Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
scheiden stV. (1290 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| lân./ //Barlââm gewarte dô,/ daz Jôsaphât was unvrô/ durch des scheidennes nôt./ ze himel er die hende bôt,/ ze gote sprach | |
| "âmen!" wart gesprochen dâ./ dô kusten sie einander sâ,/ sie schieden sich mit jâmer hie./ Barlââm von dannen gie./ //Jôsaphât beleip | |
| getörste niht verjehen,/ und durch die selben swære/ von im gescheiden wære./ nû hiez er im künden dô,/ sîn ungemach tæt | |
| lebende siht./ mîn got ist reine, süeze, guot:/ von dem scheide ich niht den muot."/ dô der künic hôrte daz,/ er | |
| den wâc,/ ê mich dîn vîentlîcher bâc/ von dem gelouben scheide dan,/ des ich mich hân genomen an,/ den mînes herzen | |
| zorne manigerhande drô/ leit er an Jôsaphâten./ ûz dirre kemenâten/ schiet Avenier, der rîche,/ mit zorne trûreclîche./ //Jôsaphât beleip aldort./ er | |
| ich wolt ie beginnen,/ dâ gelanc mir ie wol an,/ schiet ich mit ir hulden dan./ daz ist an mir wol | |
| hulden sîn,/ daz uns sîn güete werde schîn."/ //Der künic schiet von dan zehant./ er hiez mit brieven in daz lant/ | |
| den ougen widerstât,/ ir hitze und ouch ir liehtes maht/ scheident uns tac unde naht./ ir liehtes liehter überlast/ leschet alles | |
| mit listen, daz diu tumbe diet/ sich von gotes gelouben schiet,/ wan in den niemen seite./ swaz in ir munt vürleite,/ | |
| tæte diz, wan tœrschiu diet,/ die got ie von witzen schiet?/ //Nû saget ir ouch, daz Jupiter/ gewaltic sî und daz | |
| er gesigete aldâ./ dô gebôt der künic sâ,/ daz sich schiede des kamphes strît;/ diz was an der vesperzît./ dô schieden | |
| schiede des kamphes strît;/ diz was an der vesperzît./ dô schieden sigelôs von dan/ der künic unde sîne man./ //"Vater" sprach | |
| an in ê gerte./ sîne meister nam er dô,/ die schieden dan mit im unvrô,/ wan sie der gotes wîgant/ mit | |
| ruochte mêren/ mit unvalschem sinne/ sîn vil süezen minne./ sich schieden gotes degene/ mit bruoderlîchem segene./ //Nachor hin zuo dem priester | |
| wol vernam,/ daz Nachor, der guote man,/ des nahtes was gescheiden dan,/ ez was im herzenlîche leit;/ wan diu gedinge im | |
| er hæte sunder missetât/ vunden gar den besten rât./ er schiet nâch dem râte/ gar von Jôsaphâte/ swaz bî im ûf | |
| betwungen lêrte/ des tiuvels junger, Thêodas./ dô er von im gescheiden was,/ sîn valscher rât, sîn kündekeit/ ze allen zîten was | |
| die in dâ vuorten, dise diet./ vil ungerne er dannen schiet:/ dô mohter niht belîben dâ./ die geiste vuorten in dô | |
| hân!/ owê, wie sol ez dir ergân,/ wil dû alsô scheiden hin,/ daz dû niht bezzerst dînen sin!/ owê, waz danne | |
| jungestiu bete./ mir ist gerâten, daz ich dich/ von mir scheide und daz ich/ dir halben teil des rîches gebe/ und | |
| lebe,/ habe und dar nâch lâze dir./ sus wil ich scheiden dich von mir./ wis dû in dem teile dîn/ und | |
| dar nâch die getriuwen diet./ mit urloub er dô dannen schiet./ dô volgeten im sîne man/ lange weinende dan./ sie sprâchen: | |
| daz in und ouch die diet/ diu naht von einander schiet./ //Alsus gie vrœlîche/ von sînem künicrîche/ der edele, reine, guote/ | |
| sâ,/ "liebez kint, nû sage mir,/ do ich nû jungest schiet von dir,/ wie geschach ez umbe dich?/ des soltû bewîsen | |
