Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîche Adj. (1359 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

MarlbRh 87, 38 höger worden/ dan Cherubin in himelriche,/ min vrowe aller dügde riche!/ ////It is noch ein heimlicheit,/ diͤ engeins engels wisheit $’n
MarlbRh 99, 13 diͤ engelsche schare./ wiͤ schön is diͤ stat ind wiͤ riche,/ wiͤ unglich is si unsem erdriche!/ //Van der erd bitz
MarlbRh 107, 29 vunden,/ si had mir geven diͤ diͤfe wunden,/ ich was rich der edler mergriͤʒen,/ ich üvde si, ich wold ir geniͤʒen./
MarlbRh 120, 28 aller engel ambacht sunderliche/ an dir sint, vrow aller eren riche./ der n#;iun engelscher chore ambacht/ sint an dir, vrowe, vollebracht./
MarlbRh 131, 35 dines keiserriches,/ da du, vrow, eweliche riches,/ da du so rich bis ind so ho,/ da du so schön bis ind
Mechth 1: 22, 16 zůflússet./ Ie si sich <FOLIO>(8#’v)</FOLIO> mere voͤrhtet, $p/ Ie si richer wirt, ie si armer ist./ Ie si tieffer wonet, ie
Mechth 2: 19, 16 ere. Alle, die luterlich an diseme strit gestant, die soͤllent richen solt von dem keyser enpfan. Eya notlichú sele, an dinem
Mechth 2: 24, 82 menschen geschehen mag, niemer ervaren. In diser gebundenen minne wirt rich die gewundete sele und vil arme ir uswendigen sinne, wand
Mechth 3: 13, 22 gabe verdilget des suren herzen clage. Dú gewaltig minne von richer koste hat in gotte die suͤsseste lust. Dú verborgen minne
Mechth 3: 18, 7 lidig were und versumete sines herren ere und verlúre den richen solt und den edeln lobes schal, den beide, der herre und
Mechth 4: 3, 57 cronen <FOLIO>(57#’r)</FOLIO> wonet ein loblich her in voller maht mit richer wer, die hant einen getrúwen herren, das ist Jhesus, únser
Mechth 4: 4, 19 selige masse hat ie einen suͤssen grunt.</ZG>/ <ZG>Dú tragheit versumet richen schatz,/ der heilige vlis sůchet nit ze sere sin gemach.</ZG>/
Mechth 5: 23, 81 und trinken den alleredelosten win.» «Nein», sprach si, «das ist richer lúte spise, der haben wir nit in disem armen libe.»
Mechth 5: 35, 34 hie tragen an libe und an sele. Ich bitte dich, richer got, dur dinen armen sun Jhesum, das du die pine
Mechth 7: 8, 22 heligen lichamen enpfangen han?» «Nein», sprach er, «du solt noch richer werden mit lidende.» «Herre, was solte ich hie in diseme
Mechth 7: 17, 24 stan ze sinem gebotte.» Die bekantnisse: «Vroͮ gewissende, die gůtwilligen richen in der welte, die oppfernt got ir gůt und ir
Mechth 7: 40, 5 hie nach wúnsche eweklich sin/ die alleredelste, die allerschoͤneste, die allerricheste keyserin,/ das were mir iemer unmere;/ also vil gerne sehe
MF:Mor 1: 4, 4 schîn ist sô klâr./ des wirde ich staeter vröide vil rîch,/ daz überlíuhtet ir lop alsô gar/ wîp unde vrowen die
MF:Mor 2: 4, 5 tougen trage,/ dû weist wol, wie lange zît./ ein saelden rîchez ende,/ wirt mir daz von dir,/ sô siht man an
MF:Mor 23: 1, 4 stimme und süezen sanc./ dâ von wart ich beide/ vröiden rîch und an trûren kranc./ Nâch der mîn #s+gedánc#s- s%\êre #s+ránc#s-
MF:Mor 32: 2, 8 gehêret,/ niuwen daz ein lützel was versêret/ ir vil vröuden rîchez <rôtez> mündelîn./ /Gr%/ôz ángest hân ich des gewunnen,/ daz verblîchen
MF:Reinm 34b: 3, 1 michel heil,/ und wurd ich geil./ /^+Ich bin staeter vröiden rîche;/ von ir schulden ich daz hân./ niemer wil ich ir
MF:Reinm 66: 1, 2 vröuden wenden?/ /Êren unde minneclîcher schoene/ ist mîn vrouwe <$p> rîche gar./ guotes wîbes lop mac sie wol kroene,/ die besten
