Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
scheiden stV. (1290 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| weizgot niht alwere,/ Swer sich behvͤtete ze aller zit.»/ do schiet sich der spot vnd ir strit./ Meister Lantzelin gienc do | |
| wunder, deswar,/ von dev er treit noch daz garze har.»/ Do schiet Reinhart vnd Ysengrin./ vil schire beqvam im Baldewin,/ Der esel | |
| si in mit der / hant./ vil sciere siv ein schit vant, // da mite zirbloͮ siv ime den lip. // | |
| als die hant des taufes segen./ daz reht daz ist gesheiden/ under den kristen und den heiden:/ der kristen manige spise | |
| selben tag/ vor Terramere gemaches pflag./ __Nu wart ein dannen sheiden/ von den vil werden heiden/ von rittern und von vrawen./ | |
| shiet./ ir herze sang des jamers liet/ umme sin dannen sheiden./ mannen und wiben beiden/ tet sin hinvart vil we./ maniger | |
| der keiser keret widere;/ koment si uon deme gebirge,/ da scheident si sich./ ia uert mannegelich/ in sine heimliche./ so geweltige | |
| des selben gotes ere:/ wir birn heiden,/ leider uon gote gescheiden;/ nu hilf uns sine hulde irweruen,/ daz wir in den | |
| er begonde heize weinin./ ‘ia můz ich ouch,’ sprach er, ‘scheidin/ uone deme aller schonistin wibe/ die ie dehein man gwan | |
| der kaiser chuste in sa zestunt./ Doͮ sich die herren schieden,/ die traene dicke uielin/ uone Genelune,/ daz wort sprach er | |
| ne schach uns nie so libe.’/ uon ein ander si schieden:/ ia cherten sine helede/ widere an die selede,/ Genelun zun | |
| widere an die selede,/ Genelun zun heiden./ si waren unsanphte gescheiden./ Genelun trurlichen reit,/ daz was den heiden uile leit./ si | |
| ne mag der keiser des nicht gewaigeren:/ er můz hin scaiden,/ want erz selbe gelobet hat./ so sage ich dir rechte | |
| dinen.’/ di herren sich do schiden./ Genelun ůrlop nam,/ fro schit er dan./ di sine uerratgenoze/ di dinten ime so grozze:/ | |
| růmet/ grozzer gebe uon den heiden,/ er ist frolichen dan geschaiden:/ Marssilies hat iz wol uerendet,/ er hat dir diu gisel | |
| ich dich tagelichen sehe.’/ Do sich die gelieben/ uon ain ander schieden,/ der iamer wart uile groz;/ der woft uon in doz/ | |
| uon sinem lieben sun,/ der bruder můse sam tůn,/ da schit sich michel fruntscaft./ owi wie da geclaget wart!/ da was | |
| nichtes gehelfen./ Uz hůben sich di uaigen,/ di unsamfte wurden geschaiden./ michel wart der her scal./ si fulten berge unt tal/ unt | |
| íu:/ so wartent si den ainen,/ ia muzen si sich scaiden,/ si muzen brechen ir scár:/ so erslahe wir si gár/ | |
| din neue machte uns ce$/ helue chom,/ daz wir frolichen scaiden hinnen./ nu tuz durch miner swester Alden willen:/ gefriste dine | |
| uon unser nehainem./ ich ne wil so zagelichen nicht hinne scaiden:/ ich uersůche mich ê,/ swiz uber mich ergé.’/ daz ros | |
| lip min/ wagen unt urtailen:/ sine sculen nicht so hin scaiden,/ ê si hin furen die ere./ Karl nerichsenet hi nicht | |
| rat/ an disen zweluen stat:/ so wir die uon im gescieden,/ so ne irrite uns niemen,/ Karl nechome niemir an unser | |
| ain helt snellen,/ den chunen Oliuiren./ e wir unsich da schieden,/ da wart der christen ain michel ual./ do chomen si | |
| machte dich erstaten?’/ er pegunde biterliche wainen:/ ‘scol ich nu scaiden/ uon dem allerlibistin gesellen?/ din groz ellen/ muz ich imer | |
