Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
scheiden stV. (1290 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| hin. Flissent úch nu, daz ir úch von allen menschen scheident, seleklichen haltent und mit gotte in uwerm hertzen zů allen | |
| bi ainem lieb tusent lait./ hie wir och von dir schaiden,/ daz schribet ús ain haiden./ er giht nit grimmer stund | |
| brait/ dú lieblich lait nach Gotte trait/ und also hinnan schaidet,/ wie si Got selb claidet,/ gblůmet und gefloriret,/ si mit | |
| sagen:/ dem er hie hat gelich getragen/ und also hinnan schaidet,/ mit dem dú sel gewaidet/ wirt an erwelt dort,/ bis | |
| mit nôt./ Nu ist der winter alse kalt/ von uns gescheiden, sihe ich wol./ gerîchet loubes ist der walt,/ vil süezzes | |
| $s die mâzze kunnen hân./ Sus râte ich dien ein scheiden,/ der ich nu hüete, beiden:/ der tag, $s der wil | |
| so mange wunne hât:/ des Minne mich von ir nit scheiden lât./ //Sumer hât gesendet ûz sîn wunne:/ secht, die bluomen | |
| doch hab ichs iu dur guot geseit,/ daz ir iuch scheident, sît ez tagen sol./ Er sprach: ‘frowe, des ist zît,/ | |
| unser leben und êre,/ siun hân $s vor tage dan gescheiden sich.’/ //Si tet imz kunt/ friuntlîch mit umbevange/ und ouch | |
| munt/ sprach: ‘friunt, du slâfst ze lange./ wir suln uns scheiden, swiez uns macht unfrô.’/ Der herre guot/ ir wekens dâ | |
| herre mîn,/ ez mag sich mêr gefüegen,/ ob wir uns scheiden, ê mans werde gewar.’/ ‘Frowe, daz sol sîn:/ wir sun | |
| wir in nôt./ nu welle got, $s daz sî sich scheiden ê!/ //‘Ez biginnet $s gegen dem tage stellen sich’:/ alsus | |
| wol, daz ez ist zît,/ des sich unser lieblich triuten scheiden sol./ ez kumt nicht wol, $s swer doch ze lange | |
| ich geleben,/ daz mir diu vil guote/ von sorgen wolte scheiden den lîb!/ Si mehte mir geben/ wol vil fröide in | |
| vergaz/ noh niemer mê vergezzen sol!/ //Ir umbevanc $s mich schiede wol von sender nôt/ mit armen blank, $s ich kuste | |
| der muoz daran betrogen sîn./ In wil mich von ir scheiden niht./ ist, daz man mich in sorgen siht,/ waz darumbe? | |
| var,/ so hât si dort herze unde sin/ Von mir gescheiden âne strît./ mîn trôst, mîn heil gar an ir lît:/ | |
| müezen lân $s gar hinder uns, so wir von hinnen scheiden!/ Ez kan uns dort niht gevromen,/ wan daz wir dur | |
| wir anders niht enhân/ des guotes, sô wir nu müezen scheiden (_) hinne,/ wande ein swachez lînîn tuoch./ spricht ieman: ‘ez | |
| //Ahten ûf die heide,/ wie si von ir kleide/ hât gescheiden sich!/ Kleiner vogel singen/ wil der winter twingen,/ (des bedunket | |
| waz ich sage:/ ich hœre die vogel singen,/ von liebe scheide dich enzît!/ Ein wolken grâwet gên dem tage,/ ich sihe | |
| niht fröide gît./ Nim urlob tougen ze der minneklichen,/ und scheident iuch, daz ist mîn rât/ (der tag, der wil gerîchen),/ | |
| genâde an mir erschînen!/ Du gib mir dîne minne/ und scheide mich von pînen./ Lâ mich geniezzen der liebe, der güete,/ | |
| jærlîch niuwen,/ daz diu reine, $s die ich da meine,/ scheide mich von sender nôt./ //Wol ir ougen, $s wol ir | |
| mîn gemüete mir./ Du weist mîne nôt: davon mich, frowe, scheide!/ ih lîde an mînem herzen/ gar ungefüegen smerzen./ mîn grôste | |
