Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîche Adj. (1359 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| unz verre inz ellende./ dâ werten mich ir minne/ zwuo rîche küneginne,/ Olimpîe und Clauditte./ Secundille ist nu diu dritte./ ich | |
| sunder dan./ den frouwen wart bescheiden/ in ir pflege der rîche heiden./ ___Artûs warp ein hôchgezît,/ daz diu des morgens âne | |
| wærez im niht leit./ dô lobte in gesellekeit/ Feirefîz der rîche./ daz volc fuor al gelîche,/ dô man geschancte, an ir | |
| Artûsen sah man alsus tuon./ er prüevete kostenlîche/ ein tavelrunder rîche/ ûz eime drîanthasmê./ ir habet wol gehœret ê,/ wie ûf | |
| des sân./ vrâge iuch wîb oder man,/ wer trüege die rîchsten hant,/ der ie von deheime lant/ über tavelrunder gesaz,/ irn | |
| ir pfert niht wol gegurt,/ si wære gevallen schiere./ manc rîche baniere/ sah man zallen sîten komn./ dâ wart der buhurt | |
| und wol gesniten,/ kostbære nâch Franzoyser siten./ ir kappe ein rîcher samît/ noch swerzer denn ein gênît./ arâbesch golt gap drûffe | |
| rîtende über velt./ ir zoum, ir satel, ir runzît,/ was rîche und tiure ân allen strît./ man liez se an den | |
| //___Siben sterne si dô nante/ heidensch. die namen bekante/ der rîche werde Feirafîz,/ der vor ir saz swarz unde wîz./ si | |
| wis des lasters für si pfant:/ si rekanten nie sô rîche hant./ und gib mir boten in mîne habe,/ dâ der | |
| sîn/ wart nie sô tiuriu gâbe schîn,/ al den frouwen rîche prêsent/ von Trîande und von Nourîent./ ine weiz wiez her | |
| diu ricseil./ er hete an freuden kranken teil./ ez was rîche an allen sîten:/ niemen darf des strîten/ daz er bezzerz | |
| enpfienc./ ein kamerær dar nâher gienc:/ der brâht in kleider rîche,/ den beiden al gelîche./ si sâzen, swaz dâ rîter was./ | |
| ze hêrren dâ./ ich wæne iemen anderswâ/ funde zwêne als rîche man,/ ob ich rîcheit prüeven kan,/ als Parzivâl unt Feirefîz./ | |
| des niht verdrôz,/ ern kuste se minneclîche./ Kyôt der zühte rîche/ bat die knaben dannen tragn./ er begunde och al den | |
| varne/ und niemer niht ze sparne/ vor im al sîner rîchen habe./ dô leite in mit zühten abe/ Anfortas von dem | |
| tac:/ ame zwelften schiet er dan./ gein sîme her der rîche man/ sîn wîp wolde füeren./ des begunde ein trûren rüeren/ | |
| des gemant,/ ob er ie von sîner hant/ enpfienge gâbe rîche,/ daz er nu dienstlîche/ sîne triwe an im geprîste/ unt | |
| surzier wart genomn/ zuo dirre botschefte dan./ urloup zuo dem rîchen man/ nâmen al die templeise:/ hin reit der kurteise./ ___der | |
| dô niht liez/ swaz in Cundrîe leisten hiez./ Feirefîz der rîche/ wart dô rîterlîche/ mit grôzer fuore enpfangen./ in dorft dâ | |
| burcgrâve von Carcobrâ/ und al die sîne wurden dâ/ mit rîcher gâbe heim gesant./ Cundrî dâ grôziu mære bevant:/ boten wârn | |
| frouwe in schône enpfienc./ nu hœret wie sîn rede ergienc./ rîch und arme ez hôrten,/ die dâ stuonden en allen orten./ | |
| und wol bekleit./ Frawlicher zuchte minnekeit/ Sie zierte me dann rich gewant./ Mir wart ieglicher nam bekant,/ Wann ez ingeschrieben was/ | |
| ingeschrieben was/ An irm furspan, als ich las./ Physonomia kuͤnsten rich/ Gutlich rette wider mich:/ «Wir biten dich herr bescheiden/ Daz | |
