Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
machen swV. (2577 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| konigin das Galahůt dot were, da er groß unfreud umb gemacht hett, ob er in so großen freuden nit gewesen were. | |
| wapent uch snelliclichen!’ sprach Lancelot, ‘ich wil sie namelichen unschuldig machen.’ ‘Das ist mir ußermaßen lieb’, sprach Meleagant und ging sich | |
| mohte min njemer werden rat,/ du ne woldis mih ueste machen./ der lib ist zu geistlichen sachen/ weih vnde ungehaldich:/ nu | |
| gehabin,/ ist er uon den sunden swarz worden e,/ du machis in wiz alse der sne./ sulhir gnade sin wir an | |
| gute uirligen hat,/ daz si mit engelin redebare sin/ vnde machit di arme sele fri/ uz dirre colegrubin/ daz si in | |
| so ih solde./ wer mohte deme gelutirtime golde/ di aschen machen gelih?/ wir sehen allir tagelih,/ daz di rosen waschin uz deme | |
| besparten,/ da der boum inne wus/ di uns des hungeris machete buz,/ daz uns unse altforderen/ wilen hatin irworbin/ mit lasterlicher | |
| wene daz si uns daz paradis hat beslozen:/ da wider machistu uns den himel offin/ vnde uersperris uns di helle./ ein | |
| irbite,/ der dinis mutis ueste/ also rehte wole weste./ er machte dih zv mutir ane man./ grozis wndirs er an dih | |
| omnes sancti angelj./ Samelicher gnade/ uordere wir leider trage,/ daz machint unser sculde,/ ih meine dih gimme vnde ubirgulde/ allir gotis | |
| swin./ dem machih wol gelich sin,/ der sih mer unsubir machet/ unde sih in di horlache/ leget zedu daz iz sih | |
| in dime herzen hate uerbrut/ den rost mennislicher gelust./ er machit dih wirdic der reinen brust/ da ufe dv intslâfin were,/ | |
| clage daz du mir fremede/ bist worden zu minen sunden./ mache dinen tragen knecht munder/ uze deme lastere totlicher twalme./ des | |
| noten wurden beuangen./ den was din gute san bi./ dv machitis di carmbendigen fri;/ zu sehene gebe du den blinden;/ uon | |
| vnde truch dar under uerholne/ ein harin hemede./ da mite machete si sih deme tuuele fremede./ mit wiblicher stete/ behilt si | |
| unde alle gotis megede./ MARIA sunderin uon magdalo/ in gote maches dv mih fro/ vnde andre sundere,/ alse dih irfrowete unse | |
| nehein trost, daz iz werde/ jemer wole berhaft./ ein kuninc machet dicke werhaft/ sine gute burch deste baz,/ daz si é | |
| hete nah rehten truwen/ di erden vnde den himel baz gemachit nuwen./ der alle dinc samfte tut,/ daz irluhte einen so | |
| der uns alle sal besorgen,/ vnde alle cristinliche orden,/ di mache einualdic,/ indime gebote éhaldic./ geruche di armen cristen/ indime gebote | |
| becleiden/ mit dinis tischis aleibin,/ vnde mit dinen keliche getrunken machen,/ ih meine mit den zwein uberisten sachen/ dinis lichamen vnde | |
| vil woli,/ al wi michil lut ich biwarin sol./ du machi mich so wisi,/ daz ich richti so dir gilichi./ wil | |
| wistum,/ nu wil ich dich merin/ mid michilin erin./ ich machi dinin giwalt/ wit undi manincfalt,/ daz man dinin gilichin/ nimag | |
| naheſt. Daʒ wetter, daʒ ſich hebet uon dem paradiſo, daʒ machit daʒ lant ſo creftic, daʒ eʒ iſt ebin grůne. Swa die | |
| weſſet, die iſt der nateren ſo uol, daʒ die lúte machent groʒen rouch, da mitte ſie die nateren vertribent. $t Von | |
