Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîche Adj. (1359 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

NibB 1551,1 verte, $s daz wizzest, wærlîchen nôt.«/ Der verge was sô rîche, $s daz im niht dienen zam,/ dâ von er lôn
NibB 1557,1 habt, $s ir müezet dishalben sîn.«/ »Nein, durch got den rîchen«, $s sprach dô Hagene./ »ich bin ein vremder recke $s
NibB 1572,4 meister: $s des fuort$’ er ûf den sant/ vil manegen rîchen recken $s in daz unkunde lant./ Zem êrsten brâht$’ er
NibB 1654,3 ir houbte $s von golde liehtiu bant/ (daz wâren schapel rîche), $s daz in ir schœne hâr/ zefuorten niht die winde:
NibB 1663,2 Daz edel gesteine $s lûhte verre dan/ ûz ir vil rîchen wæte; $s si wâren wol getân./ dô kômen ouch die
NibB 1674,2 küen$’ unt gemeit./ Dô sprach offenlîchen $s der edel spileman:/ »rîcher marcgrâve, $s got hât an iu getân/ vil genædeclîchen, $s
NibB 1686,1 doch genôz./ Dô sprach der marcgrâve: $s »ir edelen künege rîch,/ als ir nu wider rîtet $s (daz ist gewonlîch)/ heim
NibB 1695,2 lobelîch,/ daz wol truoc mit êren $s der edel künic rîch,/ swie selten er gâbe enpfienge, $s ein wâfenlîch gewant./ dar
NibB 1703,3 begonde Dancwart $s hin ze hove gân./ dem gap vil rîchiu kleider $s des marcgrâven kint./ diu truoc er zen Hiunen
NibB 1729,1 vrouwen Kriemhilde muot.«/ Dô giengen sundersprâchen $s die drîe künige rîch,/ Gunther und Gêrnôt $s und ouch her Dietrîch./ »nu sage
NibB 1730,4 unde klagen/ mit jâmerlîchen sinnen $s daz Etzelen wîp/ dem rîchen got von himele $s des starken Sîfrides lîp.«/ »Ez ist
NibB 1740,3 iu gâbe solden $s bringen degene,/ ich wære wol sô rîche, $s het ich mich baz verdâht,/ daz ich iu mîne
NibB 1748,2 Dietrîch:/ »ich binz, der hât gewarnet, $s die edeln künege rîch/ und Hagen den küenen, $s den Burgonden man./ nu zuo,
NibB 1752,1 began./ »Diu mære weste ich gerne«, $s sprach der künec rîch,/ »wer jener recke wære, $s den dort her Dietrîch/ sô
NibB 1791,1 schœnen Prünhilden schalt!/ Ez ist et âne lougen, $s küneginne rîch,/ ich hân es alles schulde, $s des schaden schedelîch./ nu
NibB 1804,2 Berne $s der nam an die hant/ Gunthern den vil rîchen $s von Burgonden lant,/ Irnfrit nam Gêrnôten, $s den vil
NibB 1808,2 vogt von Rîne $s in den palas gie,/ Etzel der rîche $s daz langer niht enlie,/ er spranc von sînem sedele,
NibB 1816,2 sunewenden âbent $s die herren wâren komen/ in Etzeln hof des rîchen. $s vil selten ist vernomen/ von alsô hôhem gruoze, $s
NibB 1824,3 funden si berihtet $s den recken über al/ mit vil rîchen betten, $s lanc unde breit./ in riet diu vrouwe Kriemhilt
NibB 1854,3 für sîden hemde $s die halsperge tragen,/ unt für die rîchen mentel $s die guoten schilde wît,/ ob iemen mit iu
NibB 1855,3 willeclîchen $s zuo der kirchen gân,/ unde klaget got dem rîchen $s sorge und iuwer nôt,/ und wizzet sicherlîchen, $s daz
NibB 1860,2 wirt des landes $s und ouch sîn schœne wîp./ mit rîchem gewande $s gezieret was ir lîp,/ und der vil snellen
NibB 1861,1 hôhe stouben $s von den Kriemhilde scharn./ Dô der künec rîche $s sus gewâfent sach/ die künege und ir gesinde, $s
NibB 1869,2 ir vrouwen $s in diu venster gesaz/ zuo Etzel dem rîchen; $s vil liep was im daz./ si wolden schouwen rîten
NibB 1889,3 sît maniger vrouwen $s vil grœzlîche leit./ er stach dem rîchen Hiunen $s daz sper durch sînen lîp./ daz sach man
