Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
machen swV. (2577 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| nicht samenunge nehan./ Vzer mineme laude./ Der tueren wigande./ Daz machit daz si ne ne sint./ Nu muz ich leider eine | |
| liegit ane not./ Ich wene uns uwer lachin./ Herce leit icht mache./ Vnde wringinde die hende./ Swanne iz nimit ende./ Wir hotin | |
| sturme giengin./ Vnde die ros geueingen./ Do hette wolfratis zorn./ Geinachit blutige sporn./ Dife gerwnnin./ Manigen ungesundin./ Durch den helin uerscrotin./ | |
| beuoren die herren./ Ir leit liezin durc got./ Nu ne mache der werlde necheinin spot./ An deme godin knecte./ Daz komit | |
| Luppoldin den getruwin man./ Her heiz wor sich gan./ Vn̄ machete den helt iungin./ koninc zo karlungin./ Vnde gaf ime Berkeris | |
| ist;/ dem dritten manegerhande list;/ er gît dem bescheidenheit;/ gnuogen machet er bereit/ mit triuwen tugende rîche site./ er teilet ouch | |
| die liste vunde,/ daz er mit wîsen sachen/ möhte senfter machen/ des küniges haz wider in./ daz kom sô sêre in | |
| orden/ wær von im selben worden,/ oder ob ez wære gemachet sô:/ des hâte er manege vrâge dô./ //Nû was bî | |
| vater,/ wie tuost dû mir nû lange sô,/ daz dû machest mich unvrô,/ daz ich in klagender swære bin?"/ erkomenlîche sach | |
| wolgetân,/ daz hiez er in schouwen lân./ er hiez im machen vreuden vil/ mit maneger hande seitespil,/ daz er bî vreuden | |
| gie,/ der was unmâzlîchen alt./ daz alter hâte in ungestalt/ gemachet, als ez an im schein./ im wâren arme unde bein/ | |
| in gotes gebote/ mit güete dicke erwachet./ er hâte im gemachet/ ein zellelîn, dâ er beleip,/ dô Kristes lêre in vertreip/ | |
| wider heim von im gesunt./ dô hiez der künic schiere/ machen schrîne viere/ durch sînen wîslîchen muot./ zwêne hiez er machen | |
| machen schrîne viere/ durch sînen wîslîchen muot./ zwêne hiez er machen guot/ von golde und von gesteine/ mit edelem werke reine./ | |
| rehte wîsheit unde sin./ vernunstic leben gap er in/ und machte sie von künste wîs./ in des Wunsches paradîs,/ gebôt er, | |
| im holt, ez was sîn got./ durch der liebe gebot/ macht er im sâ ein bilde./ ez wære zam oder wilde,/ | |
| er gab in monte Sînâî/ Moysî der ê gebot,/ doch machten sie diu apgot/ unde sprâchen den ir gebet,/ swaz in | |
| der starke Babilôn./ daz gotes hûs, daz Salomôn/ dâ vor machte, daz brach er./ daz wider machte allez der,/ den ich | |
| der gedâhte in sîner kraft,/ wie er im eine hêrschaft/ gemachte in Babilônîâ,/ dâ bî man sîner krefte dâ/ vür gotes | |
| und dannoch mê,/ danne ich dir an dirre stunt/ welle machen von in kunt./ //In allen disen selben tagen/ wâren die | |
| sprichet Jêremîas:/ "got wil mit niuwen sachen/ ûf der erde machen/ ein dinc, daz niuwe heizet wol:/ ein maget umbevâhen sol/ | |
| menscheit,/ von der got durch Dâvîdes munt/ die geburt sus machte kunt/ mit worten, diu der menscheit/ sint von der gotheit | |
| dem munde sîn:/ "ich sende dir den engel mîn,/ der machet dînen wec vor dir./ zehant sô kumet iu, den ir/ | |
| siechtuom er treit,/ unser sünde ist im bereit;/ sîn angest machet uns gesunt."/ Krist wart an der selben stunt/ genagelet vil | |
| was der gotheit gebot,/ diu ez durch Dâvîdes munt/ alsus machte dâ vor kunt:/ //"Ich bin erstanden und bin noch bî | |
