Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
machen swV. (2577 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| chom der tot in diu werlt. diu unrein girischeit diu macht daz sich der mensch in des tiufels gewalt git, den | |
| in daz ewig fiur daz dem tivel und sinen nachvolgern gemachet ist. iz ist geschriben: dinem herren, dem almæchtigem got, den | |
| si glaubet daz unser herre ir tochter wol gesunt moͤht machen; si waz dultich, swie dikch si gestroffet wuͤrd, swie dikch | |
| fuͤr braht, do wart grozzer hunger in dem lant. do macht er sich zu ainem der da lantman waz, der sant | |
| blinten hiez er gesehen, die miselsuͤchtigen renigt er, die sichen macht er gesunt, die toten hiez er auf sten. nu schuͤln | |
| herre der pflantzte einen weingarten und hiezze in umbzuͤnen und macht da inn ein winthaus und zimmert einen turn und bestat | |
| einem herren, der pflantzte einen weingarten und umbzuͤnt in und macht ein winthus und ein turn, daz zimmert er dar in | |
| fuder und pflantzet er di die im undertan sint und machet si wucherhaft $t mit dem hiligen gelauben und mit der | |
| luͤte niht muͤgen geirren rehter werch und guter werch. er macht ein winthaus da man den win inne aus truchte. daz | |
| diu hilig lere da mit si sie unserm herren gezam machten, daz er auf si rucht ze sitzen und ir hertze | |
| nu schuͤln wir merchen, daz der mensch von zwein dingen gemachet ist, von der sele und von dem leibe. an dem | |
| sele die der tiufel gevangen hat. si wellent lebentich $t machen die erstorben sele die wir mit des tiufels rat erslagen | |
| het, die giengen und chauften da si teur salben auz machten. ez waz gewonheit under den alten luͤten daz si vil | |
| er lang unverwertet wære. do si des abentz die salben gemachten, do chomen si an dem suntage vil frů ze dem | |
| grab. diu grozze lieb die si zu im heten, diu macht daz si so fru dar chomen. dise hiligen frawen die | |
| mit siner urstend hat er uns des ewigen leibs gewiz gemachet. so erfræuent sich die engel des daz diu stæt da | |
| aver. diu grozze minne diu in ir hertz bran, diu macht daz si in so entzichlichen sucht. alz uns daz hilig | |
| muͤgen, ob wir vallen. der genaden hat er uns gewiz gemachet an unser frowen sant Maria_Magdalena diu zů im mit grozzer | |
| alle menschen, arm und rich, die sælich wellen sein, die machen sich im undertan. dem schuͤln auch wir vil willichlichen undertan | |
| er den geist git, unser herre, die sint sælich, die machet der heilig geist so weiz, daz si den almæchtigen $t | |
| und von der lere des heiligen geistes. uz dem vichhirten macht er den wissagen, auz dem harpfære einen geweltigen chuͤnich, uz | |
| vischære der nie von menschen lere puchstab gelerent, auz dem machet er einen edeln predigær. er machet daz lamp auz dem | |
| puchstab gelerent, auz dem machet er einen edeln predigær. er machet daz lamp auz dem wolf, er machet auz dem uͤbeln | |
| edeln predigær. er machet daz lamp auz dem wolf, er machet auz dem uͤbeln æchtær ein erweltes vaz und einen getriwen | |
| in ze recht und ze guten werchen. den hochvertigen den macht er dimuͤtich, den hurær macht er chæusch, den vraz und | |
| guten werchen. den hochvertigen den macht er dimuͤtich, den hurær macht er chæusch, den vraz und den trinchær den macht er | |
| hurær macht er chæusch, den vraz und den trinchær den macht er genuchsame, den schachær macht er ze einem riusær. er | |
| vraz und den trinchær den macht er genuchsame, den schachær macht er ze einem riusær. er geit den unchæuschen so grozziu | |
| hertz mit der heiligen minne und lerte si sprechen und macht in ir hertz brinnent in der heiligen gotes minne. diu | |
| der tiufel so charch, daz er den menschen verleit und macht in taup und unweiz, er macht in toͤtlich, $t er | |
| den menschen verleit und macht in taup und unweiz, er macht in toͤtlich, $t er macht in broͤde. do der mensch | |
| in taup und unweiz, er macht in toͤtlich, $t er macht in broͤde. do der mensch unweiz wart und broͤde und | |
| wir daz betrachten daz si ir armut der suͤnden ledich macht. swa wir aver an den armen dehein suͤnde vreischen die | |
| wort bessern. uns sol daz vil pillich und vil snel machen ze helffen den armen, daz diu hant des almæchtigen gotes | |
| leider und wellen nicht chomen zu den genaden die uns gemachet sint, wan diu irdischen dinch und der werltlich richtum ist | |
| diemuͤtigen suͤndær die sint ze den genaden erwelt. die armůt machet vil dikche den menschen vil dimuͤtich, und diu versmæchnuͤsse $t | |
| diu versmæchnuͤsse $t diu er von der werlt hat, diu macht daz er sich erchennent $t wirt und wider cheret ze | |
| und schuͤln den almæchtigen got biten daz er uns wirdich mache siner hiligen wirtscheft, daz wir sein heiliges wort also vorchtlich | |
| verleiten. si tůnt alsam der zauberær: so er diu gift macht, so bestrichet er daz vaz ze oberist mit dem hoͤnig, | |
| gelichnuͤsse gesait hete, daz seit er in nu, er sprichet: ‘machet eu friunt mit eurem richtum der mit unrecht gewunnen ist, | |
| michels lobs wert die in von ir eigen gut freunt machent die si da ze himel enpfahent. dis red die uns | |
| von hinnen schaiden. des mant er uns selb und spricht: ‘macht eu freunt von dem richtum des unrechtes. richtum mag nimmer | |
| richtum des unrechtes. richtum mag nimmer mit recht gewunnen werden, macht eu freunt die iuch nach disem leben ze den ewigen | |
| und sprach, sein haus wær ein pethaus, daz hieten si gemachet ze einem schachůs. da mit daz unser herre in daz | |
| stoͤrung von der ewart schult aller meist waz. unser herre macht ein geisel und slug da mit auz sinem haus alle | |
| armen sel fuͤr. si umbsitzent auch di armen sel und machent ir den wech so eng, daz si deheinen wiz von | |
| sich siner gutæt und schiet dann mit grozzen suͤnten, daz macht im sein hochvart. der ander waz ein suͤndær. dise zwen | |
| ewaingelium, diu get auz unsers herren munde. mit der spaichel macht er den stummen sprechent, $t daz ist daz er daz | |
| gelauben bracht. do er den stummen und den toren gesunt machen wolt, do sach er auf ze himel. daz er auf | |
| ist ein so getaniu sucht, daz si den menschen unslecht machet, und bezeichent $t die irrær die vil manigen unreinen flech | |
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