Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîche Adj. (1359 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| die furste1n dar zv./ Er sprach: "vernemet gliche,/ Arme vnd riche,/ Vnd sehet, mit welcher wise/ Wir gelone1n parise,/ Daz er | |
| bi ein bethus/ Ein got, der hiez phebus,/ Schone vnd riche./ Da riete1n sie alle gliche,/ Daz man in da leite./ | |
| gra,/ Daz was allez sam da./ Daz geworchte was so riche:/ Vf dem esteriche/ Was ein luter stein geleit,/ Zv mazze | |
| er wolde;/ Vo1n silber vn2de vo1n golde/ Muste er immer riche sin./ Kvne helde, lazzet schin/ Werde, ob er vch ruwe./ | |
| gein thesidas,/ Da theseus herre was./ Daz was ein harte riche lant./ Agome1nno1n dar inne fant,/ Vnd mit im die sine,/ | |
| was er genant,/ Aresse hiz sin lant./ Der was vo1n richer gebort./ Der reit vor vnd vort/ Mit sime swerte albare./ | |
| Wir sin alle verlorn,/ Wilt tu vns geswiche1n?/ Arme1n v3nde riche1n,/ Vns geschiet dehein ere./ Versinne dich v3nde kere/ Zv den | |
| "Achilles ist vnstete",/ Sprach er zornliche./ "So mir got der riche,/ Sin gelubede ist ein wint./ Wir hette1n selbe1n vnser kint/ | |
| han./ Er ist hubisch v3nde wol|gan,/ Vor andern rittern vz|erkorn,/ Ryche vn2de wol|geborn,/ Ein harte kvne, starc man."/ Eine1n bote1n sie | |
| da grozzer ruwe./ Der herre was getruwe,/ Kvne zv schilde,/ Riche vn2de milde/ Vn2de vo1n edelre gebort./ Sine tat vn2de sine | |
| marc./ Da wart paris in geleit/ Mit harte grozzer zierheit./ Riche was sin gewant./ Ein fingerlin an siner hant/ Von edelme | |
| bezalent zv rosse grozze1n pris./ Ir lant ist alle wis/ Riche vn2de wol gelegen./ Nv horet, wie sie ma1nne phlege1n:/ Als | |
| So blibet mir eine ir habe:/ Da mache ich dich riche abe."/ Der prister was mietegerne./ Er wolte der habe niht | |
| furste1n lage1n/ Tot da iemerlichen/ Vn2de die arme1n mit de1n richen./ Ez mochte got erbarmen./ Den wibe1n an den arme1n,/ Da | |
| Ich weiz wol, daz ich eine riet,/ Des wir alle riche sin./ Dar vmbe ist diz bilde min."/ Ayax sprach: "ich | |
| burc niemer gwu1nne./ Des vorht=er ime kleine./ Da was ein riche geine:/ Ierboin hiez daz lant;/ Mendeus was der kvnic gena1nt,/ | |
| gliche,/ da teilit unsere ieglícheme $s sine gebe got der riche;/ also er die mázz%\e $s an unser(e)n gwirhten weiz,/ da | |
| ist er milte,/ den guten gehente,/ den ubelen gedultic,/ den richen ainvaltec./ swi so du werld tut,/ dar nach cherent si | |
| des wil ich dich gewern./ Du wirſt ſo ſelic und rich/ Daz dir nymant mac weſen glich,/ Von ubervluzegen ſalden,/ Di | |
| #s+Uf der erden iſt nicht glich.#s-/ Sine #s+gewalt#s- iſt alſo rich/ Daz uf erden und in der ſe/ #s+Der#s- tuvel #s+nicht | |
| ir horen zellen/ von einem heren spelle/ umbe einen chunich richen,/ umbe manich schone zeichen,/ da michil sin an stat./ gesach | |
| si im holt./ //Diu ist nie so here noch so riche,/ si treit an barer liche/ die bouge joch daz vingerlin./ | |
| tach,/ den uns sande der wol mach/ ubir arme unde riche/ vil harte chreftichlichen,/ da al gescefte zuo dinget,/ daz disiu | |
| ist gemeine,/ der beschinet niemen eine./ dehein herre ist so riche,/ er beschine den armen also minnechlichen,/ also tuot der rehte | |
