Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîche Adj. (1359 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

KLD:UvL 42: 1, 2 mîn, got gebe dir guoten morgen,/ guoten tac, vil fröide rîche naht./ got behüete dich vor al den sorgen,/ dâ von
KLD:UvL 43: 3, 4 man dar inne fröide funde,/ der ê nie wart fröiden rîch./ sîst der minne gernden meien zît:/ in ir lachen fröiden
KLD:UvL 43: 4, 6 ougen güetlîch lachent an,/ der muoz immer sîn ein fröiden rîcher man./ //Mit ir spilnden ougen lachen schône/ kan diu reine
KLD:UvL 44: 5, 6 sanfte tuot./ ich bin alles des gewert/ mit der tugende rîchen, des mîn lîp ze fröiden gert./ //Ich hân von ir
KLD:UvL 47: 5, 7 sî ist schœne, sî ist guot,/ kiusche, blîde, stæte,/ zühte rîch, wîplîch gemuot./ //Rœter denne ein rôse/ ist ir munt süez
KLD:UvL 50: 2, 4 gemuot./ got den grôzen kumber wende,/ sô daz noch die rîchen werden guot./ die siht man ungüetlîch leben:/ trûren hât in
KLD:UvL 50: 3, 2 übel geben./ //Mich nimt wunder daz die jungen/ und die rîchen trûrent bî ir zît./ waz hât sî dar zuo betwungen,/
KLD:UvL 56: 4, 3 wort küssen in den munt,/ sô sæh man mich fröiden rîchen/ hiute und immer zaller stunt./ ich wolt ez sô küssen
Konr 10,85 cʒeige du die ſtat, da iʒ verporgen iſt. Der iuden riͤche, das cʒerget vnd geſtet der riͤch vnd der ere, die
Konr 10,87 Criſt ane bettent. Der iſt der ware gotes ſvͤn, des riͤche geſtet iemer ane ende.’ Do ſprach ich ʒe minem vater:
Konr 14,8 Sin vater hieʒ Hylas vnd was ein edeler herre vnd riche; der note den ſvn, das er div apgot ane pete.
Konr 18,7 was in allen richen niht. Salomon der gewaltige vnd der riche kvnig, der beʒeichent vnſern herren Jeſum_Chriſtum mit dem namen vnd
Konr 22,91 mohte haben, wan daʒ ſi nach der werlt edel vnd reich was, das enwas ir alleʒ ʒe niht wider iren gemahelen,
Konr 24,6 [heiligen] paradiſe warn in allen den eren, vnde in der riche got durch ſin ſelbes milte daz verlihen het, leider, der
KvHeimHinv 30 gedinge bî/ daz got des armen willen hât/ für eines rîchen argen rât./ Vil manic man hât chünste hort/ und hilt
KvHeimHinv 982 tuot mir wol.’/ Nû wizzet wol daz ein man/ der rîch ist und bedenchen chan/ gotes êre und dâ mite/ der
KvHeimUrst 1201 wîten;/ und wart ouch an den zîten/ diu christenheit sô rîche,/ daz ir boten offenlîche/ predigeten an den strâzen./ und swâ
KvHeimUrst 1307 swes si ze rehte gerten./ die herren in des gewerten./ Rîcher got der guote,/ wie rehte wol ze muote/ disen altherren
KvWHerzm 139 und dô des an im innen wart/ diu süeze tugende rîche,/ do besande in tougenlîche/ daz vil keiserlîche wîp./ ‘friunt, herre’,
KvWHvK 176 tet von Kempten Heinrich’/ riefens algelîche./ ‘jâ’, sprach der keiser rîche,/ ‘hât im der sînen lîp benomen,/ sô ist er uns
KvWHvK 277 gesetzet was,/ viel nider in den palas/ und al sîn rîchiu zierheit./ er hæte in under sich geleit/ geswinde bî den
KvWHvK 351 dô gieng er aber sitzen nider/ ûf sînen stuol von rîcher art;/ daz hâr begunde er und den bart/ streichen unde
KvWHvK 385 wider/ und lie sich dâ ze lande nider/ ûf ein rîchez lêhengelt./ acker, wisen unde velt/ het er ze Kempten, als
KvWHvK 633 ougen her./ ich bin des offenlichen wer/ daz er emphâhet rîchen solt./ mîn herze ist im in triuwen holt/ und muoz
KvWKlage 7, 4 ir crône und ouch ir liehtiu wât/ die wâren alsô rîche:/ die wîle und disiu werlt gestât,/ in allem künecrîche/ daz
