rol 3226 ich dich tagelichen sehe.’/ Do sich die gelieben/ uon ain ander schieden,/ der iamer wart uile groz;/ der woft uon in doz/
Rol 3233 uon sinem lieben sun,/ der bruder můse sam tůn,/ da schit sich michel fruntscaft./ owi wie da geclaget wart!/ da was
Rol 3532 nichtes gehelfen./ Uz hůben sich di uaigen,/ di unsamfte wurden geschaiden./ michel wart der her scal./ si fulten berge unt tal/ unt
Rol 3834 íu:/ so wartent si den ainen,/ ia muzen si sich scaiden,/ si muzen brechen ir scár:/ so erslahe wir si gár/
Rol 3867 din neue machte uns ce$/ helue chom,/ daz wir frolichen scaiden hinnen./ nu tuz durch miner swester Alden willen:/ gefriste dine
Rol 4318 uon unser nehainem./ ich ne wil so zagelichen nicht hinne scaiden:/ ich uersůche mich ê,/ swiz uber mich ergé.’/ daz ros
Rol 5226 lip min/ wagen unt urtailen:/ sine sculen nicht so hin scaiden,/ ê si hin furen die ere./ Karl nerichsenet hi nicht
Rol 5231 rat/ an disen zweluen stat:/ so wir die uon im gescieden,/ so ne irrite uns niemen,/ Karl nechome niemir an unser
Rol 5688 ain helt snellen,/ den chunen Oliuiren./ e wir unsich da schieden,/ da wart der christen ain michel ual./ do chomen si
Rol 6435 machte dich erstaten?’/ er pegunde biterliche wainen:/ ‘scol ich nu scaiden/ uon dem allerlibistin gesellen?/ din groz ellen/ muz ich imer
Rol 6464 nemacht do rat sín:/ Roͮlant unt Turpin/ wolten sih nicht scaiden:/ des engulten di haiden./ Oliuir der mare,/ idoch er niemen
Rol 6490 nicht langer si entsamt beliben,/ durch not musen si sich scaiden:/ Roͮlant in gegen den haiden,/ Oliuir uon dem wal./ do uiel
Rol 6765 tot uiel der biscof Turpin./ di engel di sele hin schieden,/ si furten den ir lieben/ zu der marterere chore,/ zu
Rol 8401 wir$/ ne sculn nicht entwiche/ sunter froliche/ uon dem wige scaiden./ hi nerstirbet nimen wan di uaigen.’/ Amhoch den uan nam:/
Rol 8466 nicht entwiche./ do sprach der haiden:/ ‘Karl, wilt duz noch scaiden?/ wiltu mir daz swert geben,/ gerne laze ich dich leben./
Roth 1896 vz der hant nam./ Ir matele nequam nichen dan./ Do scheit sich die hochgecit./ Allermannelich./ reit zo sinin selidin./ Ane dietherichis
Roth 2314 houe gan./ Die urowe also lossam./ kuste den herren./ Do schiet her danne mit eren./ Vz uan der kemenatin./ zo den
Roth 5078 daz sant./ Vnde richte nach rechte./ Herrin vn̄ knecten./ Do scheit sith zo ache./ Die groze lant sprache./ Do quam gestrichin ouer
RvEBarl 114 dir gewan/ vil der heidenischen diet,/ wie er von ungelouben schiet/ mit dîner lêre liute, lant/ und den glouben tet erkant/
RvEBarl 318 dû wilt rehte hœren mich,/ sô heiz von dînem râte/ scheiden hinnan drâte/ zwêne vînde, die dû hâst,/ die dû doch
RvEBarl 412 mînen ougen wê;/ nû balde enwec, vil tumber man!"/ dô schiet er trûreclîche dan,/ daz er dâ niht gemartert wart./ er
RvEBarl 615 tuont,/ daz er alsus versuochet was./ der künec und Bârachîas/ schieden von dem râte dô./ des zornes was der guote unvrô./
RvEBarl 1813 gerefsen kan,/ die dich gewîset hânt her an."/ der bruoder schiet dô sâ zestunt/ wider heim von im gesunt./ dô hiez
RvEBarl 2043 Lucifer,/ vil hôher sünden ein gewer,/ von vreuden disiu beidiu schiet,/ dô er dem wîbe geriet,/ daz si daz obez æze/
RvEBarl 2947 nôt:/ alsus nâhte Kristes tôt./ //Sîn heilic sêle von im schiet,/ diu brach die helle nâch der diet,/ diu in sînem
RvEBarl 2999 êwangeljen sage./ an dem vierzigestem tage/ wolt er von hinnen scheiden sâ/ und wolte in monte Sînâ/ ervüllen mit der ûfvart/
RvEBarl 3294 umb den tôt sô wîse ich dich:/ lîp und sêle scheident sich./ der sêle wirt der lôn gegeben,/ den hie verdient
RvEBarl 4429 welt und got/ behalten gar? wan ir gebot/ ist ungelîch gescheiden./ man kan ze rehte in beiden/ nâch ir gebote dienen
RvEBarl 4799 mit solher liebe manigen tac,/ daz sie alsus sîn herze schiet./ dô kom ein zornigiu diet/ zuo zim gewalteclîche:/ die wâren
RvEBarl 4893 ich bedarf."/ unwertlich er von im warf/ daz ouge. er schiet von dan zehant,/ als er aldâ niht trôstes vant./ //Dô
RvEBarl 4958 gedienet hân/ valscher ungetriuwer diet,/ diu sich von mîner helfe schiet,/ dô ez mir an daz leben gie,/ und daz ich
RvEBarl 6303 erkant./ daz ist niht der tôt genant,/ ez ist ein scheiden in daz leben,/ daz der sêle wirt gegeben./ diz wehsellîche
RvEBarl 6305 in daz leben,/ daz der sêle wirt gegeben./ diz wehsellîche scheiden gît/ nâch tôde ein lebelîchez zît,/ daz behalten ist von
RvEBarl 7237 dir ein gevellic zît/ der sage rehte vuoge gît."/ sus schiet von dem râte dan/ Zardân, Avenieres man./ er muoste die
RvEBarl 7380 lât,/ des muoz ich in dem herzen mîn/ durch unser scheiden trûric sîn./ nû ruoche mir got bî gestân,/ sît dû

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