Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

scheiden stV. (1290 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Tauler 339,27 menschen; dar velst du uf mit unmúgende. Al zehant so scheidet die teilsamkeit siner usflússe, siner gůten gaben und werke von
Tauler 340,1 har, wie klein es were, das usser der einikeit sich schiede, in das enflússe die edel salbe nút: also, alle die
Tauler 340,3 in den menschen die suͤsse edel salbe alles gůtes; aber scheidest du út oder ieman von dem selben, so enwirt dir
ThvASu 74,1 niht fürbereitet sint, die doch, so si von dirre welt scheident, alzemale lazent, daz si niht ensint glider Christi, wan si
ThvASu 174,7 Aber daz guot, daz der sündende meinet, der sich da scheidet von der bescheidenheit, dü sint misliche unde enhabent dekein zesamensliezunge
ThvASu 216,15 widergeberung oder widermachunge. __Ez ist zemerken, ob die gnade eigentlichen gescheiden werde übermitz die gnade, die den menschen gneme machet, unde
Tr 1526 unde guot/ und allez daz, daz iu geschiht,/ dâ von enscheide ich mich niht:/ dâ wil ich iemer wesen bî,/ swie
Tr 2391 und alse ez an den âbent dô/ und an ein scheiden muose gân,/ ir clage, diu ê was undertân,/ diu wart
Tr 2881 nam/ unde beschelte diu alsam:/ dô begunde er die hût scheiden/ von den sîten beiden,/ dô von den heften über al,/
Tr 2891 hin dan./ sîne brust er dô began/ ûz dem rucke scheiden/ und von den sîten beiden/ ietwederhalp driu rippe dermite./ daz
Tr 2907 nennent,/ die den bastlist erkennent./ die rieben er dô beide schiet,/ beid er si von dem rucke schriet,/ dar nâch den
Tr 2943 stabe./ die lebere sneit er sunder abe,/ netze unde lumbele schiet er dan./ die cimberen er abe gewan/ von dem lide,
Tr 4123 nâch wol vierdehalp jâr/ sît des, daz ich von lande schiet;/ und swar ich sider hin geriet,/ dân gevrâgte ich keines
Tr 4920 an ir strâze enlâze/ dekeiner slahte stoubelîn,/ ezn müeze dan gescheiden sîn,/ und daz si niuwan ûfe clê/ unde ûf liehten
Tr 5547 sige an ir vînden nâmen:/ //Tristan dô der von lande schiet,/ als ime sîn rât Rûal geriet,/ sîn lêhen dâ zenpfâhene/
Tr 5636 gebôt und ime geriet/ sîn œheim, dô er von im schiet,/ hin wider ze Curnewâle/ und enmohte ouch von Rûâle/ niht
Tr 5700 edeler muot/ und werltlîcher êren vil./ der aber diu zwei scheiden wil,/ sô wirt daz guot ein armuot:/ der lîp, dem
Tr 5711 mit gemeinlîchen sachen/ einen ganzen namen machen;/ und werdents aber gescheiden,/ sôn ist niht an in beiden./ //Dise rede die huop
Tr 6448 mit handen,/ wir zwêne under uns beiden/ in einem ringe scheiden,/ weder ir reht habet oder ich.’/ //Tristan sprach aber: ‘diz
Tr 6811 der kampf enmüeze vür sich gân./ liezestûn noch understân/ und schiede wir mit minnen/ ûf solhe rede von hinnen,/ daz ich
Tr 7138 alsô wider,/ daz ez ir keiner nie bevant;/ wan si schieden dan zehant/ und vuoren hin zem werde sâ/ und vunden
Tr 7375 cleine:/ ze herzen und ze beine/ gieng ime daz selbe scheiden./ wan daz ez aber in beiden/ ze vröuden und ze
Tr 7494 liezens in/ swebende ûf dem wilden sê:/ in getet nie scheiden alsô wê./ ein iegelîch getriuwer man,/ der ie getriuwen vriunt
Tr 7892 den unkunden,/ vor der îrlandeschen diet,/ dô si von Curnewâle schiet./ hie von sô was in unkunt/ und enwisten niht, daz