Mügeln 135,2 und zerzerret gar./ Über alles rises blat / der smaragt riche grüne hat. / er grünet luft, die umb in gat
Mügeln 202,2 wie die linde frut / sich kleit mit loub und richer blut, / iedoch sie keine früchte tut. / des hasset
Mügeln 209,3 spricht: / dri sint, die mir gefallen nicht: / wo richer hat zu lügen phlicht, / (des doch erwente wol sin
Mügeln 210,1 hat gefriet,/ der eigen von gebürte was./ Der lügen dich, richer, scham, / der eren roub, des lasters amm. / in
Mühlh 161, 16 enimi man die alſi guit guit habi, unde di alſi richi ſi alſi die man uffi den min ſprichit^. Inkeit dan
NibB 4,1 zierten anderiu wîp./ Ir pflâgen drîe künege $s edel unde rîch,/ Gunther unde Gêrnôt, $s die recken lobelîch,/ und Gîselher der
NibB 7,1 sturben sît jæmerlîche $s von zweier edelen frouwen nît./ Ein rîchiu küneginne, $s frou Uote ir muoter hiez./ ir vater hiez
NibB 7,3 diu erbe liez/ sît nâch sîme lebene, $s ein ellens rîcher man,/ der ouch in sîner jugende $s grôzer êren vil
NibB 20,3 vater der hiez Sigemunt, $s sîn muoter Sigelint,/ in einer rîchen bürge, $s wîten wol bekant,/ nidene bî dem Rîne: $s
NibB 32,1 namen gewan./ Dô gie ze einem münster $s vil manec rîcher kneht/ und manec edel riter. $s die wîsen heten reht,/
NibB 38,3 bewac./ si dienten nâch der gâbe, $s die man dâ rîche vant./ des wart mit lobe gezieret $s allez Sigmundes lant./
NibB 40,2 hôhgezît werte $s unz an den sibenden tac./ Siglint diu rîche $s nâch alten siten pflac/ durch ir sunes liebe $s
NibB 42,2 Mit lobelîchen êren $s sciet sich diu hôhgezît./ von den rîchen herren $s hôrte man wol sît,/ daz si den jungen
NibB 49,3 $s daz ist mir wol bekant:/ nie keiser wart sô rîche, $s der wolde haben wîp,/ im zæme wol ze minnen
NibB 49,4 wolde haben wîp,/ im zæme wol ze minnen $s der rîchen küneginne lîp.«/ Disiu selben mære $s gehôrte Sigmunt./ ez reiten
NibB 77,3 vinde, $s daz sol man mir sagen,/ Gunthern den vil rîchen $s ûz Burgonden lant.«/ dô sagt ez im ir einer, $s
NibB 81,2 Gunthere leit./ Des antwurte dem künege $s von Metzen Ortwîn/ (rîch unde küene $s moht$’ er wol sîn):/ »sît wir ir
NibB 87,3 $s sluoc des heldes hant,/ Schilbunc und Nibelungen, $s diu rîchen küneges kint./ er frumte starkiu wunder $s mit sîner grôzen
NibB 96,1 den bürgen $s si im tâten undertân./ Dar zuo die rîchen künege $s die sluog er bêde tôt./ er kom von
NibB 102,1 krefte $s sô menegiu wunder getân.«/ Dô sprach der künec rîche: $s »du maht wol haben wâr./ nu sich, wie degenlîche
NibB 103,2 mit êren tuon./ er ist von edelem künne, $s eines rîchen küneges sun./ er stêt in der gebære, $s mich dunket,
NibB 115,3 iemen drumbe tôt/ gelige vor heldes handen. $s wir haben rîchiu lant;/ diu dienent uns von rehte, $s ze niemen sint
NibB 118,3 $s niht wider mich dîn hant./ ich bin ein künec rîche, $s sô bistu küneges man./ jane dörften mich dîn zwelve
NibB 137,1 $s des muoz ich trûric gestân.«/ Sô ie die künege rîche $s riten in ir lant,/ sô muosen ouch die recken
NibB 140,2 iu nennen: $s ez was Liudegêr,/ ûzer Sahsen lande $s ein rîcher fürste hêr,/ und ouch von Tenemarke $s der künec Liudegast./
NibB 148,1 mære $s sol ich mînen friwenden klagen.«/ Gunthere dem vil rîchen $s wart leide genuoc./ die rede er tougenlîchen $s in
NibB 152,3 in wære, $s vil scône ir pflegen bat/ Gunther der rîche $s (daz was wol getân),/ unz er ervant an friwenden,

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