| nemacht do rat sín:/ Roͮlant unt Turpin/ wolten sih nicht scaiden:/ des engulten di haiden./ Oliuir der mare,/ idoch er niemen | |
| nicht langer si entsamt beliben,/ durch not musen si sich scaiden:/ Roͮlant in gegen den haiden,/ Oliuir uon dem wal./ do uiel | |
| tot uiel der biscof Turpin./ di engel di sele hin schieden,/ si furten den ir lieben/ zu der marterere chore,/ zu | |
| wir$/ ne sculn nicht entwiche/ sunter froliche/ uon dem wige scaiden./ hi nerstirbet nimen wan di uaigen.’/ Amhoch den uan nam:/ | |
| nicht entwiche./ do sprach der haiden:/ ‘Karl, wilt duz noch scaiden?/ wiltu mir daz swert geben,/ gerne laze ich dich leben./ | |
| vz der hant nam./ Ir matele nequam nichen dan./ Do scheit sich die hochgecit./ Allermannelich./ reit zo sinin selidin./ Ane dietherichis | |
| houe gan./ Die urowe also lossam./ kuste den herren./ Do schiet her danne mit eren./ Vz uan der kemenatin./ zo den | |
| daz sant./ Vnde richte nach rechte./ Herrin vn̄ knecten./ Do scheit sith zo ache./ Die groze lant sprache./ Do quam gestrichin ouer | |
| dir gewan/ vil der heidenischen diet,/ wie er von ungelouben schiet/ mit dîner lêre liute, lant/ und den glouben tet erkant/ | |
| dû wilt rehte hœren mich,/ sô heiz von dînem râte/ scheiden hinnan drâte/ zwêne vînde, die dû hâst,/ die dû doch | |
| mînen ougen wê;/ nû balde enwec, vil tumber man!"/ dô schiet er trûreclîche dan,/ daz er dâ niht gemartert wart./ er | |
| tuont,/ daz er alsus versuochet was./ der künec und Bârachîas/ schieden von dem râte dô./ des zornes was der guote unvrô./ | |
| gerefsen kan,/ die dich gewîset hânt her an."/ der bruoder schiet dô sâ zestunt/ wider heim von im gesunt./ dô hiez | |
| Lucifer,/ vil hôher sünden ein gewer,/ von vreuden disiu beidiu schiet,/ dô er dem wîbe geriet,/ daz si daz obez æze/ | |
| nôt:/ alsus nâhte Kristes tôt./ //Sîn heilic sêle von im schiet,/ diu brach die helle nâch der diet,/ diu in sînem | |
| êwangeljen sage./ an dem vierzigestem tage/ wolt er von hinnen scheiden sâ/ und wolte in monte Sînâ/ ervüllen mit der ûfvart/ | |
| umb den tôt sô wîse ich dich:/ lîp und sêle scheident sich./ der sêle wirt der lôn gegeben,/ den hie verdient | |
| welt und got/ behalten gar? wan ir gebot/ ist ungelîch gescheiden./ man kan ze rehte in beiden/ nâch ir gebote dienen | |
| mit solher liebe manigen tac,/ daz sie alsus sîn herze schiet./ dô kom ein zornigiu diet/ zuo zim gewalteclîche:/ die wâren | |
| ich bedarf."/ unwertlich er von im warf/ daz ouge. er schiet von dan zehant,/ als er aldâ niht trôstes vant./ //Dô | |
| gedienet hân/ valscher ungetriuwer diet,/ diu sich von mîner helfe schiet,/ dô ez mir an daz leben gie,/ und daz ich | |
| erkant./ daz ist niht der tôt genant,/ ez ist ein scheiden in daz leben,/ daz der sêle wirt gegeben./ diz wehsellîche | |
| in daz leben,/ daz der sêle wirt gegeben./ diz wehsellîche scheiden gît/ nâch tôde ein lebelîchez zît,/ daz behalten ist von | |
| dir ein gevellic zît/ der sage rehte vuoge gît."/ sus schiet von dem râte dan/ Zardân, Avenieres man./ er muoste die | |
| lât,/ des muoz ich in dem herzen mîn/ durch unser scheiden trûric sîn./ nû ruoche mir got bî gestân,/ sît dû | |
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