Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
machen swV. (2577 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| antlúʒe goteſ. //Der iunger ſprach: Die ſůʒen diner wort die machent, daʒ ich manic trehene gewinne von ſuſ getaner erbermede. Nu | |
| wirt dort alſo groʒ, ob ſi einen nuwen hi[74#’r]mel woltent machen, daʒ ſi daʒ wol tetent, wen ſi ſint gotiſ kint | |
| //Do ſprach der iunger: Obe ſi eʒ múgent getůn, warunbe machent ſi niht einin anderen himel? Do ſprach der meiſter: Got | |
| ſi niht einin anderen himel? Do ſprach der meiſter: Got mahte niht wen daʒ volle braht waʒ #.:mit rehtem meſſe vnde mit | |
| vnde mit rehter ʒal vnde mit rehter ſwerin#.;. Da uon: Mahtent $t ſi einen anderen himel, der were uberic. So enwellint | |
| gewant an ʒe legende vnde ouch ſinen namen vnde [74#’v] machit in ime ʒů eime ſune vnde lat in ſin riche | |
| denne an dem wege uf ʒúhet vnde in ʒů kúnege machit, were in da ein truren. Hei, welhe fróde di hant, | |
| want, do die engele vielent. Die want wolte got wider machen vnde ſante ſinen ſun, daʒ [76#’v] er lebinde ſteine ʒů | |
| mit den rehtin vnde mit den kúſchen vnde wurdent alle gemaht ʒe ſteinen, da mite vnſerſ herren ſtat ieruſalem gemachit wart, | |
| alle gemaht ʒe ſteinen, da mite vnſerſ herren ſtat ieruſalem gemachit wart, alſe die bůch ſprechent: #.:Jeruſalem que edificatur ut ciuitaſ#.;, | |
| veile, unde wermat unde stosse di zesamne, unde mulsam, di machet man von achte teilen wassers unde das niunde teil honeges, | |
| nezzelen bleter gestossen mit salze unde dar abe ein plaster gemachet, reinegit di unreinen wunden, unde ist ouch gut zu dem | |
| hilfet gegin dem husten. Der knobelouch ro oder gesoten genutzet, machet heise stimme heil. Knobelouch gestosen mit [6v] aldem smere unde | |
| an dem dritten grade. Nepita mit mulsa genutzet heis, das machet den menschen, das her swizzet. Swer das kalde hat, der | |
| Biminze mit wine gesoten unde als ein plaster uf gelegt, machet di swarzen narwe wiz. Nepita mit wine genutzet vertribet di | |
| fuzen, ob si vrischz uf di fuse gelegt wirt. Also gemachet vertribet her ouch nůwens irhabene swlst. Poley mit salze gestozen | |
| vertribet allerhand hitze, ob si dar uf geleit wirt. Man machet von rosenolei, das ist zu vil suche gůt. Is weichet | |
| munde: is hilfet. Palladius, ein meister, der leret das olei machen: her heiset nemen ein phunt gewichtez boumoleyez unde ein halben | |
| oder mit dem veizten von dem swine oder mit boumoley, machet das daz har wider wechset an der gebranten stat, ob | |
| an dem hůsten unde ob si swere edemen. Das violnolei gemachet als das rosenolei ist zu manchen dinge gůt. Das violnolei | |
| kalder nature unde ist als engestlich genutzet also vergift. Man machet ouch dar abe vergift, unde swem mit vergeben wirt, der | |
| dem andern grade. Di minze genutzet sterchet den magen unde machet, das her wol deůwet. Di minze genutzet hilfet dem, swer | |
| zu den kesen getan oder das crůt dar uf geleit, machet das di kese nicht fulen. Asclapius, ein mester, sagt, das | |
| an di vlecke, da hars von sers halben gebrichet, gestrichen, machet das da har weschet. Di minze ist gůt genutzet fůr | |
| ouch di swlst von der sichen lebern. Von dem senfe machet man ein gůt kathaplasma. Das machet man sust: man nimt | |
| lebern. Von dem senfe machet man ein gůt kathaplasma. Das machet man sust: man nimt gestossen senf samen unde eine wise | |
| nutze, unde ouch mancher suche des houbtes hilfet iz. Sumeliche machen olei von des senfes samen. Daz ist gůt den lendensichen. | |
| same, silberschum, bliwiz, ezsig, rosenolei, di fůnfe zusamne getan: da mache von ein salbe, da mit vertribet man daz heilege fůer | |
| Under disen drin ist der wisse aller edelst. Von dem machet man di beste oppiat. Di machent sumelichen sust: so der | |
| aller edelst. Von dem machet man di beste oppiat. Di machent sumelichen sust: so der man iunc unde unrife ist, so | |
| daz. Di rosenrot ist dar nach di beste. Da von machet man gut olei, suͤze zu ezsene unde zu dem slafe. | |
| iz senftet im an aller suche. Di selbe salbe angestrichen machet senften slaf. Zu der salben tů sidvarwe unde tu das | |
| Gamandrea gestossen unde mit boumolei getempert, vertribet bosen vrost unde machet gůte hitze. // Aristologia heizet holewurz. Di ist drierhande: di | |
| gůt zu allerhand brůche dez houbtez. Von den gesoten bletern machet man ein plaster, das gůt ist zu allen suchen der | |
| wasser genutzet, tribet das schedeliche blůt durch den menschen unde machet im di ougen liecht unde von schimen vri. Batenie mit | |
| hilfet den wassersuchtigen. Di wurzel gepulvert unde mit mulsa zutriben machet eine senfte spiunge, di den menschen obene subert. Di bleter | |
| magen unde deuwet di spise. Swer ein rinc von batenien machet umme natern oder slangen, si irbissen sich e selber under | |
| mit wasser sudet und besprenget mite in der wirtschaft, iz machet di geste vro. // Origanum heiset toste. Di ist heiz | |
| daz kichen. Tosten saf in dem seren munde gehalden, daz machet in heil. Der saf mit milch in daz ore gegossen | |
| den dihen. Wlgago getrunken dicke hilfet vor den kichen. Man machet von haselwůrtz ein tranc alsus: man sol nemen drizec vrische | |
| dar zu lutern guten starken win. Dar noch gip den gemachten tranc. Den starken ist dise zale genuc. Swer disen tranc | |
| minnert her dez buches vlissen. Unde halp gesoten unde gessen machet her di růre. Alt smer gestosen mit gesotem cole unde | |
| ougen. Drisec samenkorn genutzet mit pusca vertribet allerhand schimen unde machet di ougen clar. Pusca ist zwei teil wasser, ein win. | |
| silberschum, wiz bli unde rosenolei, iz wirt deste sterker. Polentam machet man alsust: gersten zwenzec pfunt, dri linez, ein halp colianders | |
| di geswollen citzen geleit, vertribet di swlst. Daz crůt gessen machet den menschen unsinnic. Das selbe tůt daz saf in di | |
| ein meister, sagt: di zwibolle gessen blet den buch unde machet daz houbt swere unde meret den durst. Galienus sagt: di | |
| Asclapius, zwne meister, iehent beide: di zwibolle ist gesunt unde machet dem [28r] magen gůte hitze unde sagent, swer si alle | |
| ribet, di geswern nimmer. Swo di hosen oder schů swlst machen an den vůzen, der saf mit hunez smalze dar an | |
| ubele", [30r] her stirbet. Swem daz houbt we tůt, her mache einen cranz dar abe: iz verget im. Plynius, ein mester, | |
| vucht in dem ersten grade. Scharlei in den win geleit machet vro, di in da trinken, unde sterket daz herze. Daz | |
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