Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
machen swV. (2577 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| is groʒe ziͤrheit an allen sachen,/ diͤ godes wisheit wolde machen./ //Wan allet, dat ich han gezalt,/ it enhat sins selfs | |
| sachen,/ als wir si siͤn, uns <$’n> mugen <niͤt> kündich machen./ //Diͤ engel ind diͤ selen reine/ si hant einer hande | |
| andern godes creaturen./ //Diͤ klarheit sint diͤ dügd algemeine,/ si machent diͤ geiste klar ind reine/ beid der engel ind der | |
| du din herz an uns ziͤn?/ suͤch den, de uns gemachet hat,/ de hiͤr enboven is, dat is rat!/ in deme | |
| an got enmocht mir in allen sachen/ engeine sach geluste machen./ //Wan dů godes honich quam in min munt,/ dat min | |
| dů godes honich quam in min munt,/ dat min smachen machd gesunt./ miner seln wart sur alzůhant,/ swaran ich godes niͤt | |
| niͤt envant;/ mir wart sur al suͤʒicheit,/ diͤ van god machet einich gescheit;/ mir wart alle surcheit suͤʒe,/ diͤ zů god | |
| mir was so wale bit <dem> gaste,/ dat ich in machd miner selen wirt./ ei wiͤ arm is he, de sin | |
| wirt./ ei wiͤ arm is he, de sin enbirt!/ //Ich machd in wirt, ich machd im wirtschaf,/ mich algar ich im | |
| is he, de sin enbirt!/ //Ich machd in wirt, ich machd im wirtschaf,/ mich algar ich im ergaf./ it duchte mich | |
| dat ich min gelovd wold nider legen./ //So groʒ hoffen machd mir diͤ minne,/ diͤ mir beseʒʒen had alle sinne,/ dat | |
| dat ich iͤmer maget bliven solde,/ nochdan he mich můder machen wolde./ //Darümb dů de engel zů mir quam/ ind ich | |
| van minn$’ in erdriche/ als Seraphin in himelriche:/ diͤ minne machd mich Seraphin,/ diͤ minne machd mich Cherubin,/ wand si entfengd | |
| Seraphin in himelriche:/ diͤ minne machd mich Seraphin,/ diͤ minne machd mich Cherubin,/ wand si entfengd ind erl#;iuchte mich,/ beid brant | |
| ich dir sagen ein sache,/ diͤ dir min minne kündich mache,/ diͤ din herz dat rechte dů verstan:/ dat engeine minn$’ | |
| gruͤn, dat he andre sachen/ bit siner gruͤnheit mach gruͤnvar machen,/ so wiͤ dürr$’ si iͤmer sin./ als gruͤn is siner | |
| ind kint./ wal in, diͤ alsus gedane sint!/ ////Diͤ l#;iude machent $’n andern orden,/ diͤ na dem wiʒd sint widwen worden,/ | |
| ind gůde sachen,/ diͤ got nu niͤt $’n wilt schin machen,/ dat he niͤt enliͤʒ gemartelt werden,/ diͤ der martiljen ser | |
| sun am krüze hiͤnc,/ des meisten r#;iuen scharpste swert,/ it machet din martilje wert./ //Din kron is glich dinem r#;iuen,/ din | |
| //It is noch ein andre sache,/ diͤ mich des bescheiden mache/ warümbe diner martiljen krone/ si vür andern martlern schone./ //Wand | |
| werdicheit/ dan sent Stephans, den man e begeit./ sin begerung machet in so ho./ rein můder, $’t is ouch bit dir | |
| dar is reincheit vol gelusticheide./ //Dar is arebeit, diͤ raste machet,/ danaf beid sel ind lif lachet./ diͤ arbeit is godes | |
| wand niͤ mensch gods so wal $’n geplach,/ niͤ mensch enmachd im sulch gemach/ an siner gotheit ind sim live/ als | |
| volget und wie dú sele im jubil der drivaltikeit wart gemachet und Sante Marie alle heligen hat gesoͤget und noch soͤget | |
| lieht der gotheit</UB> «Eya herre got, wer hat dis bůch gemachet?» «Ich han es gemachet an miner unmaht, wan ich mich | |