| tat./ Sin haubet hinden volleclich/ Und wol getan, dast sinnen rich./ Ein haubet klein und hinden lank,/ Dem ist gnuk listig | |
| nugen/ Der wenigen lilwen gelich,/ Die ist von gutem sinne rich./ Ein stirn, die breit ist zu vil,/ Der uppickeit sich | |
| enphangen haſt; ſo wil ich, daʒ dv immer mer gnaden richer ſiſt denn e. Panem noſtrvm: Ich tvͦn . . . | |
| ich newil dich nicht lâzin lebin; wende dû iedoch einis rîchin kunigis tochtir bist unt dîn êrste man ein rîche kunic | |
| stat chom, diu hiez Kapharnaum. $t da bei waz ein richer herre gesezzen, der het ainen aigen chnecht, $t der waz harte | |
| sehen wie er daz selb hab getan. iz chom ein richer man zů im und vragte in: ‘magister, waz schol ich | |
| von disem leben schieden, der arm Lazarus und auch der riche, wie der arm in Abrahams schozze, in diu ewigen genad, | |
| genad, von den heiligen engeln gefuͤrt wart und wie der riche in der helle begraben wart. ir habet wol vernomen daz | |
| muͤgent si der witze wol uͤbrich werden.’ do sprach der riche: ‘ob einer der von dem tode erstanten wær zu in | |
| ewigen leib. alz ir nu vernomen habt, iz waz ein richer man. der rich man bezaichent unsern herren, den almæchtigen got. | |
| hat, die muͤg wir von einem iglichem mann versten. der reich man der ist mines træchteins amman; wirvet er nicht recht | |
| wa von die rede ist getan./ Ein gebvre vil rechte riche/ der saz gemeliche/ Bi einem dorfe vber ein velt./ do | |
| mine sinne,/ hie ist ich enweiz waz vbeles inne./ Der riche got beschirme dich./ mir gat vber herklich./ Mir groͮwet so, | |
| gelvste,/ daz ich gerne kvste,/ Wan, sam mir got der riche,/ dv gebares zv vremdicliche./ Gevater, dv solt pflegen tr#;vewen./ nv | |
| wil stvrmen gan,/ Vnde stet vil senfticliche./ wir werden vische riche,/ Wen ich sehe sie dvrch daz is.»/ her Ysengrin was | |
| geschach vber iren danc.»/ Krimel do her fvr spranc./ Er sprach: «richer kvnic, vernemt mich,/ dise rede ist vngelovblich/ Vnd mag wol | |
| Reinharte nieman danc./ Sie baten alle geliche,/ daz der kvnic riche/ Dise vntat vaste richte./ sie sprachen: «zv vnserm angesichte/ Hat | |
| man sie nennet «vbel loch»./ Reinhart konde wol enphan/ des richen kvniges kaplan./ «Willekvmen, edeler schribere»,/ sprach er, «nv sagt mir | |
| bine wenic me,/ Nv ezzet gemeliche./ der kvnic ist so riche,/ Daz er mirz wol vergelten kan.»/ do hvb er sich | |
| vber mich klagen.»/ «Dir drewet vreisliche»,/ sprach er, «der kvnic riche./ Er horet von dir groze klage./ swie dv hivte an | |
| verbot man do./ Reinhart sprach: «vch enpevtet den dienst sin,/ richer kvnic, meister Pendin,/ Ein artzt von Salerne,/ der sehe iwer | |
| wen eines bibers hvt.» «daz sol sin,»/ Sprach der kvnic riche,/ «die sende ich im werliche.»/ Er hiez den biber fvr | |
| den elfant,/ der daz gvte vrteil vant./ Der kvnic harte riche/ der bleip da heimlich./ Sie fvren alle dannen swinde,/ do | |
| gnade sie do vant./ Sie wante sin gewisliche/ ein ebtissinne riche./ Do nam sie vrlovp da,/ sie hvp sich danne sa,/ | |
| «ich sol vch mere/ Kvndigen gewerliche./ mir hat der kvnic riche/ Disen gewalt verlihen, daz er si min./ ich sol hie | |
| pfulsin /gan,/ vnde stant vil sempfticliche. // wir werdin visce riche,/ wande /ih sihe sie durh daz is.»/ Reinhart was los, | |
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