| si harte/ zuo der himelischen porte,/ die enphahit da der riche/ alle geliche./ versoumet er daz eine tor,/ so ist er | |
| gesteine/ daz louhtet dar inne,/ da mit zimberot got der riche/ al sin himilriche./ //Der estrich ist guldin –/ wie moht | |
| alle geliche/ gahen in daz selbe himilriche./ dar mohte der riche/ chomen im selben sælichlichen,/ wolde er die gewinne/ teilen durch | |
| uns diu gotes wort sol leren./ da mite mugen die richen alle/ chomen in die ewigen zelle./ //Wande hie teilte ein | |
| enfurhte ir da vil sere;/ der herre ist nie so riche,/ er nefurhte im vraislichen./ da stat der ewarte,/ er furhtet | |
| chomen,/ e si got selbe da muose nemen./ //Der vil riche herre/ uf dem gebirge verre,/ der sine chnehte verswief/ in | |
| gebruote:/ daz tuont die sine guote./ //Also tet got der riche/ uns allen geliche,/ do er des zuo uns gedahte,/ daz | |
| mere./ //So chert er abe sinen muot,/ also noch der riche man tuot./ der herre des armen hat rat,/ er neruochit | |
| ez umbe in stat,/ unde ouch der arme ubirgat/ des richen herren rat./ e sich do got verdahte/ unde uns von | |
| guote,/ mit sinem vil heren bluote/ lost uns got der riche/ alle geliche./ von diu sol der arme/ den richen noch | |
| der riche/ alle geliche./ von diu sol der arme/ den richen noch erbarmen./ //Ich sage iu, wie erz an vie;/ do | |
| Zu allen seinen orten/ Mit kostleichen porten./ Von gold zway reiche tassel/ Wol gerundet sinewel,/ Gesatzt mit reichen stainen̄/ Grossen und | |
| wol an zam,/ Da singt er maisterleiche:/ Die done wurden reiche./ Die schone magt in das twang/ Das er zu der | |
| Artûs/ ze Karidôl in sîn hûs/ zeinen pfingesten geleit/ nâch rîcher gewonheit/ ein alsô schœne hôchzît/ daz er vordes noch sît/ | |
| ir gelinge was ab mislîch./ diu tjost wart guot unde rîch,/ und der herre Keiî,/ swie bœse ir wænet daz er | |
| reht genüeget./ er hât von iu ein schœne wîp/ ein rîchez lant und den lîp/ und swes ein man zer werlte | |
| ir nû dâ verderben bî,/ sô wæn ich daz noch rîcher sî/ âne huobe ein werder man./ her Îwein, dâ gedenket | |
| unde ist unbillîch:/ si ist iu ze edel und ze rîch/ daz ir sî kebsen soldet,/ ob ir erkennen woldet/ waz | |
| er ie hövesch unde wîs,/ wart er ie edel unde rîch,/ dem ist er nû vil ungelîch./ er lief nû nacket | |
| hant,/ daz vil harte sanfte truoc/ (ouch was der zoum rîche gnuoc,/ daz gereite guot von golde),/ daz er rîten solde,/ | |
| slâfen!/ wand mir hât mîn troum gegeben/ ein vil harte rîchez leben./ ouwî waz ich êren pflac/ die wîl ich slâfende | |
| tugent:/ ich hete geburt unde jugent,/ ich was schœne unde rîch/ und disem lîbe vil unglîch,/ ich was hövesch unde wîs/ | |
| swerte:/ mir ervaht mîn eines hant/ ein vrouwen und ein rîchez lant;/ wan daz ich ir doch pflac,/ sô mir nû | |
| sô bin ich erwachet./ mich hete mîn troum gemachet/ zeinem rîchen herren./ nu waz möhte mir gewerren,/ wær ich in disen | |
| ist wol gunêret./ //Troum, wie wunderlich dû bist!/ dû machest rîche in kurzer vrist/ einen alsô swachen man/ der nie nâch | |
| ist mînem lîbe unglîch:/ mîn lîp ist arm, daz herze rîch./ ist mir getroumet mîn leben?/ ode wer hât mich her | |
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