Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
machen swV. (2577 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| in der ewigen hochgezit, als got allú ding núwe hat gemachet, so wirt disú crone geoffenbart und swebet uf dem hoͮbet | |
| mag noch widerstan. Die ewige gotheit schinet und lúhtet und machet minnenlustig alle die seligen, die ime gegenwúrtig sint, das si | |
| doch gelert, sag mir, was sol ich tůn?» Der túfel mahte es alzevil: «Du soltest dich vroͤwen und soltest dis grosse | |
| geben?» Do sprach er: «Ich wil schinende spiegel us in machen in ertriche, also alle, die si gesehen, das si ir | |
| in bekennen soͤllent; und in dem himmelriche wil ich si machen lúhtende spiegele, also alle, die si gesehen, das si bekennen, | |
| ich dir da wider geben; alleine es ungeliche si, es machet doch mine sele vri. Halt mich ie in dinen hulden, | |
| kein urlúg, so weren si diebe und valsche lúte. Alsus machent ie die boͤsen die seligen gůt. Alsust můs got die | |
| siech und libes krank,/ pinen not und harten twang,/ das machet mir den weg ze lang/ zů minem lieben herren./ Wie | |
| wir dar zů eine wurtzen, die heisset: heligú innekeit, die machet die gedult suͤsse und alle únser arbeit. Die dritte wurze | |
| Da brichet inen der jungeling die blůmen aller tugenden, da machent si die edelen crentze von, die man zů der ewigen | |
| inne. Die helige einvaltekeit ist ein arzatinne aller wisheit. Si machet den wisen, das er sich bekennet vúr einen tumben. Das | |
| gegenwertekeit, in der ordenunge versumekeit: $t disú fúnf ding unvollekomen machent hoͮbtsiech geistlich leben. Warheit ane valsch, offenbare minne under einander, vorchte | |
| «Der langen beitunge der gat mir abe, die zůkúnftikeit die machet, das got und die sele vereinet soͤllent werden ungescheiden iemer | |
| min vatter und ich, und wellen ein wonung mit in machen.#.; Wol mir, lieber herre, diner milten guͤti, des mahtu <FOLIO>(154#’r)</FOLIO> | |
| sint min liebú kamererinne, ich můs úch sere minnen; ir machent mir min herte bette senft, mine groben spise smakhaft; ir | |
| jungfroͮwen meisterinne; $t si behaltet, swas die minne git; si machet dem menschen nútze, was er leret oder liset. Die kúsche | |
| iemer úber von gottes gabe. Herre, du bist vol und machest úns oͮch vol mit diner gabe. Du bist gros und | |
| woͤrtelin von gotte oder von der heligen schrift also vol machet, das wir nit me moͤgen zů der stunde. So giessen | |
| gotte clagen, das ich also cleine tugende han. Die minne machet liden suͤsse me denne man gesprechen moͤge; und wellen wir | |
| und hant doch an in selben also swere sitten und machent sich mit ire swindekeit also unbekeme, das man si kume | |
| als ein tumbe und mag da wider nit getůn. Dis machet alles der geware gottes sun, der hat mir mit siner barmherzekeit | |
| werlt ist also getan:/ swer zuo ir beginnet van,/ si machot iz ime alse wunderlieb,/ von ir chom ne mag er | |
| hinnan sulen varn./ fro so muozint ir wesin iemer:/ daz machot all ein Noker./ | |
| ie noch/ elliu lant behern und #.[sîn ein rouberîn./ Daz machent alle ir tugende und ir schóene, die méngem man tuont | |
| same si lachet mir,/ und ír ane sehen sô minneclîch niht machen./ waz <h%/ât> aber ieman ze schouwen daz an ir,/ Der | |
| herzen, sam si lachet mir,/ und ír ane séhen sô minneclîchen machen./ waz h%/ât aber ieman daz ze schouwen an ir,/ Der | |
| nôt,/ Teilent si ir sô mite, daz sî gedanke ouch machen rôt./ wünsche ích ir senens nû? daz waere bezzer verborn./ | |
| gewar?/ /Wê der huote,/ die man reinen wîben tuot!/ ^+huote machet/ staete vrouwen wankelmuot.^+/ Man sol vrouwen schouwen unde lâzen âne | |
| tage,/ sôn getár ich niht gevrâgen: ist ez tac?/ diz machet mir diu swaere klage,/ daz mir ze helfe nieman komen | |
| gar mîn nôt./ sîn vremeden tuot mîr den tôt/ unde machet mir diu ougen rôt.’/ /Diu liebe hât ir varende guot/ | |
| gar mîn nôt./ ir vremden müet mich iemer sît/ unde machet mir die ougen dicke rôt./ /Ime ist vil wol, der | |
| dekeinen rât./ ich weiz vil wol, waz mir den schaden gemachet hât:/ daz ich si niht verhéln kúnde, swaz mir war./ | |
| genâden noch./ waz sî mir âne schulde doch/ langer tage gemachet hât!/ /Und wiste ich niht, daz sî mich mac/ vor | |
| ie man gesprach/ oder íemer mê getuot,/ daz hât mich gemachet rehtelôs./ got wéiz wol s%/ît ich si %/êrste gesach,/ sô | |
| lîhte leit./ nu muoz ichz doch alsô lâzen sîn./ mir machet niemen schaden wan mîn staetekeit./ /Lâze ich mînen dienest sô,/ | |
| diu kan staete sîn./ ir genâde, swâ si sî,/ si machet mich vor allem leide vrî./ /Ich hân ir niht ze | |
| guot./ nieman ist von sorgen alse wê,/ wil er, ich mache in wolgemuot./ Ist aber er an vröiden sô verzaget,/ daz | |
| lîp/ Mac behüeten vor ir nîde,/ die mich zîhent unde machent, daz ich einen ritter mîde./ /Solhe nôt und ander leit/ | |
| gerne lîden./ /Wol dem lîbe,/ der dem wîbe/ solhe vröude machen kan./ mîme heile/ ich gar verteile,/ mîdet mich der beste | |
| gemüete?/ wan ein hélfl%\îchez wort von dir mich sanfte ernert./ Mache [] wendic mir mîn klagen,/ sô daz ich werde grôz | |
| stat/ bin ich von der süezen wunt./ /Ir schoene vröide machet./ durliuhtec rôt/ ist ir munt als ein rubîn./ swem sî | |
| //Deʒ menschin lip ist gemachet uʒ vier elementen. da von so wil ich dir sagen | |
| genzliche. unde geschiht $t der zit, als der ein linigen machen wil mit einer nadeln durch win in eime napfe. daʒ | |
| rehte an, nach der heiligen schrift. wan diu welt wart gemaht xv#’0. kal. aprilis. unde me. unser herre gebiutet an eime | |
| da heiʒit cancer. die selbin geloubint daʒ die sunne wurde gemaht an dem zeichen daʒ da heiʒet $t leo. so aber | |
| den lip muogen ein wenic mit etlicher arbeit. wan daʒ machet den lip rosch unde liht, unde erhitzit den magen wol | |
| unde daʒ man bade in den badern die mit listen gemaht $t sint, daʒ siu selber warment. gesalzene spise oder durre | |
| vier frone vasten hant, wonde daʒ mensche uʒer vier elementen gemachet ist, daʒ eʒ allen sinen lip verzehene $t gotte. Eine | |
| ist ein welt. vunfzehen heissent indictio. daʒ hant die romer gemaht. do si vor so gewaltic warent, daʒ siu herschetent vil | |
| warent, daʒ siu herschetent vil bi uber alle riche, do mahtent siu in diu lant cinshaft alle iar. wonde eʒ denne | |
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