Tr 8203 diu nôt ist êhaft:/ alsus getâne geselleschaft/ sol nieman guoter scheiden./ got der genâde iu beiden,/ dînem wîbe unde dir!/ swie
Tr 8819 als uns die winde dicke tuont;/ der hât uns drî gescheiden,/ mich einen von in beiden/ und enweiz niht, wie si
Tr 10116 in jenem vant./ nu begundes an in beiden/ die sillaben scheiden/ und sazte nâch alse vor/ und kam reht ûf des
Tr 10616 oder Tristan/ und ie an einem beide:/ nu muoter, nu scheide/ disen namen Tantris/ in ein tan und in ein tris/
Tr 10691 die wîle und ich ir einen hân.’/ //Hie mite sô schiet der künic dan./ die vrouwen unde Tristan/ die beliben aber
Tr 11511 ouch daz volmæne,/ diu schœne Brangæne,/ dô si sich muosen scheiden,/ diu eine von den beiden,/ dô sach man jâmer unde
Tr 11515 beiden,/ dô sach man jâmer unde leit:/ diu getriuwelîche sicherheit/ schiet sich mit manegem leide./ //Îsôt kuste si beide/ dicke und
Tr 11551 dâ si die liute erkande,/ und von ir vriunden allen schiet/ und vuor mit der unkunden diet,/ sin wiste war oder
Tr 12946 geminne,/ daz nie niht under in beiden/ ir dinges wart gescheiden:/ si wâren mit ein ander dô/ ir muotes unde ir
Tr 13015 jâ/ entriuwen daz was niender dâ:/ an in was niht gescheiden;/ dâ wâren beide an beiden./ sus triben si zwei under
Tr 13836 varn;/ und swâ sô si den zwîvel siht,/ dâ von enscheidet si sich niht,/ dar ist ir nôt unde gâch:/ dem
Tr 13875 niht herzeclîche liep wan ir;/ und ich von iu nu scheiden sol,/ daz wizze got von himele wol,/ daz nimet mir
Tr 14046 liep in iuwern ougen sî/ under vrouwen unde mannen:/ die scheidet alle dannen./ irn sult wider iuwerm muote/ an liuten noch
Tr 14060 sît mîn neve Tristan/ unsenfte in iuwerm herzen ist,/ sô scheide ich in in kurzer vrist/ von hove und von gesinde,/
Tr 14346 und kôs wol an in beiden,/ ir vremeden unde ir scheiden/ daz in daz an ir herze gie;/ westen si wâ
Tr 14734 bat und mir ez riet,/ als si hiute von iu schiet,/ daz ich her zuo ziu kæme/ und iuwer clage vernæme./
Tr 14827 hie was eteswaz an:/ nemt war, wie mîn hêr Tristan/ gescheiden ist von hinnen/ mit des küniges unminnen.’/ //’Mîn hêr Tristan’
Tr 14907 êre und iuwer leben/ diu sîn iemer gote ergeben!’/ //Sus schieden si sich under in./ diu küniginne diu gie hin/ siuftende
Tr 14997 mit êren/ von iuwerm hove kêren/ und von dem lande scheiden:/ des gert er her zuns beiden.’/ und seite im alle
Tr 15533 die stat ze Carliûne./ künec unde lantbarûne,/ al daz concîlje schiet sich sâ./ //Îsôt beleip al eine dâ/ mit sorgen und
Tr 16572 des herzen sô gemeine sît./ iuwer süeze blicke/ hân ich gescheiden dicke/ und enkan doch an iu beiden/ der liebe niht
Tr 16665 und mit triure./ diu trûrege âventiure/ und daz vil leide scheiden/ von ir gevriunden beiden/ daz gieng ir sô mit smerzen/
Tr 16671 ein michel wunder was,/ daz si vor leide genas./ ouch schieden jeniu beide/ von ir mit manegem leide,/ wan daz si
Tr 17617 sînen segen;/ er bat ir got den guoten pflegen/ und schiet er weinende dan./ alse ein trûreger man/ kêrter ze sînen
Tr 18267 wirbet unseren tôt./ herzevrouwe, schœne Îsôt,/ nu müeze wir uns scheiden/ sô wætlîch, daz uns beiden/ sô guotiu state niemer mê/
Tr 18315 gedenket derbî,/ wie mînem herzen iezuo sî./ gedenket an diz scheiden,/ wie nâhen ez uns beiden/ ze herzen und ze lîbe

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