| sich gar diu diet."/ do er von im ze jungest schiet,/ wie ez dô hinder im ergie,/ des seiter im die | |
| unvrô,/ als im sîn hôhiu triuwe riet./ von sante Barlââme schiet/ sîn heilic sêle reine./ dô ruowete sîn gebeine;/ sîn reiner | |
| niemen ledic lât:/ der guote sante Jôsaphât/ von dirre welte schiet, er starp./ sîn hinevart im dort erwarp/ mit vreuden êweclîche/ | |
| ein rehter sin,/ daz er ze samene vuogte die,/ die sich geschieden selten hie/ und ouch dort, dâ sie gotes kint/ mit | |
| aldâ diu mære,/ wie von der welte wære/ sant Jôsaphât gescheiden/ und swaz an in beiden/ beschehen an ir ende was./ | |
| zehant./ dar kam vil heidenischer diet,/ diu sich von ungelouben schiet/ und gotes rîche kouften/ alsô, daz sie sich touften./ dô | |
| Brabant/ und Selant, da der selbe strich/ von welschin landin scheidit sich./ an Ostirvranchin stozet da/ Túringen das lant, darnah sa/ | |
| balt,/ der hohste vatir manegir diet/ von dirre welte hinnin schiet/ heilig, reht und reine,/ vri vor allem meine,/ selde und | |
| der warheit,/ als er in hate vor geseit,/ virnam, er schiet von in, er starp./ in klagten sere, do er virdarp,/ | |
| zů der israhelschen diet./ dez zwivels vorhte er von in schiet./ //Do gestůnt das lút al verre hie./ Mo%.yses do naher | |
| gemah./ in gůtim altir man in sah/ von dirre welte scheiden hin./ er wart, als ih bewisit bin,/ mit vil grozir | |
| st#;eaten minnen/ Die nieman under úns baiden/ Der liebe kan geschaiden./ Sit das mit lieb under úns zwain/ Unser liep sich | |
| Do sprach der werde wise man/ ,Nu han ich iu geschaiden wol/ Wie er die vr#;eavel bůzen sol./ Wan sol in | |
| flecma vnde melancolia. di uier werdent da uon en ander gescheiden uon naturlicher kraft. Susgetaner scheidunge nim war an dem moste. | |
| win. Also geschit in der leberen von der deuwe. da scheidet sich eniz von dem andirn daz ist gelich der erden. | |
| tzu habe gemischet in der leberen do di si sich sceiden solden. Daz ich gesprochen habe uon den vnnaturlichen blute, daz | |
| daz ist. //Swi ich gesprochin han. daz sich daz blut sceide in di lebere uon den andern drin. idoch blibet iz | |
| wirt so uon dem naturlichin suaz dinnes an im is gesceiden wirt. vnde blibit groz vnde dicke. vnde ist an statin | |
| vnde ulihen di uligen unde ezzen ir nicht. da mite sceiden si sich uon deme suarzen blute. wenne daz blut libert | |
| kurbiz kerne. aller geschelt igliches ein dragme. Nim di chriechen. vnde scheide di kerne dauon. Dar nach ribe si uaste under den | |
| vnde tamarindos. vnde zutrip di in einem warmem wazzer. vnde scheide di kerne da uon. vnde sige daz ander durch ein | |
| da gent uon dem magen in di leber. dar nach scheidet sich in der leber di harn uon dem blute daz | |
| swebet als uil kleine perl di uon ein ander sint gescheiden. so bezeichent er der lide sichtum. So der wazzeruarbe harn | |
| getorsten vehten,/ in der Troiêre liede,/ ê sich der sturm geschiede,/ Achilles unde Hector,/ Aiax unde Nestor,/ di manic tûsint irslûgen/ | |
| mit argem vorpild von gutem fürſacʒ vnd von rechtter andacht ſchaitt, dem wirt das wort «Wee euch» nachuolgunden, als vnſer herr | |
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