Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîche Adj. (1359 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

NibB 1176,3 ir soumære $s sô rehte swære tragen./ daz si vil rîche wâren, $s daz wart dâ wol bekant./ man schuof in
NibB 1179,2 bekant.«/ Den gesten herberge $s wâren nu genomen./ in vil rîchiu kleider $s was der bote komen/ und sîne hergesellen. $s
NibB 1194,3 freude, $s mîn vrouwe diu ist tôt,/ Helche diu vil rîche, $s mînes herren wîp,/ an der nu ist verweiset $s
NibB 1200,1 daz hiez ir mîn herre sagen.«/ Dô sprach der künic rîche $s (wol gezogen was sîn muot):/ »si hœret mînen willen,
NibB 1207,3 $s dûhte guot getân,/ daz Kriemhilt solde minnen $s den rîchen künic hêr./ noch widerreitez Hagene $s und ander nieman mêr./
NibB 1214,3 und Gîselher, $s die stolzen ritter guot,/ und Gunther der rîche $s ze jungest reiten daz:/ ob ez lobte Kriemhilt, $s
NibB 1218,1 daz hiez iu iuwer bruoder sagen.«/ Dô sprach diu jâmers rîche: $s »iu sol verbieten got/ und allen mînen vriunden, $s
NibB 1225,4 si alle tage truoc,/ dâ bî truoc ir gesinde $s rîcher kleider genuoc./ Si gienc im engegene $s zuo der tür
NibB 1235,2 ir ze minnen $s den edeln herren mîn,/ zwelf vil rîcher krône $s sult ir gewaltec sîn./ dar zuo gît iu
NibB 1239,1 muoz unvrœlîche stân.«/ Dô sprâchen aber die Hiunen: $s »küneginne rîch,/ iuwer leben wirt bî Etzel $s sô rehte lobelîch,/ daz
NibB 1239,4 immer wunnet, $s ist, daz ez ergât,/ want der künic rîche $s vil manigen zieren degen hât./ Helchen juncvrouwen $s unt
NibB 1260,3 tuon ich, swaz ich wil./ er ist ouch wol sô rîche, $s daz ich ze gebene hân./ mich hât der leidege
NibB 1269,1 schœnen vrouwen gewan!/ Ob si ê ie getruogen $s deheiniu rîchen kleit,/ der wart zuo z$’ir verte $s vil manigez nu
NibB 1270,4 Kriemhilt dô ir kamere $s entsliezen began./ si wolde machen rîche $s alle Rüedegêres man./ Si hete noch des goldes $s
NibB 1275,1 des niht geschach,/ Rüedegêr der edele $s harte vrœlîche sprach:/ »Rîchiu küneginne, $s zwiu klaget ir daz golt?/ iu ist der
NibB 1285,3 vil michel weinen $s von vriunden getân./ Uote diu vil rîche $s und manic schœne meit,/ die zeigeten, daz in wære
NibB 1286,1 zeigeten, daz in wære $s nâch vroun Kriemhilde leit./ Hundert rîcher magede $s fuort$’ si mit ir dan,/ die wurden sô
NibB 1294,1 manige meit wol getân,/ Hundert unde viere, $s die truogen rîchiu kleit/ von gemâlet rîchen pfellen. $s vil der schilde breit/
NibB 1294,2 Hundert unde viere, $s die truogen rîchiu kleit/ von gemâlet rîchen pfellen. $s vil der schilde breit/ fuort$’ man bî den
NibB 1328,3 ûzer Medelicke $s ûf handen wart getragen/ vil manic goltvaz rîche, $s dar inne brâht$’ man wîn/ den gesten zuo der
NibB 1329,4 die Tuonouwe nider./ dâ wart vil wol gedienet $s der rîchen küneginne sider./ Der bischof minneclîche $s von sîner nifteln schiet./
NibB 1332,2 hête $s der künic von Hiunen lant/ eine burc vil rîche, $s diu was vil wol bekant,/ geheizen Zeizenmûre: $s vrou
NibB 1342,2 Etzeln dem künege $s ein ingesinde reit,/ vrô und vil rîche, $s höfsch unt gemeit,/ wol vier und zweinzec fürsten $s
NibB 1349,2 von dem mœre $s die küneginne hêr./ Etzel der vil rîche $s enbeite dô niht mêr;/ er stuont von sînem rosse
