Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
machen swV. (2577 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| Orkenis. In der stat det der ritter einen roten schilt machen und ließ den synen da, umb das er wolt das | |
| das nymant fur yne mocht komen. Er det ein bette machen in eim finster kamern und ging daroff ligen. Die frau | |
| des nit geschriben.’ ‘Wo von ist das?’ sprach er. ‘Das machet der zauber der hieinn ist’, sprach sie. ‘Gent hinweg zu | |
| die fast was beschlossen. Ober der porte stunt ein perferit gemacht, vor der porten stunden zwen scariant mit zweyn helebarten. Er | |
| bald hinweg, ich binß selb!’ sprach der ritter; ‘du hast gemacht das ich torperlich han gethan und geredet.’ Der knecht nam | |
| und ging furter; da fant er ein jungfrau von kupffer gemacht gar schöne, die hielt die schlußel von dem zauber in | |
| off den altare. Sie leiten yn in den pallast und machten im große freude. Da sagten sie im wie sie den | |
| nit, dann als vil das er einen wißen schilt det machen mit einer schwarczen barren in bellung in derselben stat da | |
| in bellung in derselben stat da er den roten det machen. – Nu mußen wir ein wile von mym herren Gawan | |
| auch maniger der wapen trug. Er hett große sper thun machen, und der gnůng. Er stach vil ritter darnyder und det | |
| ‘das er ein der schonst ritter ist und der baß gemachtest an allen dingen der in der welt ist.’ Diß erfuren | |
| kestigen wolt thun. Er hieß ein groß fuer von dornen machen und hieß das man fúnff zu dem fuer bereite, und | |
| es Kamahelot $t were da yn der konig ritter hett gemacht. Er begund aber sere zu gedencken und reit deste gemechlicher; | |
| dry. Die koniginn sah wol das der ritter sere wol gemacht was von allen synen gelieddern, und ducht sie das sie | |
| synen gelieddern, und ducht sie das sie nye keynen baß gemachten hett gesehen. ‘Dagenot’, sprach sie, ‘by den truwen die ir | |
| was viereckecht, und in yglicher ecke waren zwey glaßfenster $t gemacht, die waren so luter das der darinn was alle die | |
| uch nemen das wir hie han, ir solt uwer schar machen, als ir wol wißent, und vahent an uwer ding schnelliclichen! | |
| ungeschart und wanden die andern zu dem ersten puniecze fluchtig machen. Da die zwey here by einander kamen, min herre Gawan | |
| Der konig und die konigin und alle die da waren machten großen jamer, wann sie wonden das myn herre Gawan in | |
| ritende und bleib allstill halten. Uff dem furt waren loien gemacht, da was der konig Artus off und wolt den strit | |
| umb das das du wißest das er dich arm wil machen von der großen herschafft die er dir hatt gegeben. Du | |
| du das groß gůt hast geben und zu herren hast gemacht uber din konigrich. Sie sollen dich begeben on yren danck, | |
| siczen und solt by yn riten und solt yn fro machen und solt im das roß geben, das ers rite durch | |
| gutes dann er yn gibt. Das sie die siechen gesunt machen, das ist von im, er gibt yn auch den siene | |
| Es geschicht dick als der arczet (einen man) wenet gesunt gemacht hab, das der man stirbet. Macht er aber wol gesunt | |
| die frauwe, ‘das er me dann ein roß múde hat gemacht hút oder zwey. Wol dan’, sprach sie, ‘geen wir syne | |
| gedenck fast hoch sint, und gott (der yn schöner hatt gemacht dann dheinen ritter der nu lebet) der gebe das alle | |
| Als ich uwern willen gesag und mynen großen jamer, wie machet ir mich dann sicher das ir mich ledig laßent?’ ‘Ich | |
| ‘Frauw’, sprach er, ‘sitherre ir mich anders nicht wolt ledig machen, so ist beßser das ich myn schande sage dann eins | |
| in syn joiale. Die frau dete im einen schwarczen schilt machen und gewan im ein schwarcz roß und schwarcz coverturen. Also | |
| in eim jare das sin lút hetten wol tusent huß gemacht in syner marck, und trugen das in ein das yn | |
| da der strit solt syn, sie bereiten ir ding und machten sich sere zu vechten. Anderhalb $t kam myn herre Gawan | |
| ferre das sie der ritter erfůre in der joialen und machte den grösten jamer den ye keyn man gemacht. ‘Werlich frau’, | |
| joialen und machte den grösten jamer den ye keyn man gemacht. ‘Werlich frau’, sprach er, ‘so großer verlust wirt nymmer in | |
| Ywan des konig Fryens sun hett selb ein groß schare gemacht wol von zwenczig tusent rittern, da er zuletst mit vergattern | |
| kamen alle ongeschart umb groß ritterschafft zu thun; minnen priß machten sie licht und bekerig, und der schnellest under yn wonde | |
| dißem tage. Enmag ich uch auch múde nicht gemachen, so enmachet uch off ertrich nymand múde.’ Er erbeißet von sim roß | |
| thun wes ir mich bittent, und wil uch des sicher machen ee dann ir von mir scheident.’ ‘Herre’, sprach der ritter, | |
| man mag gewinnen in dem here, und alle die freud machen die ymand gemachen kan; und wann der ritter in myn | |
| essen. Da man gaß, da hieß Galahot $t vier bette machen in syner kamern, die waren rilich und schön; und eins | |
| rilich und schön; und eins hieß er höher und breiter machen dann der andern keyns, und hieß es decken mit aller | |
| ich kenne yn wol, er sol unser volck alles fluchtig machen, das weiß ich wol.’ Uber ein kurcze wil darnach als | |
| wundert sichs wie diß komen were oder were dißen fried gemacht hett. Galahot hett sin lút hinweg getriben und kam zu | |
| und Galahot det ruffen in das here das der fried gemacht were und wie er gemacht wart. Des was maniger unfro | |
| das here das der fried gemacht were und wie er gemacht wart. Des was maniger unfro der lieber geurloget hett dann | |
| im das er alle die nacht den meisten jamer hett gemacht den ie kein mensch gehort. Des was Galahot ußermaßen unfro | |
| uch diße große unfreude die ir alle diße nacht hant gemacht?’ Und der ritter lauckent sere das er darumb nit enwúst. | |
| sint dem liebsten das ir in dißer welt hant: wer machte den fried zwuschen uch und mym herren?’ ‘Werlich herre’, sprach | |
| gedacht myn herre Gawan das der schwarcz ritter den fried gemacht hett zwúschen yn zweyen und das er durch synen willen | |
| und das er durch synen willen sin ere zu uneren gemacht hette, da er den konig entschumpffiert hett und synes libes | |
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