Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
machen swV. (2577 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| smak ist. Alsotan smak ist czukvmftik dem wyne. Ouch machstu machin eynen cirkil eynis vingirlinis wyt von eyner rutin odir von | |
| wil; do von ouch der wyn gar suze wirt, der mache eynen trichter von eynberen holcze, der do habe eyn tulle eyner | |
| selbin, sundir der wyn, der do iczunt vortorbin ist, den macht her widir vrisch. Der rede ist eyn bewisunge also: Jst | |
| ouch wyn gesotin $t odir gebrant, gemischt czu dem moste, machit den wyn stet. Ouch ist dorczu gut byvus samen vnde | |
| noch der gerunge dem wyne ingegossin, reynit den wyn vnde macht den wyn clar vnd czuhit di hevin in den grunt. | |
| ist, so ist her bessir, wen her den suze. So macht her ouch den wyn wol smeckinde. //Hi seczt her, wi man | |
| merkist das bi den czeichin, als du vornomen hast, alsus machstu yn wider brengin. Wen czu Wirczeburg pflegin si des, das | |
| biten dich herr bescheiden/ Daz du in gotes geleiden/ Teutsche machest min hubsche kunst./ So hastu minnecliche gunst/ Von mir und | |
| loben vnd genad ſagen. Div ſehſt tvgent iſt chevſch, div machet den menſchen gar ſálich. Waʒ rehtev chevſch ſi, da ſprechent | |
| got ſint, daʒ ſint die, di driv dinch behaltent, di machent den menſchen volchomen hie an dem leben vnd dort an | |
| einer vervluchten chaʒʒen verlos. Daʒ ander, daʒ einen menſchen volchomen macht, daʒ iſt gedvlt. Dv ſolt gedultich ſin gein got, ſwenne | |
| in chein vegfivr chomeſt. Daʒ dritte, daʒ den menſchen volchomen machet, daʒ iſt div minne. Din ſel div mvʒ immer etwaʒ | |
| alſ man dem waʒʒer tvͦt. So man eʒ tief wil machen vnd hoch, ſo verrvnet man alle di wege, da iſ | |
| vmbehalten an ir worten ſint, die deſ dingeſ ʒe vil machent eintweder durch liebe oder durch laide. Ich weſt ein frawen, | |
| getorſt ſi nie gevragen, wie im wære, ich vorht, ſi machet eʒ ʒe vil. Eʒ ſint etlich, die chunnen nivr ʒwiſchen | |
| ſprechent daʒ, daʒ got nimer ein beʒʒern menſchen moht habn gemachet $t denn Ieſus_Kriſtus waʒ, vnd doch, ſwie gut er in | |
| hat gert daʒ ſi begernde werde diner rehticheit.’ Alle ʒit mach ein fvͤrellin in dinem herʒen, gedenche an die ſvnde, gedenche | |
| des morgenes vil frû der kunic Constantin hiez ein crûce machin unt hiez iz an sînin vanin bindin unt vacht dô | |
| tet – ûwir tôtin hiez er ûf stân, die blinden [machete er] sehende, die miselsuchtigin machete er reine, daz wazzir machete | |
| er ûf stân, die blinden [machete er] sehende, die miselsuchtigin machete er reine, daz wazzir machete er zû wîne unt andir | |
| [machete er] sehende, die miselsuchtigin machete er reine, daz wazzir machete er zû wîne unt andir manic ceichin tet er – | |
| wistin. dô gebôt die kuningin, daz man ein michil fûr machite unt si alle dar în wurfe. die judin irquâmin des | |
| lêch er si ime. dô er gaz unt getrank, dô machite er ime ein bette unt tet daz gerne, wande er | |
| den bikârte unsir herre selbe unt hât in vil hêr gemachit, daz er beide ist: der zwelf botin einir unt der vier | |
| Zoroc, der andir hiez Arfaxat. die staltin michil zoubir unt machtin die lûte blint, swenne sie woldin, unt tâtin in, daz | |
| keisir ce Rôme vûrin unt hiez an dem markite dincstûle machin unt andirswâ in der stat, dâ die herrin sitzin soldin, | |
| sumilîche mit messinge oder mit îsine oder andirs vil wole gemachit. dô der keisir sînin vîant Antonium hete gevangin, dô hiez | |
| toͤtlichen libes die verwandelt er mit der ewigen untoͤticheit, er macht uns gelich sin selbes schoͤne und sein selbes perchthait’. der | |
| jungern: ‘loͤset si mit der tauf und bringet mir si, machet mir si undertan. ob si eu iemant were, so sprechet | |
| sin sun Salemon der daz tempel ze Jerusalem unserm herren macht. mit allen den dingen diu si begiengen $t so lerten | |
| ein niwes grab daz er im selben und sinem chuͤnne gemachet het. nach manigem jar do wart ainem guten brister geoffent, | |
| herre sprach also: ‘faciamus hominem ad imaginem et similitudinem nostram. mache wir den menschen ze unser gelichnuͤsse $t und ze unserm | |
| toͤtlichen menschen mit siner heren urstende der selben untoͤticheit gewiz gemachte, daz er do mit der signunft wider fůr ze himel. | |
| venster in. swenne wir uns suͤntlicheu smæh durch wertlicheu dinch machen, so get der tot datz dem venster der nasen in | |
| si die chruͤg fůllen vol wazzers. er waz geweltich ze machen den wein von nichte; der an dem angeng der werlt | |
| er in mit siner hiligen hant und erreiniget in und macht in gesunt. swie im des niht durft waz daz er | |
| er in rurt mit siner hant, do er in gesunt machen mocht mit dem willen, daz tet er dar umb, daz | |
| erwærist, daz si wuͤrfen daz unser herre sinen chnecht gesunt macht. selb getorst er sein nicht gepiten, wan er ein hayden | |
| die toten hiez auf sten, do er die siechen gesunt macht. die vil manig genad die er begie, die vernam ein | |
| unserm herren und bat in daz er sinen chneht gesunt macht. daz er selber zů unserm herren nicht chom, daz er | |
| sichen vor den juden da si gagenwurtich waren wolt gesunt machen, so si daz sæhen, daz si danne gelaubten; ob si | |
| herre, daz du mit dinem wort minen sichtum gesunt maht machen.’ swie hilig læut under den juden waren, ir gelaub waz | |
| gelaubt daz er sinen sichen mit sinem wort gesunt moͤcht machen. von diu lobt unser herre sinen gelauben und gewert in | |
| die boͤsen girde unsers broͤden leibs, den gebeut er und macht uns ein michel senft. waz unser herre zů sinen hiligen | |
| die grozzen unsenft so schir gestilt und so grozze senfte macht. an disem hiligen ewaingelio daz ir nu vernomen $t habet, | |
| gaiste, so si den menschen boͤsen gedanch an werffent, so machent si daz er vergizzet des hiligen gotes wort, da mit | |
| vellet under die dorn; so die dorn auf gent, die machent dann den samen boͤz und ertrenchent in. die doren betæutent | |
| so hat er not und angst wie erz behalt, so machet dann der richtum den armen menschen hochvertig und zeuhet in | |
| hochvertig und zeuhet in dann ze hant zu den suͤnden und machet in, daz diu sel zestochen $t und verwundet wirt. daz | |
| selben fuͤrvert hart er ruͤffen den blinten und stund und macht in gesehent. ir habt wol vernomen, der blint daz ist | |
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