NibB 1350,1 man sah in vrœlîche $s gegen Kriemhilde gân./ Zwêne fürsten rîche, $s als uns daz ist geseit,/ bî der vrouwen gênde
NibB 1352,1 bruoder Blœdelîn./ Den hiez si küssen Rüedegêr, $s der marcgrâve rîch,/ unt den künec Gibechen. $s dâ stuont ouch Dietrîch./ der
NibB 1353,3 tumben, $s als noch die liute tuont./ vil manigen puneiz rîchen $s sah man dâ geriten./ daz tâten kristen helde $s
NibB 1355,4 geste, $s vil manic edel man./ dô gie der künec rîche $s mit vroun Kriemhilde dan./ Si sâhen bî in stênde
NibB 1357,2 meit/ Mit der küneginne, $s dâ si sît gesaz/ ûf rîche stuolgewæte. $s der marcgrâve daz/ hete wol geschaffen, $s daz
NibB 1368,3 manigem recken. $s dâ bî geloube ich daz:/ was Sîfrit rîch des guotes, $s daz er nie gewan/ sô manigen recken
NibB 1369,2 gap nie deheiner $s zuo sîn selbes hôhgezît/ sô manigen rîchen mantel, $s tief unde wît,/ noch sô guoter kleider, $s
NibB 1377,1 schœner vrouwen $s in sîner heimüete vant!/ Ze Misenburc der rîchen $s dâ schiften si sich an./ daz wazzer wart verdecket
NibB 1396,2 kom si vil selten abe./ si gedâhte: »ich bin sô rîche $s unt hân sô grôze habe,/ daz ich mînen vînden
NibB 1402,1 mînen vriunden $s wæret inneclîchen holt.«/ Dô sprach der künic rîche, $s (getriuwe was sîn muot):/ »ich bringe iuch des wol
NibB 1410,1 vrouwe $s si sunder sprechen began./ Dô sprach der künec rîche: $s »ich sage iu, wie ir tuot./ ich enbiute mînen
NibB 1414,4 enbiete $s heim in unser lant./ ich mache iuch guotes rîche $s unt gib$’ iu hêrlîch gewant./ Unde swaz ir mîner
NibB 1421,2 unde botschaft $s was in nu gegeben./ si fuoren guotes rîche $s und mohten schône leben./ urloub gap in Etzel $s
NibB 1434,1 $s unt hiez behalten ir gewant./ Ir reisekleider wâren $s rîch und sô wol getân,/ jâ mohten si mit êren $s
NibB 1439,4 iuwer hergesellen. $s hât iuch her gesant/ Etzel der vil rîche $s zuo der Burgonden lant?«/ Si nigen dem künige; $s
NibB 1441,1 $s ûf guote triuwe her gesant.«/ Dô sprach der künec rîche: $s »der mære bin ich vrô./ wie gehabt sich Etzel«,
NibB 1448,2 des bæten, $s vil vast$’ uns daz gebôt/ Etzel der rîche $s iu allen daz enbôt,/ ob ir iuch iuwer swester
NibB 1451,3 wir mîne vrouwen $s könden ê gesehen,/ Uoten die vil rîchen, $s ê wir schüefen uns gemach?«/ Gîselher der edele $s
NibB 1457,2 fuoren $s die von Hiunen lant./ dô het der künic rîche $s nâch friunden sîn gesant./ Gunther der edele $s vrâgte
NibB 1460,1 gerîten $s in daz Etzelen lant?«/ Dô sprach der künec rîche: $s »mîn swester lie den zorn./ mit kusse minneclîche $s
NibB 1469,1 soldet wâgen den lîp./ Des rât$’ ich iu belîben. $s rîch sint iuwer lant./ man mac iu baz erlœsen $s hie
NibB 1470,3 uns mîn swester $s sô friuntlîch enbôt/ unt Etzel der rîche, $s zwiu solde wir daz lân?/ der dar niht gerne
NibB 1487,1 $s dône kund es niht geschehen./ Dô hiez der fürste rîche, $s (er was den boten holt)/ durch sîn selbes tugende
NibB 1487,4 schilden, $s des moht$’ er vil hân./ ouch wart in rîchiu gâbe $s von sînen vriunden getân./ Gîselher und Gêrnôt, $s
NibB 1488,3 ouch milte wâren, $s daz tâten si wol schîn./ alsô rîche gâbe $s si buten die boten an,/ daz si se
NibB 1490,2 dâ von vil ungemuot,/ daz si versprechen wolden $s sô rîches küneges guot./ doch muosen si enpfâhen $s sîn golt und

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