| welte hât gegeben,/ des uns sîn gotlîcher rât/ wirdic nû gemachet hât./ unser vîent Leviâtân/ mac noch sîn nîden niht verlân;/ | |
| in des, daz er/ netze den kleinsten vinger/ und mir mache ringer/ mit einem trophen mînen pîn,/ den er troufe an | |
| dem himelrîche:/ wie mit vil rîchen sachen/ ein künic wolde machen/ eine brûtlouft sînem kinde./ dô hiez er sîn gesinde/ von | |
| er von herzenriuwen grôz/ sîn antlütze gar begôz./ sîn riuwe machet in unvrô./ zuo Barlââme sprach er dô:/ "dû hâst mir | |
| alsam geschehen,/ swer an ein bilde beten gât,/ daz mensche gemachet hât./ got hât ir gar vergezzen./ der tiuvel hât besezzen/ | |
| gelouben dîn./ //Durch daz bin ich her gesant,/ daz ich mache dir bekant/ die lêre, die ich hân getragen/ her von | |
| klagen alle tage/ und in vridelîchen sachen/ vride und gnâde machen,/ und daz unreht machen reht/ mit rehtem gerihte sleht,/ und | |
| in vridelîchen sachen/ vride und gnâde machen,/ und daz unreht machen reht/ mit rehtem gerihte sleht,/ und daz man uns gedultic | |
| mit grôzer armekeit/ in manegem grôzen hunger leit./ diz leben machet in unvrô./ er dâhte in sînem muote alsô:/ "wie lange | |
| kleit/ und dem knappen angeleit/ und diu rîchesten vingerlîn./ dô machet er den vriunden sîn/ eine grôze wirtschaft sâ./ mit vreuden | |
| an sînes lieben kindes stat/ phlac er sîn väterlîche/ und machte in guotes rîche./ er lie nâch sîner schulde/ in haben | |
| die in sünden sint/ und danne ir herzenriuwe/ sie gote machet niuwe/ an riuweclîcher buoze./ mit minneclîchem gruoze/ zeiget er in | |
| leben."/ //Jôsaphât sprach aber dô:/ "dû hâst mîne sêle vrô/ gemachet, liebester man,/ und wol gewîset mich dar an,/ wie ich | |
| erkennen/ daz ez die leiden tiuvel sint,/ die unser sinne machent blint,/ daz wir der welte unstætekeit,/ ir süezez sûr, ir | |
| lêre seit,/ als ich bin zuo dir gesant,/ daz ich mache dir bekant,/ daz ich gelernet selbe hân,/ wie disiu welt | |
| daz bin ich zuo dir gesant,/ daz ich dir diz mache erkant."/ //"Meister, sage mir mêre./ gelernete die lêre/ mîn vater | |
| ze aller zît und alle stunt/ solt dû mir ez mâchen kunt."/ mit werken wart diu lêre vol./ wir hân vür | |
| der sweher jæhe./ daz hiez er in allez hân/ und machet ez im undertân./ er sprach: "sun, hân ich gelogen,/ oder | |
| noch wîbe./ daz ist nâch disem lîbe,/ sô dir got machet undertân/ swaz ich von im geheizen hân,/ und dîner arbeit | |
| süezen rât,/ ze gote willeclîchen muot,/ daz got dîn ende mache guot/ nâch den grôzen hulden sîn/ und nâch dem anevange | |
| koch ist gotes segen./ sunne, tou, hitze, regen/ die spîse machent uns bereit,/ als sî diu bernde erde treit/ mit vil | |
| drô./ mich dûhte bezzer, daz ich mich/ den liuten unerkantlich/ machte, ê daz mîn gewant/ mich dînem vater tæte erkant./ vremediu | |
| wie disiu welt zergât,/ wie jæmerlîche ir leben stât./ nû mache dich got sô veste,/ daz du minnest daz beste,/ wan | |
| maht dû vridelîche gân./ //Dîn halsperc rehtiu güete sî,/ diu machet dich von übele vrî./ diu wârheit sî der gürtel dîn,/ | |
| manigen tac?/ daz er mit sîner lêre phlac/ den sünden machen ende/ mit sîner urstende/ und dar nâch ze himele vuor?"/ | |
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