| des diu wolgetâne,/ der ich alse kûme enbir,/ daz ich scheide mich von ir,/ dur daz sî mich frömdet sô?/ Daz | |
| betwungen mir den lîp,/ daz ich unsanfte von ir minnen scheide./ //Got weiz wol, daz ich stæte bin/ und iemer stæte | |
| der dirne dîn,/ sunder schulde mîn! / //Ich wânt sîn gescheiden/ dô zestunt/ von dien arbeiden,/ die mîn herze truog./ Dô | |
| und ouwe hât bekleidet,/ wie der kleiniu vogellîn von ungemüete scheidet./ der des meien kleider sneit,/ der hât schœn und zühte | |
| mich trœsten wil. / //Nu ist der sumer von hinnen gescheiden,/ wan siht sih den walt engesten,/ loub von den esten | |
| tougen $s liuhtent in mîs herzen grunt./ von leiden $s scheiden $s muoz mich noh diu frowe mîn:/ ich krœne $s | |
| so muoz mîn lieb in vetzen gân./ Der mirz nu schiede ûf lieben wân,/ so hancte ich ir einen schürliz an,/ | |
| lieb ze lange icht lige./ dur got, wol ûf, êst scheidens zît!/ bescheidenheit $s diu hœret zallen dingen.’/ //‘So wê mir, | |
| pflegen./ do was daz zil, $s daz sî sich muosten scheiden./ Sus schieden sich diu zwei gemeinen/ mit bescheidenlichen sitten,/ doch | |
| was daz zil, $s daz sî sich muosten scheiden./ Sus schieden sich diu zwei gemeinen/ mit bescheidenlichen sitten,/ doch muoston siu | |
| von sendem leide/ mînen ungetrôsten muot/ durch ir süezzen güete scheide:/ Welt, ob sî daz durch dich tuot,/ sô wil ich | |
| doch stæte bî. / //Wê geschehe der huote, diu mich scheide/ von ir schœnes lîbes ougenweide!/ loub, gras, bluomen, ouwe, walt | |
| in daz wunnekliche,/ wolgetâne himelrîche:/ dô wânde ich von ir gescheiden sîn./ //Nû hât iuwer minne durgangen,/ sælîg frowe, mir herze | |
| herze mir verjach,/ Ez müeze dîn gevangen sîn./ ân urlob schiet ez von mir balde/ zuo dir, liebiu frowe mîn./ //Rôsenrôt | |
| in sender nœte sterben./ Âne bîcht wil ich nicht hinnan scheiden:/ ‘si ist mir für mîn sêle,’/ die rede bîcht ich | |
| hât./ dabî hœrt man der vogel sang./ //Von leide $s scheide, $s vrouwe, mich./ sîd ich in sorgen brinne,/ lâ mich | |
| liebe dinge ich zir:/ geruohte sî ez sô nach gnâden scheiden,/ So scheide ich mich von seneder nôt./ sus muoz ich | |
| ich zir:/ geruohte sî ez sô nach gnâden scheiden,/ So scheide ich mich von seneder nôt./ sus muoz ich kumber lîden | |
| selben liebe dinge ich zir:/ geruochet sî mirz nâch genâden scheiden,/ Sô schiet ich von sender nôt./ sus muoz ich lîden | |
| dinge ich zir:/ geruochet sî mirz nâch genâden scheiden,/ Sô schiet ich von sender nôt./ sus muoz ich lîden kumber unz | |
| daz in vertrîben sol der tac. / //‘Der tac wil scheiden, ritter wert,/ von liebe liep: ez muoz eht sîn. wol | |
| nôch gedenken unde niht gesehen./ //‘Sol ich nu von dir scheiden,/ so muoz doch ungescheiden sîn/ getriuwes herzen triuwe, der ich | |
| ich des noch âne ir lôn vil nâch von in gescheiden,/ wan alse vil, alse ich ez erwarp mit eiden./ daz | |
| ein ende ir muot erspehen:/ Der mirz noch nach willen schiede,/ daz lieze ich zem fünften sehen./ Ich bin beidenthalp bereit,/ | |
| daz ich mich kûme ûf ir genâde von dem mînem scheide./ Sust heizze ich wirt und rîte hein: da ist mir | |
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