Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîche Adj. (1359 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

NibB 164,3 solden, $s des wâren si vil vrô./ dô bôt in rîche gâbe $s Gunther der künec guot,/ und scuof in sîn
NibB 166,1 zerinne mîner vriwende, $s in wirt arbeit erkant.«/ Den boten rîche gâbe $s man dô für truoc,/ der het in ze
NibB 184,4 $s die scefte mit ir kraft./ des wart der künec rîche $s mit grôzen sorgen behaft./ Diu ross nâch stiche truogen
NibB 185,1 grôzen sorgen behaft./ Diu ross nâch stiche truogen $s diu rîchen küneges kint/ beide für ein ander, $s sam si wæte
NibB 190,3 drîzec sînen mannen. $s dô werte des heldes hant/ sînen rîchen gîsel $s mit ungefüegen slegen./ sît tet scaden mêre $s
NibB 224,1 frouwen $s michel vrâgen vernomen,/ Wie gelungen wære $s des rîchen küneges man./ man hiez der boten einen $s für Kriemhilde
NibB 236,4 den tet vil willeclîche $s diu Sîvrides hant./ er bringet rîche gîsel $s in daz Guntheres lant./ Die twanc mit sînen
NibB 242,2 wol geseit./ du solt haben dar umbe $s ze miete rîchiu kleit/ und zehen marc von golde, $s die heiz$’ ich
NibB 242,4 heiz$’ ich dir tragen.«/ des mac man sölhiu mære $s rîchen frouwen gerne sagen./ Man gab im sîne miete, $s daz
NibB 245,2 die sîne, $s die vremden tet er sam,/ wan dem rîchen künege $s anders niht gezam,/ wan danken güetlîche $s den,
NibB 255,1 harte ringe gelegen./ Die erzenîe kunden, $s den bôt man rîchen solt,/ silber âne wâge, $s dar zuo daz liehte golt,/
NibB 259,1 $s sone wærez nimmer getân./ Dar zuo was er ze rîche, $s daz er iht næme solt./ er het daz wol
NibB 263,2 gebende, $s daz si dâ solden tragen./ Uote diu vil rîche $s diu mære hôrte sagen/ von den stolzen recken, $s
NibB 263,4 dâ solden komen./ dô wart ûz der valde $s vil rîcher kleider genomen./ Durch ir kinde liebe $s hiez si bereiten
NibB 277,3 wære guot,/ daz er dâ für niht næme $s eins rîchen küneges lant./ si sâhen die vil gerne, $s die si
NibB 278,1 $s die si nie heten bekant./ Dô hiez der künec rîche $s mit sîner swester gân,/ die ir dienen solden, $s
NibB 279,1 daz hovegesinde $s von der Burgonden lant./ Uoten die vil rîchen $s die sach man mit ir komen./ diu hete scœne
NibB 279,3 $s geselleclîch genomen/ wol hundert oder mêre: $s die truogen rîchiu kleit./ ouch gie dâ nâch ir tohter $s vil manec
NibB 284,1 dâ wol gehœhet $s den zieren helden der muot./ Die rîchen kamerære $s sah man vor ir gân./ die hôhgemuoten degene
NibB 336,4 sich bereiten zuo der verte $s die recken küen$’ unde rîch./ Alsô der starke Sîvrit $s die tarnkappen truoc,/ sô hêt
NibB 344,3 man z$’allen zîten $s in Prünhilde lant./ des sulen wir rîchiu kleider $s vor der frouwen tragen,/ daz wirs iht haben
NibB 352,2 $s dâ si ê dâ saz,/ ûf matraze diu vil rîchen, $s ich wil wol wizzen daz,/ geworht von guoten bilden,
NibB 354,1 Kriemhilt $s des starken Sîvrides wîp./ Dô sprach der künec rîche: $s »vil liebiu swester mîn,/ âne dîne helfe $s kund
NibB 375,1 küene $s in froun Kriemhilde hant./ Dô sprach der degen rîche: $s »ob mir mîn leben bestât,/ sô sult ir aller
NibB 380,1 sich von lande $s die snellen riter lobesam./ Si fuorten rîche spîse, $s dar zuo vil guoten wîn,/ den besten, den