KvWKlage 8, 2 disen zwein gelîche./ Ouch sâzen bî ir frouwen vil/ die rîche crône truogen;/ an den lac hôher wünne spil,/ des ich
KvWKlage 16, 7 daz manec süezer list/ in armekeit nu valle,/ und machet rîche in kurzer frist/ die künstelôsen alle./ Swer kunst in sînem
KvWKlage 32, 5 dô ûf der selben stat/ der edeln Künste swære/ den rîchen herren künden bat./ diu sint alsô gewære/ daz im diu
KvWLd 1, 91 pantier ist dir gelîch,/ daz mit sînem smacke,/ manger süezekeite rîch,/ füeget daz der tracke/ sunder widerstrît/ tôt von im gelît:/
KvWLd 1,122 frôn;/ daz si wart darîn gebort,/ daz gæb uns sô rîchen lôn,/ daz uns züge an heiles port/ dînes grimmen endes
KvWLd 1,238 betwungen./ hilf uns allen $s wallen $s dar/ dâ mit rîcher engel dœnen/ werde ein êwec prîs der schœnen/ sunder zil
KvWLd 4, 18 fröuden hât/ der liebe nâhe lît!/ /Meie trûren crenket;/ ûf rîchen lôn/ dienet im berg unde tal./ ûz der blüete clenket/
KvWLd 6, 15 der liehte meie lât/ wünneclîche $s dâ betouwen/ unde in rîche $s varwe gît dur schouwen,/ diu doch schiere ein ende
KvWLd 18, 28 karge tuot, der in hor unde in erden/ birget sîne rîchen habe,/ ê daz er gebüezet drabe/ lâze eim armen sînen
KvWLd 19, 7 schœne $s niht geprîsen mac./ ich muoz strâfen die verschamten rîchen tugentlôsen,/ die sich in der schande clôsen $s hânt getân:/
KvWLd 19, 31 valtet $s sich in stückelîn./ /Hûsêr ist ein gnâde $s rîch, diu fremden gast/ ûz vil sorgen wîset/ und die wirte
KvWLd 23, 43 nu manec herre karc./ /Schanden gran/ unde ir zan/ missezierent rîchen man,/ dem ich wirde erban/ unde im lobes niht gan,/
KvWLd 25, 23 herzen ger/ für mange tugende ich crœne;/ si bringent beide rîche lœne./ swem si rehte kunt/ worden sint unz ûf den
KvWLd 25, 61 vol,/ sô man sîn laster im ûf hebt./ /Der karge rîche vert von hûs/ in purpur unde in bisse;/ des wænet
KvWLd 26, 19 mêre/ sêre! $s niuwe $s riuwe $s swache!/ lîch $s rîch $s lêhen $s mir,/ wîp! $s lîp $s vlêhen $s
KvWLd 31, 51 niht als die bœsen alle./ der kargen manecvaltekeit <diu> stœret rîcher sælden hort./ wil ieman ze herzen tugent zücken,/ die muoz
KvWLd 32, 60 wart dur sînes geistes zunder:/ frouwe, durch diz wunder/ nie rîches lobes dir gebrast./ /Ûz rôsen brennet man ein wazzer, sô
KvWLd 32,210 tiure widerwæge:/ daz er sîn wol phlæge,/ daz bræhte im rîcher êren zol./ /Mir ist ein lôser hoveschalc als ein kobolt
KvWLd 32,226 zergienge unstæte,/ diu valschen herzen ist bekant./ /Wie sol ich rîchen edeln schalc mit valschem muote erwaschen?/ von kupfer scheidet man
KvWLd 32,234 sinne mac!/ swaz ich singe ald ich gesage der valschen rîchen edeln schar,/ des nimt si ze cleine war;/ ir muot
KvWSchwanr 157 cleine für,/ wand ir nâch sînes herzen kür/ der fürste rîch von Sahsen/ liez grôzen schaden wahsen./ /Er quam geriten in
KvWSchwanr 218 versan;/ grâven unde dienestman,/ herzogen unde frîen gnuoc/ und manec rîcher fürste cluoc,/ die wâren ûf dem palas./ dô Karle ûf
KvWSchwanr 228 Sahsen dô geclaget/ von in beiden sêre wart:/ die frouwen rîch von hôher art/ dem künge ir schaden seiten,/ ir ungemach
KvWSchwanr 440 clegelîchiu wort/ leit aber umbe ir schaden für/ dem künge rîch von hôher kür,/ si bat gerihtes unde sprach:/ ‘lânt iuch
KvWSchwanr 566 zwei creftelôsiu wîp,/ dâvon wir mügen niht urlogen/ mit eime rîchen herzogen,/ der guot hât unde sterke./ die nôt der künec

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