Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| mocht komen.’ ‘Frauw’, sprach er, ‘woltent irselb icht gern darinn komen?’ ‘Ja ich werlich’, sprach sie. ‘Ir mußent nemelich darinn’, sprach | |
| anders nit dann die konigin, und da sie den berg kamen geritten, vergaß im sinselbs. Der wechter fragt yn ob er | |
| Man det im zuhant $t die porten off. Mit dem kam der konig und sin geselleschafft fur die porten, und der | |
| gesprochen, ir múßent also thun.’ Herunder was der wiß ritter komen und het den schilt mit den dryn barren umb synen | |
| kerte wiedder umb und reyt darwert. Da er by sie kam, da erbeißet er und grußt sie. Alles das in der | |
| aber ruffen: ‘Vahent yn, konig Artus, vahent yn!’ Der konig kam zu dem ritter ryten und grůßt yne, und er genadet | |
| das sieß vor ubel nit enhett, die zitt wer noch komen nit das mans ymant sagen möcht. Er reyt zu der | |
| mit den sporn getriben mocht, biß er in den walt kam da myn herre Gawan mit sym einsiedel was. Und des | |
| einsiedel was. Und des konigs botten waren zu den luten komen und fragten sie warumb sie also geruffen hetten das der | |
| also und sprachen, und die porte wart off gethan, und kamen vil ritter und frawen und taten spise mit yn bringen | |
| konigin vor der porten sah. Underdes das sie also retten kam ein groß rott zur porten inn rytende, das was myn | |
| herre Gawan, ‘ob er uch enböte das ir zu im kement, mochtent irselb ußkomen?’ ‘Nein ich’, sprach sie, ‘ich sehe yn | |
| und syn gesellschafft ritten heimwert denselben weg den sie herre komen waren. – Nu múßen wir ein wil schwigen des koniges | |
| so lang, als yn syn wirt gewiset hett, das er kam zu dem closter da er sin knappen gelaßen hett. Sie | |
| ‘Myn frauw die konigin enbútet allen gůten @@s@rittern das sie komen des dritten tages nach unser frauwen messe zu herbst off | |
| zu keynem man von ir gesellschafft, $t das er dahin kům, wann sie alda yn gern sehe und yn besprech, ob | |
| wochen also biß des andern tags hien umb primzyt, da kam er ryten in einen dicken walt, und begegent im ein | |
| herczen. //Der wiß ritter reyt also biß gegen abent und kam fur ein huß, das mit holcz was bezinnet wol alumb. | |
| zu mitten augst. Er saß und gedacht, und syn roß kam gande in ein gebrúche, das von dem heißen wetter drucken | |
| herbergen mögent, wann das ryten ist im nit gut!’ ‘Nu koment mit mir, in gottes namen!’ sprach der gůt man, und | |
| zu trost und darnach allen gleubigen selen zu trost.’ Also kamen sie zu dem huß gegangen und wurden fast ersam enpfangen | |
| silberinnen barren in bellung. Also reyt der ritter lang und kam eins tags rytende da im ein gewapent man begegent. $t | |
| der ander, ‘das hůre ein gewunt ritter zu dem konig kam, und schwur im ein ritter das ern solt rechen von | |
| er nye keyn mere von im kund vernemen. Eins tags kam er rytend, und begegent im ein jungfrauw. Er grúßt sie, | |
| die gefangen lag zu der Dolorosen Garden. Min herre Gawan kam rytende in eynen walt. Da er dardurch kam, er fant | |
| herre Gawan kam rytende in eynen walt. Da er dardurch kam, er fant ein schön wiesen, und waren da herliche pavilune | |
| zu der rechten hant und sah wo zwey schöne pfert kamen und brachten die roßbare getragen da der wiß ritter uff | |
| Myn herre Gawan beyt der roßbare biß sie zu im kam; er was ein wenig fur geritten. Die roßbare ducht yn | |
| biß er erfure wes die pavilun weren; und zwen ritter kamen uß eim gegangen und wolten sich in den walt gan | |
| ritter waren. Die andern ritter wonden das er dar wer komen umb ritterschafft zu thun, und santen einen gewapenten ritter zu | |
| das was umb und umb mit speren wol beseczt. Er kam zu dem pavilune $t und fant vil knappen da vor | |
| herren Gawan. ‘Es ist mir lieb’, sprach er. Underdes $t kam ein knapp inn gande und sprach, das allermeist volck das | |
| Sie saßen ein gut wil alsus und sahen zwo schare kumen mit gewapenten rittern, und in yglicher rotte waren zehen ritter. | |
| sy.’ ‘Sie ist werlich schön’, sprach myn herre Gawan. Darnach kamen zwenczig ritter von des koniges gesellschafft mit den Hundert Rittern | |
| den wapen nit als vil gethun als die andern.’ Sie kamen zu yn und schieden sie. ‘Strytent nit me’, sprachen sie, | |
| bekent. ‘Herre’, sprach sie, ‘woltent ir mir zu hilff syn komen?’ ‘Ja ich werlich, frauw’, sprach er. ‘Große gnad’, sprach sie, | |
| tages ging er aber off syn roßbare wiedder ligen und kam zu Godoazar zu vesperzytt, und das lant was alles durch herberget, | |
| messe und deth sich zuhant wapen. Der konig Artus was komen mit großer macht und kund in der stat nit geherbergen. | |
| ritter gnug die durch des konigs willen dar nicht warn komen: etschlich @@s@waren dar komen umb priß und ere zu bejagen, | |
| des konigs willen dar nicht warn komen: etschlich @@s@waren dar komen umb priß und ere zu bejagen, und etschlich durch gewinnunge. | |
| allerbest dete. Der ritter der off der roßebare dar was komen kam fur geritten und hett den roten schilt umb synen | |
| dete. Der ritter der off der roßebare dar was komen kam fur geritten und hett den roten schilt umb synen hals; | |
| jostiern wiedder eynen ritter den er anderhalb sah halten. Sie kamen zuhauff gerant und stachen beyde ir glenen enzwey; sie stießen | |
| zu dem roten ritter wert. Der ander ritter sah yn komen und saczt sich zuhant gegen im. Sie brachen yren spere | |
| den schilten zuhauff und schlugen sich sere. Des koniges lút kamen und hulffen im uff syn roß. Das sah myn herre | |
| reyt darwert, und ir yglicher rieff: ‘Kert uch umb, hie kompt myn frauw die kóniginne!’ Der ritter was wiedder komen zu | |
| hie kompt myn frauw die kóniginne!’ Der ritter was wiedder komen zu imselber und hort das lut also sprachen, er slug | |
| slug die augen uff und sah die konigin zu im komen, er hub sich off úber macht und bleib siczende. ‘Lieber | |
| enstúrbe. Er verbot das nyman an dem tag zu im keme, er bedorfft wol růgens. Die ritter furen all hinweg. Und | |
| sprach myn herre Gawan, ‘nu fraget yn wie er herre keme!’ Und fraget es syn knappen zum ersten. Sie getorsten keyn | |
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