Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîche Adj. (1359 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| warp/ der marschalc sîner frouwen bete./ balde wart dô Gahmurete/ //rîchiu kleider dar getragen:/ diu leiter an. sus hôrt ich sagen,/ | |
| hant./ ir hêrre manege frouwen vant,/ gekleidet wünneclîche./ der küneginne rîche/ ir ougen fuogten hôhen pîn,/ dô si gesach den Anschevîn./ | |
| mit zühten für getragen:/ //man diende in rîterliche./ diu küneginne rîche/ kom stolzlîch für sînen tisch./ hie stuont der reiger, dort | |
| fürste Razalîc dâ hiez./ deheinen tac daz nimmer liez/ der rîcheste von Azagouc/ (sîn geslehte im des niht louc,/ von küneges | |
| jach:/ diu wârn ein_ander vil gelîch),/ er bat die küneginne rîch/ //in küssen unde vâhen zir./ er sprach "nu ging ouch | |
| von Gahmurete/ minneclîche enphangen,/ und dicke umbevangen/ //von der küneginne rîch./ si kuste den degen minneclîch./ si mohtez wol mit êren | |
| zArâbî,/ dâ man diu grüenen achmardî/ wurket und die phellel rîch./ ander wât ist der vil ungelîch./ ___den schilt nam er | |
| hât dîn minne erworben./ hab dir ouch ze soldiment/ dise rîchen prîsent/ in den vier soumschrîn./ du solt ouch mîn ritter | |
| ez mac mir vil geschaden niht./ ich bin schœner unde rîcher,/ unde kan och minneclîcher/ minne enphâhn und minne gebn./ wiltu | |
| im ein kumber bî:/ //des twanc in werdiu minne/ einer rîchen küneginne./ diu kom och sît nâch im in nôt,/ si | |
| kleinen kerzen manec schoup/ geleit ûf ölboume loup;/ manec kulter rîche/ gestrecket vlîzeclîche,/ derfür manec teppech breit./ diu küngîn an die | |
| worte!/ daz mære wart dô jæmerlîch./ von wazzer wurden d’ougen rîch/ dem werden Spânôle./ "ôwî küngîn Fôle,/ durch dîne minne gap | |
| swer der wil./ Ich muoz nu lebelîche/ gebâren: ich bin rîche./ wan solt ich volkes hêrre sîn?/ den tæte wê der | |
| vant./ dâ wart daz varnde volc vil geil:/ die enphiengen rîcher gâbe teil./ ___lât si rîten, swer dâ geste sîn:/ den | |
| übr driu lant./ ieglîchez im der krône jach:/ dâ giengen rîche fürsten nâch./ er was von Anschouwe erborn,/ und hât vor | |
| sint al ein:/ die mitenz al gelîche./ frou Herzeloyd diu rîche/ ir drîer lande wart ein gast:/ si truoc der freuden | |
| der helt was gein prîse snel./ sus fuor der fürste rîche,/ gezimiert wünneclîche./ ___Aller manne schœne ein bluomen kranz,/ den vrâgte | |
| Lalander,/ des wîp dort unde vander/ ligende wünneclîche,/ die herzoginne rîche,/ //glîch eime rîters trûte./ si hiez Jeschûte./ ___Diu frouwe was | |
| eines wilden trachen."/ al weinde sunder lachen/ diu frouwe jâmers rîche/ schiet dannen trûreclîche./ sine müete niht, swaz ir geschach,/ wan | |
| jugent/ unt dîn antlütze minneclîch./ deiswâr du wirst noch sælden rîch./ disen ritter meit dez gabylôt:/ er lac ze tjostieren tôt./ | |
| gewant/ enphangen von des künges hant!/ sô wær ich freuden rîche:/ wan ez stêt sô rîterlîche."/ ___Der knappe unbetwungen/ wart harte | |
| "ob werdekeit mich niht verbirt./ Du bist wol sô gehiure,/ rîch an koste stiure/ wirt dir mîn gâbe undertân./ dêswâr ich | |
| der was doch tôt sô minneclîch:/ lebende was er sælden rîch./ wær ritterschaft sîn endes wer,/ zer tjost durch schilt mit | |
| truoc,/ an dem des wunsches lît genuoc./ sîn zimierde ist rîche:/ dez harnasch stuont rîterlîche/ ê ez kœm von dem gehiuren./ | |
| gar zeime spil:/ //dô bat in vlîzeclîche/ Gurnemanz der triwen rîche,/ daz er vaste æze/ unt der müede sîn vergæze./ ___Man | |