| herre got, wer hat dis bůch gemachet?» «Ich han es gemachet an miner unmaht, wan ich mich an miner gabe nút | |
| kraft, das er dem lichamen benimet alle sin maht, und machet die sele ir selben offenbar, das si sihet sich selben | |
| volget und wie dú sele im jubilus der drivaltekeit wart gemachot und wie Sante Maria alle heligen hat gesoͤget unde noch | |
| got nit me mohte sich enthalten in sich selben, do mahte er die sele und gab sich ir ze eigen von | |
| ir ze eigen von grosser liebi. «Wa von bist du gemachet, sele, das du so hohe stigest úber alle creaturen, und | |
| sage ich dir werlich: Ich bin in der selben stat gemachet von der minne, darumbe mag mich enkein creature noch miner | |
| dis weges und in behaltest und vollekomen siest</KAP> Drú ding machent einen menschen des weges wirdig, das er in erkenne und | |
| ding ze danke sint ane alleine die súnde. Das dritte machet den menschen vollekomen in dem wege, das man allú ding | |
| Dis ist das ander teil dis bůches <INHALT><N>I</N>. Die minne machet hohe in der sele nit umbe menschlich arbeit; das kumt | |
| wunt, wirt gesunt <N>XVI</N>. Wie got friet die sele und machet wise in siner liebi <N>XVIII</N>. Wie dú sele betútet gottes | |
| bůche und von dem schriber dis bůches</INHALT> <KAP><N>I</N>. Die minne machet hohi in der sele, nit unmenschlich arbeit; das kumt von | |
| vergan. Denne wil der ungeschaffen got alle sin schoͤpnisse núwe machen und also núwe, das si niemer múgent alten. Nu gebristet | |
| Do hatte si umbe einen roten brunen mantel, der was gemachet von der minne und nach der burnekeit der sinnen nach | |
| gesament in gotte. <KAP><N>XVII</N>. Wie got vriet die sele und machet si wise in siner liebin</KAP> Alsust vriet got die einvaltigen | |
| in siner liebin</KAP> Alsust vriet got die einvaltigen sele und machet si wise in siner liebi: «Eya liebú tube, din fuͤsse | |
| gestigen.» «Vroͮ sele, ein himmel ist, den het der túfel gemachet mit siner schoͤnen valschen list. Da wandelnt die gedenke inne | |
| gotte glich, einvaltigú sele, huͤte dich! Der ander himmel ist gemachet von heliger gerunge der sinne <FOLIO>(24#’v)</FOLIO> und von dem ersten | |
| woͤlte besweren?» «Eya untrúwe, der die sele so edel het gemachet, das si nút denne got essen mag, der lat noch | |
| inen allen lieplich, die mir hie schenkent bitterkeit, wan si machent mich gnadenrich. $t Mir kam ein kopf mit gallen, der | |
| sin gederme usviel, und sprach: «Eya, du bist also helig, mache mich gesunt.» Do sprach aber dú sele: «Der selber siech | |
| vinden,/ dines herzen jamer mag mich twingen,/ din suͤsses jagen machet mich so muͤde,/ das ich begere, das ich mich kuͤle/ | |
| minne/ und briche dir die blůmen der suͤssen einunge/ und machen dir da ein bette von dem lustlichen grase der heligen | |
| siben ding <N>VII</N>. Von siben offenberen vienden únser selekeit, die machent siben schaden <N>VIII</N>. Von siben dingen, dú alle priester sont | |
| er das liebeste gesast, das er mit sinen henden hat gemaht. Dú schoͤpfnisse des huses heisset der himmel, die koͤre da | |
| schoͤpffenisse, und du were nit lam an diner nature, das machet din alte lange kúscheit vor gotte edel und túre. Aber | |
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