| eigene uorderen, ſo ſie alt werdent, vnde ſiedent ſie vnde machent groʒ wirtſchaft, ſo ſi eʒʒent ir uater vnde ir můter. | |
| ſnecken, die ſint ſo michel, daʒ die lúte gůt herberge machint uʒ den muſcheln. Von dem lande comet der ſtein, der | |
| unʒ denne di ſternen ſo ſmal? Der meiſter ſprach: Daʒ machit die michel hohe. Were die ſunne alſo hoch alſo die | |
| ʒwene ſalmen Magnificat vnde Benedictuſ, die uʒ dem ewangelio ſint gemaht? Der meiſter ſprach: Die anderen dagecit ſint in ſibene geteilit, | |
| wen ʒe rome nach oſtern. Do ſanctuſ Gregoriuſ den ſanc mahte, do ſaʒt er, daʒ men den ſanc ſunge úbir iar, | |
| ſprac der iunger: War unbe iſt [41#’v] die offerende herter gemaht $t denne der ander ſanc? Der meiſter ſprach: Alſe men | |
| ſich ſelbi opferen wolte fúr alle die criſtenheit. Do uon mahte ſanctuſ Gregoriuſ den ſanc ſo vnſenfte, wen die criſtenheit michel | |
| do er ſprach: #.:Dirre menſche iſt gewerliche gotiſ ſun.#.; So machit er denne ʒwei crúce dem kelche an der ſiten. Daʒ | |
| dem ewangelio. Da uon com, daʒ Gregoriuſ ſit den ſanc mahte vʒ dem ſaltere. Bi den ʒiten ſanc daʒ lút alleſ | |
| alleʒ, wen er ordinite die meſſe uber alliſ iar vnde mahte vnſ alle die wunne, die wir mit ſange habint. Die | |
| drie kúnege fúr vnſern herren mit irme opfere. Deſ ſunnendageſ maht er waſſer ʒů wine. Deſ ſunnetageſ verſůht in der tiuel. | |
| iſt ein geiſtlich heimóte der ſeligen, die gotiſ wiſtům hat gemaht uon anegenge, do die ſeligen die gotheit ſehent uon antluʒe | |
| vnde girde. So iſt der menſche von den vier elementen gemaht. So begat men den ſibeden dac darunbe, ſwaʒ die ſele | |
| irluterunge in dirre welte die erbeit, die in die vbelen machent uon gewalte. Sumelichen iſt ein irlúterunge vaſten vnde wachen oder | |
| ſwebele uarnt alſe uon den ſmiden, $t die daʒ iſen machint. Die ſeſhte ſint groʒe vinſterniſſe, die men gegrifen mac. Daʒ | |
| libe vnde mit ſele. Er wirt mit ʒouber erʒogen vnde machet im alle die welt vndertan mit vierhande dinge. Die richen | |
| iungeſtin dage ein horn blaſint. Daʒ iſt uʒ dem lufte gemath vnde hat eine gruͤweliche ſtimme. Die engele heiʒent die toten | |
| alſe der hafener, der einen hauen brichet vnde einen anderen machit. So enroͮchet er niht, waʒ der bodin waʒ oder der | |
| niht, waʒ der bodin waʒ oder der ranft. Wan er machit vʒ im allem einen ſchonen hafen. Alſo důt got, er | |
| vʒ im allem einen ſchonen hafen. Alſo důt got, er machit wider einen [65#’r] ſchonen menſchen, dem nihteſ gebriſtet. //Der iunger | |
| iſt liehter denne die ſunne. //Der iunger ſprach: War unbe machit der ſun daʒ urteil? Do ſprach der meiſter: Eʒ iſt | |
| gotheite. Er ſiʒʒet oͮch uon rehte uf einen ſtůl, der gemachit iſt uon dem lufte, wen denne alle die erbeit der | |
| die laſtir dirre welte. Jedoch ſiʒʒent ſi uf ſtůlen, die gemachint ſint uon dem lufte. //Der iunger ſprach: Wie wirt daʒ | |
| geſegenten mineſ vatereſ vnde beſiʒʒent daʒ riche, daʒ úch [67#’v] gemaht iſt von anegenge der welte. Mich durſte, ir tranctent mich, | |
| vnde in denne vil geheſ lediget vnde in ʒů kúnege machit? //Der iunger ſprach: Daʒ were ein groʒ mancraft. Der meiſter | |
| groʒe ſůʒe von dem goteſ richtůme, wan er ſie meiſter machit uber allen ſinen richtům. Alſo getan iſt der heiligen wolleben. | |
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