| kuofen sân./ //___ine weiz wer si des bæte:/ juncfrowen in rîcher wæte/ und an lîbes varwe minneclîch,/ die kômen zühte site | |
| aldâ diu venster stênt./ ___Ir sult bescheidenlîche/ sîn arm unde rîche./ wan swâ der hêrre gar vertuot,/ daz ist niht hêrlîcher | |
| kunt./ Lîâzen lîp was minneclîch,/ dar zuo der wâren kiusche rîch./ ___der tisch was nider unde lanc./ der wirt mit niemen | |
| si wenden solde,/ sine gebârten heinlîche./ diu magt mit zühten rîche/ leist ir vater willen gar./ si unt der gast wârn | |
| denkens niht erlâzen/ nâch der schœnen Lîâzen,/ der meide sælden rîche,/ diu im geselleclîche/ sunder minn bôt êre./ swar sîn ors | |
| sach diu magt/ den helt halden unverzagt./ ___Diu schœne zühte rîche/ sprach "sît ir vîentlîche/ her komen, hêrre, deist ân nôt./ | |
| dâ gap diu diet von freuden zol./ die helde triwen rîche/ lebten kumberlîche./ ir wâriu manheit daz gebôt./ nu solde erbarmen | |
| unde im vrâgen widerriet,/ ez enwære bescheidenlîche,/ bî der küneginne rîche/ saz sîn munt gar âne wort,/ nâhe aldâ, niht verre | |
| gar./ dô gienc der junge wol gevar/ an ein bette rîche/ gehêrt küneclîche,/ niht nâch armüete kür:/ ein teppich was geleit | |
| blôz:/ der zadel hüener abe in schôz./ diu frouwe jâmers rîche/ vrâgt in zühteclîche,/ ober hœren wolt ir klage./ si sprach | |
| mich armen weisen/ in vorhteclîchen vreisen./ mâge, fürsten unde man,/ rîch und arme, undertân/ was mir grôz ellenthaftez her:/ die sint | |
| Guverjorz./ von sîme neven Grîgorz,/ dem künec von Ipotente,/ mit rîcher prîsente/ was ez komen Clâmidê/ norden über den Ukersê./ ez | |
| Artûses rinc/ sunder was erkenneclîch./ vor ûz mit maneger schoie rîch/ diu messnîe vor im az,/ manc werder man gein valsche | |
| daz ie kein Bertûn/ dich betwungen sach ze hûs!/ noch rîcher denne Artûs/ wær du helfe und urborn,/ und hetes dîne | |
| henden umbe dræn."/ ___dô sprâchens alle gelîche,/ beide arm und rîche,/ daz Keie hete missetân./ hie sule wir diz mære lân,/ | |
| âne bart/ gesâhen alsus minneclîch,/ si jâhn, er wære sælden rîch./ //___Ein wazzer iesch der junge man,/ er twuoc den râm | |
| daz wære iu alze gastlîch."/ sus sprach der wirt jâmers rîch./ //___Der wirt het durch siechheit/ grôziu fiur und an im | |
| troum/ mit swertslegen umbe den soum,/ dervor mit maneger tjoste rîch./ von rabbîne hurteclîch/ er leit in slâfe etslîche nôt./ möhter | |
| wan ein burc diu stêt al_ein./ diu ist erden wunsches rîche./ swer die suochet flîzeclîche,/ leider der envint ir niht./ vil | |
| sah ich dich dô vil minneclîch,/ swie du wærest jâmers rîch./ du hâst verlorn varw unde kraft./ dîner herten geselleschaft/ verdrüzze | |
| den wunsch ûf der erden/ hâstu volleclîche:/ niemen ist sô rîche,/ der gein dir koste mege hân,/ hâstu vrâge ir reht | |
| was ein pfellel, des man jach/ daz der tiwer wære./ rîch und doch niht swære/ sîne hosen, halsperc, hersnier:/ und in | |
| ir schulde/ ist gein mir ze grœzlîch./ si was werdekeite rîch:/ die hât si gar verkrenket/ und mich in nôt gesenket./ | |
| in zwein landen krône/ treit gewaldeclîche/ mîn bruoder, der ist rîche:/ der nim dir swederz du wellest/ daz du mich tôt | |
| hant,/ und gap ir an sîn kursît:/ die was von rîchem pfelle, wît,/ mit heldes hant zerhouwen./ ich hân doch selten | |
Ergebnis-Seite: << 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 >> |