NibB 1892,1 daz si wolden, $s in vil hohvertlîchen siten./ Dô der rîche Hiune $s ze tôde wart erslagen,/ man hôrte sîne mâge
NibB 1901,2 dar zuo her Dietrîch:/ »die bete lâ belîben, $s küneginne rîch./ mir habent dîne mâge $s der leide niht getân,/ daz
NibB 1914,1 kint ersterben $s durch sînen mortlîchen haz./ Dô der künec rîche $s sînen sun ersach,/ zuo sînen konemâgen $s er güetlîche
NibB 1915,2 er nâch dem künne, $s er wirt ein küene man,/ rîch und vil edele, $s starc unde wol getân./ leb ich
NibB 1958,2 »Sol ich sîn kamerære«, $s sprach der küene man,/ »alsô rîchen künegen $s ich wol gedienen kan./ sô pflige ich der
NibB 1983,1 $s waz half in, daz er künec was?/ Kriemhilt diu rîche $s rief Dietrîchen an:/ »nu hilf mir, ritter edele, $s
NibB 2022,2 sô küene, $s er wold$’ erwinden niht,/ daz von sô rîchem fürsten $s selten nû geschiht./ man muose in bî dem
NibB 2058,4 sîn ellen wære guot./ des het der marcgrâve $s einen rîche hôhen muot./ Aber sprach dô Îrinc: $s »mîne vriunt, wizzet
NibB 2134,3 hôrte man dô klagen./ die biderben sturben alle $s dem rîchen künege hêr./ des heten holde mâge $s nâch in grœzlîchiu
NibB 2152,1 marcgrâve: $s »ich hân iu selten iht verseit.«/ Etzel der rîche $s vlêgen ouch began./ dô buten si sich ze füezen
NibB 2184,2 iu got, her Rüedegêr«, $s sprach aber Gêrnôt,/ »der vil rîchen gâbe. $s mich riuwet iuwer tôt,/ sol an iu verderben
NibB 2185,4 lûter unde stæte, $s hêrlîch und guot./ ich wæne sô rîche gâbe $s ein recke nimmer mêr getuot./ Unde welt ir
NibB 2206,4 degen gelîch./ manegen slac vil swinden $s sluoc der marcgrâve rîch./ Die zwêne stuonden hôher, $s Volkêr und Hagene,/ wand$’ ez
NibB 2221,1 schœnen Gotelinde man./ Jane wart nie wirs gelônet $s sô rîcher gâbe mêr./ dô vielen beide erslagene, $s Gêrnôt und Rüedegêr,/
NibB 2234,2 der wart alsô grôz,/ als eines lewen stimme $s der rîche künec erdôz/ mit herzen leidem wuofe; $s alsam tet ouch
NibB 2313,2 an mir und mînen friunden $s der schade ist alze rîch./ wir wolden Rüedegêren $s getragen haben dan;/ des enwolden uns
NibB 2319,4 Dietrîch./ ich was ein künec hêre, $s vil gewaltec unde rîch.«/ »Wie kunde ez sich gefüegen«, $s sprach aber Dietrîch,/ »daz
NibB 2329,2 dô Dietrîch:/ »wie habt ir sô geworben, $s Gunther, künec rîch,/ wider mich ellenden? $s waz het ich iu getân?/ alles
Ottok 7944 einem gurtel umbevangen;/ maniger guldînen spangen/ was der selbe gurtel rîch./ dô diu minniclich/ alsus gekleidet wart,/ diu frouwe an der
Ottok 32794 mit wüesten dâ begangen hât,/ dô besaz er eine stat,/ rîch und kreftic erkant,/ Bisenz sô was si genant./ si was
Parad 15, 32 anderen nature ist. an dirre menige der engile ist Got riche, und der daz bekennit, der bekennit Godis riche. si bewisit
Parz 6,12 wie siz ane viengen./ si gerten, als ir triwe riet,/ rîch und arme, gar diu diet,/ einer kranken ernstlîcher bete,/ daz
Parz 7,11 nimt:/ ûf reht in bêder der gezimt."/ ___dô die fürsten rîche/ vernâmen al gelîche/ daz ir hêrre triwen phlac,/ daz was
Parz 18,17 lac:/ sînen prîs dâ niemen widerwac./ ___Sus fuor der muotes rîche/ in die stat behagenlîche./ zehen soumær hiez er vazzen:/ die
Parz 22,20 genennet phant./ Frowe, ich wil iwern fürsten sagn,/ daz si rîchiu kleider tragn,/ und daz si vor iu bîten/ unz daz

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