NibB 402,3 mære, $s wie die degene/ von rabenswarzer varwe $s truogen rîchiu kleit./ ir schilde wâren schœne, $s michel, guot unde breit./
NibB 412,2 ob er gewalt des hête, $s wol wær$’ er künic rîch/ ob wîten fürsten landen, $s und maht$’ er diu gehân./ man
NibB 413,2 ist sô gremelîch,/ (unt doch mit schœnem lîbe, $s küneginne rîch)/ von swinden sînen blicken, $s der er sô vil getuot./
NibB 414,2 ist sô lobelîch./ magtlîcher zühte $s sihe ich den degen rîch/ mit guotem gelæze $s sô minneclîche stân./ wir möhtenz alle
NibB 437,3 tragen diu maget,/ von stahel unt ouch von golde; $s rîch er was genuoc,/ den ir kamerære $s selbe vierde kûme
NibB 439,3 Azagouc der sîden $s einen wâfenroc si truoc,/ edel unde rîche; $s ab des varwe schein/ von der küneginne $s vil
NibB 467,3 buten sich ze füezen $s ûz Burgonden lant/ Gunther dem rîchen, $s vil manic küener man./ si wânden, daz er hête
NibB 468,1 kraft getân./ Er gruoztes$’ minneclîche, $s jâ was er tugende rîch./ dô nam in bî der hende $s diu maget lobelîch./
NibB 476,4 Îsensteine $s komen unerwant,/ unt hiez in geben allen $s rîch unt hêrlîch gewant./ Sie riten tägelîche $s spâte unde vruo/
NibB 506,2 ritter, $s daz wil ich iu sagen:/ ir sult vil rîchiu kleider $s dâ ze hove tragen,/ want uns dâ sehen
NibB 508,4 vliezen $s sô verre ûf dem sê?/ si füerent segele rîche, $s die sint noch wîzer danne der snê.«/ Dô sprach
NibB 515,2 sich Hagenen bruoder $s der slüzzel underwant,/ sô manige gâbe rîche $s bôt des helden hant:/ swer einer marke gerte, $s
NibB 516,2 bî hundert pfunden $s gap er âne zal./ genuoge in rîcher wæte $s giengen vor dem sal,/ die nie dâ vor
NibB 518,1 $s dem wold ich immer wesen holt./ Er gît sô rîche gâbe, $s jâ wænet des der degen,/ ich habe gesant
NibB 528,4 zuo der bürge $s z$’einer hôhgezît,/ dâ si vil vreuden rîche $s kômen mit ir helden sît./ 9. ÂVENTIURE/ Dô si
NibB 552,2 lobelîch./ wâ ist mîn bruoder Gunther, $s der edel künic rîch?/ von Prünhilde krefte $s den wæn$’ wir hân verlorn./ owê
NibB 556,4 iu solde geben mîn golt./ dar zuo sît ir ze rîche: $s ich wil iu immer wesen holt.«/ »Ob ich nu
NibB 560,1 leistet, $s er well$’ iu immer wæge sîn./ Die sînen rîche geste, $s des hôrt$’ ich in gern,/ daz ir die
NibB 566,4 in dâ wolden komen./ dâ wart ûzer valde $s vil rîcher wæte genomen./ Dô sagete man diu mære, $s daz man
NibB 574,1 künic gerte, $s daz wart mit vlîze getân./ Si truogen rîche pfellel, $s die besten, die man vant,/ vor den vremden
NibB 576,1 $s ze ende niemen gesagen./ Vil manigen gürtel spæhen, $s rîch unde lanc,/ über liehtiu kleider $s vil manic hant dô
NibB 581,2 ouch disiu mære $s von der künegîn,/ Uoten der vil rîchen, $s wie si diu magedîn/ gefrumte von der bürge, $s
NibB 584,1 der vrouwen $s bî ein ander gesehen./ Vil manigen bûhurt rîchen $s sach man dan getriben/ von helden lobelîchen $s (niht
NibB 585,4 hôrt$’ dâ hurteclîchen $s von schilden manigen stôz./ hey waz rîcher buckelen $s vor gedrange lûte erdôz!/ Die vil minneclîchen $s
NibB 591,3 munt./ noch stuonden bî ein ander $s die küniges tohter rîch,/ daz liebte an ze sehene $s vil manigem recken lobelîch./

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